Samstag, 24. September 2011

Building the Church

Endlich, endlich kommen die Dinge ins Rollen. Nach und nach entwickelt sich aus einem großen leeren Raum ein Schlachtfeld und aus diesem Schlachtfeld mein erstes eigenes Zuhause. Die Küche und ein Großteil des Wohn-/Schlafzimmers ist schon fertig und nach einem zweiten und hoffentlich letzten Besuch bei IKEA wird dann auch der Rest fertig sein. Die Uni konnte ich mir zwischenzeitlich auch schon anschauen und auch wenn das psychologische Institut wie ein 08/15 Plattenbau aussieht, ich freue mich schon tierisch auf übernächsten Dienstag. Mit großen Schritten Richtung Zukunft oder andere poetische Slogans wären jetzt sicherlich angebracht nur fallen mir nach einem stressigen Arbeitstag nicht sonderlich viele ein. Wenigstens der O2-Surfstick leistet qualitativ hochwertige Arbeit und ich habe das gute alte Internet um die Ruhezeiten mit etwas Entertainment zu füllen. Wenn ich dann irgendwann nächste Woche fest einziehe wird dann auch irgendwie ein bisschen mehr kommen, vor allem über die hoffentlich obercoolen und gut aussehenden Menschen die auch an der Uni rumrennen, bis dahin vielleicht ein paar kurze Einträge oder Updates, wie die coolen Leute sagen. Jetzt wieder Platz nehmen im Wartesaal und mal warten...
Pierre

Samstag, 20. August 2011

Nerds, Nerds everywhere...


Wer auch nur ein bisschen ins TV schaut oder aufs Radio hört, der wird wissen: Gamescom is in Cologne. Europas größte Videospielmesse mit tausenden Austellern, tausenden Leuten und tausend Tonnen Gratisswag ist ein Ereignis, was sich der Nerd in mir nicht entgehen lassen durfte. Vorallem weil sich bei diesem Megaevent auch eine ganz besondere Möglichkeit bot. Die coolen Freunde aus dem Internet, die man sonst nur von der Stimme kennt und eigentlich keine Ahnung hat wie die eigentlich aussehen, lassen sich eben jene Veranstaltung auch nicht entgehen und so hat man dann die Chance jenseits von Teamspeak und Co. den Tag zu verbringen. Ehrlich gesagt, mehr hätte man sowieso nicht machen können, außer man war willig zwei Stunden für zwanzig Spielminuten anzustehen. Seien es die Parkplätze oder der Eingang zur Messehalle oder die eigentlich Spiele, für die man ja quasi da ist, wer irgendwas machen möchte sollte eine Menge Zeit mitbringen und so hat es bei mir auch gerade mal für Batman gereicht und danach ist einem die Lust schon vergangen. Lieber mehr über die Messe laufen, mehr Bühnenprogramm schauen, Menschen in aufwendigen Kostüme begaffen und natürlich Werbegeschenke abgreifen. Dann den Tag zusammen bei Dunkin Donuts und BurgerKing ausklingen lassen bevor man sich auf die Heimreise macht. Alles in allem ein spitzen Tag, was will man mehr?

Until next time on the interwebz
Pierre

Samstag, 30. Juli 2011

Vier nach Thees...

