Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ich mach mir Licht...


Quasi jetzt in mehreren Stunden ist das Jahr vorbei und weil ich keinen Bock hab zu resignieren schau ich mal wieder ne Runde nach vorne. Was kommt nächstes Jahr? Schulabschluss, hoffentlich der Studienanfang, dass sind so die Sachen die absehbar sind. Da kommt dann vorallem der tragische Abschied mit vielen Taschentüchern und Umarmen und Schwüren auf die ewige Freundschaft, genau wie in Hollywood. Und dann? Dann geht alles von Neuem los. Für mich zumindest. Allein in einer großen Stadt mit 200.000 Einwohnern und mehr. Das wirkt, selbst auf mich, der sich eigentlich darauf freut einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu machen, unglaublich beängstigend. Dann wird alles ganz viel Arbeit und vielleicht gehört man ja doch zu dem ersten Drittel Menschen, die ihr Studium abbrechen. Ein wenig Schwarzseherei, wobei ich mir gerade beim letzten Punkt relativ wenig Sorgen mache, solang ich mich aufraffen kann dafür zu arbeiten. Aber nicht ganz so weit weg, was passiert den schon nächsten Monat oder danach. Vorher war einem das immer egal, weil man gewisse Erwartungen hat, aber jetzt ist alles ganz seltsam. Ein zittriges Gefühl durchfährt mich, weil mein Blick ins ungewisse geht. Es wird alles ganz anders glaube und hoffe ich. Ich hoffe auf das große Jackpotlos und dieses Gefühl könnte ja heißen, dass das ich die Gewinnzahlen hab. Zuversicht, etwas was für mich, der in den letzten Monaten irgendwie immer pessimistischer geworden ist, sehr ungewöhnlich ist durchstreift meinen Kopf und wenn ich gerade rüber zum aufgehängten T-Shirt schaue, dass die wundervolle Parole "Sag Alles Ab" ziert, dann denke ich auch das ich genau das machen werde. Einfach der schlechten Gefühle und der Sorgen absagen und einfach mal machen. Leben für den Moment und von einem Tag in den anderen, da kann man nicht viel falsch machen...

Ein Treiben durch Träume...
Pierre

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Ein Leben am Fluss...


Geigen klingen durch mein Ohr und ich bin leicht versunken in die schönsten Vorstellungen. Es ist einfach besser in der Fantasie, da gibt es keine Enttäuschung, denn da läuft alles wie ich es will. Dann, wenn man fertig ist mit dem Vorstellen merkt man erst, wie groß die Unterschiede sind. Erfüllte Träume platzen wie Seifenblasen und man ist zurück an dem Ort, wo alles andere als ein Wunschkonzert stattfindet. Geigen haben aufgehört zu spielen und Pauken und Trompeten schlagen einem direkt ins Gesicht. Thees Uhlmann würde von einem planetschweren Herzen sprechen und das trifft es doch eigentlich perfekt. Um die Tomtereferenzen weiter zu treiben kann ich nur sagen, dass ich Glorias Kuss immernoch sehnsüchtigst erwarte. Doch sie wendet sich mir nicht mehr zu. Anderswo scheinen Leute es mehr verdient zu haben gesegnet zu werden und ich würde mir einfach wünschen, dass auf mich auch mal das Licht des Glücklichen fällt. Dabei meine ich nicht den, der voller Freude und Seligkeit ist sondern der, der einfach das große Los gezogen hat. Das hätte ich auch gerne, so lang wie ich jetzt schon Lotto spiele. Aber mittlerweile bin ich geduldiger geworden. Die Summe im Jackpot steigt und auch ich werde mal den Hauptgewinn abstauben...

Was würde ich ohne ihn machen?
Pierre

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ein schönes Stück Text...


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit dem Ende des Jahres rückt der zweite Geburtstag dieses Internettagebuchs heran. Am fünften Januar ging alles los und entwickelte sich zu einem Projekt, dass mich mit sehr viel stolz erfüllt, wenn ich durch vergangene Zeilen blättere und allein schon auf die Anzahl all der geschriebenen Artikel schaue. Einige besser als andere und einige spannender als alle fügen sie sich doch alle zu einem schönen Puzzle zusammen, dass mich tatsächlich gut beschreibt. Einiges ist noch nicht geschrieben, über vieles plane ich zu schreiben und seine Meinung mal öffentlich zu machen, dass macht mir einfach Spaß. Viel wichtiger, worauf ich sehr stolz bin und was eine Kompetenz ist, die einem bestimmt noch einmal helfen kann, ist die Tatsache das ich gelernt habe Gefühle relativ konkret zu formulieren und mich einfach nicht dafür zu schämen, wenn es mir schlecht geht, aber auch wenn ich gerade absolut glücklich bin. Ich versuche, so sehr es mir mein Gewissen zulässt ehrlich zu sein und ich mag meinen Schreibstil einfach sehr gerne. Ein bisschen an der Wortwahl ist wohl noch zu arbeiten, aber kein Meister ist vom Himmel gefallen und jemandem, der sich bis auf dieses Jahr in Deutsch nicht mit Ruhm bekleckert hat, kann auch der kritische Nörgler einen Zuspruch geben denk ich. Ich weiss nicht wie lange der ganze Spaß noch weiter geht, aber bisher hab ich noch keine Lust aufzuhören. Ich bin froh mit allem wie es ist und erst wenn es nicht mehr geht steht die Feder still...


Wie passend...
Pierre

Montag, 28. Dezember 2009

Wo ist mein Takt?


Man will schreien, so laut bist einem die Stimmbänder reißen, zumindest geht es mir immer so, wenn der Frust einen so fürchterlich hohen Pegel erreicht, dass es einen zu etränken droht. Das tritt zu plötzlich auf, dass man es nicht fassen kann, wie man sich doch schon wieder irgendwie mies fühlt. Ich will, dass das aufhört, denn das unwohl sein ist irgendwann einfach nicht mehr noch als Inspiration oder vielleicht ein Gefühl geistiger Stärke oder sonst was abzutun, sondern ist einfach nur beschissen. Kaputt, ausgelaugt, unmotiviert und einfach erschöpft sind Wörter, die mich einfach viel zu gut beschreiben. Warum schläft man sonst knapp zehn Stunden am Tag, während der Schulzeit. Ich hoffe ich dramatisiere nur über im aktuellen Emotionsschwall, denn ich merke wie es mit jeder geschriebenen Zeile Text besser wird, aber ich will nicht kaputt sein, nicht im Kopf, denn daran liegt mir alles. Nehmt mir die Beine, nehmt mir selbst, die zum Gitarrenspiel heiß geliebten, Hände aber nicht den Kopf, denn wenigstens der ist heil und er sollte es bleiben. Ich habe echt ein wenig Angst, aber ich hab mich noch im Griff. Da weiß ich wieder warum ich studieren will. Reiner Selbstschutz, denn dann seh ich selbst wenn es einem im Kopf mal nicht so gut geht und dann wird alles gut...

Kein Grund zur Panik...
Pierre

Sonntag, 27. Dezember 2009

Aufstand gegen mich...


Mein Kopf ist im Chaos. Das ist einmal bewiesen dadurch, dass ich bei den hier verfassten Zeilen schon zum wiederholten Male von vorn beginne, aber auch offensichtlich, denn ich weiss einfach nicht was ich will. Das Durchkalkulieren diverser möglicher Szenarien und die Abwesenheit geistiger Ruhe waren zwar schon immer ein Markenzeichen meines Schädels, aber es ist so intensiv wie selten, denn ich komme glaube ich nicht mehr mit mir klar. Prinzipientreu bin ich heute nicht losgefahren um mich zu betrinken und das scheint für mich so ungewohnt. Sonst ist man einfach mit der arroganten Einstellung, dass man allen anderen überlegen ist, hingefahren hatte nach ein paar Bier ein bisschen Spaß, war aber immernoch innerlich irgendwie leer, hat dem versoffenen Geld mit einer Träne hinterher geschaut und sich geärgert, dass man nicht den Mut hatte mal eins der Mädchen auf der Party anzusprechen. Jetzt war alles anders, zumindest ein wenig. Ich trauere der Mädchensache natürlich nach wie vor hinterher, aber nicht so sehr wie sonst, weil ich einfach so Spaß hatte und das ohne mich selbst dazu zu zwingen. Nicht absolut ungewöhnlich, aber in der aktuell vom Alkohol regierten Zeit sicherlich eine angenehme Wende der Ereignisse. Wenn man irgendwie von allen zugetextet wird, dann muss man auch mal den Schritt weg davon wagen. Das ist natürlich der Rhetorik halber alles ein wenig überdramatisiert, aber so geht es in meinem Kopf halt ab. Ich muss nur noch wen auf meine Seite ziehen, dann ist alles gut...

Ich weiss nicht wo ich bei mir bin...
Pierre

Samstag, 26. Dezember 2009

Ihr seid doch alle stulle...


Ich hasse sie, die Ausgehpflicht. Man will nicht alleine daheim bleiben auch wenn man weiss, dass die nächste Party voller stumpfer Typen ist, deren Umfeld man eigentlich immer vermeiden zu versucht. Aber wenn man nicht hingeht dann ist man auch irgendwie ein Langweiler, der die Stimmung so gezielt vernichtet, wie der ausgeschüttete Alkohol die Hirnzellen. Das ist doch alles blöd, gerade wenn man in einem Umfeld voller Partygänger ist. Da heißt es dann, dass morgen die nächste Bauernparty steigt oder die Dorfdisko ruft und alle da sein müssen, weil es die jetzt aber wirklich beste Party überhaupt wird und mit ganz viel besoffen und abdancen und allem was man sonst noch so betrunken unter anderen Betrunkenen macht und da ist dann der Moment, wo ich früher immer gedacht habe: "Klar da musst du hin!", und wo ich heute denke "Das könnt ihr schön alleine machen" Irgendwie gut das man so selbstständig ist und sich nicht überall mit hinschleifen lässt, doch wenn man die Anderen das "schön allein" lässt ist man verflucht schnell selber "schön allein", und da hab ich einfach mal keine Lust drauf. Vorallem im Hinblick auf später, wenn man dann neue Menschen kennenlernen muss, weil man die alten hinter sich gelassen hat, wie es ja auch zum Leben dazu gehört. Aber allzu schnell könnte man sich damit ins Abseits drängen und selbst wenn die Studenten angeblich alle zu fürchterlich intelligent und schlau sind, so behält man doch die Bräuche von damals bei und dazu gehört nunmal auch, sich ganz fürchterlich zu betrinken und dann in die nächste Absteige zu spazieren und sich, so rhythmisch, wie es bei all dem Alkohol noch möglich ist, zu bewegen. Ich weiss nicht was aus mir noch werden soll, aber vielleicht nehme ich mal endlich all mein Selbstvertrauen zusammen und ziehe die Leute auf meine Seite. Da wo man sich nicht unter dem Lärm der anderen anschreit sondern normal miteinander redet, denn mit anderen reden ist das Beste was man machen kann. Einen Versuch ist es wert, denn mehr als auf die Nase fliegen kann man nicht und das gehört zum Leben dazu wie diese fürchterliche Technomusik...

