Dienstag, 28. Dezember 2010

Life is beautiful...


Jaja, das Jahr ist bald rum und das Fest der Familie ist vorbei und weil ja alle Leute wieder ihre Familie besuchen fahren gab es gestern dementsprechend das erst Abi-Nachtreffen, bei dem wie ich finde erstaunliche viele Leute aufgekreuzt sind. Mal ein bisschen aufholen, sich erkunden wie die Welt außerhalb der behüteten Kleinstadt ist und selbst erzählen wie es einen in jener behüteten Kleinstadt ergeht. Was soll man da sagen? Mir geht es besser als selten zuvor. Mein Musikprojekt, was auf Teufel komm raus nichts werden wollte in den letzten Jahren nimmt langsam Fahrt auf, ich bin körperlich fitter als ich glaube ich jemals war, ich stehe zwar jeden Tag früh auf, aber ich arbeite und kriege Geld, ich kann mich auf mein Studium freuen und bereite mich schon darauf vor, was gibt es mehr das ich mir wünschen könnte? Nächste Jahr wird dann vielleicht sogar noch viel besser und ich bin wirklich in heißester Vorfreude. Jetzt erstmal noch den Rest der Woche überstehen und dann mal ganz entspannt ins neue Jahr reinzelebrieren. Ich freue mich und will gerade nicht von meinem euphorischen Trip runter...

Pierre

Freitag, 24. Dezember 2010

My Name is Forrest...


Es weihnachtet, natürlich auch bei mir daheim. Mein mir selbstgekauftes Weihnachtsgeschenk ist dementsprechend auch heute per Post gekommen und ich musste nich arbeiten und endlich ist mal ein bisschen Ruhe eingekehrt. Das Fernsehprogramm ist zwar überfüllt mit Weihnachtsmännern und Christkindern, aber was solls, immerhin mal ein bisschen Abwechslung zum sonst eher eintönigen TV-Trott und was das Beste an der ganzen Geschichte ist, es lief endlich mal wieder Forrest Gump. Auch wenn ich dachte ich könnte mir diesen wundervollen Film nie wieder anschauen, weil ich ihn damals in Englisch zu Tode geguckt habe, war ich immernoch sehr angetan von dieser sehr abgedrehten, wahnsinnig unrealistischen und doch sehr witzigen und bezaubernden Geschichte um einen Mann, der auch wenn er dumm erscheint, sicher selten Dummes tut. Man ist auch wirklich sofort wieder drin und wechselt zwischen erheitertem Schmunzeln und bedrücktem sich das Wasser in den Augen verkneifen, weil Tom Hanks einfach ein so toller Forrest Gump ist. Leider glaube ich, dass die Fortsetzung, die angeblich 2012 in die Kinos kommen soll nicht, annährend so viel Charme, Witz oder Lieutenant Dan haben wird, wie das Original. Aber das ist ja noch mindestens ein Weihnachten entfernt und das ist immer eine ganze Weile...

Pierre

Sonntag, 19. Dezember 2010

Blockade


Es ist ein fürchterlich dicker Riegel vor meinem kreativen Verstand habe ich den Eindruck, zumindest was das geschriebene Wort angeht. Nicht nur hier, sondern auch beim Song-Texte schreiben, was zur Zeit den Großteil meiner Zeit beansprucht. Ich bin fleißig am Eigenmusik vorbereiten und weil man ja jetzt Freundschaften mit technisch versierten Leuten hat, wird da vielleicht sogar eine ganze, kleine Aufnahme draus. Das wär wahnsinnig toll, denn endlich hätte sich all das vergossene Herzblut dann für was gelohnt, wenn doch die Wörter noch sich richtig einreihen würden. Dann muss ich nurnoch entdeckt werden und ich kann das Studium vergessen und werde stattdessen berühmt. So wie Clueso oder Bosse oder John Mayer, die immer mit Band touren, aber immernoch ihr eigenes Ding dabei machen. Pierre Ibe wäre auch irgendwie der passende vierte Name in dieser Kette. Vielleicht würde ich mir dann auch einen geilen Künstlernamen zulegen, aber bei einer Schreibblockade, da fällt mir ja sowas erstrecht nicht ein. Nur das Schrammeln auf der Gitarre geht noch gut von der Hand, so dass ich mittlerweile ein ganz nettes Repertoir an Songideen habe. Das ist dann auch alles gleich Beschäftigung, sollte es mit dem Welterfolg doch nicht bis Oktober klappen. Dann werden vielleicht kleine Clubs gestürmt oder doch nur das Internet, aber wenigstens eins von beiden...

Pierre

Montag, 13. Dezember 2010

Orientierung...


Ein Gespräch reicht aus und nichts ist mehr wie es war. Habe ich unwissendlich alles was hinter mir an Begegnungen lag in den Abgrund gestoßen? Die Antwort ist vielleicht und das erschreckt mich doch irgendwo. Da wurde aus einer Abneigung gegen die hiesige Diskothekenszene und das neugeweckte Interesse an all den Leuten, die man auf dem neuen Teil der Reise kennengelernt hat vielleicht das Abstoßen der geliebten Freunde, die einen scheinbar nurnoch als wage Erinnerung wahrnehmen. Schade, denn das war sicherlich nicht meine Intention und es stimmt mich doch wahnsinnig traurig. Einmal, weil es nach all den vergossenen Tränen noch vor wenigen Monaten schade wäre, wenn der, der damals den Optimismus noch für sich gepachtet hat am Ende selbst Unrecht behielt und zweitens, weil es scheinbar ein Tabu ist Abstand zu nehmen. Klingt natürlich erstmal wieder, wie das Schieben der Schuld auf Andere, aber ich war ehrlich froh neue Leute zu treffen und denen meine Zeit zu schenken. Leider endete das, zusammen mit meinem kontinuierlichen Desintresse für alkoholinvolvierende Abendaktivitäten, in Segregation von Freunden, die ich eigentlich meinen Lebtag nicht missen wollte. Ist das alles übertriebenes Selbstmitleid ausgelöst durch irgendeine abgefahrene Störung, die mich schnell in den melodramatischsten Weisen überreagieren lässt? Vermutlich, aber erstens habe ich dann noch einen Anreiz mehr Psychologie zu studieren und zweitens entstehen dann immer die besten Schriftstücke...

Pierre

Freitag, 10. Dezember 2010

Seminar und so...


Zurück in der Heimat, nach vier Tagen politischer Bildung in Bad Oeyenhausen, ist man doch ziemlich ausgelaugt, so dass ich den Großteil des Tages in meinem Bett verbracht habe. Aber ich muss sagen, ich hatte mir alles viel schlimmer vorgestellt. Die mir prophezeiten "Spasten" stellten sich als wirklich nette Leute raus, mit denen auch gerne sechs Stunden am Stück Tischtennis spielen kann und auch die Zivildienstschule war nicht annähernd so kasernenhaft wie befürchtet. Sogar der eigentlich Unterricht zu Politik und Kunst war wirklich stellenweise interessant und weniger stumpfes Zuhören und mehr hitziges Diskutieren über Kultur, Medien und sonst so Zeug. Wie gesagt, ich war wirklich sehr sehr positiv überrascht und hab den Ausflug tatsächlich genossen. Interessant wars halt auch einfach mal so einen Querschnitt der eigene Generation zu bekommen, der mehr zeigt als nur die unbescholtene Dorfjugend, denn vom Reich-Ranicki für Arme über den sanften und dümmlichen Riesen bis zum lispelnden, bibeltreuen Christen war wirklich alles dabei. Das freut den Psychologen in Spe und den generell verhaltensvoyeuristisch angelegten Menschen, wie ich es einer bin und sorgt für nettes Entertainment am Rande. Irgendwie will ich garnicht mehr arbeiten gehen, dass ist so anstregend und da war der Dienst so chillig, aber was solls...

Pierre

Montag, 6. Dezember 2010

Santas Little Helper


Sonntag Nacht, es ist um eins und ich bin gerade frisch daheim. Dabei war partytechnisch nichts los, ich wäre sowieso nicht interessiert gewesen und morgen ist doch ein ganz normaler Arbeitstag. Nun, nicht für mich, denn ich feier morgen Überstunden ab und heute war ich, im Sinne des guten Zwecks und für viel gutes Karma, unterwegs und habe Nikolaus gespielt. Denn nachdem ich ja jetzt volle Möhre DRK Mitglied bin will ich auch ein bisschen DRK Action und hab mich zusammen mit Markus, der übrigens ein schweine cooler Typ ist und ich glaube Rettungsassisten werden will, in Rettungsdienstklamotten geworfen und Schokoweihnachtsmänner in Warendorf und Umgebung verteilt. Das ist alleine aus dem Grund schon verflucht lässig, weil der Rettungsdienst schön warme und gemütliche Jacken und Hosen hat und ich wohl nie wieder in den Genuss komme sowas anzuziehen, aber dann ist Markus auch einfach ein wahnsinnig cooler Typ, mit dem zwei Stunden Fahrt durch die Pampa sehr amüsant sind. Achja, wer sich übrigends fragt, warum wir sowas machen: Das war alles Teil einer Spendensammlung fürs Frauenhaus, mit Nikolausverschenkung an Freunde und Verwandte und natürlich sind nicht nur wir beide, sondern auch noch ein paar andere Leute durch die Gegend gegurkt. Sicherlich eine schöne Beschäftigung für sonntägliche Nächte und freuen tun sich morgen auch noch einige Leute, was will man mehr?

Pierre

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Nur Spasten...


