
Logbucheintrag von Captain Pierre Ibe den 20.7 2011:
Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass ich mit meiner Crew aus Deutschland ausgewandert bin und hier im Südpazifik meine Tage friste. Captain auf einem Piratenschiff zu sein ist nicht leicht. Waffen und Munition besorgen, das nächste Ziel ausmachen und ganz wichtig: mein Leute bei Laune halten. Ganz schön harte Nummern, die wir da durchgezogen haben. Von normalen Plünderungen und Geiselnamen bis zur Arbeit für die thailändische Mafia. Aber niemand hat erwartet das es schön und einfach wird. Als ich damals in der elften Klasse die Idee hatte ins Piratenbuisness einzusteigen hätte ich nichtmal gedacht, dass nur einer von denen, die mir damals zugesagt haben mitkommt....
Jaja so könnte es sein in ein paar Jahren. Der Ozean ruft und ich werde hoffentlich folgen. Wer denkt, dass ich die alten Piraten meine, also die mit dem Segelschiff, der irrt. Gedacht hab ich mir richtig moderne Piraterie. Sicherlich ne verdammt blutige und böse Geschichte, aber so ist es halt heut zu Tage. Etwas banal ist es garantiert. Immerhin bin ich auf dem besten Weg zu einem Abitur mit dem mir auch der Weg zu den Unis geöffnet wäre. Pirat klingt da irgendwie unpassend, denn mein Latinum oder mein Wissen über Regressionsgraden wird mir da wohl kaum weiterhelfen aber versuchen kann mans ja mal. So schwer wirds schon nicht sein ein Schiff zu kapern. Diese indonesischen Tölpel kriegen das ja auch hin. Vermutlich werden wir am Anfang herbe Geldprobleme haben aber das läuft schon irgendwie. Bei der richtigen Organisation und guter Beute steht dem Piratenleben nix mehr im Wege.
Grüße
Captain Pierre
P.S: Da ich grade Gefallen an diesen fiktiven Logbucheinträgen gefunden habe, werde ich es mir nicht nehmen lassen auch den ein oder anderen Post mit soetwas zu füllen.

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