Sperrt die Ohren auf...
Pierre

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ich mag Weihnachten...


Ey heute war Weihnachten oder ist viel mehr immernoch, aber bei uns im Hause ist Ruhe eingekehrt. Das ist das Schöne, wenn man nur im kleinen Kreise feiert, dann ist bald Schicht im Schacht und man kann die Feiertage in all ihrer Ruhe genießen. Irgendwie ist Weihnachten doch immer komisch. So richtig wird es wohl auch nie hier ablaufen. Einfach weil der ganze Ritus mit auf die Bescherung warten und so viel zu doof ist. Da gibts irgendwann Geschenke man freut sich und wartet dann aufs Essen. Klingt nüchtern und für den Weihnachtsfanatiker wohl ein absolutes Unding, aber die neunzehn Jahre, die ich nun schon Weihnachten feier hat es gut funktioniert. Man muss ja auch nicht immer, gebunden an die große Eventreise des Weihnachtsmann, einen auf Happy Family machen, denn die Stastik gibt mir Recht wenn ich sage, dass das am ehesten absolut in die Hose geht. Dann wird sich gestritten, weil klein Kevin nicht auf die Geschenke warten will und der Mann, der schon als er nach Hause gekommen ist keinen Bock auf seine Familie hatte, seine Frau zusammenschreit, weil das dicke Festessen, was für Uschis Kochkünste einfach zwölf Nummern zu schwer ist, noch nicht aufm Tisch ist. Wenn dann noch die kleine Mandy den Adventskranz umwirft und die Hütte anfängt zu fackeln ist aus dem Fest der Liebe schnell das Fest des Hasses geworden. Ich find meine Familie klasse. Wir gehen uns nicht auf die nerven und Nudeln mit Bolognesesoße sind einfach das perfekte Weihnachtsessen. Immerhin feiern die Italiener auch Weihnachten oder so...

Santa Claus is coming to Town...
Pierre

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Davon segeln...


Ach mittlerweile hat sich das sauer gelegt und man ist frustriert und überlegt mal wieder, warum man nicht Gesangsunterricht nimmt um Songwriter zu werden. Es ist einfach nicht schön, wenn die Show so katastrophal wie heute abläuft und man ist halt einfach sauer, wenn man selber seine Spur konnte und die Anderen einen runter ziehen. Man kommt sich doof vor seine Bandkollegen und Freunde zu ächten, aber es ist einfach blöd, wenn man sich gefreut hatte zusammen zu spielen und ne runde Show hinzukriegen und das ganze Programm. Alles wofür man beim Kulturabend hart gearbeitet hat, dass man doch auch mal was gebacken kriegt und die anderen positiven Eindrücke, alles ist zumindest für mich erstmal weg. Vielleicht sieht morgen schon wieder alles ganz anders aus aber für den Moment ist es einfach nur Frust. Ich werde mich wohl auch nicht für den unfreundlichen Ton entschuldigen, denn das muss auch mal sein und ich finde wer sowas nicht auch mal aushält, der ist gruppenuntauglich und ich steh zu dem was ich denke und sage. So viele Gedanken sollte ich mir wohl nicht machen, aber das gehört zu jeder Enttäuschung im Leben dazu denk ich mal, denn man will den selben Fehler ja nicht nochmal machen. Jetzt werd ich wohl noch ein bisschen Musik vom guten Phil Vetter hören, denn sie unterstreicht die traurige Stimmung die sich bei mir breit macht...

I Pretend My Room Is A Sailing Boat...
Pierre

Dienstag, 22. Dezember 2009

A Monday to remember...


Oh ja das war schön grade. Ich muss sagen ich bin etwas geflasht. Hi Freaks von Tocotronic läuft gerade, denn ich bin irgendwie ganz bezaubert von meiner Heimkutschiererin, die erstens einen wundervollen Musikgeschmack hat und zweitens auch so super nett ist und wie man im allgemeinen Volksmund sagen würde super putzig ist. Alles das wird beeinflusst durch meine doch gewichtete Trunkenheit, die alles besser erscheinen lässt, aber ganz alkoholbasiert ist das Bild nun nicht. Hierbei ist nicht zu viel hineinzudeuten. Wirklich nicht. Aber aller liebsten Dank, mit tausend Küssen und so an dieser Stelle. Ich bin grad irgendwie sehr glücklich. Ich habe eine Menge Frieden gemacht und Bündnisse geschlossen und alles ist grad schön, was dann doch wieder am Alkoholpegel liegen könnte. Ist mir aber auch ziemlich egal, denn Frieden machen und Spaß haben, ist wie alle wissen eine schöne Sache und sollte nicht blockiert werden. Ach ich weiss wirklich nicht, wie ich das aktuelle Feuerwerk an Freude in Worte fassen soll. Es ist einfach das reine Gefühl, was man kriegt, dass man doch ne wesentlich dufftere Type ist als man dachte und das ist einfach ganz groß fürs SelbstEgo. Ich habe mit der Müdigkeit zu kämpfen, deswegen ist auch hier leider schon Schluss, aber zu wissen sei, dass ich mal wieder sehr sehr glücklich bin...

Es ist bestimmt nicht alles Alkohl
Pierre

Sonntag, 20. Dezember 2009

Schiff auf Kurs...


Ich freu mich auf Dienstag. Da gibts Zeugnisse und ich weiss das meins gut wird, es gibt Ferien und ich weiss das sie geil werden und es gibt vorallem Proberaumparty die Zweite und ich hab absolut keine Ahnung was das wird. Erstmal ist noch fragwürdig wer alles kommt, dann weiss ich nicht ob man sitzen kann und so und ob es warm genug wird weil ja draußen Sibirien zu Besuch ist. Größter Spannungsfaktor ist aber wohl die musikalische Meisterleistung die vollbracht werden muss. Zwei Lieder, eines nichtmal fertig geschrieben und dafür eine Probe. Mehr als suboptimale Bedingungen, aber wenn mans selber beschrieben hat wirds auch ne Ecke einfach das Ganze auf die Kette zu kriegen. Einfach immer positiv denken und dann wird alles gut. Man könnte auch einfach warten bis alle ganz doll betrunken sind und dann legt man los und man hat ja noch einen kleinen Backupkatalog aus dem man sich bedienen kann. Es wird also wohl wieder ganz unterhaltsam und im Zweifelsfall wird sich einfach nacher wieder mit Piratensaft und Cola betrunken, denn wozu habe ich sonst Totenköpfe auf meiner Gitarre? Ist aber denk ich ein sehr geiler Abschluss des Schuljahres und für alle nichtkommenden Leser. Noch ist nicht aller Tage, denn die große EPO-Proberaumshow soll wenns geht jeden Monat jetzt stattfinden mit tollem Programm viel Spaß und voll alles geil und so...

Wer ist dieser umwerfende Gitarrist?
Pierre

Samstag, 19. Dezember 2009

Ich wart mal wieder auf den Frühling...


Ach das ist irgendwie immer doof, wenn man am Vorabend getrunken hat. Es vergeht einem die Lust an allem. Zu faul sich irgendwie zu bewegen ist man total schlaff und vegetiert vor sich hin. Das beschreibt zusammengefasst den heutigen Tag. Immer mal aus dem Fenster einen Blick in die frostigen Weiten geworfen um festzustellen, dass es einem viel zu kalt ist und man sich lieber wieder unter die Decke verkrümelt. Ich dachte immer ich wär ein Wintertyp, aber jetzt wo richtig arschkalter Hardcorewinter ist, da weiss ich was ich am Frühling so mag. Die Bäume gammeln nicht, es ist nicht bitter kalt aber auch nicht erdrückend warm und außerdem ist es neben den Herbstmonaten die Zeit wo die meisten Konzerte stattfinden, weil man als cleverer Künstler sein neues Album ja immer entweder am Anfang oder in der Mitte des Jahres rausbringt, damit man viel touren kann und dann den Festivalsommer voll mit einkassiert. Jedenfalls soll das Ganze eigentlich nur sagen, dass ich die Kälte satt hab und jetzt bald Weihnachtsgeschenke will und dann Böller schmeißen und dann ist auch gut...

Pierre

Mittwoch, 16. Dezember 2009

The Revolution...


Endlich, endlich, endlich nimmt das Projekt erstes Lied Gestalt an. Mit umstrukturiertem Arbeitsgang war der heutige Tag so ertragreich wie ich niemals erwartet hätte. Langsam aber sicher wird aus dem Puzzle ein ganzes und ein Musikstück zwischen Muse, Wolfmother und Tocotronic nur auf englisch. Das wird glaub ich ganz groß und ich habe zumindest schon Pläne für Stück Nummer zwei, die dann dem Rest nach abgeschlossener Arbeit unterbreitet werden können. Wenigstens das erste Eigenwerk sollte bis Dienstag machbar sein und dann wird es ganz groß premiert bei der zweiten fetten Proberaumparty. Dann wird wieder getrunken, gespielt und überhaupt Party gemacht. Hauptsache den Anfang der Ferien begießen und Hauptsache das Ende der Schulzeit feiern. Klingt beides gleich, ist es auch, klingt aber einfach besser und hier brauch man ja immer nen Grund um sich zu betrinken und das sind dann quasi gleich zwei. Einzig für mich als Aufgabe bleibt die textlichen Ergüsse noch fortzusetzen damit das lyrische Meisterwerk auch in vollem Glanz erstrahlen kann...