Blog is back... again! Da meine Zusage der guten Universität Magdeburgs ja spätestens morgen oder Montag bei mir im Postkasten landen sollte und dann die große Wohnungssuche, Bafögbeantragung und Studiererei losgeht ist wohl auch Zeit mich wieder, sich dem von mir geheiligten und doch so vernachlässigtem Internetsanktum zu witmen. Es ist quasi wie vor ein paar Jahren. Thees Uhlmann singt die damals aktuellen und jetzt absolut klassischen Hits, ich sitze mitten in der Nacht vor meinem Laptop und tippe ein paar Zeilen. Was hat sich geändert? Nicht viel. Leute kommen, Leute gehen, ich arbeite immernoch verzweifelt an einem Bart und entscheide mich dann nach ein paar Wochen das Experiment abzubrechen, weil man aussieht wie ein Kindervergewaltiger, der verzweifelte Wunsch Musiker zu werden ist nicht mehr ganz so stark aber immernoch vorhanden, einfach aufgrund mangelnder Motivation zu allem, was nicht mit dem Studium zu tun hat, aber die kommt bestimmt nochmal wieder. Ganz gut, dass man immernoch der Selbe ist wie vorher. Letztendlich wohl das entscheidenste, eine Erkenntnis, zu der mich der gute alte Carsten Vornholt vor einer Weile gebracht hat lässt mich jetzt an anderen Stellen schürfen wohl zum Leid Mancher und zum eigenen Wohle. Doch trotzdem freue ich mich auf Revisionen in den kälteren Monaten, denn auch wenn man eine neue Tür öffnet irgendwo steckt immer ein Fuß in der Alten.

Pierre

Montag, 27. Juni 2011

Warum auch?

Wieso, wieso, wieso schreibe ich nur nicht mehr? Naja weils einfach nicht ganz so viel zu schreiben gibt. Man hält sein Geld so gut es geht zusammen, man wartet auf Antwort der Uni, damit man danach mit Wohnungsbesichtigungen anfangen kann und man wartet darauf, das man bei eBay noch die ein oder andere Konzertkarte ersteigert, aber das wars dann auch schon und sicherlich ist das Warten, über das ich mich schon lang und breit ausgelassen habe, kein besonders gutes Material. Es ärgert mich natürlich tierisch, zumal ich mir wenigstens vorgenommen habe hier auf tausend Posts zu kommen, aber wenigstens ein bisschen Mühe will ich mir bei dem Ganzen schon geben. Deswegen heißt es wohl einfach weiter ausharren und hoffen, dass sich meine Universität in Spe ein bisschen beeilt, damit man bald wieder was zu schreiben hat. Am Range möge aber angemerkt werden, dass ich immernoch herrlich zufrieden bin mit dem Weg den diese Monate grade nehmen. Vorallem im Hinblick auf den September und Oktober bin ich froh nochmal ein bisschen Ruhe zu haben und dann kann man sich vorallem total motiviert in jegliche neuen Aufgaben stürzen.

Das wird ein Spaß
Pierre

Montag, 30. Mai 2011

Selbstfindung im Auto...

Oh ja, nach so absoluter Artikelleere jetzt der Doppelschlag. Statt alles in einen Post zu packen, bin ich clever und mache zwei draus. Was ist so besonders? Nun, ich durfte endlich mal wieder etwas machen, wozu ich seid langem schon nicht mehr gekommen bin. Nachts Autofahren. Simpel und schlicht, aber dennoch, gerade wenn man über die leere Autobahn fährt, das Beste, was einem nach einem anstregenden Konzertabend passieren kann. Dann hat man nämlich, weil man sich auf nichts konzentrieren muss außer den ab und zu vorbeiziehenden Raser, endlich mal ein bisschen Freiraum um die Gedanken abschweifen zu lassen. Irgendwie klappt das immer besser, als daheim, wo man doch immer irgendwie abgelenkt wird. Im Auto sind nur ich und Thom Yorke, der mir versichert, dass alles an seiner richtigen Stelle ist. Dann wird einem auch langsam klar, dass man mit dem Studium oder generell mit dem Verlassen des Elternhauses nicht nur Freiheiten gewinnt, sondern auch Luxus und Sicherheit einbüßt, denn ein Auto werde ich sicher nicht haben, zumindest nicht für eine Weile. Genauso wie die ganze Zeit, die ich mittlerweile einfach effektiv dazu nutze neue Menschen kennen zu lernen, an die ich nicht lokal gebunden bin und das klappt auch ziemlich gut. Es wird also definitiv wieder Zeit für mich mehr Auto zu fahren, vielleicht bringt mich das auf noch mehr glorreiche Gedanken.

Pierre

Final Frontier...


