Montag, 13. Dezember 2010

Orientierung...


Ein Gespräch reicht aus und nichts ist mehr wie es war. Habe ich unwissendlich alles was hinter mir an Begegnungen lag in den Abgrund gestoßen? Die Antwort ist vielleicht und das erschreckt mich doch irgendwo. Da wurde aus einer Abneigung gegen die hiesige Diskothekenszene und das neugeweckte Interesse an all den Leuten, die man auf dem neuen Teil der Reise kennengelernt hat vielleicht das Abstoßen der geliebten Freunde, die einen scheinbar nurnoch als wage Erinnerung wahrnehmen. Schade, denn das war sicherlich nicht meine Intention und es stimmt mich doch wahnsinnig traurig. Einmal, weil es nach all den vergossenen Tränen noch vor wenigen Monaten schade wäre, wenn der, der damals den Optimismus noch für sich gepachtet hat am Ende selbst Unrecht behielt und zweitens, weil es scheinbar ein Tabu ist Abstand zu nehmen. Klingt natürlich erstmal wieder, wie das Schieben der Schuld auf Andere, aber ich war ehrlich froh neue Leute zu treffen und denen meine Zeit zu schenken. Leider endete das, zusammen mit meinem kontinuierlichen Desintresse für alkoholinvolvierende Abendaktivitäten, in Segregation von Freunden, die ich eigentlich meinen Lebtag nicht missen wollte. Ist das alles übertriebenes Selbstmitleid ausgelöst durch irgendeine abgefahrene Störung, die mich schnell in den melodramatischsten Weisen überreagieren lässt? Vermutlich, aber erstens habe ich dann noch einen Anreiz mehr Psychologie zu studieren und zweitens entstehen dann immer die besten Schriftstücke...

Pierre

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