Reim dich oder...
Pierre

Montag, 14. Dezember 2009

Row The Boat...


Es gibt doch nichts schöneres an einem einsamen Abend in der Woche, als sich seine akkustische Gitarre zu suchen und ein paar Lieder zu spielen. Wo man die Herren Sportis ja gestern Live gesehen hat, haben sich auch eben deren Lieder angeboten vor dem imaginären Publikum dargeboten zu werden. Ganz besondere Liebling ist da das vom Unpluggedalbum stammende Hallo Du. Ein ganz wundervolles Lied, das eine Situation beschreibt, die man selber bestimmt schonmal erlebt hat. Ich zumindest und das viel zu oft. Einfach zu viele Gedanken machen, was beim ansprechen alles passieren könnte und sich vor Fragen den Kopf zertrümmern, statt einfach mal zu machen. Ja das passt genau zu mir und deswegen ist dieses Lied auch absolut super, weil halt voll Identifikationswert und so. Jedenfalls macht akkustisches Akkordmusizieren aufjedenfall Spaß und sollte mal wieder öfter praktiziert werden. Am liebsten wären natürlich Leute die auch zuhören, aber da scheut mich doch erstens die Angst vor meinem eigenen Gesangsunkünsten und zweitens glaube ich, dass sich nicht wirklich jemand dafür begeistern lässt. Egal, denn irgendwann werd ich Rockgitarrist und Welterfolgreicher...


Hallo du!

Pierre

Sonntag, 13. Dezember 2009

Kurztrip nach New York...


Ach ja das war fein gerade. Frisch aus Bielefeld zurück verfasse ich die, den Sportis zustehenden Zeilen. Es war schon was. Alles unter der Prämisse unplugged war man doch gespannt, wie das Konzert so abläuft. Im Großen und Ganzen wars das schon im Musikfernsehen ausgestrahlte Konzert nur mit weniger coolem Bühnenbild, weniger Orchester und mit Stehen. War aber nicht wirklich schlimm, denn dem Trio aus Bayern ist es trotzdem gelungen für ordentlich Stimmung zu sorgen, obwohl ich erst schon Schlimmeres befürchtet hatte. Phil Vetter, ein Songwriter und Solomensch, der den Einheizer gemacht hat wurde nun nicht gerade ausgebuht, aber bei dem Desinteresse, das er erntete, tat er mir echt schon ein wenig Leid, wo die Musik, wie ich vorallem dann auf der Platte, die ich mir natürlich sammt Autogramm und nettem Plausch mit dem Künstler geholt hab. Doch das Publikum kam in Fahrt als dann die ersehnten Bayern auf der Bühne standen. Dann kam das komplette Interaktionsprogramm mit Klatschen, Singen und Jubeln. Wie gesagt, gespielt wurde das komplette Fernsehprogramm und das war auch gut so. Alles war dabei und es hat auch tierisch Spaß gemacht. Ein bisschen enttäuschend war der, für meine Verhältnisse, weiter hinten angesiedelte Platz. Aber ich hatte keine Lust zu drängeln und musste deswegen mit dem hinteren Teil des ersten Drittels auskommen. Aber man hat trotzdem tadellos gesehen, nur die Chance begehrtes Bandzeugs zu fangen war damit natürlich ausgeschlossen...

Ende der Konzertsaison für dieses Jahr...
Pierre
Pierre

Samstag, 12. Dezember 2009

Idee Nr. 16: Almost...


Seltsam ist das schon irgendwie. Da wollte man unbedingt was machen, war bis kurz nach drei unterwegs und trotzdem fühlt man sich unbefriedigt und will eigentlich noch irgendwas dagegen tun. Da ich aber nicht genau weiss was man den tun könnte um diesen fürchterlichen Drang zu beseitigen wird mir wohl nichts anders übrig bleiben als es schlicht und ergreifend hinzunehmen. Morgen wird hoffentlich dann ganz groß, denn ich plane mal wieder betrunken zu werden und bisher scheinen die Lampen dafür grünes Licht zu zeigen. Ich muss einfach mal wieder ein bisschen Frust wegtrinken oder mal wieder das Gefühl haben, dass alles doch nicht so schlimm ist, weil sich alles warm und verschwommen anfühlt. Nachdem ich erst auf einem so guten Weg war nichts mehr zu trinken hat mich der Alkohol doch wieder eingeholt. Wahrscheinlich, weil ich einmal ein großer Kneipenfan geworden bin und wohl auch, weil ichs mittlerweile ganz gut im Griff hab. Kann fürchterlicher Kater und Bauchschmerzen am nächsten Tag, denn irgendwann ist halt auch mal Schluss und man ist beschwipst und heiter und nicht besoffen und total im Arsch. Mal schaun ob ich das morgen hinkriege, aber ich bin zuversichtlich. Dann ist ja quasi fast alles all right...

Aber eben nur fast...
Pierre

Mittwoch, 9. Dezember 2009

I can't get it right...


Heute ist es mir erst bewusst geworden, wie kaputt ich eigentlich bin. Dauernd erschöpft mehrere Stunden tagsüber schlafend, zusätzlich zur intensiven Nachtruhe und der nach langer Zeit wieder kehrende Rückenschmerz. Es ist beschissen uns sorgt für unnötig schlechte Laune. Ich hab echt irgendwie keinen Bock mehr. Auf Schule, auf Stress zuhause und auf den ganzen Scheiss. So ein paar Tage absoluter Urlaub von allem. Wo man einfach mal den Kopf schön zu machen kann und mit sich selbst beschäftigt ist statt mit sich selbst im Hinblick auf die andern. Ich mache mir mal wieder zu viele Gedanken und das hat mir irgendwie noch nich Glück gebracht. Alles Wort für Wort umzudrehen, zu durchleuchten und am liebsten noch dreimal nachzufragen. Das ist immer ganz praktisch bei meinem Wissensdurst und könnte, auch wenn es selbstüberschätzend und egopolierend klingt, mal dafür sorgen das ich ein verflucht schlauer Kopf werde, aber wie man so schön sagt: im Subtext sollte sowas nicht mitschwimmen. Ich weiss auch nicht, wie ich dieses, mir schon lang anhaftende Problem in den Griff kriege oder ob ichs einfach dabei belassen sollte und mir wie immer denke, dass es ja eh alles scheiss egal ist, weil man halt so ist wie man ist. Erstmal besser klingt Letzteres, weil man ja dann voll zu sich selbst steht und so, auch wenn es heißt immer mir viel Verwirrung zu kämpfen und sich ständig verunsichert fühlen, aber naja jeder hat ja seine Macken...

Since I met you...
Pierre

Montag, 7. Dezember 2009

Reiner Wahn...


Ach heute war ein schöner Tag. Toller Klausuren, tolles Essen, tolles Schlafen, ein wenig tolle Konversation und dann war der tolle Tag auch schon wieder rum. Das hab ich echt mal gebraucht. Vorallem weil man jetzt doch noch ein paar Pünktchen für die große Endabrechnung nächstes Jahr gesammelt hat. Schön ist das doch, ausnahmsweise mal nicht beschweren über alles, dass geht erst später wieder los. Jetzt versuch ich da nen Lauf draus zu machen. Die Glückswelle quasi bis zum letzten Ende reiten, denn wer weiss wann die stillen Wasser wieder in Bewegung kommen. Wie genau ich das anstelle weiss ich noch nicht, aber man kann sich ja erstmal Sachen vornehmen. Mehr als in den unzufriedenen Alltagstrott zurückzufallen geht ja sowieso nicht. Vielleicht noch als ganz fantastisch am Rande anzumerken sind Schall und Wahn, denn eben jene zwei werden das neue Tocotronicalbum betiteln. Tour steht auch schon quasi und ich werde mich jetzt schon auf Ende März freuen, weil man dann wieder ganz viel mit dem Kopf wippen und singen darf und sich dieses deutsche Reinästhetik auf der Bühne anschauen dauf. Ei das wird schön, ich will nicht mehr warten...

Yeeehaa!
Pierre

Sonntag, 6. Dezember 2009

Mal wieder breit...


Der Alkohol treibts rein, nicht noch mehr von dem Teufelszeug, sondern die wundervolle Musik, die mich, wenn ich auf die Uhr schaue weit mehr als eine Stunde wachgehalten hat. Es ist einfach schön, denn wenn man betrunken ist, hört sich alles gleich noch viel besser und man will nicht aufhören zu lauschen und zu schwelgen in Träumen und Fantasien. Wäre die Welt so wie in meinem Kopf, wär das schön, vorallem für mich. Lange wollt ich schon mal die Fäden in die Hand nehmen doch willig war ich nicht wirklich. Jedenfalls Musik. Langsam aber mit guten Schritten nimmt alles Gestalt an. Dann kann ich zu des Lukases Stimme vor mich hin vegetieren und vorallem zu meiner Gitarre und das wär doch ganz wundervoll. EPO sollte doch gebacken kriegen, was die Konkurrenz hinkriegt, denn irgendwie will doch die Welt um einen so ein bisschen, dass man es schafft. Der Durchbruch, der Traum erfüllt. Mit Geklimper Geld verdienen. Ein Paradies, was nur die Erlesenen betreten dürfen und wenn ich zum Durchdietürgeher werden muss. Ich will da hin und auch wenn alles weh tut und alles zu Bruch geht sollte das noch einen Wert haben. Den Rest soll sowas auch ergreifen, denn dann sind wir bereit großes zu tun und dem langweiligen Alltag zu entfliehen...

Boring to me...
Pierre

Freitag, 4. Dezember 2009

Never Sober...