Frisch zurück aus Oberhausen mal eben ein paar Impressionen aufschreiben. Ich muss ehrlich sagen, ich bin mittelmäßig enttäuscht und das aus einem simplen Grund: Ich bin mit dem neuen Album auch live nicht wirklich warm geworden. Auch wenn ein paar wirklich gute Nummern dabei waren, habe ich mir zumindest das ganze Konzert über gewünscht, sie würden Lied X von Final Frontier streichen und stattdessen ein Run To The Hills oder Aces High raushauen. Was dann aber an Klassikern gespielt wurde hat einfach das Dach von der Hütte gesprengt und ich glaube selten habe ich mir bei einem Konzert so die Seele aus dem Hals gebrüllt, wie bei Number Of The Beast. Ich hätte mir halt doch ihre Klassiktour gerne angeschaut, nur doof, dass der einzige deutsche Zwischenstop auf dem Wackenfestival war. Vielleicht wird sowas ja nochmal gemacht, dann ist die Karte denke ich gekauft, auch wenn ich dann hoffen müsste nicht nochmal nach Oberhausen kommen zu müssen. Das Publikum war bis auf die ersten Reihen recht träge und hat sich zu wenig begeistern lassen. Witzig übrigens ist die absolut bei Rammstein billig abgekupferte Bühnenkonstruktion und die überdimensionalen Eddies, die einmal aus Alienverschnitt und einmal als riesiger Schädel die Bühne unsicher gemacht haben. Bis auf die Setlist also eine ganz nette Vorstellung, aber Muse waren trotzdem besser...

Pierre

Donnerstag, 19. Mai 2011

Enjoying Boredom...

Es fällt mir wirklich nicht leicht hier immer wieder etwas zu schreiben, denn wirklich viel tut sich gerade zumindest nicht in meinem Leben. Man wartet auf die Bestätigung der Universität, dass man sich im Bürokratendschungel zurechtgefunden hat, man versucht das Geld zusammen zu halten und man lebt von einem Tag in den Nächsten. Das klingt sehr öde, ist es stellenweise auch, aber ich genieße es wie selten zuvor, denn das ist wahrscheinlich das letzte mal für eine verflucht lange Zeit, dass mir diese endlose Freiheit zu Füßen liegt. Keine Verpflichtungen, quasi keine Termine und ein ganz entspanntes Leben auf Kosten der Eltern. Ich werde das sicherlich nicht missen, wenn ich denn endlich ausgezogen bin, denn dann ist auch wirklich gut gewesen mit diesem parasitären Verhalten, aber bis dahin bleibe ich faul und werde vermutlich auch nicht mehr für die hohe Kante arbeiten. Wenn es dann nicht für den Schrank aus Mahagoni reicht ist das auch wenig tragisch, denn nachrüsten kann man immer und spätestens nach zwei Monaten hat man sich in der Regel eh an die Einrichtung so gewöhnt, dass es einen nicht mehr stört. Mal schauen was die Zukunft so bringt, aber gut für mich, ich fühle mich glaube ich langsam wieder schriftlich inspiriert.

Pierre

Dienstag, 10. Mai 2011

Tickets to Iron Maiden Baby...


Was habe ich mich damals geärgert, dass ich keine Karte für Iron Maiden mehr bekommen haben und was habe ich das Konzert in Oberhausen komplett vergessen und eigentlich das Interesse an Iron Maiden verloren. Dann aber habe ich einfach mal bei eBay reingeschaut und mehr oder weniger ausversehen eine Stehplatzkarte erstanden. Irgendwie seltsam, denn das war ja quasi mal so garnicht geplant. Meine Tage in denen ich intensiv Metallmusik gehört habe sind nämlich eigentlich rum und das sogar so weit, dass ich mir das aktuelle Album nicht einmal angehört habe, aber nagut. Iron Maiden sind halt immernoch ein Klassiker, den man glaube ich als Rockfan mal gesehen haben sollte und obwohl ja die komplette Besetzung eher zum alten Eisen gehört, da glaube ich jeder von denen über fünfzig ist, bin ich trotzdem relativ sicher, dass die Nummer eines der besten Konzerte wird, die ich je besucht haben werde. Generell mitnehmen aus der Geschichte werde ich aber vorallem, dass wenn man sich Tickets bei eBay kauft, sich diese erst ein paar Wochen vor dem Konzert holt, weil man sie dann nicht wahnsinnig überteuert, sondern zum Originalpreis bekommt.