Immer dieser Winter. Es ist bitter kalt, vorallem morgens, mein Auto ist dauernd zugeschneit und teilweise zugefroren und die Straßen sind fürchterlich glatt. Es ist einfach ätzend und macht die Qualen, die beim morgentlichen Aufstehen entstehen, nur noch schlimmer. Wenigstens ist nächste Woche Ruhe. Dann geht es auf zu einer bekloppten Seminartour, die erstens Steuergelder verschlingt und zweitens vermutlich fürchterlich langweilig wird. Die Aussicht, dass dann nach Aussage meiner Zivikollegen auf diesen Seminaren "nur Spasten" rumlaufen, macht die ganze Sache nicht besser. Kann ich nicht einfach in Ruhe arbeiten? Damit habe ich mich doch mittlerweile abgefunden, warum also nach Bad Oeynhausen gurken? Aber es ist bestimmt nicht verkehrt, dem Wahnsinn des Krankenhausalltags einmal zu entkommen, auch wenn das mit weitere Folter für die werten Zivildienstleistenden verbunden ist. Aber dann habe ich den Blödsinn ja auch hinter mir, bin politisch wahnsinnig weitergebildet und noch irgendwas drittes Tolles, was mir jetzt aber noch nicht einfallen mag. Es ist halt spät und ich komm sowieso nicht mehr mit in Sachen Denken, das muss ich erstmal wieder üben...

Pierre

Samstag, 27. November 2010

So ein schöner Tag,,,

Die Welt ist doch irgendwo gerecht. Ich musste heute nicht arbeiten, ich habe als Gegenleistung Spendengeld für das Frauenhaus gesammelt, mit Kindern gespielt und jetzt, obwohl ich den Abend nicht genutzt habe um irgendwelche verrückten Abenteuer zu unternehmen, muss ich sagen, dass heute einer der besten Samstage dieses Jahres war, ganz ohne Schönrederei. Jetzt entspannen, mit der neuen Musikhöranlage oder iPod Dockingsation, wie der Fachmann sagt, die zwar nicht so prickelnd klingt, aber dafür sehr preiswert war. Eigentlich müsste ich mal wieder raus, auch nach um acht, aber das Abendprogramm reizt mich einfach nicht wirklich. Ich brauche in letzter Zeit einfach zu viel Ruhe, denn es schwirrt mir bunt im Schädel und da ist man einfach nicht in der angemessenen Stimmung für ein schillerndes Nachtleben. Lieber die Playstation angeworfen und einen Film eingelegt oder sich durch drei bis zehn Alben hören. Alleine ist sowas natürlich nicht ganz so toll, aber was will man machen, allen anderen scheint das Wort Action ja in den Verstand gebrannt zu sein. Aber noch ist längst nichts verloren, ich bin noch voll hinter dem was ich tue und das ist die Hauptsache.

Pierre

Montag, 22. November 2010

Geld, Geld, Geld...


Ein Wochenende geht dahin und auch der erste Arbeitstag dieser Woche liegt hinter mir. Spitzmäßig, denn ich nähere mich dem Zahltag, der sich vermutlich Freitag datieren wird und dann gibt es normales Geld und Weihnachtsgeld. Gerade genug um mich, wie mit jeglichem Gehalt vorher, mit mehr Gitarrenschnick-schnack einzudecken und zusätzlich den Kleiderschrank ein wenig aufzustocken. Auch wenn ich langsam anfangen sollte für die zukünftige Studentenzeit, in der man, wie es sich für diese Gesellschaftsschicht gehört, natürlich immer wahnsinnig knapp bei Kasse ist. Für jemanden, der eine solch prall gefüllte Geldbörse aber nicht gewohnt ist, ist es tatsächlich nicht so leicht, alles beisammen zu halten, einfach weil all die schönen Sachen, die man sich nie leisten konnte, jetzt leisten kann. Eigentlich ein guter Grund doch eine Ausbildung zu machen und direkt ins Geld zu gehen, aber ich rechne einfach damit, dass ich nach meinem Psychologiestudium erstens mehr Geld verdiene und zweitens mehr Spaß daran hab später als abgedrehte Psychotyp zu arbeiten, sei es als Therapeut oder verrückter Professor oder in der Wirtschaft. Außerdem hab ich da dann schon eine Sekretärin, die ich anheuern kann. Nur noch vier Monate Ziviknast und dann noch genau so viele warten und dann irgendwann, dann gehts los...

Pierre

Donnerstag, 18. November 2010

Monotonie


Irgendwie würde ich ja immer gerne was schreiben, aber ich weiss dann auch nie was. Aber weil ja der Rest meiner treuen Fangemeinde mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie noch existent ist, will man dieses Stück Internet nicht verrotten lassen. Es ist einfach wahnsinnig ärgerlich, dass sich Zivildienst so endlos langweilig gestaltet. Man findet sich dann damit ab, dass alles so endlos langweilig ist und freut sich über den Besuch der ein oder anderen Praktikantin von denen die meisten gerne fünf Minuten nutzen, um sich vor ihrer Arbeit zu drücken und mich von meiner abzuhalten. Wäre es nicht das liebe, liebe Geld, was sich am Ende jeden Monats auf meinem Konto einfindet, hätte der Wahnsinn mein armes Hirn sowieso schon längst aufgefressen. Freitagabende sind meist verschwendet, weil Samstag das Krankenhaus ruft und vor Alter von Sturrheit zerfressene Menschen, sind sobald man ihnen mal nicht zustimmt direkt in Rage und wissen sich nicht zu beherrschen. Irgendwie wird das aber trotzdem klappen, denn lange ist es ja nicht mehr. Wenigstens habe ich wieder eine Band deswegen, auch wenn wir noch nicht einmal geprobt haben...

Schon wieder sone Truppe
Pierre

Sonntag, 14. November 2010

Street Spirit


So geht ein endlich wieder mit Leben gefüllter Abend zur Neige. Ein Abend von Drama auf dem Minimum und absolutem Amüsement über außergewöhnliche Tanzstile, brüderliche Bekanntenkreise und Menschen unter starkem Alkoholeinfluss. Klingt doch ganz ordentlich, denn selten zauberten Metaphern eines Autounfalls so häufig ein breites Grinsen in mein Gesicht und eben so selten war ich so lange als Abstinenter so gut unterhalten. Ein Kampf durch den drückenden Regen und die finstere Nacht wäre mit allen anderen Transportmitteln unmöglich gewesen, denn wie in biblischen Ausmaßen prasselte es auf Mensch und Fahrzeug, dass selbst die Sicht auf die Straße auf die Probe gestellt wurde. In den Ohren diesmal, wie schon den Rest der Woche Thom Yorke und Band, mit ein paar ruhigen Stücken, die gerade der Heimfahrt einen gewissen Hauch von Epos verliehen. Wünschenswert bleibt nur, dass der Trend hin zur Ausgehpflicht weiter besteht, denn einen solchen Abend genießt man mehr, als das schnöde Hocken vor dem heimischen Flimmerkasten...

Pierre

Mittwoch, 10. November 2010

There There...


"Ich kann nichts essen", ein Satz den man wirklich selten aus meinem Munde hört, aber die letzten Tage ist mir der Appetit gänzlich vergangen. Ich glaube ich werde krank. Ausgelaugt, durchgangsmüde aber schlaflos und besagte Appetitlosigkeit, dass sind irgendwie keine guten Zeichen. Dann mag mein neuer Gitarrenverstärker nicht kommen und meine Gitarre schon garnicht und auch sonst läuft alles scheisse, also kommt zu krank sein auch noch schlechte Laune. Das einzig gute. Ich mag jetzt Radiohead heiß und innig und wie Kele Okereke von Bloc Party einst sagte, können sich Radiohead über garnichts freuen, bieten also die perfekte musikalische Untermalung für diese Tage des schlechten Wetters und des anzweifelns meiner Karmapolitik. Zwar sammel ich ohne Ende gutes Karma, aber wirklich ausgezahlt hat sich das noch nicht. Vielleicht sollte ich mal zum Karmafinanzberater gehen. So ein Voodootyp, der mir ein wenig Hexerei verschreibt und dann gehts wieder. Besser als die ganze Zeit den Wurm drin zu haben und sicherlich mit einem gewaltigen Unterhaltungswert verbunden. Vielleicht wird morgen ja schon wieder alles erste Sahne, nur die Hoffnung nicht aufgeben...

Pierre

Sonntag, 7. November 2010

Mein Herz in Bielefeld...


Madsen war mal wieder klasse, um mit dem Fazit anzufangen. Gestern in Bielefeld im Ringlokschuppen sehr schön zum angucken und springen und was man sonst so bei Konzerten macht. Leider auch mal wieder ein gutes Beispiel für die Ellenbogengesellschaft im warsten Sinne, so musste ich zum Beispiel mit ansehen, wie einem armen Mädchen von einem in Rage geratenem sehr stämmigen Typen der Ellenbogen direkt ins Gesicht gestoßen wurde. Jener Typ, den der weniger politisch Korrekte als schlicht und ergreifend fett bezeichnen würde, hat dies aber nich zum Anlass genommen weniger wild zu pogen, sonder rammte sich auch noch in meinen Hinterkopf, was mich und meinen Hüpfnachbarn dazu veranlasste, diese fette Sau, so brutal es geht nach hinten zu schubsen, was erstaunlich gut geklappt hat. Außerhalb dieses Intermezzos, war es aber ein gutes alten Rockkonzert, mit einem neuen Gitarristen, der aussieht wie Wolf aus der GameOne Redaktion und offensichtlich Metaller ist, denn zumindest im Headbangen war er auf der Bühne Nummer eins. Aber auch der Rest ging gut ab, genau wie das Publikum, dass sich wesentlich klatsch- und bewegungsfreudiger zeigte, als Tage zuvor bei Wir Sind Helden. Es bleibt also zu vermerken, Madsen sind immernoch ihr Geld wert und ich habe Halsschmerzen vom vielen Schreien...