Vielleicht hätte ich doch mit zu Deichkind fahren sollen, denn es überkommt mich eine wahnsinnige Lust zu toben, Dinge zu zerschlagen und zu schreien. Was jeder normale Mensch als Ausraster, der moderne Künstler als Schaffensphase und der hier schreibende Autor als Kaputtmachstimmung beschreibt, darauf hab ich Bock. Am liebsten die Gitarre noch voll aufgedreht und einfach krach machen. Schrill und laut, dass die Trommelfelle platzen und trotz scheinbarer Unkontrolliertheit das absolute Chaos. Mal wieder ein wenig Frust ablassen, denn genug hat sich irgendwie angestaut. Bis es nicht mehr geht und man neben seinem Machwerk aus Trümmern liegt und mit Stolz jeden Moment noch einmal vorm inneren Auge sieht. So dass jeder Stein, der nicht mehr auf dem andern steht, an seinem ihm angetrauten Platz ist und jeder applaudiert, weil man alles so herrlich zerlegt hat. Gottverdammt ich muss mir irgendsone Idiotentruppe suchen, die nix anderes können als Sachen zerlegen und rumzupöbeln und dann heißt es Spaß mit der Ultrabrutalen. Das Primitive und Animalische mal rauslassen und auf die Evolution scheissen. Einfach alles aufheben. Irgendwann bietet sich schon noch die Gelegenheit...

Pierre

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Don't waste your time...


Tausende Phrasen voller Pathos und Schmalz und absolut super tiefschürfender Fragen zum Leben und so und das ist gerade mal aus einem Lied zitiert. Sowas will ich auch schreiben. Wenig Inhalt viel Epos und trotzdem findens alle geil, weil man ja super viel rein interpretieren kann. Außerdem macht das mitschmettern solcher Weisheiten im Publikum viel mehr Spaß als eine schnöde Liebeserklärung, denn das kann ja sowieso jeder. Dafür wird es wohl noch eine Menge Hirnschmalz brauchen und viele, viele Anläufe, aber das Endergebnis, was ich mir davon verspreche, wird die Musik um so vieles abgefahren cooler machen als mit ohne. Alles das is so kompliziert, aber ich bin, vorallem mit dem stetig schwindenden Countdown total motiviert irgendwas zu schaffen. Mein Werksinnkonflikt wurde quasi nachträglich positiv gelöst, wie Erik (ich liebe seine Eltern für den Namen) Erikson sagen würde. Samstag ist groß ins Auge gefasst. Irgendwas muss rum kommen, dann weht wieder ein frischer Wind und ein großes Zeitalter von Dingen die gebacken gekriegt werden bricht an oder wie man anders sagt: man hat fertig...

...or time will waste you!
Pierre

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich will das Feeling...


Für die, die es verpennt haben, heute ist der erste Dezember und man darf das erste Türchen aufmachen. Weihnachtszeit und nurnoch 24 Tage bis zur Bescherung und voll mit die ganze Zeit Lebkuchen futtern und so. Aber irgendwie ist das Weihnachtsfeeling noch nicht angekommen. Für mich, der sich eigentlich schon im Sommer auf Weihnachten freut, ist das doch sehr seltsam, aber irgendwo auch verständlich. Schaut man nach draußen sieht man überhaupt nichts was an Weihnachten erinnert. Ein bisschen geheuchelte Lichterketten, aber normalerweise kommt doch der leuchtende Plastikweihnachtsmann in die Schaufenster und aus einem Supermarkt wird man nurnoch gelassen wenn man sich mit mindestens drei verschiedenen Milkaprodukten den Laden verlässt. All das ist noch nicht so ganz angekommen. Draußen siehts noch aus wie tiefster Oktokber und Weihnachten scheint noch Monate entfernt. Aber der Geist der Besinnlichkeit packt einen bestimmt noch, so das Weihnachten wieder arschgeil wird, wie jedes Jahr...

Pierre

Montag, 30. November 2009

Monatsabrechnung...


Ach heute ist irgendwie alles doof. Schule war mehr als langweilig und frustrierend, ausgenommen der unnötigen vier Freistunden, die zwar unterhaltsam waren, aber besser hätten zuhause verbracht werden können. Als man dann endlich das traute Heim erreicht hatte steht man gewissentlich vor der Wahl irgendwas für die morgen anstehende Deutschklausur zu tun oder sich einfach nur schlafen zu legen, weil man eh viel zu erschöpft ist und, wie schon so oft vorgeschwärmt, einfach ein großer Freund vom Träumen ist, denn da hat man keine Probleme oder kann zumindest einfach aufwachen, wenn der Traum doch zu schrecklich wird dann wacht man einfach auf. Schön ist das Träumen. Der tendenziell eher blöde Tag endete dann noch mit einem Riss meiner Gitarrensaiten, dass heißt morgen darf ich mich der nervigen und viel zu aufwendigen Aufgabe des Saitenwechsels widmen, aber das wollte ich sowieso irgendwann mal machen und dann habe ich endlich einen Grund dazu. Leider muss ich zurückblickend auf den Monat sagen, dass ich sehr schreibfaul war. Es war nicht so wirklich mein Zeit. Das Wetter macht nur schlechte Stimmung, ständig ausfallende Proben wirklen sich auch nicht gut auf mein Gemüt aus, man hat für Klausuren gelernt und zusammengefasst gab es definitiv bessere Jahresabschnitte. Aber vielleicht hat das alles auch sein gutes und ich habs nur noch nich gesehen...

Dezember ist eh immer besser...
Pierre

Samstag, 28. November 2009

To Wish Impossible Things?


Meine Ohren dröhnen ganz fürchterlich denn zwei Stunden lang hatte ich meine Mickey Maus Kopfhörer auf dem Schädel und habe voll abgerockt, wie der Poser in mir gerne sagt. Ein wenig Musik für die gute Laune, mit ein wenig Muse, ein wenig Metallica aber vorallem mit ein wenig rumtüfteln an eigener Musik, die den Welterfolg und ausverkauft Stadien bedeutet oder vielleicht wenigstens eine Karriere als Club- oder Kleinhallenband, wie Tocotronic. Nur nicht so schrammelig sondern mit fetteren Gitarrenriffs, denn das macht wesentlich mehr Spaß zu spielen. Außerdem muss man dann nicht so pfiffig mit dem Text sein, denn man hat ja das absolute Ober-Rockgitarrenriff, dass alle einfach super finden und von tausend Nachahmern auf Youtube nachgespielt wird. Tja, das wär schon was, aber bis es soweit ist braucht es wohl noch ein bisschen. Ich rechne auch nicht damit, das wir jemals irgendwie zu was kommen, weil es dem Rest noch ein wenig am Arbeitswillen fehlt, aber die Betonung liegt hier hoffentlich auch noch. Wenigstens mal in Münster oder so mal im Sputnikcafe oder im Gleis 22 spielen und mal im Studio sone Erinnerungsscheibe aufnehmen, dass fänd ich schön, jetzt so gegen Ende hin. EPO Fans, gibt es ja schon einige und je mehr, desto näher geht es Richtung Weltherrschaft...

Those Days would never end...
Pierre

Apocalypse Please!


Ich bin mal wieder in der Stimmung fürs apokalyptische. Irgendwie will man dann, dass alles zu Bruch geht. Die Zivilisationen zerfallen und alle beginnt von neuem. Ich will nochmal, der Ausruf eines kleinen Kindes könnte für unseren Planeten doch eine atemberaubende Chance sein. Ich glaube zwar, dass alles im Großen und Ganzen gleich ablaufen würde, aber jeder kleine Unterschied wäre denk ich interessanter als jedes Buch, dass ein Mensch je schreiben kann. Ich weiss nicht warum, aber ich in letzter Zeit habe ich wirklich immer öfter das Interesse am großen Ende und so ganz genau weiss ich nicht waurm. Der Psychoanalytiker in mir sagt, dass ich unzufrieden mit der Welt, wie sie jetzt ist, bin und deswegen will, dass alles nochmal neu und besser wird. Vielleicht braucht es nur ein wenig Magie und alles Schlechte ist wie weggeblasen und ein wenig Zauberkraft haben wir doch alle in unseren Fingern. Ich weiss wofür ich meine benutze, denn vielleicht ist alles was es braucht nur der Flügelschlag eines Schmetterlings...

I use the chance!
Pierre

Donnerstag, 26. November 2009

Part of the Army...


Was mich genau geritten hat weiss ich nicht, aber es geht nach Oberhausen nächstes Jahr. Erster Juni ist der Stichtag für KISS! Ja die vier Männer, die alle wohl unsagbar geldgeil sind und vielleicht schon lange die Schminke an den Nagel hätten hängen sollen, aber gleichzeitig auch die vier Männer, die Rockmusik von heute mitgeformt haben und wohl gigantisch sind und waren, wie kaum eine andere Band. Warum sonst gibt es bis heute noch immer die KISS-Army, bei der sich jung und alt anmalen wie ihre Idole und Kisskonzerte besuchen. Außerdem ist die Musik einfach mal verdammt gut. Der gute alte Hard Rock der 70er und 80er als Rockmusik noch in Ordnung war und ein geiles Rocklied das nächste jagte. Ich freu mich jedenfalls schon auf Feuerwerk, gespucktes Blut, Gene Simmons riesige Zunge und ne Menge geile Musik und bekloppte Leute. Jedenfalls sinds ab nächste Woche Dienstag noch sieben Monate und dann geht die fette, fette Action...

I wanna Rock and Roll all Nite!
Pierre

Montag, 23. November 2009

Immer dieses Wetter...


