Sonntag, 1. November 2009

Breaking through....


Biermensch ist irgendwie nicht so mein Ding. Wenn man einmal im Rausch ist, dann arbeitets sich zwar ganz lässig, aber besoffene Leute sind mir einfach zu doof. Deswegen gings dann auch relativ bald auf in die traute Heimat. Nachdem ich kurz Taxi gespielt habe und noch Menschen in Warendorf deponiert hatte hieß es dann wieder Nachtfahrt. Die Magie ebensolcher Nachtfahrten habe ich bereits beschrieben und diesmal wars genauso. Ich glaube ich habe verstanden, warum ich kein Diskotheken und Partymensch bin. Zu viel Alkoholexzesse und zu viel Krach. Immer wieder beobachte ich dann, wie sich wundervolle Frauen, in ihrem Alkoholrausch, den teilweise dümmsten Männern hingeben. Alkohol macht gefügig und es genug, die das zu nutzen wissen. Bei mir hakt es da an zwei Dingen glaub ich. Einmal fehlt mir doch irgendwo das Selbstvertrauen, aber daran kann man ja noch arbeiten. Was mich doch mehr daran stört ist, dass es doch nur das blinde Ausnutzen ist und das mir nie nach wildem Rumgeknutsche für einen Abend war. Vorallem nicht wenn die quasi Außerwählte davon sowieso nur die Hälfte mitkriegt. Auch wenn das jetzt nach einem arroganten Egopolieren klingt, es ist mir doch eine Sache die am Herzen liegt. Gleichzeitig ruht im eigenen Blick natürlich auch eine gewisse Portion Neid, denn für den Moment ist das sicherlich sehr schön, aber der Blick über den Tellerrand ist mir doch sehr unangenehm. Man muss einfach mal sein bisschen Mut zusammen. Der eigene Held für den Moment, das muss doch zu machen sein, denn sich immer weiter an der Eifersucht sattfressen, das kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.

Trapped in God's program...
Pierre

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