Pierre

Dienstag, 2. November 2010

Guten Tag


Da war doch noch was oder? Genau! Frau Judith Holofernes, hier rechts im Bild und Kapelle gastierten in dem von mir heiß geliebten Ringlokschuppen für Musike aus alten Zeiten und vom neuen Album und viel Lachen und Tanzen. Tatsächlich meine ich hier Tanzen. Dieses unkontrollierte Zucken des Körpers, was diverse Hip-Hop Künstlerinnen zum permanenten Herauspressen der sekundären Geschlechtsorgane gemacht haben und das für ästhetisch ansprechend halten, war tatsächlich ein beachtlicher Bestandteil des Abends. Angezettelt von Hippiemutter Holofernes, in einem sehr bezaubernden Dress, schwung der Großteil des Saals, vielleiht nicht so passioniert wie das Bühnenpersonal, aber immernoch sehr enthusiastisch die Hüften zu den fröhlichen und lockeren Stücken der Helden und sang ganz andächtig bei den Melancholieparts mit und natürlich auch beim großen Superhit von anno dazumal, Denkmal. Überhaupt war die Stimmung sehr ausgelassen, was wohl auch an Einheizer Herrenmagazin lag, die mit einem Charme irgendwo zwischen den Ärzten und Tomte glänzen konnten. Das war tatsächlich einer dieser Konzertabend, die nie hätten Enden dürfen, auch wenn man mit einem flauschigen Gefühl in der Magengegend die Heimfahrt angetreten ist. Unter Strich bleibt also hängen, Wir Sind Helden sind erwachsener geworden, aber keines Falls schlechter und man kann immernoch den ein oder anderen Witz machen über Herren, deren Figur von einem Thekenspiegel nicht umschmeichelt wird.

Es war alles schön und gut...

Sonntag, 31. Oktober 2010

Vom Traum im Traum...


Endlich, endlich, endlich bin ich dazu gekommen Inception, den großen neuen Kinohit von Dark Knight Regisseur Christopher Nolan, nachzuholen. So oft wurde mir garantiert, dass das genau mein Film wäre, mit komplexer Handlung die einen zum Nachdenken anregt und einem wahnsinnig intessantem und coolem Konzept einen voll aus den Socken haut. Von jeglichen Kritikern wurde er mit Lob überschüttet und vorallem Leonardo, Freunde nennen ihn Leo, DiCaprio, der in einer seiner besten Rollen glänzt. Naja, was soll man sagen. DiCaprio ist tatsächlich eines der Highlights des Films, denn als gezeichnete Persöhnlichkeit und Psycheninfiltrant glänzt er tatsächlich in jeder Szene und strahlt selbst in den verfahrensten Situationen, als Leiter der Gruppe, Selbstsicherheit und Expertise aus. Das Effektfeuerwerk, mit dem der Film auffährt ist ebenfalls sehr beeindruckend. Selbst wenn man weiss, dass all der optische Glanz in einem Computer entstanden ist, gibt es einige Moment, die selbst den abgebrühten CG-Verächter staunen lassen. Aber das sind ja alles Kleinigkeiten, denn was wäre ein guter Film ohne eine gute Handlung? Avatar zum Beispiel, aber das ist ein ganz anderer Schuh. Leider steht hier die sehr ambitionierte und teils zu komplexe Handlung dem vollständigen Filmgenuss im Weg. Die Idee vom Eindringen in anderer Leute Träume ist in der Tat wahnsinnig mitreißend und interessant, aber leider kämpft man zumindest in der ersten Hälfte des Films noch damit überhaupt Durchblick durch die Handlung zu bekommen, bevor man der Geschichte ganz folgen kann. Sobald man diesen Punkt jedoch passiert hat, ist Inception Filmkunst vom aller Feinsten, mit packender Action und Handlung und Charakteren mit Tiefgang. Wer den Film noch nicht gesehen hat, dem lege ich die DVD/Blu-Ray die bald erscheint ans Herz, denn besser hat man Science Fiction lange nicht gemacht. Bleibt nur zu hoffen, dass Nolan weiter Kinoknaller raushaut, denn dann darf man sich schon auf den neuen Batman freuen.

9 von 10 Kreiseln...
Pierre

Mittwoch, 27. Oktober 2010

You blew it away...


Es endete wie es enden musste. Wie die guten Tage anfingen, da entrinnt einem alles, wie der Sand durch die Hände. Jetzt steh ich wieder da und überlege was ich tun soll, denn eben jene Hände sind jetzt leer. Mein tiefer Glaube an das Karma hat sich erledigt, denn es gewinnen immer nur die Schlechten. Es ist nicht gerecht und ich glaube, nichts wird jemals so gerecht sein, wie es seien müsste. Stattdessen liegt der kleine Mann am Boden und wird vom Kosmos getreten. Ich brauche meine vier Tage, weg von diesem Irrenhaus, ich brauche Ruhe, damit ich mich wieder einpendeln kann. Ersteinmal ein bisschen abregieren. Matt Bellamy schreit mir wieder ins Ohr, wie er es lange nicht mehr getan hat, aber es tut gut und lässt mich ein bisschen entspannter nach Vorne schauen. Morgen gehts zu den Helden, dass wird gut und vielleicht finde ich noch andere Dinge die gut werden, die könnte ich gut gebrauchen...
Pierre

Sonntag, 24. Oktober 2010

Ich bin quasi DRK...


Endlich wieder Musik mit anderen Leuten machen, ja das war gestern schon ziemlich lässig. Zwar durfte ich mich durch das ein oder andere Silbermondstück quälen, aber was will man erwarten bei einer Gruppe von Mädchen um die 16. Da kann man natürlich schlecht ein fettes New Born Riff oder so spielen, auch wenn ich verflucht Lust gehabt hätte. Dafür gibts dieses mal voll professionelles Equipment und ein ziemlich gute Sängerin, was ich bei den euphorischen Versprechungen am Anfang eigentlich nicht für wirklich gehalten hatte. Jetzt muss man mal schauen, wie es über Weihnachten und darüber hinaus aussieht. Ich bin ja schonmal irgendwo stolz in der ersten DRK Band in NRW zu sein, ohne überhaupt Mitglied beim DRK zu sein. Eine extrem gute Leistung find ich, man braucht halt nur Vitamin B. Wenn jetzt noch die heißersehnte Stratocaster endlich bei mir eintrudeln würde, wäre ich musikalisch tatsächlich vollends zufrieden. Nächste Woche geht es übrigens zu Wir Sind Helden und ich habe, dank Überstunden und Feiertag vier Tage am Stück frei. Zeit genug Musik zu machen und sich endlich mal wieder um die eigene Internetpräsenz zu kümmern...

Pierre

Freitag, 22. Oktober 2010

Instant Karma...


Es wird irgendwie immer alles besser. Die Arbeit wird erträglicher, selbst wenn ich morgen hin muss, der Ausblick auf Wir Sind Helden und ein vier Tage Wochenende sind der Knaller und, naja es ist alles mal wieder gut. Jetzt ist sogar in musikalischer Eigenproduktion wieder was am laufen, auch wenn man nur die Gitarrenaushilfe spielt für das Rote Kreuz. Aber sicherlich nicht verkehrt und wenn die Karmapolizei vorbei kommt, habe ich wenigstens was vorzuweisen. Ich dürfte mittlerweile sowieso ein bisschen Karmapunkte angesammelt haben, wird Zeit, dass man die mal ausgibt und ich habe da schon etwas ins Auge gefasst. Es wäre irgendwie schön, wenn das mit dem Karma so klappen würde. Kosmische Gerechtigkeit und der ganze Kram. Dann kriegt jeder was ihm zusteht und man müsste sich nicht immer auf sein Glück verlassen, auch wenn mir das zur Zeit sehr gewogen scheint. Einfach hoffen, dass der Strang der guten Tage zumindest noch fünf Wochen anhält. Spätestens dann werden wohl die Karten neu gemischt...

Pierre

Samstag, 16. Oktober 2010

In your Face!


Dieser Shanon Briggs, der hat schon ein bisschen was von Rocky Balboa. Einfach immer mitten in die Fresse, aber er fällt und fällt und fällt nicht um. Woran das liegt? Naja einmal ist dieser amerikanische Schrank sicherlich mit einer wahnsinnigen Ausdauer gesegnet, aber dann könnte es auch sein, dass der gute Olli Dietrich bei seinem schlauen Kommentar vor dem Kampf recht hatte und RTL gutes Geld für einen zehn Runden Kampf bezahlt hat und in den letzten Runden ist es halt nicht ganz leicht einen Profiboxer niederzustrecken, selbst wenn man Vitali Klitschko heißt. Nichtsdestotrotz bleibt ein Klitschkokampf ein Entertainment Spektakel, bei dem sich das Einschalten lohnt. Leider wird Boxen immer mehr zu Wrestling, so erscheint es mir zumindest. Die seltsamen Introvideos, schlechte Gimmicks, wie die über der Hallendecke schwebende Glocke und der künstlich in die Länge gezogene Kampf, erinnern mehr an die WWE als an die WBC. Aber was will man erwarten? Fernsehen was nicht komplett den erdachten Rahmen sprengt ist halt einfach nicht cool. Wenn der Abend aber eines gezeigt hat, dann, dass auch dem älteren der beiden Brüder aus der Ukraine nicht bei zukommen ist. Vielleicht hat ja David Hayes ne Schnitte sollte es mal zum Kampf kommen oder die Klitschos werden sich auch den letzten der fünf Schwergewichtstitel einverleiben. Abwarten und Rock gucken...

Pierre

Donnerstag, 14. Oktober 2010

I don't belong here...


