Montag, 9. November 2009

Inspiration, ja klar!


Traurig irgendwie, dass mir erst nichts zu schreiben eingefallen ist. Volle Möhre zwanzig Jahre Mauerfall und so ist halt was, das mich doch nicht wirklich interessiert und sonst ist auch einfach nichts los. Ein mittlerweile zur Gewohnheit werdender Missstand, der mich immer öfter dazu verleitet, inspiriert von irgendwelchen Musiken ein wenig Gedankenplausch aufzuschreiben. Das wirkt zwar alles etwas stulle und klingt nach wenig sinnvollem, ist aber an Tagen wie diesen wohl das Beste was man machen kann. Außerdem ist die gute alte Wortkryptik und voll mit geklauten Phrasen großer Musikanten zu sprechen einfach voll sau stark und man kann seine eigenes Wirrwarr unter das Wirrwarr anderer mischen und am Ende hofft man, dass das irgendwo Ertrag hat. So läufts doch immer. Das ist das, was die meisten als Inspiration bezeichnen. Versuchen was genauso zu machen, wie mans auf Platte hört, aber doch anders, damit man nicht verklagt wird. Deswegen vermischt man die Musik die man mag oder streicht ein bisschen was oder machts in ner anderen Sprache. Deswegen klingt viel Metalmusik so gleich und deswegen klingt so viel Deutschrock so gleich und Indie-Rock, dessen Name ich verabscheue, klingt auch immer gleicher. Wenn man dann nämlich auch noch immer über das gleiche singt, ist irgendwann nicht mehr zu unterscheiden zwischen dem ganzen Musikeinheitsbrei. Mir auch egal, denn ich mach irgendwas geklautes und werd reich, es bleibt nur zu hoffen, dass ich mir gute Anwälte leisten kann...

Seltsamer Gedankengang...
Pierre

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