Wie war das nochmal? Ein Videospiel soll einen in anderen Welten versetzen? Es sollte einen mal abschalten lassen? Genau das wars! Doch dann krieg ich das sowas in die Hände, was sich selbst Spiel bezeichnet. Dr Kawashimas Gehirnjogging. Der Renner in den DS Verkaufscharts, den ich ja auch mal testen wollte. Ich also das Plättchen in meinen Nintendo DS geschoben. Aber irgendwie... das was ich da gespielt hab... son richtiges Spiel war das nicht. Hat sich mehr nach nem Test angefühlt. Ein Test, der mich unter die Lupe nimmt. Da muss ich mich von meiner besten Seite zeigen! Also hab ich mich richtig angestrengt. Ich will ja nicht ein geistiges Alter von 60 oder mehr haben. Schließlich will ich nicht versagen. Einen Resetknopf gibt es nicht, denn bei Dr. Kawashima darf man nur einen Test am Tag machen. Ist das noch Spiel im traditionellen Sinne? Eher weniger glaube ich.
Dennoch haben solche Konzepte dafür gesorgt, dass sowohl Nintendo DS als auch Wii reißende Absätze verzeichnen. Die japanische Videospielschmiede hat es nämlich geschafft, dass das "Daddeln" alltagstauglich wird. Als man durch magische Welten gewandert ist oder Zombies auf dem Bildschirm niedergemäht hat, da waren Computerspiele etwas, mit dem nur Geeks und potentielle Amokläufer was zu tun hatten. Jetzt wird aber vor dem Fernseher geturnt und auf dem Handheld geknobelt. Damit kann sich jedermann anfreunden. Und viele, die über solche Spiele einen Einstieg finden bleiben dann auch mal bei einem "Legend of Zelda" oder "Metroid Prime" hängen.
So sollte man Nintendo doch sehr dankbar sein, denn dann sind wir alle Geeks!
Grüße
Pierre
Mittwoch, 9. Januar 2008
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