Oktoberfest Samstag und ich absolut ohne Action. Mir ist das immernoch zu stulle, dabei dachte ich, dass wenn ich schon das lokale Radio langsam genießen kann, dass ich vielleicht auch weniger Spielverderber werde und mich für überlaute Diskothekenveranstaltungen begeistern kann. Aber Pustekuchen, ich bleibe ein Spinner und mache irgendetwas anderes, weniger lautes aber immernoch wahnsinnig Verrücktes, auch wenn ich noch nicht weiss was. Nach einer bisher auch sehr schlauchenden Woche, würde mir ein bisschen Ruhe bestimmt auch nicht schlecht tun. Denn je länger ich darüber nachdenke, desto eher glaube ich, dass ich einfach kein Dorfmensch mehr bin, sollte ich es jemals gewesen sein. Alles dauert mir zu lange, alles ist zu trostlos und alles ist nur auf den kurzen Kick, anstatt auf die Extase auf Langzeit aus. Klingt alles wahnsinng aufgekünstelt, aber wer sich auskennt und meine Über- und Unterschriften verfolgt wird wissen, wer mich in so künstlerische Wallungen drückt. Wenn jetzt nur mein Paket aus Käseland käme...

Pierre

Sonntag, 10. Oktober 2010

I'm a Weirdo...


Wenige Stunden später und alles ist gut. Ist es der Alkohol oder eine Stimmungsschwankung oder das Geschehene, was alle Sorgen wie geltungslos erscheinen lässt und dafür sorgt, dass ich träumen kann von einem besseren Morgen. Das geht zwar alles einher mit einer leichten Konzentrationsschwäche, die für Hänger im Satzkonstrukt sorgt, aber mich sorgt das sicher nicht. Ich muss diesen Erguss ja nicht nochmal lesen, dafür gibt es sicherlich noch einige Andere. Es war wirklich mal wieder schön sich dem Alkohol, wenn auch nur in geringem Maße hinzugeben. Man hat lange nicht getrunken und schon reichen zwei Bier und ein Whiskey Cola um einen ins Wonderland zu bringen. Sowas in der Kneipe und man kommt auch mal billiger davon. Ich sollte mir angewöhnen meinen Alkoholkonsum so gering zu halten. Mal schauen was jetztige und zukünftige Peers davon wohl halten. Aber das geht bestimmt klar, dann kann ich auf alle auspassen und mich herzlich über die Trunkenheit anderer amüsieren. Jetzt aber ins Bett und vielleicht noch ein bisschen Radiohead. Sehr schön extatische Musik, vorallem live, da fühlt man sich richtig aufgepumpt beim hören....

What the hell am I doing here?
Pierre

Samstag, 9. Oktober 2010

Bi...Bitte was?


Erneut muss ich mich aufgrund von Vergesslichkeit und mangelnder Muse entschuldigen. Dabei sind die Moment des schreibens immer fürchterlich entspanned, wenn der Fluss denn einmal startet. Entspannung ist nach sechs Tagen Arbeit auch bitter nötig, vorallem wenn die Woche, noch schlimmer als die Letzte, als ein reines Gefühlschaos beschrieben werden kann. Da geben sich aller beste Laune und die Lust einfach alles hinzuschmeißen die Klinken in die Hand und das im Verlaufe von vier Stockwerken. Ja ich bin tatsächlich fähig meinen Unruhepol zu lokalisieren, schonmal ein Anfang. Wenns nach dem Internet ginge, wäre ich sowieso psychisch schwer gestört und könnte mich nicht mehr auf die Straße trauen, aber ganz so schlimm find ich mich dann doch nicht. Ein wenig muss im Internet dämnächst noch recherchiert werden und dann geht es erstmal weiter wie bisher. Daumen drehen und hoffen, dass das Jahr bald rumgeht. Ich hoffe dann lern ich meine Ticks selber in den Griff zu kriegen, dann hätte sich das Studium ja schon gelohnt...

I'm a creep...
Pierre

Montag, 4. Oktober 2010

Saunafreunde...


Irgendwie verpenne ich es mich meinen geschriebenen Aufgaben zu widmen, denn ich bin zerstreut zwischen Ebay Auktionen und dem wirklich, wirklich, wirklich unfassbar witzigen Jürgen von der Lippe. Jemand der sich mit Geld oder Liebe seine Reputation als Witzemacher echt kaputt gemacht hat und dem viele Leute Unrecht tun, was beim Erfolg drittklassigen Comedyheinis, wie Cindy aus Marzan, die ich übrigens am Anfang für Axel Stein in Verkleidung gehalten habe (kein Witz) oder dem mittlerweile wahnsinnig unlustigen Stefan Raab, besonders tragisch ist. Denn wo noch der fünfte ausgelutschte Witz über längst tote Pferde gemacht werden oder versucht wird mit abgefahrenen Gimmicks, wie der asozialen Harz-4-Schlampe oder dem geistig Zurückgebliebenen, der am Anfang noch ganz witzig war aber mit Maddin seinen Zenit längst überschritten hatte, da glänzt Jürgen von der Lippe mit Zeitlosem Programm und viel Ideenreichtum. Musikalische Untermalungen, mehrfacher Kostüm und Rollenwechsel während eines Bühnenprogramms und viel Interaktion mit dem Publikum mach erstens einen sehr sympathischen Eindruck und bringen zweitens noch den ein oder anderen Zusatzlacher ein. Außerdem wird auch nicht mit der Wimper gezuckt, wenn man mal einen Witz oder zwei über das eigene Übergewicht, seine wahnsinnig kitschigen und gleichzeitig wahnsinnig coole Hemden oder das Alter macht. Alle Daumen hoch für Jürgen und ich muss ihn mir unbedingt nochmal in Person reinziehen...


Pierre

Donnerstag, 30. September 2010

Alles wegen einem Bahnhof...


Es ist schon krass, wie doof man einen neuen Bahnhof finden kann und wie doof manche Leute die Leute finden, die den Bahnhof doof finden. Wenn solche Leute dann aufeinandertreffen, dann kann das auch mal verflucht ins Auge gehen und es passiert sowas, wie mit armen Mann hier im Bild, der angeblich mindestens eines besagter Augen verloren hat. Dazu kommt aggressiver Polizeieinsatz gegen Schüler, die ihre Demo sogar vorher angemeldet hatte und auch der ältere Bevölkerungsanteil wurde nicht verschont. Mit einer solchen Straßenschlacht kommt natürlich viel Diskussion in der Politik. Da sollen Innenminister zurücktreten und die Polizei mal genau unter die Lupe genommen werden und ein Vorwurf aus Reihen der CDU, dass die "grüne Saat" in den Jugendlichen aufgegangen sei und sie deswegen demonstrieren, brachte mich dann bei all der Ernsthaftigkeit der Materie doch zum Schmunzeln. Sollte man gegen friedfertige Zivilisten einen Wasserwerfer und endlose Mengen von Reizgas und Pfefferspray einsetzen? Wohl kaum. Genauso wenig sollte man erwarten, dass Demonstranten freiwillig Platz machen, wenn man sie drum bittet. Dann könnte man sich ja gleich irgendwo ins Cafe setzen und schimpfen. Wenigstens gäbe es da reizende Bedienungen und kein Reizgas...

Pierre

Dienstag, 28. September 2010

Social Notworking...


Ein grauenhaftes Wortspiel leitet den heutigen Aufsatz ein. Irgendwie ist mein persöhnliches Interesse an Socialnetworking Seite, wie Schüler/StudiVZ oder Facebook gerade gleich null. Profile erstellen, am besten noch irgendwelchem Gruppen beitreten und natürlich immer reinschauen, weil ja irgendwer sich ein Meerschweinchen kaufen könnte. Ich fänds schön, wenn ich mir diesen ganzen Quatsch sparen könnte, aber spätestens während meines Studiums wird es wohl zu einer Notwendigkeit werden. Bis dahin bin ich arrogant und durchgecoolt und verweigere mich dem Internettrend und verbleibe beim Blogging, dem Internettrend von Vorgestern. Was mich an Social Networking wohl am meisten interessiert ist der kommende Film über die Macher von Facebook, voller Intrigen und Terror und aus dem wahren Leben gegriffen. Eine verflucht clevere Idee, einfach schon aus einer Geldscheffelperspektive, aber mal was anderes als sinnfreie Comedy oder Hardcoreballeraction, wobei am Rande bemerkt sei, dass man auch ein bisschen Hardcoreballeraction einbauen könnte...

Pierre

Sonntag, 26. September 2010

Kunst oder sowas...

Seltsame Erwartungen, die manche Leute haben. Als verkannter Autor in französischen Cafés Inspirationen sammeln und wahnsinnig intellektuelle Schwarten raushauen. Eine sicherlich verführerische Vorstellung, weil Schriftsteller ein tatsächlich sehr angenehmer Beruf sein kann, wenn man denn gut schreiben kann. Ein ganz eigener Arbeitsrhythmus und ein selbstständig und allein geschaffenes Werk, was andere Leute dann, wenn mans denn richtig anstellt, total super finden und gerne lesen. Quasi wie Musiker, ein weiterer Traumberuf, nur mit Buchstaben statt Noten. Das Künstlerdasein wäre sicherlich ein angenehmes. Am liebsten wie in den wildesten Klischees auf irgendwelchen Psychodrogen, die dich mit dem rosa Tiger tanzen lassen, zu esoterische Musik, die für den Kuss der Muse natürlich extrem wichtig ist, den nächsten Faust schreiben oder das nächste Stairway To Heaven komponieren. Das ganze natürlich in einer Wohnung irgendwo in der Großstadt irgendwo im Hochhaus, komplett mit Räucherstäbchen zugequalmt, so dass sich die Mitmieter schon beschweren und mit einem Bett und eine Haufen mit Manuskripten als Einrichtung und das auf 200m², denn es ist ja klar, den ganzen Platz brauchen nicht etwa Möbel sondern die ganzen Feelings, die mir die Großstadtvibes reinknallen müssen sich in den Sphären meiner Halle des Schaffens ausbreiten. Oh ich bin da jetzt schon voll drin. Dann gäbe es beim Abinachtreffen sicherlich einiges zu bequatschen...

Pierre

Montag, 20. September 2010

Beschäftigungsbedarf...