Von wegen Sonnenschein, der Regen hat doch massiv genervt und trotzdem gehts mir doch ganz gut. Einfach von allem freisagen und auch wenn man morgen Mathe schreibt, einfach mal den Kopf zu machen. Kein Streß, denn heute war mir wirklich nur nach schlafen, Musik hören und Videospiele spielen. Außerdem sind Matrixes und Vektoren nicht so wahnsinnig anspruchsvoll, als das ich mir nen riesigen Kopf drum machen müsste. Morgen in der Schule nochmal alles flott einprägen und dann wird das schon. Ich hab ja auch sehr gut vorgelegt. Ich bin übrigens sehr angepisst vom jetztigen Herbst. Ich dachte immer ich bin großer Herbst- und Frühlingsfreund, aber nein Herbst ist verdammt scheisse. Es ist kalt, es regnet und die Bäume sehen auch nicht schön bunt, sondern einfach nur beschissen aus. Auf dem Kontinent der Schwerverbrecher, da ist jetzt Frühling oder in Ouagadougou, aber da will ich eigentlich nicht hin, weil ich mich mit Europa und in erster Linie Deutschland sehr angefreundet hab. So ein richtiges Europaland, das wäre ziemlich geil, aber bei dem ganzen Nationalstolz und Drang nach Unabhängigkeit wird das wohl nix. Aber es wär sicher irgendwie cool vorallem siehts besser aus eine Nation zu sein, wenn Aliens ma vorbeischauen. Da ist man sich wenigstens untereinander einig...

Oder so...?
Pierre

Sonntag, 22. November 2009

Just repeats on TV...


Irgendwie fühl ich mich niedergeschlagen. Ich weiss nicht warum, wo doch gestern die Kuh flog im EPO Hauptquatier, mit viel Musik und viel Alkohol und sowieso. Statt aber freudig an Musik Marke Eigenbau zu arbeiten war der Tag irgendwie verschenkt, einmal weil ich doch tierisch unausgeschlafen war aber auch, weil die Lust an allem gefehlt hat. Ein wenig Internetfernsehen geschaut, ein wenig richtiges Fernsehen geschaut um die alte Kugel ein wenig am Laufen zu halten, aber ich hätte auch einfach weiter schlafen können. Jetzt habe ich dann doch keine Lust, weil ich mich lieber noch mit ein wenig Musik vom Zugedröhnten zudröhnen lasse und wünschte ich wäre auch mal live dabei gewesen, wie zum Beispiel Markus Kavka. Ich muss mich echt reinhängen, denn eigentlich wäre ich sehr gerne Musikant, der mit Musik Geld verdienen kann, aber ich ahne, dass das alles nie was wird. Meine sonstige Zuversicht in alles und jeden und mein doch bestehender Glaube an das Gute in der Welt haben sich wohl unterm Bett verkrochen. Fuck it all, ich fühle mich giftgrün und gebe den heutigen Tag einfach auf, es ist doch nur alles stumpfe schlechte Laune...

Morgen scheint schon wieder die Sonne...
Pierre

Heller als ein Stern...


Alles ist laut und alles ist Rock'n'Roll und dabei wärs mir doch am liebsten leise. Ich bin total verträumt, auch aufgrund starke Alkoholisierung, aber die Botschaft bleibt gleich. Das Rezept vom Arzt ist da ich muss es nurnoch einlösen, doch die Reise hin zur Apotheke ist lang. Herz alle, Konto leer, irgendwie so ist es dann doch. Wird schon werden, sagt mir das Unbewusste, das jetzt dank des Schlüssels Alkohol auch mal was zu sagen hat. Nichts tut mehr weh und es ist leichter als gedacht. Unterwegs bin ich nicht mehr und verstanden wurde ich. Es ist eine reine Fülle von Glücksgefühlen und ich habe auch wenig Lust mich kaputt machen zu lassen. Mein Verstand und Herz laufen synchron und es tut nichts weh. Nur vor der magischen Hand, die zwei teuflische Worte aussprechen kann, davor hab ich ein wenig Angst, aber Prince Charming hat mir doch irgendwo seinen Segen gegeben. Offensiv wird das Unglück besiegt und ich bin der Beste, denn diese Welt zu bestaunen hat. Mein Sport, dem werde ich wieder nachgehen und ich habe richtig Lust. Es regnen die Wolken und alles ist toll...

Nichts ist besser...
Pierre

Donnerstag, 19. November 2009

Black Holes and Revelations...


Ich glaube ich bin ein großer Kneipenmensch. Ich genieße es mittlerweile doch sehr, die gemütliche Atmosphäre, die Umgebung gefüllt mit Leuten die ich nicht kenne, aber auch die breitgefächerte Schnapsauswahl. Schön, auch wenn es kostet, aber ich bin gern bereit auch ab und zu ein wenig Geld auszugeben. Dann wird man auch, so wie jetzt ein wenig betrunken und man denkt nach und schmiedet wieder Pläne, die niemals umgesetzt werden. Ich wünschte manchmal ich wäre da konsequenter, dann wäre mein Leben glaub ich besser, aber mit der Überwindung kämpfe ich doch viel zu oft und scheitere dementsprechend häufig. Alles versinkt in dem gefürchteten schwarzen Loch und die Offenbarung, dass man doch nicht so selbstbewusst ist, wie manche zu glauben scheinen. Egal, denn ich bin auch so zur Zeit ganz glücklich und kaputt machen ist grad echt nicht so angesagt. Ich bin für niemanden ein Trottel und den Oberflächlichen geb ich mich nicht hin. Wahrheit will ich und bis dahin heißt es: The superstar is sucked into the...

Supermassive Black Hole!
Pierre

Dienstag, 17. November 2009

You are my Muse...


Laser, Lärm und türkise Hosen, ein Abend der einfach alles hatte. Schnell hatte man sich bei den wilden Pogoaktionen nach vorne gedrängelt und konnte all das musikalische Feuerwerk live erleben. Ich habe dann gegen Ende, spätestens bei Stockholme Syndrome und Knights of Cydonia nicht mehr mitgesungen, weil ich einfach zuhören wollte, weil einfach alles arschgeil war quasi. Man ist am Ende zwar enttäuscht raus gegangen, weil einfach nicht alles das gespielt wurde, was man wollte, aber die Setlist war verflucht gut und die dazugehörige Show absolut spektakulär. So wirklich konnte man sich nicht beschweren, denn von neuen Album, welches ja der Anlass für die Tour war, wurden zumindest alle meine Lieblinge gespielt und dazwischen wurde ein Klassiker nach dem anderen rausgehauen. Der Kenner hat natürlich immer was zu merken, aber es sind alles nur Kleinigkeiten, die ein geniales Konzert hätten perfekt machen können, aber da bin ich im Nachhinein gerne bereit darüber hinwegzuschauen, wenn ich den fünfte Reihe Blick auf das Britentrio bedenken und die andauernden Momente des Staunens...

Ich will nochmal...
Pierre

Samstag, 14. November 2009

Irgendwie down...


Verhältnismäßig unspektakulär war heute irgendwie alles. Ich weiss auch nicht, aber der richtige Flash, der hat gefehlt und das ist schade, denn wenigstens für irgendwas konnte ich mich doch so schön begeistern in den letzten Tagen. Ein bisschen Schwermut ist wieder drin und ich komm mir irgendwie so unangebracht vor. Als ob man genau weiss, dass alles was man so in den letzten Tagen gemacht hat irgendwie genau falsch ist und man Zeit hätte besser investieren können. Doofes Gefühl, vorallem wenn man vorher mit der vielbeschworenen Gesamtsituation eigentlich sehr zufrieden war. Jetzt ist halt einfach wieder alles blöd und der nächste Motivator wird gesucht. Klausurenphase zieht einen halt immer runter. Montag Muse, das wird schön, neuer Televisiomat, das ist auch verflucht lässig und vielleicht ist noch irgendwas Drittes drin, von dem ich jetzt noch nichts weiss. Ich sollte mich mal wieder bei Smokey melden, ich glaube ich habes mal wieder nötig. Der hat wenigstens den Plan und hatte bisher am Ende doch immer was übrig für mich...

Halte es fest...
Pierre

Mittwoch, 11. November 2009

Suppe für den Kopf...


Erst wenn ein Kind in den Brunnen fällt, denkt man über den Brunnen nach. Robert Enke ist in einen solchen Brunnen gefallen. Depressionen. Ein Tabuthema bei uns und irgendwie verstehe ich nicht warum. So vielen Leuten geht es manchmal schlecht und fühlen sich unter Druck und das wirklich oft genug ohne das sies müssten, weil sie tolle Menschen sind, die auch so gut klar kommen könnten und die sind dann auch einfach mal krank. So wie Leute die Grippe haben, sind Leute depressiv. Das kann sich ganz schnell von alleine lösen, wie ne Grippe halt, wo ein bisschen Hühnesuppe und das warme Bett einen wieder fit macht, aber das kann auch ganz doll schlimm werden. Dann ist es auch nicht schlimm wenn man zum Arzt geht, der nicht Grippearzt sondern Psychoarzt ist. Bei mir hat die Hühnersuppe bisher immer irgendwie gereicht glaube ich. Weil jeder ist mal traurig und ich bin auch traurig und ich steh dazu. Deswegen gibts ja zum Beispiel auch dieses Stück Internet, wo man einfach mal sich den ganzen Kummer von der Seele reden kann ohne von irgendwem verurteilt zu werden. Jedenfalls, um zurück zum Punkt zu kommen, ist es doch irgendwie erstaunlich, dass erst der tragische Tod unseres Nationaltorwarts Anstoß gab mal von der Schweinegrippepanikmache abzusehen und mal über Probleme zu sprechen, die wesentlich wichtiger sind. Deswegen redet einfach mal über Probleme, mit Freunden, mit klugen Leuten die das gelernt haben oder im Zweifelsfall auch mit mir, denn Hühnersuppe kann ich immernoch für jeden kochen...

Mir gehts gut hoff ich...
Pierre

Dienstag, 10. November 2009

Hinter all diesen Fenstern...


Ach heute war ein schöner Tag, denn ich habe etwas getan, was ich schon in meiner Kindheit sehr genossen hab. Einfach mal aus dem Fenster schauen und das Schmuddelwetter genießen. Damals noch mit dreckig sein und Spaß in Pfützen verbunden ist es heute einfach die schwere und die herbstliche Stimmung, die mir so gut gefällt. Baby Melancholie und so, wenn man wieder beginnt zu philosophieren über die Welt und überhaupt. Dazu ein wenig schöne Musik und man ist wieder voll drin im Flow der großen Gedankengänge. Ein wenig Zukunft planen, ein bisschen über alles was ist und war nachdenken und ein wenig in Fantasien spinnen. So vergehen schnell die Stunden und irgendwann war die Ruhe auch gestört und all die magische Atmosphäre war verronnen. Das nächste mal habe ich vielleicht Lust auf einen kleinen Spaziergang. Freie Luft und freie Gedanken und so ein bisschen Vibes feelen, wie der Künstler in mir sagen würde. Nur ein ruhiges und schönes Plätzchen muss man finden, was bei einem hässlichen Dorf wie dem meinen nur schwer funktionieren wird. Eine Wanderschaft ans Wasser ist zwar weit, aber vielleicht auch mal nötig. Sowas wissen ja die wenigstens Leute zu schätzen, wenn man keine Bikinibräute begaffen kann...

