Dienstag, 2. November 2010

Guten Tag


Da war doch noch was oder? Genau! Frau Judith Holofernes, hier rechts im Bild und Kapelle gastierten in dem von mir heiß geliebten Ringlokschuppen für Musike aus alten Zeiten und vom neuen Album und viel Lachen und Tanzen. Tatsächlich meine ich hier Tanzen. Dieses unkontrollierte Zucken des Körpers, was diverse Hip-Hop Künstlerinnen zum permanenten Herauspressen der sekundären Geschlechtsorgane gemacht haben und das für ästhetisch ansprechend halten, war tatsächlich ein beachtlicher Bestandteil des Abends. Angezettelt von Hippiemutter Holofernes, in einem sehr bezaubernden Dress, schwung der Großteil des Saals, vielleiht nicht so passioniert wie das Bühnenpersonal, aber immernoch sehr enthusiastisch die Hüften zu den fröhlichen und lockeren Stücken der Helden und sang ganz andächtig bei den Melancholieparts mit und natürlich auch beim großen Superhit von anno dazumal, Denkmal. Überhaupt war die Stimmung sehr ausgelassen, was wohl auch an Einheizer Herrenmagazin lag, die mit einem Charme irgendwo zwischen den Ärzten und Tomte glänzen konnten. Das war tatsächlich einer dieser Konzertabend, die nie hätten Enden dürfen, auch wenn man mit einem flauschigen Gefühl in der Magengegend die Heimfahrt angetreten ist. Unter Strich bleibt also hängen, Wir Sind Helden sind erwachsener geworden, aber keines Falls schlechter und man kann immernoch den ein oder anderen Witz machen über Herren, deren Figur von einem Thekenspiegel nicht umschmeichelt wird.

Es war alles schön und gut...

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