Hiermit ist mein langes, krankes Wochenende wohl vorbei, schade eigentlich, denn ich könnte mich daran gewöhnen drei Tage am Stück frei zu haben. Vielleicht nehm ich meinen Urlaub doch nicht auf einen Schlag am Ende, sondern Stück für Stück, damit ich zwanzig lange Wochenenden habe. Wer weiss, wer weiss. Jetzt heißt es aber erstmal sich bis zum Ende des Monats gedulden, denn dann gibt es wieder Geld und jetzt, wo ich meine Playstation wiederentdeckt habe und Final Fantasy 13 spiele, was am Rande erwähnt, aussieht wie ein gottverdammter Film, kann ich das glaube ich ganz gut gebrauchen. Außerdem wollte ich mir auch mal wieder eine Blu-Ray kaufen, immerhin muss sich der riesen Fernseher auch für was lohnen. Bis The Expandebles auf Blu-Ray erhältlich ist wird wohl noch einige Zeit verstreichen, aber das wäre doch was, zumal ich den Superactionknaller auch gerne mal in Englisch sehen würde. Aber es gibt vieles, gerade an Klassikern, was ich nach nachholen müsste und warum nicht gleich in High Definition gucken? Jetzt wo man so "fucking rich" ist muss man sich auch echt zusammenreißen sein ganzes schönes Zivigeld nicht auszugeben. Vielleicht gibt es ja auch noch einen Muse Livemitschnitt, immerhin gabs ja wieder eine Wembleyshow. Da hätte man seien müssen...

Pierre

Freitag, 17. September 2010

Crankidy Crank...


Ist das nicht schön, mein Rücken ist kaputt. Naja, eigentlich ist das nicht schön, aber eigentlich müsste ich auch das Präteritum verwenden, denn jetzt ist wieder alles in Butter. Da renkt einem der Orthopäde ganz lässig die drei Rippen, die man sich verdreht hat wieder ein und schon gehts einem wieder super und weil das so ein cooler Typ ist, war er der festen Überzeugung ich könnte Montag nicht schon wieder arbeiten, denn es wäre für einen armen, armen Zivi wie mich eine zu große Belastung. Deswegen habe ich jetzt ein langes Wochenende und freu mich wie ein Schneekönig. Morgen dann noch sich mit zwei bezaubernden Damen den Bauch vollschlagen, ja die Wochenenden werden tendenziell immer besser. Dann hab ich heute noch eine fast voll funktionstüchtige Mielewaschmaschiene geschenkt bekommen, bei der nur noch eine kleinere Reparatur vorgenommen werden muss und schon kann ich meine eigene Wäsche waschen nächstes Jahr. Das sind schon wieder gesparte Euros, von denen man sonst ja nie genug haben kann. Vielleicht trenne ich mich dann noch von meinem Verstärker, auch wenn er mir bisher gute Dienste geleistet hat, aber das steht noch in den Sternen...

Pierre

Montag, 13. September 2010

Schöner Wohnen...


Langsam, aber sicher muss man sich ja Gedanken machen. Nächstes Jahr um diese Zeit wohn ich vermutlich schon woanders, höchstwahrscheinlich im schönen Magdeburg und wenn ich da wohne, dann hätte ich auch ganz gerne ein paar Möbel. Das wird dann glaub ich mächtig teuer und ich darf schonmal anfangen meinen kläglichen Sold zu sparen, denn mit mehreren tausend Euros kann ich bei einer Kompletteinrichtung schon rechnen. Da kann ich tatsächlich sehr froh sein, dass ich Zivildienst machen kann, denn ich wüsste beim besten Willen nicht, wo ich so viel Geld hätte hernehmen sollen. Aber auch wenn es noch eine ganze Weile weg ist, ich freue mich auf meine erste eigene Wohnung. Ja, erstmal wird es meine eigene sein, denn ich finde den Gedanken mit wildfremden Menschen in eine WG zu ziehen mehr als befremdlich. Wer kann sich schon sicher sein, dass die Leute die in Magdeburg abhängen supercoole Typen sind, so wie hier? Aber ich zweifle eigentlich nicht daran. Doch bevor es Möbel gibt, gibts wohl erstmal noch ein bisschen was für das Musikerherz. Diesmal importiert aus dem schönen Holland, da spart man richtig Geld!

Pierre

Samstag, 11. September 2010

Wenig Action, und gut so....


Ein weiteres Wochenende mach ich einen auf Gemüse und vegetiere. Ramasuri wäre natürlich eine Option, aber keine sonderlich Gute, denn auch wenn Bakkushan, die Headliner sind heute abend, dabei sind, irgendwie bringt mich dieses eine Lied aus der Shirtinatorwerbung nicht dazu den Zehner abzudrücken. Stattdessen hör ich lieber Puzzle, Blackend Sky und Infinity Land, denn immernoch ist das vielbeschriebene Schottentrio Nummero Uno in den persöhnlichen Charts. Wenigstens meine Videocharts sind etwas abwechslungsreicher, mit viel Jimmy Kimmel, dem amerikanischen Äquivalent zu Stefan Raab, zumindest was das Late-Night Format angeht und natürlich der besten Comicserie der Welt, Hey Arnold!, diesmal im englischen Original, wo auffällt, das einige der Synchronstimmen tatsächlich sehr ähnlich sind, was eine gute Sache ist. Jetzt, wo mich selbst beim schreiben die Müdigkeit langsam zu übermannen beginnt ist es glaube ich auch nicht verkehrt, dass ich heute im trauten Heim geblieben bin. Dafür gibt es nächste Woche Mongolesisch. Das wird ein Spaß!

Pierre

Dienstag, 7. September 2010

Gefühlt daheim...


Ach heute war ein toller Tag. Ich weiss nicht warum, es viel Arbeit, ich war erst viertel nach vier zuhause, weil ich noch Überstunden bei McDonalds machen musste und wegen meiner neuen, wie ich finde ziemlich coolen, Brille zum Optiker musste wegen nachrichten und so. Aber trotzdem, es war ein klasse Tag. Ich war durchgänig gut drauf und hab bei der Arbeit immer eine Melodie zu pfeifen oder mitzusingen gewusst. So wundervoll gute Laune und das ohne spezifischen Grund, es ist der leuchtend helle Wahnsinn in kleinen gelben Plastiktüten. Ich glaube die nächsten Zivimonate könnten doch recht unterhaltsam werden, seien es nun neun oder sechs. Wenn ich jetzt den Rest der freien Zeit noch ein bisschen organisierter totschlagen könnte, dass wäre toll. Aber mit drei Scheiben von Biffy und dem wirklich, wirklich, wirklich wundervollen neuen Album von Wir sind Helden, ist zumindest soundtracktechnisch alles geregelt. Jetzt noch abwarten bis Oktober, dann geht es wieder in den schönen Ringlokschuppen, die Helden in live anschauen. Vielleicht will ja noch wer mit und wenn nicht ist auch egal, dass darf man sich nicht entgehen lassen...

Geschichten von lausigen T-Shirts
Pierre

Sonntag, 5. September 2010

Echte Helden...


Er streift durch die Stadt auf der Suche nach Verbrechen. Er ist ein als Kind missbraucht worden und in Pflegeheimen aufgewachsen und kämpft jetzt gegen die übel von Cincinnati. Was klingt, wie eine Geschichte aus einem Comicbuch ist tatsächlich Realität. Shadow Hare ist ein echter Superheld, zumindest bezeichnet er sich so. Zwar ohne Superkräfte, aber zumindest mit einem stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und dem Willen zu helfen. Zwar wird er nie den Internationalen Terror bekämpfen, aber nach eigenen Angaben hat er manchen Überfall zwielichtiger Gestalten verhindert und vielen Obdachlosen geholfen, wenigstens ein bisschen was in den Magen zu kriegen. Für die eher aggressiven Auseinandersetzungen ist er ausgerüstet mit Pfefferspray, einem Taser und Handschellen, alles in den Grenzen der Legalität. Das beste an der Sache, er ist nicht allein. Es gibt eine Liga von echten Superhelden, die man sogar im Internet finden kann. Ob man das nun gutfinden oder eher belachen soll, das weiss ich nicht, aber die Zivilcourage, die diese Menschen beweisen ist doch etwas Ehrenhaftes, selbst wenn sie dafür in lächerlichen Kostümen durch die Gegend rennen. Wenn es jetzt nurnoch einen deutschen Helden gäbe. Vielleicht die richtige Zeit für Captain P?

Ist das etwas das P Signal am Himmel?
Pierre

Samstag, 4. September 2010

Wochenreport


Eine Woche nichts zu schreiben, weil ich weder große Lust hatte, noch viel Stoff zur Verarbeitung da ist und erst recht bin ich einfach zu kaputt. Auch wenn ich mittlerweile so gut wie sicher bin, dass ich neun Monate Zivildienst machen werde, es ist doch ätzend, einfach weil es mir nach einem Monat immernoch schwer fällt wieder regelmäßig was zu machen. Nach der Schule sich einfach auf die faule Haut zu legen war rückblickend vielleicht ein Fehler. Erstens hätte man noch ein bisschen Geld verdienen können, denn Geld, Geld, Geld regiert die Welt und man wäre jetzt vielleicht etwas fitter. Wenigstens habe ich es mit einem Kollegen aus dem Krankenhaus diese Woche bis nach Ibbenbüren geschafft, zu Musik Produktiv. Man muss ja schauen, wofür man seinen schönen Sold ausgibt. Jetzt nur noch ein bisschen abwarten, bis sich das Krankenhaus wieder bei meiner Bank meldet. Ich bin übrigens sehr froh, dass ich wen gefunden habe, der auch in Musik interessiert ist und der, im Gegensatz zu mir, als Techniker für viele Showbands gearbeitet hat. Richtig klasse und er ist auch versessen darauf mit mir noch so eine Top 40 Gruppe aufzustellen. Na mal schauen...

Pierre

Montag, 30. August 2010

Es passiert so viel...

