
Geigen klingen durch mein Ohr und ich bin leicht versunken in die schönsten Vorstellungen. Es ist einfach besser in der Fantasie, da gibt es keine Enttäuschung, denn da läuft alles wie ich es will. Dann, wenn man fertig ist mit dem Vorstellen merkt man erst, wie groß die Unterschiede sind. Erfüllte Träume platzen wie Seifenblasen und man ist zurück an dem Ort, wo alles andere als ein Wunschkonzert stattfindet. Geigen haben aufgehört zu spielen und Pauken und Trompeten schlagen einem direkt ins Gesicht. Thees Uhlmann würde von einem planetschweren Herzen sprechen und das trifft es doch eigentlich perfekt. Um die Tomtereferenzen weiter zu treiben kann ich nur sagen, dass ich Glorias Kuss immernoch sehnsüchtigst erwarte. Doch sie wendet sich mir nicht mehr zu. Anderswo scheinen Leute es mehr verdient zu haben gesegnet zu werden und ich würde mir einfach wünschen, dass auf mich auch mal das Licht des Glücklichen fällt. Dabei meine ich nicht den, der voller Freude und Seligkeit ist sondern der, der einfach das große Los gezogen hat. Das hätte ich auch gerne, so lang wie ich jetzt schon Lotto spiele. Aber mittlerweile bin ich geduldiger geworden. Die Summe im Jackpot steigt und auch ich werde mal den Hauptgewinn abstauben...
Was würde ich ohne ihn machen?
Pierre

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