
Gute Vorsätze sind scheinbar doch fürn Arsch, denn ich bin fürchterlich betrunken, doch auch das hat sein Gutes. Irgendwie scheint man immer klarer zu sehen und zu begreifen, was wirklich ist und was nicht und was wichtig ist und was sich in einer Nichtigkeit verliert. Eigentlich ist mein Alkoholpegel wohl unangebracht hier wieder einige Zeilen zu verfassen, doch das hat mich ja noch nie gestört. Es ist ein bisschen Neuorientierung, denn es stellt sich die simple Frage. Ja oder nein? Ich bin unentschlossen, aber da ich mich dem Ungewissen eigentlich stellen wollte werde ich wohl mir einem kräftigen Ja antworten. Alles andere wäre in meinem jetzigen Blick unverantwortlich und ich würde es zurückblickend bedauern. Keine Garantie, wie es Sebastian Madsen beschreibt, das ist es, was mich irgendwie stört, aber damit muss man leben. Wer gewinnen will, der muss auch mal verlieren und riskieren, das war schon immer mein Business. Den fürchterlich Krieg mal zu beenden wäre einfach mal ein Knaller und das auf meinem Weg, viel besser geht es nicht. Frieden ist meine Mission und ich schwenke die Fahne im Namen der Freundschaft. Ich merke wie die große musikalische Referenz aus mir hervordringt und weil ich immer die epischen Tocotronic zitiere, sage ich jetzt einfach mal Fuck It All und denk mir garnix mehr, denn denken ist irgendwie mit zu viel Zweifel verbunden!
Niemand kann mich je verstehen...
Pierre

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