Ach man kommt ja auch zu nichts mehr hier. Dabei ist sind mir ja einige tolle Sachen wiederfahren. Studienplatz für Psychologie in Magdeburg, Geburtstag natürlich, ein neues Album von Wir Sind Helden und der erste Sold. Nummer drei sei kurz angesprochen, es ist eine Knallerplatte, wesentlich besser als Soundso und aufjedenfall ein Grund Judith and Friends bei der kommenden Tour im Ringlokschuppen mal zu besuchen. Selbes gilt für Madsen, aber die Platte gibts ja schon etwas länger. Ich freue mich wieder richtig auf den Herbst. Womit kaufe ich mir die ganzen schönen Karten? Mit meinem ersten Sold natürlich, denn ich habe nicht schlecht gestaunt als ich heute mal nach meinem Konto geschaut habe. Das Zivileben ist tatsächlich ein sehr angenehmes, selbst wenn man heute eine Stunde Überstunden machen musste. Leider befürchte ich, dass ein Großteil der hart verdiente Mäuse bald in die Hände von Eventim und Thomann übergeht. Ist doch blöd, die sollten uns Superhelden des Sozialen wirklich besser entlohnen. Jetzt noch warten bis nächstes Jahr im Oktober, dann geht es endlich weg von hier zum Psychologiestudium. Ein Traum und das eine Jahr kann man auch noch absitzen...

Heute kein Bild...
Pierre

Mittwoch, 25. August 2010

Still Biffy


Weil mir nix Besseres einfällt und weil ich sowieso zur Zeit musikalisch sehr fixiert bin muss das heute nochmal sein. Diese gottverdammten Schotten und ihre geile Mukke. Hätte ich Only Revolutions doch nur schon früher gehabt. Für mich der absolute Sommersoundtrack und jeden Tag gehts mit Bubbles oder The Captain weg von der Arbeit. Biffy Clyro haben mich so gepackt, dass ich es in Erwägung ziehe, den sowieso geplanten Kurztripp nach London vorzuverlegen und mir The Biffy in der schönen und vorallem Wembley Arena reinziehe. Wäre bestimmt ganz witzig, 3 Tage London oder so und dann noch sowas. Musik sich mit den ganzen crazy Britainpeoplez anzuschauen ist bestimmt auch nochmal was anderes, denn zumindest das deutsche Musepublikum wusste die werten Herren nicht wirklich zu schätzen und bis zur nächsten Headlineshow in Deutschland ist es wohl noch eine Weile hin. Nachdem ich auch immer mal wieder bei Youtube reinschaue habe ich echt Lust mir den selten am Oberkörper bekleideten, volltätowierten Simon Neil und seine Kumpanen anzuschauen. Am Rande sei noch erwähnt, ich habe meine Umsonstzivibrille in Auftrag gegeben, mehr dazu aber, wenn ich sie denn habe, allein schon weil ich wieder vergessen habe wie sie eigentlich aussieht...



Pierre

Montag, 23. August 2010

Ziviler Gott...


Seminare, Seminare. Das war heute ein Spaß, einige Stunden alles das über den Zivildienst hören, was man im Internet auch ohne Probleme nachlesen kann. Im Grunde genommen hat sich nur mal wieder rausgestellt, das der Zivildienstleistenden wie ein kleiner Gott behandelt wird, zumindest was das Gesundheitswesen angeht. Da staunt selbst der Privatpatient, denn man kriegt ja wirklich alles bezahlt, eine Brille, die ich mir immernoch holen muss, Zahnersatz und sonstiger medizinischer Bedarf, solang er nur vom Arzt verschrieben ist. Nicht nur das, sondern auch eine Bahncard 25 habe ich als mit meinem Ziviausweis und sogar bei McDonalds und Burger King krieg ich zehn Prozent Rabatt auf alles. Ein Traum, zusätzlich zu all den Beiträgen die ich bezahlt kriege und die aus dem ca. 500 Euro Nettogehalt eigentlich ein Gehalt im vierstelligen Bereich machen. Da könnte man sich echt überlegen neun Monate in der Bettenzentrale zu verbringen. Aber für diese Entscheidung hab ich noch bis zum ersten Dezember Zeit. Immerhin mehr als sechs Tage Urlaub wären dann drin, eine erbärmliche Ausbeute für sechs Monate Dienst wie ich finde...

Pierre

Mittwoch, 18. August 2010

Ein teures Lexikon...


Was man nicht alles für ein Lexikon verlangen kann. Der neue digitale Brockhaus in der Super-Deluxe-Ultra Edition für knappe 6000 Euro. Ja das sind drei Nullen. Für eine simple Datensammlung, für die das Bertelsmannunternehmen bereits endlos viel Kohle in den gebundenen Ausgaben kassiert hat, halte ich das doch etwas übertrieben. Natürlich hat man jeden Schnick-Schnack und es ist das wohl annerkannteste Nachschlagewerk Deutschlands, aber was der nette Vertreter, der mich wohl für ein Supergenie und die Software für den heiligen Gral hielt, scheinbar nicht weiss ist, dass jede Universität auch eine Bibliothek hat, in der die annerkannten Werke, die Brockhaus zusammenfasst, in ihre ganzen Fülle stehen. Außerdem gibt es immernoch das Internet, aus dem man zwar nicht zitieren darf, was aber immernoch eine wertvolle Quelle im Kampf um Verständnis ist. Für einen vernünftigen Preis, der irgendwo bei 400 Euro liegen sollte, hätte ich zugeschlagen, aber für das verlangte Geld kann ich mir ein Auto kaufen. Außerdem werde ich, egal was ich studiere und wie lange, wohl nur mit einem Bruchteil des Lexikons arbeiten. Da wäre mir eine abgespeckte Variante lieber, zu bestimmten Themengebieten. Vielleicht sollte ich mal bei Bertelsmann arbeiten, dann verkauft sich der Brockhaus nicht nur an die Superreichen oder die, die ihre Möglichkeiten nicht einzuschätzen vermögen....

Pierre

Dienstag, 17. August 2010

I can't get it right...


Ich weiss nicht warum, aber die letzten Tagen waren, obwohl man die Finger wenig gerührt hat, ausgespruchen kraftbeanspruchend. Ermattet und lustlos zieht ein Tag nach dem anderen vorbei und weder mein zwanzigster, jawohl zwanzigster Geburtstag, noch der vor einiger Zeit noch mit Spannung erwartete Kontoauszug mit dem ersten Gehalt können daran etwas ändern. Vielleicht waren es ja die zwei Wochen, an denen ich mich Samstags aus dem Bett quälen durfte oder vielleicht irgendetwas anderes. Wenigstens erwartet mich, dank einer wahnsinnig wichtigen Einführungsveranstaltung für Zivis, ein verlängertes Wochende mit einem arbeitsfreien Samstag. Morgen wird auch entspannt, weil Mittwoch immer der Entspannungstag ist und nach meiner heutigen Begegnung mit AIDS und Tuberkulose kann ich das auch ganz gut gebraucht. Hätte ich nicht gedacht, dass mir sowas hier auf den Betten landet und schon garnicht in den ersten Wochen. Zeigt aber, dass man sich halt nirgendswo sicher sein kann gesund zu bleiben. Wenigstens bedeutet Tuberkulose erstmal Pause, weil dann das Spezialsäuberungskommando anrücken muss. Schon klasse. Wenn ich jetzt noch dran denken würde mir mal irgendeine Zeitschrift zu kaufen, dann hätte ich in der Pause auch was zu lesen, die Glocke wird ja nach dem Hauptteil irgendwie fad....

Sleep well, my dear...
Pierre

Samstag, 14. August 2010

Einfach Ruhe..


Ach diese entspannten Abende sind einfach das beste. Ich, der Fernseher und ein Cornettoeis. Nach einer weiteren Woche des Zivildiensts brauch man einfach auch die Ruhe, damit man den Kopf mal wieder schön neustarten kann. Da wird dann wieder im digitalen Katalog von Thomann geblättert, was man sich den für das schöne Gehalt alles kaufen will, denn der Traum vom Homerecording ist keines Wegs geplatzt. Dann hab ich mir aber überlegt, ich müsste mir ein Stück Musikgeschichte kaufen. Eine richtige Fender Stratocaster, das Sinnbild der elektrischen Gitarre und ein Instrument, was jeder Gitarrist garantiert schon einmal in der Hand hatte. Eric Clapton, Jimi Hendrix, John Fruciante, Pierre Ibe? Hat doch irgendwie einen Runden klang die Kette. Ich freu mich auf September und das erste Gehalt. Aber die beste Nachricht, die der heutige Tag erbracht hat: Meine Samstagsschichten für diesen Monat sind abgetan, das heißt jetzt stehen auch Freitage zu feinsten Freizeitverplämperung zur Verfügung, einer davon mein Geburtstag. Da muss ich mir ja mal Gedanken machen, was man da machen könnte...

Pierre

Mittwoch, 11. August 2010

Das Ende des Radios...


Es ist eine Schande. Radio Warendorf, das örtliche Lokalradio ist eine Katastrophe. Nicht weil die Musik schrecklich ist, denn man kann nicht jedermanns Geschmack treffen und die Musik durch die Jahrzehnte hindurch ist zumindest künstlertechnisch gut ausgewählt. Das große Problem, was einem ein Lied nach dem anderen zerstört ist, dass immer nur der gleiche Mist läuft. Ich freue mich natürlich jeden morgen über Van Halens Jump, aber Ain't Talin 'bout Love wär zum Beispiel auch nicht verkehrt. Der selbe Interpret aber verschiedene Titel. Vorallem bei dem ganzen 80er Rock sollte das doch gehen, das ist ja sowieso jeder Song ein Hit gewesen. Dann vielleicht bei den aktuelleren Leute auch mal nach der zweiten Singleveröffentlichung schauen und man ist auch die fürchterliche Dauerschleife von Satellite oder Geboren Um Zu Leben los. Ich bin sicherlich nicht der einzige der so denkt, denn die Tatsache, dass die Radioquoten in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen sind, ist kein Zufall. Gäb es den Verkehrsfunk und die Nachrichten nicht mehr, wäre das Medium Radio endgültig zum Tode verurteilt, aber es wird auch nicht mehr lang dauern, bis man sich die aktuellen Staumeldung aufs Handy laden kann. Ab dann werden die tragbaren Gerät, wie MP3-Player und Mobiltelefon endgültig den Lokalradios den Todesstoß versetzen. Behaupten können sich dann höchstwahrscheinlich nur die großen Sender, wie 1Live oder ähnliches. Mir solls auch egal sein, ich hab das Internet...

