Sonntag, 27. Dezember 2009

Aufstand gegen mich...


Mein Kopf ist im Chaos. Das ist einmal bewiesen dadurch, dass ich bei den hier verfassten Zeilen schon zum wiederholten Male von vorn beginne, aber auch offensichtlich, denn ich weiss einfach nicht was ich will. Das Durchkalkulieren diverser möglicher Szenarien und die Abwesenheit geistiger Ruhe waren zwar schon immer ein Markenzeichen meines Schädels, aber es ist so intensiv wie selten, denn ich komme glaube ich nicht mehr mit mir klar. Prinzipientreu bin ich heute nicht losgefahren um mich zu betrinken und das scheint für mich so ungewohnt. Sonst ist man einfach mit der arroganten Einstellung, dass man allen anderen überlegen ist, hingefahren hatte nach ein paar Bier ein bisschen Spaß, war aber immernoch innerlich irgendwie leer, hat dem versoffenen Geld mit einer Träne hinterher geschaut und sich geärgert, dass man nicht den Mut hatte mal eins der Mädchen auf der Party anzusprechen. Jetzt war alles anders, zumindest ein wenig. Ich trauere der Mädchensache natürlich nach wie vor hinterher, aber nicht so sehr wie sonst, weil ich einfach so Spaß hatte und das ohne mich selbst dazu zu zwingen. Nicht absolut ungewöhnlich, aber in der aktuell vom Alkohol regierten Zeit sicherlich eine angenehme Wende der Ereignisse. Wenn man irgendwie von allen zugetextet wird, dann muss man auch mal den Schritt weg davon wagen. Das ist natürlich der Rhetorik halber alles ein wenig überdramatisiert, aber so geht es in meinem Kopf halt ab. Ich muss nur noch wen auf meine Seite ziehen, dann ist alles gut...

Ich weiss nicht wo ich bei mir bin...
Pierre

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