Auf zum alten Strand...
Pierre

Montag, 9. November 2009

Inspiration, ja klar!


Traurig irgendwie, dass mir erst nichts zu schreiben eingefallen ist. Volle Möhre zwanzig Jahre Mauerfall und so ist halt was, das mich doch nicht wirklich interessiert und sonst ist auch einfach nichts los. Ein mittlerweile zur Gewohnheit werdender Missstand, der mich immer öfter dazu verleitet, inspiriert von irgendwelchen Musiken ein wenig Gedankenplausch aufzuschreiben. Das wirkt zwar alles etwas stulle und klingt nach wenig sinnvollem, ist aber an Tagen wie diesen wohl das Beste was man machen kann. Außerdem ist die gute alte Wortkryptik und voll mit geklauten Phrasen großer Musikanten zu sprechen einfach voll sau stark und man kann seine eigenes Wirrwarr unter das Wirrwarr anderer mischen und am Ende hofft man, dass das irgendwo Ertrag hat. So läufts doch immer. Das ist das, was die meisten als Inspiration bezeichnen. Versuchen was genauso zu machen, wie mans auf Platte hört, aber doch anders, damit man nicht verklagt wird. Deswegen vermischt man die Musik die man mag oder streicht ein bisschen was oder machts in ner anderen Sprache. Deswegen klingt viel Metalmusik so gleich und deswegen klingt so viel Deutschrock so gleich und Indie-Rock, dessen Name ich verabscheue, klingt auch immer gleicher. Wenn man dann nämlich auch noch immer über das gleiche singt, ist irgendwann nicht mehr zu unterscheiden zwischen dem ganzen Musikeinheitsbrei. Mir auch egal, denn ich mach irgendwas geklautes und werd reich, es bleibt nur zu hoffen, dass ich mir gute Anwälte leisten kann...

Seltsamer Gedankengang...
Pierre

Samstag, 7. November 2009

Es braucht eine schmutzige Stadt...


Ich hatte es im Gefühl, heute Abend würde ich nicht alt werden. Geburtstagsfeier schön und gut, aber so ganz war mir doch nicht nach Mensch zumute. Zu sehr liegt einem doch die Last vergangener Tage auf den Schultern und zu sehr brauch man mal wieder ein bisschen Raum für sich. Deswegen wieder Nachtfahrt, wenn auch nicht so umfangreich und jetzt noch ein wenig schreiben und Musik hören. Manchmal wenn so viel geballter Menschenstreß ist, wie beim Kulturabend, dann hat man diese Meute wirklich satt. Einfach abschalten vergessen und lieber wieder Pläne schmieden, was Zukunft sein soll. Wie gerne würde ich Menschen besuchen in Frankfurt/Oder denn Schnaps vernichten wäre jetzt irgendwie mein Ding. Wärme von ganz tief innen ist das und viel schöner werden Sachen auf dieser Welt auch nicht. In aller Hässlichkeit sticht das wundervolle nämlich im hervor und wird um so vieles wundervoller. Vielleicht werd ich doch mal zuhören, wenn alle Welt singt und sagt, was ich machen soll. Weiter gehts und mit dem Kopf voran und dem Herz mutig schlagend. Irgendwo dazwischen tuts dann vielleicht weh, aber das ist egal denn das gehört dazu und die Fahrt im Taxi wird sicher das beste, was ich je gemacht habe...

Der Kampf geht weiter...
Pierre

Freitag, 6. November 2009

Just EPO!

Höchst zufrieden. Hellauf begeistert sozusagen. EPO war super und der Kulturabend im allgemeinen auch. Ein Haufen Kohle ist dabei rumgekommen, dank großzügiger Spenden und Einnahmen bei Catering und man kann quasi vom gängigen vollen Erfolg sprechen. Dann noch ein wenig feiern in der Kneipe und jetzt bin ich noch dabei den Heißhunger mit Marzipankartoffeln und Chips zu befriedigen. Mittelmäßige Erfolge, mehr ist beim wirklich nicht zu verzeichenen, aber gleich geht es eh schlafen. Ich sehe zwar schon, wie Schule morgen der Horror wird, aber was solls. Einen tollen Abend muss man auch mal mit einem schlimmen morgen ausgleichen. Karma und so. Ich finde es ja immernoch faszinierend, dass wir so super toll waren. Eine Gemeinheit mit dem Spotlight, dass mir das Augenlicht weggelasert hat, was zu einem leichten Verspieler geführt hat, mehr war wirklich nicht zu beklagen und spätestens bei der alten Ärztekamelle waren Leute sogar am klatschen und die Hütte stand, für Kulturabendverhältnisse auf dem Kopf. Die Konkurrenz, denn es ist ja immernoch ein bisschen Beef und so, haben wir diesmal wohl geschlagen und ich kann mich jetzt beruhigt hinlegen...

Gitarrist der Band EPO...
Pierre

Mittwoch, 4. November 2009

Nein, nicht Doping!


Ich muss wichtiger werden. Soundcheck oder Generalprobe oder wie auch immer und alles ging kreuz und drüber. Dafür dann noch ewig warten und nichts geht richtig, das ist doch alles blöd. Da will man doch ein Kirk Hammett oder so sein, der einfach auf die Bühne kommt, vier bis fünf fette Gitarrenriffs spielt und damit der Soundcheck abgehakt ist. Natürlich haben die ne feste Crew, die das Spiel schon tausende Male gespielt haben, aber wieso hab ich das nicht? Weil mir die Kohle fehlt und Kohle als Musiker kriegt man nur wenn man wichtig und erfolgreich ist. Das Ziel ist also klar. EPO muss zu weltweitem Ruhm aufsteigen und das sobald wie es nur geht. Dazu kommen dann exessive Drogenpartys mit ganz viel Nutten und noch mehr Koks, wie es sich für fesche Szenetypen gehört und schon bist du im Rockhimmel angekommen. Dann noch ein tragischer Heldentod quasi, wo das grenzenlose Genie schon mit jungen Jahren verstirbt und Frau und Kinder hinterlässt. Die haben dann nämlich ausgesorgt und müssen nur zusehen, dass das mit dem Erbe nicht ganz so sehr an die Presse kommt, wie bei Musikantenkollege Kurt Cobain oder Michael Jackson. Das kann ja alles noch bewerkstelligt werden und für weltweiten Ruhm und Erfolg ist es nie zu spät...

Sonst wohn ich unter der Brücke...
Pierre

Montag, 2. November 2009

If I Was A...


Lustiges Interview vom Musikexpress mit Muse. Zettel ziehen aus einer Teekanne und sagen, was für ein Musikinstrument man zum Beispiel wäre. Da hab ich mich gefragt was wäre ich zum Beispiel. Das ist zwar ein recht sinnfreies Spiel, aber man macht sich doch gedanken. Welche Farbe wäre ich zum Beispiel? Wahrscheinlich Grün. Weil das ist ja voll mit Hoffnung und Frühling und ich bin immer hoffnungsvoll und steh voll auf Frühling. Gott damit könnte man natürlich jetzt Seiten füllen und sinnloser Stuss war schon immer mein Ding, aber eher ist doch zu bemerken, dass es tatsächlich noch richtig lustige Interviews gibt. Nicht immer der selbe Blödsinn mit Fragen nach der neuen Scheibe, der Tour und der Zukunft der Karriere. Lieber einfach mal ein bisschen stulle sein, ist nämlich ab und zu auch ganz lustig und ich kann mir vorstellen, dass es wesentlich unterhaltsamer für die Interviewten ist, als die selbe Geschichte immer wieder zu erzählen. Leider hab ich bei Youtube keine weiteren Interviews dieser Sorte gefunden, aber jetzt weiss ich wo ich, wenn ich superberühmt bin mal zum Interview will...

I'm rich biatch!
Pierre

Sonntag, 1. November 2009

Breaking through....


Biermensch ist irgendwie nicht so mein Ding. Wenn man einmal im Rausch ist, dann arbeitets sich zwar ganz lässig, aber besoffene Leute sind mir einfach zu doof. Deswegen gings dann auch relativ bald auf in die traute Heimat. Nachdem ich kurz Taxi gespielt habe und noch Menschen in Warendorf deponiert hatte hieß es dann wieder Nachtfahrt. Die Magie ebensolcher Nachtfahrten habe ich bereits beschrieben und diesmal wars genauso. Ich glaube ich habe verstanden, warum ich kein Diskotheken und Partymensch bin. Zu viel Alkoholexzesse und zu viel Krach. Immer wieder beobachte ich dann, wie sich wundervolle Frauen, in ihrem Alkoholrausch, den teilweise dümmsten Männern hingeben. Alkohol macht gefügig und es genug, die das zu nutzen wissen. Bei mir hakt es da an zwei Dingen glaub ich. Einmal fehlt mir doch irgendwo das Selbstvertrauen, aber daran kann man ja noch arbeiten. Was mich doch mehr daran stört ist, dass es doch nur das blinde Ausnutzen ist und das mir nie nach wildem Rumgeknutsche für einen Abend war. Vorallem nicht wenn die quasi Außerwählte davon sowieso nur die Hälfte mitkriegt. Auch wenn das jetzt nach einem arroganten Egopolieren klingt, es ist mir doch eine Sache die am Herzen liegt. Gleichzeitig ruht im eigenen Blick natürlich auch eine gewisse Portion Neid, denn für den Moment ist das sicherlich sehr schön, aber der Blick über den Tellerrand ist mir doch sehr unangenehm. Man muss einfach mal sein bisschen Mut zusammen. Der eigene Held für den Moment, das muss doch zu machen sein, denn sich immer weiter an der Eifersucht sattfressen, das kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.