Pierre

Montag, 9. August 2010

Can't stop worrying...


Eigentlich sollte ich jetzt versuchen einzuschlafen, denn es ist schon relativ spät und es muss sich morgen wieder früh aus dem Bett gequält werden, aber ich möchte gerade nicht schlafen. Irgendwie bin ich, wie man so schön sagt, bedröppelt. Es war mal wieder eine massive Welle der so gefürchteten neutralen Laune, wo einem alles so ein bisschen egal ist, selbst wenn das Haus jetzt anfangen würde zu fackeln. Irgendetwas muss mal wieder getan werden, alleine des Tuns wegen. Ich will endlich Geld haben, damit ich mir viele schöne Sachen kaufen kann, die mich dann hoffentlich schön ablenken. Momente wie diese lassen mich echt überlegen, wie ich die nächsten vierzehn Monate überleben soll. You can't allways get what you want. Ein Satz der mir irgendwie tierisch auf die Nerven geht, wo das Lied gerade durch die virtuelle Jukebox läuft. Ich würde so gerne bekommen was ich will, auch wenn das nach kindischem Gequängel klingt. Mal schauen wie die Welt morgen aussieht, den Rest des heutigen Tages versuche ich in meinen Träumen zu verbringen...

Gute Nacht...

Samstag, 7. August 2010

Sozialstunden


Endlich Wochenende, nach einem fürchterlichen Samstag, nicht weil die Arbeit anstrengend war, sondern einfach, weil Samstags arbeiten fürchterlich ist. Aber mal wieder ein neuer Staatsverknackter, der die nächsten Wochen immer Samstags aushelfen wird. Ich frage mich, was man angestellt haben muss für 120 Sozialstunden. Überhaupt scheinen Sozialstunden doch nicht so selten in diesen Kreisen zu sein wie ich dachte. Zwei Sozialknackis arbeiten schon in der Bettenzentrale und vielleicht werden es ja noch mehr. Ansich eine gute Sache, weil es weniger Arbeit für mich bedeutet, aber zumindest die, die sich auch seit zwei Tagen nicht mehr hat blicken lassen, stellt keine sonderliche Hilfe dar. Selbst nach einer Woche, die von einem durchwachsenen Schlafrhythmus dominiert war ist es aber irgendwie noch ein seltsamer Gedanke den Job für die nächsten sechs Monate zu machen. Einziger Trost ist und bleibt natürlich die Kohle, die nächsten Monat auf mein Konto überwiesen wird. Es dauert nicht mehr lange und ich könnte professionell auf einer Bühne stehen, zumindest hätte ich dann all die Technik dafür. Ich muss echt schauen, dass musikalisch noch was geht, denn es macht einfach so viel Spaß, dass man es immer weiter versuchen sollte...

Pierre

Dienstag, 3. August 2010

Betten putzen...


Zwei Tage sind schon hinter mir. Ja ich fange jetzt schon an zu zählen, nicht weil die Arbeit scheisse ist, sondern einfach, weil das frühe Aufstehen den Erwartungen entsprechend zum kotzen ist. Sonst sind die Kollegen echt nett und die Arbeit ist auch nicht allzu anstregend, aber acht Stunden können echt lang werden. Gerade nach mehreren Monaten des Vegetierens ist das die absolute Hölle. Wirklich ätzend werden aber wohl nur die dutzenden Fortbildungen, auf die ich noch fahren muss und deren Sinn ich nicht wirklich erkenne. Was solls, jetzt muss ich sowieso erstmal auf das erste Gehalt warten, denn ohne die Kohle würde ich den ganzen Mist wohl auch nicht machen. Klasse übrigens auch, dass man immer mal Leute da hat, die Sozialstunden leisten müssen, was aber auch für wahnsinnig peinliche Situationen sorgen kann, wenn man auf die Frage, warum man denn eigentlich hier ist, die Antwort: "Sozialstunden", erhält. Ich kann mir zwar Besseres vorstellen, aber definitiv auch Schlimmeres. Nur schade das mein spanischer Chef Desi die nächsten fünf Wochen Urlaub hat, dabei ist der, wie ich von mehreren Leuten schon gehört habe, die coolste Sau im ganzen Krankenhaus...

Pierre

Freitag, 30. Juli 2010

God, Satan & Biffy Clyro...


Vielleicht habe ich hier und da schon ein Wort über sie verloren, aber jetzt ist es mir einen ganzen Post wert, da ich gerade dabei bin mir einen Livegig anzuschauen und auch die beiden Platten, die ich von ihnen habe bei mir in Dauerschleife laufen. Biffy Clyro, ein Schottentrio, dass in England mittlerweile ein offener Geheimtipp ist glaub ich und spätestens seit der Resistance Tour von Muse auch in Deutschland immer bekannter wird, da die drei sehr sympathischen Schotten dort als Einheizer tätig waren. Zumindest bin ich da auf sie gestoßen und fand sie da schon klasse. Vorallem Sänger und Gitarrist Simon Neil hat es mir irgendwie angetan. Erstens sieht er aus wie Dave Grohl von den Foo Fighters und Dave Grohl ist eine der coolsten Socken überhaupt und zweitens hat er eine orange-rote Stratocaster, die er fast unter den Achsel trägt. Trotzdem geht der junge Mann tierisch ab, genau wie der Rest der Truppe. Überhaupt ist die Musik super zum abgehen, denn es gibt bei Weitem genug fette und krachende Gitarrenriffs, die vorallem den Musefan sehr befriedigen sollte. Dazu kommt, zumindest auf den Platten ein Haufen orchestrale Unterstützung, bestehend aus Bläsern und Streichern. Da kann ein Lied wie Bodies In Flight auch mal ein Bombenriff haben und gleichzeitig eine halbe Minute später super chillig sein. Ich will das sich Biffy Clyro mal wieder in deutschen Gefilden blicken lässt. Zwar hätte man diesen Festivalsommer mehrfach die Gelegenheit nutzen können, um sie sich anzusehen, aber irgendwie ist eine richtige Headlineshow nochmal was ganz anderes. Außerdem ist mir für eine halbe Stunde Biffy das Hurricaneticket zu teuer gewesen. Deswegen bleibt erstmal nur zu hoffen, dass mit dem nächsten Album sich wieder die Möglichkeit bietet. Bis dahin werd ich mir wohl den Rest der CDs bei Amazon bestellen, denn ich brauche neuen Stoff...

...außerdem haben sie coole Bärte...
Pierre

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ende der Freizeit...


Gerade ist mir bewusst geworden, dass ich gerade die letzte Woche in Freiheit, zumindest für lange Zeit hier vergammel. Aber irgendwie stört mich das nicht sonderlich, denn ein geregelter Tagesablauf ist bestimmt nicht verkehrt, auch wenn das um fünf Uhr aufstehen bedeutet. Außerdem gibt es endlich Geld in die leere Kasse, damit man eben jene Kasse auch direkt wieder entleeren kann. Die Motivation Musik zu schreiben, was in den letzten Tagen meine Hauptbeschäftigung war. Das macht wirklich Spaß, wenn man merkt, dass ein Lied zumindest ein bisschen Gestalt annimmt, wo oft zwar noch der Text fehlt, aber wenigstens Gitarre und Bass grob geschrieben sind. Etwas, was wirklich engagiert betreibe und worauf ich wirklich stolz bin, vorallem in Anbetracht dessen, dass ich mir normalerweise etwas vornehme und dabei nicht sonderlich viel herumkommt. Was bei EPO nicht geklappt gelingt mir alleine wohl auch einfach gut, weil man irgendwie fokussierter arbeiten kann. Vielleicht steckt in mir doch eher ein Bosse, der alles macht und sich dann eine Band dazu sucht. Wäre toll, denn dann kann ich irgendwann auch coole Soloakkustikgigs machen, wenn die ganze Nummer mit der Musikerkarriere denn tatsächlich klappen sollte. Das ist natürlich immernoch nur der Masterplan, der eh nur schwer umzusetzen ist, aber es ist wie mit allen Sachen. Unmöglich ist nichts, wenn man es nur will...

Pierre

Dienstag, 27. Juli 2010

Ba-Ba-Ba...


Ich vergesse immer wieder hier was zu schreiben, einfach weil erstens überhaupt nichts los und ist zweitens ich sowieso zur Zeit immer alles vergesse. Wenigstens habe ich die Zeit damit verbracht mir nen Bart stehen zu lassen, was fürchterlich aussieht und morgen höchst wahrscheinlich wieder abkommt. Dabei wäre ein Bart so klasse. Nur so ein bisschen, schön getrimmt, weil sonst sone Gesichtsmatte echt bescheid aussieht, aber quasi grade an der Grenze zwischen super cool und super ungepflegt. Aber weil das alles nicht so will, wie ich das gerne hätte wird wohl weiter Klinge angelegt werden müssen. Mal gucken vielleicht versuch ichs später nochmal, aber der erste Versuch is kläglich gescheitert. Es wär halt irgendwie ein kleiner aber bedeutender Schritt Richtung ein wenig erwachsener aussehen und sich dann auch erwachsener fühlen. Das wäre zumindest mal etwas mit dem man sich beschäftigen könnte. Besser als sinnlos an die Decke zu starren...

Pierre

Samstag, 24. Juli 2010

Purple Haze


Heute hatte ich mal so richtig keine Lust auf meinen Computer. Einmal kurz für ein paar Gitarrennoten angemacht und das wars eigentlich schon. Dafür heute die Telecaster neu besaitet und wirklich den Großteil des Tages gespielt. Purple Haze von Jimi Hendrix wollte ich eigentlich lernen, aber dann war ich doch zu faul. Morgen vielleicht, denn der alte Jimi ist schon ne geile Socke und das sind diese klassischen Abrocklieder, wo man dann noch mittelmäßig zu singt. Purple Haze all in my Brain und so. Schade irgendwie, dass die kaum noch wer kennt, der nicht wenigstens um die dreißig ist, zumindest kommts mir so vor, als ob der Erfinder der modernen Rockgitarre in Vergessenheit geraten ist. Jetzt will ja eh jeder neue Gitarrist nur noch super duper schnell spielen, wie diese ganzen Metalgitarristen, deren Namen ich teilweise nicht einmal aussprechen kann, weil sie aus den skandinavischen Weiten oder aus dem fernen Osten kommen. Lieber mal ne fette Bluesrocknummer. Super zum entspannen und die Welt vergessen, so wie heute...

Pierre

Mittwoch, 21. Juli 2010

Blog zum hören


Erst hat man, wenn man was wichtiges zu sagen hatte im Internet Blog geschrieben, so wie ich das ja jetzt auch mache, aber dann kam die Audiorevolution. Podcasts, die jetzt schon wieder ein alter Hut sind, weil man ja jetzt Videocasts macht, darauf bin ich jetzt gestoßen. Super, wenn man grade was spielt oder gammelt, aber keine Lust auf Musik hat. Dann tut man entweder was für seine Bildung mit Quarks und Co, was aber eigentlich nur die Tonspur der Fernsehsendung ist oder hört sich Ecki von Hirschhausen an oder so. Alles auf der sehr kreativ betitelten Seite Podcast.de. Ich bin jedenfalls großer Fan, denn selbst bei einer mittlerweile beachtlichen Musiksammlung, manchmal will man lieber wen haben, den einem nur irgendwelchen Quark über Exoplaneten oder so erzählt. Dann weiss man nämlich, dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass wir in den nächsten hundert Jahren Kontakt mit Aliens aufnehmen. Da glaub ich zwar erst dran wenn ichs sehe, aber ich fänd es cool. Aliens und so, mit Lasern und Invasion. Ich werde aber trotzdem beim simplen schreiben bleiben, nicht weil ich super Old-School bin, da würd ich Tagebuch schreiben, nein weil einfach erst ein Script schreiben und es dann auch noch ablesen zu viel arbeit ist und einen guten Rekorde habe ich auch nicht... noch nicht...

Pierre

Sonntag, 18. Juli 2010

Eile mit Weile...


So geht ein weiteres Wochenende zu Ende. Ich bin wirklich froh, dass ich wenigstens bald mit Zivildienst anfangen kann, denn ich würde es nicht mehr lange aushalten ohne was zu tun. Dann gibts Cash und ich freu mich jetzt schon auf all mein tolles Homerecordingzeugs, was ich mir dafür kaufen will. Darauf zielt mittlerweile wirklich viel ab, denn was vorher blindes Geschrammel war ist jetzt wesentlich fokussierter und wenn irgendwas interessantes beim Klimpern vorkommt wird das direkt aufgenommen mit dem Handy oder wenigstens eingeprägt damit mans nicht vergisst. Ich bin wirklich stolz, dass ich mich für ein Hobby so begeistern kann. Mittlerweile würde ich mich sogar echt freuen einfach nur ein paar Lieder zusammen zu kriegen und die auf Myspace reinzustellen. Dann hört sich das eine elitäre Gruppe von 300 Leuten an und das wars vielleicht, aber das wär schon toll. So wie sich Leute bei Youtube fühlen, die sich gegenseitig in den Schritt treten, ist es dann nichts besonderes, aber es könnte wohlmöglich den ein oder andere unterhalten. Neben dem üblichen warten auf Kohle warte ich jetzt aber auch auf Rückmeldung von den Unis an denen ich mich beworben hab, denn es wäre schon cool sich in Sicherheit wiegen zu können, weil man den Studienplatz schon in der Tasche hat. Einfach abwarten, dass mach ich ja eh schon die ganze Zeit...

Pierre

Freitag, 16. Juli 2010

T-Shirts und so


Mal wieder Terror im Himmel mit fürchterlichen Stürmen und Gewitter und ich bin eigentlich ganz froh heute im trauten Heim geblieben zu sein. Erst in elenden Staus stehen auf dem Weg nach Münster und das für ein paar T-Shirts und dann konnte ich nicht mal richtig ausschlafen. Ist doch Käse, aber wenigstens hab ich jetzt neue Shirts in anderen Farben als in Schwarz. Bei Jack&Jones und H&M rein und mit neuer Sommerbekleidung wieder raus. Aber irgendwie habe ich wieder feststellen müssen, dass nichts an das gute alte Bandmerch rankommt. Sicherlich ist es weniger stylisch, die meisten sind im Untergrund schwarz und billig sind sie auch nicht gerade, doch irgendwie haben die Fetzen einen doch größeren Stellenwert. Denn erstens Verkörpern sie immer Musikgeschmack und Attitüde und zweitens sind es doch wundervoll Erinnerungsstücke an vergangene Konzerte, die einem länger erhalten bleiben als irgendwelche Fotos, die man eh nie wieder anschaut. Deswegen werden auch in Zukunft gerne mal 20 Euro oder mehr über den Tresen gehen für ein Stück Rockuniform.

Pierre

Mittwoch, 14. Juli 2010

Erste Gestalten


Später als ich eigentlich gehofft hatte ist es heute geworden, aber das ist nicht weiter schlimm. Irgendwie bin ich sowieso nicht mehr ganz bei der Sache. Zu engagiert arbeite ich tätsächlich am nächsten Musikmaterial und habe zumindest pläne, wie sich mal irgendwas bei Myspace in absolut sporadischster Form realisieren lassen könnte. Wenn mich dann das Glück noch trifft bekomm ich ne Band zusammen und vielleicht kommt dann der ein oder andere Gig zustande. Zu viel wird hier aber gepokert, als das ich tatsächlich mit irgendwas rechnen könnte, aber zumindest die Aufnahme und Veröffentlichung mit billigsten Heimstudiomitteln ist geplant und das, wenn ich mit dem Schreiben gut voran komme, vielleicht schon im September. Würde mich zumindest freuen, denn endlich wäre das mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und während des Zivilisieren wird sich bestimmt ein bisschen Zeit dafür finden. Nur das Geld muss noch zusammenkommen, für all das High-Tech Equipment und dann gehts ab, aber dafür mach ich ja Zivi und ich hab Geburtstag. Geschenke, Geschenke, auch wenn man zwanzig wird, eine gute Sache.

Pierre

Sonntag, 11. Juli 2010

Still drinking


Heute war wohl wieder einer diese bemerkenswerten Abende, die einem dann doch irgendwo die Augen öffnen und einen vom Alkohol abschwören lassen wollen. Nicht weil man selbst fürchterlich betrunken ist, denn solche Einsichten kommen immer erst am morgen danach. Aber ein Anblick, wie das Erbrechen in eine Vuvuzela ist einfach schon schockierend und zeigt, wozu einem dieser Teufel im flüssigen Gewand einen immer bringen kann. Da will man dann auch einfach selber nicht mehr trinken, einfach weil die Angst, selbst in einen solch prekären Zwischenfall verwickelt zu sein, zu groß ist. Außerdem ist alkoholfreies Bier tatsächlich garnicht so übel wie alle sagen und auf die Zuckerbrause kann man im Zweifelsfall auch verzichten, zu Gunsten der Figurine. Das ist im Endeffekt nur alles leeres Gerede und ich sehe mich spätestens wieder in ein paar Tagen bei dem ein oder anderen Bier sitzen. Aber es wäre, wie ich schon oft hier gesagt habe, doch irgendwie toll wenn man ganz ohne auskommt. Ich weiss auch nicht, aber irgendwie wird man ja dann doch immer reinforciert. Ich hab zumindest heute die Schnauze gestrichen voll. Mal schauen, wie lange das hällt...

Pierre

Donnerstag, 8. Juli 2010

Würfelzauber...


Ich bin total verzaubert, verzaubert vom Cuben. So sagt der neumodische Superstyler dazu, wenn man den guten, alten Zauberwürfel löst. Heute habe ich mich endlich mal hingesetzt und einfach mit einem wirklich guten Tutorial gelernt, wie man dieses Teufelsteil löst. Dann macht man den Hamburger und das L und ruck zuck in wenigen Minuten bin ich mit dem Ding durch, wenn ich nicht einen Schritt wieder vergessen habe. Natürlich werde ich nie den Weltrekord brechen, denn knapp über sieben Sekunden ist wirklich einfach zu flott für mich. Aber wenn ich dann mal irgendwo, wenn ein verstaubter ungelöster Würfel im Schrank steht, dann kann ich mir den nehmen und dann so tun als würd ich nix gebacken kriegen und dann aufeinmal ist der Würfel fertig und alle staunen und ich bin der Held vom Erdbeerfeld. Ja auf diesen Moment werde ich jetzt lauern und mit meinem Würfel üben. Ich hab mir sogar nen Neuen bestellt, weil ich nur einen wirklich winzigen gefunden habe, der dauernd auseinander fällt. Das fehlt auch dieses befriedigende Klackern, was jedem Beisitzenden im Raum einfach tierisch auf den Sack geht. Ja das Cuben ist echt ganz witzig und vielleicht schaff ichs ja mal unter einer Minute...

Pierre