Trapped in God's program...
Pierre

Samstag, 31. Oktober 2009

Und ich warte...


Ja voll Gruselnacht heute und so, deswegen muss ich auch nacher los, denn zur Geisterstunde werd ich Bier zapfen auf der großen Halloween Abiparty, die am liebsten einen Haufen Kohle abwerfen soll. Bei mir ist leider nichts zu verdienen, denn ich bin zumindest jetzt noch nicht sonderlich in Partystimmung und werde wohl auch nur meinen Dienst verrichten, damit ich morgen bei Abbauen nicht halb einschlafe. Bis es soweit ist werde ich wohl noch ein wenig Muse schauen, denn die Vorfreude auf den sechzehnten November steigt bei jedem Lied. Da denkt man drüber nach, was wohl gespielt wird, was man an Geld für Merchandise rauswirft, ob man sich den unglaublich putzigen Muse Teddybär besorgt und wie man die Zeit bis zum magischen Verdunkeln der Halle und dem damit verbunden Beginn der wahrscheinlich besten zwei bis drei Musikstunden meines bisherigen Lebens überbrückt. Letzteres wird wohl nicht so schwer, denn irgendwie hat man doch relativ viel um die Ohren dieser Tage. Deswegen einfach mal wieder Kopf zu und abwarten, das hat bisher doch immer funktioniert...

Time to loose my mind...
Pierre

Freitag, 30. Oktober 2009

Die Zukunft!


Sonderlich spektakulär war der heutige Abend sicher nicht, obwohl ich eigentlich Lust gehabt hätte irgendwas zu machen. Ist aber nicht so schlimm, denn ich bin einmal dazu gekommen an ein bisschen Gitarre zu spielen und vorallem konnt ich weiter Futurama schaun. Der kleine, wenig beachtete Bruder der Simpsons hat mir schon immer besser gefallen, als das Gelbvolk. Die Ideen waren abgefahrener, die Charaktere nicht so nervig und bis auf das fehlen von Monty Burns ist die ganze Serie in meinen Augen einfach lustiger. Leider war nach fünf Staffeln Schicht, weil die Konkurrenz doch zu groß war. Es folgten vier DVD-Filme und jetzt gibt es vielleicht irgendwann Staffel sechs. Also jede Menge Beschäftigung, wenn ich gezielt meine Hausaufgaben vergessen will oder mal wieder was zum nebenbei schauen brauche. Wie wenn man zum Beispiel kocht und sich nebenbei beschäftigen will, weil das ja fast von allein geht. Jetzt brauch ich nur noch nen Synthesizer und ich bin glücklich, denn ich hätte Bock auf ein bisschen abgefuckte Weltraummusik und das geht nur mit abgefuckten Weltrauminstrumenten...

Pierre

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Hold the Balance...


Jaja irgendwie ist doch alles sehr gemächlich zur Zeit. Es gibt Klausuren zurück, ich bin zufrieden. Ich mache wieder viel Musik selber, ich bin zufrieden. Ich weiss mich dementsprechend zur Zeit zu beschäftigen und vergeude keine Zeit mit sinnlosem Rumvegetieren und ja auch darüber bin ich sehr zufrieden. So hat mittlerweile alles irgendwo seine Ordnung gefunden, wie ich es ja schon immer gehofft hatte. Das Universum und alles was sich darin befindet sucht nach Einklang und am Ende wird halt doch noch immer abgerechnet und jeder kriegt was er verdient. Noch ist nicht alles gerecht verteilt aber die Zeit lässt keine Rechnung offen. Das ist einfach eine schöne Philosophie. Am Ende wird alles vergolten, das Gute mit dem Schlechten und das Schlechte mit dem Guten, damit am Ende jeder mit einem Lächeln auf den Lippen zurückschauen kann. Manchmal will man einfach die ganze wirtschaftliche und politische Ideologiendiskussion vergessen und einfach mal dafür sorgen, dass irgendwie alle gut bei der Verteilung vom großen Kuchen wegkommen. Das ist alles nur phasenweise mit meiner guten Laune verbunden und vielleicht will ich morgen schon wieder das System stürzen, aber heute ist Liebe einfach mal für alle da...

Pierre

Montag, 26. Oktober 2009

Wiederholung...


Willkommen zurück ihr geschlagenen Gestalten. Alles geht wieder von vorne los, die Schule hat wieder angefangen und schon wünsch ich mir die Ferien zurück. Müdigkeit, Lustlosigkeit und Langeweile haben zumindest den heutigen Schultag dominiert und ich befürchte, dass das nicht viel besser wird, zumindest diese Woche. Dann geht auch der Klausurenblödsinn wieder los und dann muss man wieder lernen und wenn ich nur daran denke wird mir schlecht. Es sind die typischen Nachferiendepressionen, wie damals nach dem Krieg, nur nicht ganz so schlimm. Man sollte die Ferien mittendrin abschaffen und lieber alles hintereinander packen. Drei Monate Ferien, dass wär schon was. Da ist man dann wenigstens einmal im Arbeitsklima drin und wird nicht jeden Monat wieder rausgeschmissen. Alle paar Wochen vielleicht ein langes Wochenende und vorallem zu Weihnachten vielleicht eine Woche frei und ich wäre glücklich. Aber mit Ferien ist es ja eh bald vorbei und dann läuft es tatsächlich so an der Uni. Nur nen abgefahrenen Abischnitt sollte man noch hinlegen, damit man ja auch das studieren kann, was man will wo man will...

Das war nich so toll...
Pierre

Sonntag, 25. Oktober 2009

Meile für Meile...


Was gestern nicht so richtig funktioniert hat, darüber schreibe ich heute. Es war ein langer Weg nach Hause, das kann man sagen, denn ich hatte einfach Lust zu fahren. Mit einem kleinen Umweg hat es angefangen und ein ziemlich großer Umweg ist daraus geworden. Nächtliches Autofahren war zwar schon immer klasse, aber diesmal musste ich einfach weiterfahren. Die Tocotronischen liefen im Plattenspieler und mit der Mischung aus Dunkelheit und leichtem Regen hatte das Ganze seine eigene Magie. Ein wenig bedenken kamen mir, als ich sah wie sich die Tanknadel langsam absenkte und wie ich das Geld auf die Straße puste, dann aber kam ein wunderschönes Stück Landstraße und ein wunderschönes Stück Musik und alles war vergessen. So ganz allein, Kilometer für Kilometer an einem vorbeirauschend, da denkt es sich einfach besser nach, da kann man einfach besser Musik hören und da will man auch einfach nicht aufhören weiterzumachen. Ich kann das Gefühl nicht wirklich beschreiben, aber es ist ein Gefühl tiefster Befriedigung bei jeder Landmarke, die man streift. Man denkt an betrunkene Heimfahrten, an Aufenthalte, die am Ende eines beschwerlichen Weges auf einen gewartet haben und man denkt auch ein bisschen daran, was einen in der Zukunft erwartet.Bei einem bin ich mir aber sicher. Es wird sicherlich nicht die letzte Nachtfahrt gewesen sein und ich werde dann auch immer wieder schreiben können...

Pierre

Samstag, 24. Oktober 2009

Egoist...


Ich, ich und nochmals ich. Das wurde uns eingetrichtert, das ist in uns, das treibt uns an. Würden wir in Stunden der Not immernoch nur an uns denken? Vielleicht. Würden wir lieber als Erste sterben, weil wir den Verlust der anderen nicht ertragen? Ich glaube schon. Ich mag mich muss ich ehrlich sagen und so gern ich auch in meiner sozialistischen Utopie leben würde glaube ich, dass es nicht geht. Ich bin einfach besser und wichtiger als der Rest der Welt, zumindest in meinen Augen und das wird sich in diesem Leben wohl auch nicht ändern. Wo nicht früh die Gruppe das Heiligste ist, da entwickeln sich starke, selbstverliebte Individuen, die der manipulative Geist nicht mehr bändigen kann. Auch wenn das einen sehr negativ anmutenden Unterton hat, sage ich immer wieder gerne, ich lasse mich im Zweifelsfall gerne manipulieren. Was nützt einem der frei Geist, wenn er Leid und Hass in diese Welt bringt. Wer die Gruppe liebt, der wird geliebt und da alle die Gruppe sind, werden auch alle geliebt. Es kann nur einen menschliches Volk geben, erst dann ist alles perfekt. Wenn große Vorbilder der Macht fallen und jeder ein Idol auf diesem Planeten ist, weil er so gut ist wie alle anderen, dann entsteht allgegenwärtiges Glück. Die Gier nach Macht wird uns einen Strich durch die Rechnung machen, doch eines fernen Tages wird Utopia vielleicht real...

Pierre

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Ich bin mir sicher...


Gute Vorsätze sind scheinbar doch fürn Arsch, denn ich bin fürchterlich betrunken, doch auch das hat sein Gutes. Irgendwie scheint man immer klarer zu sehen und zu begreifen, was wirklich ist und was nicht und was wichtig ist und was sich in einer Nichtigkeit verliert. Eigentlich ist mein Alkoholpegel wohl unangebracht hier wieder einige Zeilen zu verfassen, doch das hat mich ja noch nie gestört. Es ist ein bisschen Neuorientierung, denn es stellt sich die simple Frage. Ja oder nein? Ich bin unentschlossen, aber da ich mich dem Ungewissen eigentlich stellen wollte werde ich wohl mir einem kräftigen Ja antworten. Alles andere wäre in meinem jetzigen Blick unverantwortlich und ich würde es zurückblickend bedauern. Keine Garantie, wie es Sebastian Madsen beschreibt, das ist es, was mich irgendwie stört, aber damit muss man leben. Wer gewinnen will, der muss auch mal verlieren und riskieren, das war schon immer mein Business. Den fürchterlich Krieg mal zu beenden wäre einfach mal ein Knaller und das auf meinem Weg, viel besser geht es nicht. Frieden ist meine Mission und ich schwenke die Fahne im Namen der Freundschaft. Ich merke wie die große musikalische Referenz aus mir hervordringt und weil ich immer die epischen Tocotronic zitiere, sage ich jetzt einfach mal Fuck It All und denk mir garnix mehr, denn denken ist irgendwie mit zu viel Zweifel verbunden!

Niemand kann mich je verstehen...
Pierre

Dienstag, 20. Oktober 2009

In letzter Konsequenz...


Es leuchtet wieder über der Stadt und ein jegliche Erwartungen sprengender nimmt sein Ende. Es ist zehn vor fünf und ich befürchte, dass ich nur wenig Schlaf kriegen werde, aber das ist grad auch nicht so wichtig. Ich muss konsequenter werden, denn viel zu viele Versäumnisse zeichnen diese Ferien. Wo es mit den Alkoholorgien und den miesen Bauernfeten angefangen hat sollte es doch auch irgendwo konsequenter Weise weiter gehen. Vielleicht fang ich ja schon morgen an. Auf jedenfall sollte ich mir nicht mehr viel Zeit nehmen, weil es mich doch beschäftigt, die ständige Anwesenheit des "Was wäre wenn?". Statt mich davon also deprimieren zu lassen einfach mal die Hände in den Dreck und aufgewühlt wo stilles Wasser ruht. Bevor ich hier aber weiter Zeilen voller Pathos und großer Gymnasiastenlyrik von mir gebe wird es wohl Zeit Morpheus meine Grüße zu bestellen, denn nach einem solch langen Tag sollte man auch eine lange Nacht anschieben. Morgen ist man dann hoffentlich voller Entschlusskraft und Tatendrang, so dass man weiss was gewesen wäre wenn...

Es leuchtet wieder...
Pierre

Freitag, 16. Oktober 2009

Man wird älter...


Man muss auch mal bei dem bleiben was man sagt. Ich bin zu Hause und nicht unter viel zu vielen besoffenen Leuten. Zur Zeit überlege ich ob ich mich nicht einfach nochmal ins Auto setzen soll, weil mit dem Auto durch die Gegend fahren einfach Spaß macht, aber dann wiederum ist es doch auch schön weiter Musik zu hören und mein Buch zu lesen. Ich glaube ich werde immer weniger dieser dorfdiskothekartigen Veranstaltungen besuchen. Zur Zeit hab ich einfach keine Lust auf ganz viel Krach und stulle Leute und scheissegal besoffen, auch wenn ich mit dem Slogan immer noch einen gewissen Charme verbinden. Da will ich doch viel lieber einfach mal meine Ruhe haben, die Gedanken etwas Kreisen lassen und auch ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Ja alles son bisschen wie ein alter Mann, aber das sind dann die Momente, wo man als Mensch dann behaupten kann, dass man irgendwo erwachsener wird, auch wenn man das ja eigentlich nicht behaupten soll, weil es angeblich von absoluter Unreife zeugt. Blödsinn finde ich, denn wenn man sich reifer fühlt, dann soll man das bitte auch sagen dürfen. Ich hab außerdem wieder angefangen den alten Fernseher wieder aufgrund des Fernsehprogramms einzuschalten. Immerhin musste ich mir dann ja, nachdem ich gestern harsche Kritik für meine Antipathie gegenüber Two And A Half Men geerntet habe, nochmal bei Kabel Eins reinschauen. Es ist immernoch nicht mein Fall. Ich war noch nie ein großer Freund von Sitcoms. King of Queens war immer ganz in Ordnung und die relativ alten Serien aus den 80ern und Anfang 90ern wie Full House oder Eine schrecklich nette Familie haben halt immer noch einen gewissen Retrofaktor, der für sie spricht, aber neuere Comedyserien sprechen mich einfach nicht mehr an. Unterschichtenfernsehen, wie die Super-Nanny oder Raus aus den Schulden sind dann schon eher Sendungen für die ich mich begeistern kann. Ein klassisches Beispiel dafür, dass sich Leute am Elend anderer ergötzen, weil sie dadurch feststellen, dass sie bessere Menschen sind und in Zeiten wo es irgendwie sowieso immer allen schlecht geht ist das ein geniales Fernsehformat mit dem man einen riesen Haufen Geld mit machen kann. Ob ich die Flimmerkiste nun regelmäßig laufen lasse ist fraglich, vorallem da ich eine bisher mir unbekannte Liebe zu Büchern entdeckt habe. Ein bisschen was zu lesen ist noch und dann sind schon drei neue Druckwerke ausgespäht und dann denk ich mir immer, dass wäre was, was ich auch super gerne machen würde. Man kann alleine sich sein Tempo aussuchen, muss sich nur was ausdenken und kriegt dann auch noch einen Haufen Geld dafür. Irgendwie hätte ich sogar schon eine Idee, aber ich glaube, dass ich wohl keinen Verlag finden würde, der mir mein Buch druckt. Vielleicht, wenn ich mal Dr. Psychologe bin, wird sich die Chance ergeben sich literarisch zu ergießen. Ja, ich habe mittlerweile den Medizinerwunsch aufgegeben, denn erstens bin ich zu der Einsicht gekommen, dass meine Verehrung für Dr. House das Ganze doch sehr angetrieben hat und sowas keine gute Entscheidungshilfe ist, wenn man nur einmal BAföG kriegt. Zweitens ist meine Faszination für Gedärme doch massiv zurückgegangen und die Faszination für Gedankenkunde wieder aufgetaucht und drittens ist die Chance für einen Studienplatz wesentlich besser. Nach dieser nun umfangreichen Bestandsaufnahme werde ich wohl weiter meine Buch widmen oder vielleicht schon schlafen gehen, denn ich bin einfach tierisch müde und hab irgendwie Lust auf Bettwärme...

Ich verehre euch ihr Graffitimaler
Pierre

Klar im Kopf!


Man muss auch mal können. Ich als Freund langer Haare und wuscheliger, aber dennoch wahnsinnig cooler Frisuren habe mich für einen, für meine Verhältnisse feschen Kurzhaareschnitt entschieden. Eigentlich ist es glaub ich sone Mittellänge, aber ich kenn mich ja auch nicht aus, was Haare angeht, das muss aber auch nicht. Schön ist nur, dass man mal ein bisschen was anders macht und Haare waren eh immer nur Baustelle und vielleicht wird ja jetzt alles besser. Sieht vielleicht ein wenig seriöser aus und mit Haarschleim oder Sprühzeugs könnte man sogar eine richtige Frisur zurechtbasteln, wie bei den großen Posern und Stylern. Aber dafür wär ich glaub ich eh zu faul diesen Blödsinn mit jeden Tag voll vorm Spiegel stehen und so. Man kann Zeit besser investieren. Morgen Abend scheint sich doch als schwieriger zu gestalten als ich dachte, denn irgendwie scheint ja jeder scharf darauf zu sein T-Shirts von gemischtem Veltinsbier abzustauben und sich in alkoholisiertem Zustand von viel zu lauter Dorfdiskothekenmusik zudröhnen zu lassen. Immernoch nicht mein Ding und ich will gleichzeitig ungern den Abend allein verbringen, so dass ich wohl vier Euro in den Wind schießen muss. Irgendwie wird das schon, hauptsache mit kurzen Haaren!

Pierre

Donnerstag, 15. Oktober 2009

The Heart Of Life...


Irgendwie bin ich ganz zufrieden. Ich hab grade fünf Euro in den Sand gesetzt, mich mit dem Analfetisch eines Anrufers bei Domian auseinander gesetzt, bin mal wieder dabei John Mayer zu hören und es könnte momentan kaum besser sein. Irgendwie ist es ausnahmsweise ganz gut das ich verloren hab, denn wirklich Lust auf die V+ Powerparty hätte ich eh nicht gehabt und jetzt fehlt mir eh irgendwie das Geld. Wenn ich noch einen flotten Alternativplan umsetzen kann wäre alles ideal und ich hab mich um eine weitere teure Sauforgie gedrückt. Irgendwie ist mir halt einfach nicht nach Massenparty zumute. Zu viel Lärm und Alkohol dort und zu viel herbstliche Gemütlichkeit und Ruhe bei mir. Optimale Vorraussetzungen um was anderes Tolles zu machen. Jetzt werd ich den Abend noch ausklingen lassen, Pläne schmieden und Musik hören. Aber nicht so lang, denn morgen gehts zum Haareschneider, denn von der wilden Mähne muss wenigstens ein bisschen weg, auch wenn die arktisch anmutenden Temperaturen einen Kälteschutz durch wilde Friesen quasi erzwingen, aber es gibt ja immernoch Mützen...

It's good...
Pierre

Dienstag, 13. Oktober 2009

Another you...


Nicht zu fahren ist einfach zu verführerisch. Ich bin betrunken, obwohl ich mir vorgenommen hatte dem Alkohol abzuschwören. Es ist aber egal, denn Trunkenheit bringt einen immer zum Nachdenken und das ist gut sowohl für diesen Blog, als auch für die allgemeine Gemütslage des Pierre Ibe. Ich bin immernoch voller Wissensdrang, so wie in den letzten Wochen. Was Leute denken, wie Dinge funktionieren und was in der Zukunft passiert. Warum ich plötzlich diesen Wissensdrang entwickelt habe weiss ich nicht, aber ich glaube er könnte mir nützlich werden. Vielleicht eine der sensiblen Phasen, wie bei Maria Montessori, bei der man alles ganz einfach lernt, also die Chance sich alles Wissen anzueignen, was mich interessiert. Egal was es ist, es ist nicht das Wichtigste. Wichtiger ist die Tatsache, dass ich mich wieder platziert fühle, zumindest in meinem Alkoholrausch. Zugehörigkeit und Sicherheit, dass ist eine feine Sache und ich will sie nicht verlieren. Dazu kommt absolute Extase, ausgelöst durch Musik. John Mayer und Dave Matthews haben es mir einfach angetan. Dämonen, die von mir Besitz ergreifen können mich mal, denn die guten Kräfte sind einfach stärker. Ich bin bester Hoffnung und ich werde das ewige Ringen mit mir selbst hoffentlich für die nächsten Tage einstellen...

I've found it...
Pierre