Just like Wheatus...
Pierre

Freitag, 29. April 2011

Claim what is mine!

Wenn der faulenzende bald Ex-Zivi mal nicht virtuelle Blutorgien feiert, das neue Foo Fighters Album hört, was übrigens absolute spitzenklasse ist oder sich heiratende Engländer anschaut, die übrigens, zumindest wenn sie zum Hochadel gehören, die gefühlslosesten und trockensten Hochzeiten überhaupt feiern, selbst mit angeblich drei Milliarden Zuschauern vor den Fernsehern weltweit, dann kümmert er sich tatsächlich um seine Zukunft und hat seine Studienplatzneuanforderung an die Universität von Magdeburg geschickt. Dann geht es endlich in die Freiheit, zumindest was das Ausziehen von daheim und das Einziehen in die eigene Wohnung angeht und nach mehr als einem Jahr Wartezeit ist das auch mehr als angemessen. Jetzt blättert man mal wieder durch Wohnungsanzeigen, checkt bei Google, weil man ja auch als Student noch faul sein wird die Distanz zur Uni und malt sich aus, wie das so ist, als Psychologiestudent. Viele Utopien, die mit ziemlicher Sicherheit zerschlagen werden schwirren noch durch meinen Kopf, aber wenigstens die Vorlesung "Einführung in Gedankenkontrolle durch tibetische Atemtechniken" werden sie mir hoffentlich nicht nehmen. Bis dahin möbel ich zumindest mal mein Statistikverständnis auf, dann kann ich auch wenigstens sagen, ich hätte schon vorher was geleistet.

Pierre

Dienstag, 19. April 2011

Rollercoasterride...


Ich weiss, dass ich eigentlich zu spät auf der Party erscheine, wenn ich jetzt erst die vierte Staffel von Dexter zuende geschaut habe und ich weiss auch das ich generell immer weniger Worte hier auf meiner Internetpräsenz verliere und schon in meinen Gedanken mit einer "Umstrukturierung" spiele, aber selten hat mich Film und Fernsehen so aufgewühlt, wie das Staffelfinale "The Getaway". Es ist für mich schon fast unverständlich, wie ein paar fiktionale Charaktere, von denen einer ein Serienmörder ist, mich von Freude und Zuversicht zu tiefster Bestürztheit und vielleicht sogar Verzweiflung bringen können. Es zeigt wohl, wie tief man selbst irgendwann in eine Geschichte gezogen wird, obwohl man nur die Rolle des Beobachters spielt. Ich kann es wirklich nicht anders ausdrücken, aber ich denke jeder hat sowas mal mitgemacht, sei es in einem Roman, einem Film oder einem Stück Musik. Doch gerade bei mir, dem die TV-Landschaft mittlerweile zuwider ist, ist es mittlerweile eine Seltenheit geworden und gerade in einem solchen Ausmaße, dass ich mein altes Internettagebuch darum bemühe. Ich würde das auch gerne können, Menschen so mitreißen und die sonst eher sprichwörtlichen "großen Emotionen" wecken. Ich weiss nur nicht wie...

Pierre

Freitag, 15. April 2011

Meeting People is easy...


Ich lerne diese wundervolle Erfindung namens Internet immer mehr zu schätzen. In den Tiefen herumstromernd macht man in dem ein oder anderen Chatroom tatsächlich sehr nette Bekanntschaften, die im Gegensatz zum weit verbreiteten Glauben, nicht auf körperliche Liebe auf bizarre Weise oder das Entführen von Minderjährigen aus sind. Das klassische "Gleich und Gleich gesellt sich gern", greift ganz wundervoll, wenn man sich mit Leuten über Musik, Klamotten oder sonstige Interessen unterhalten kann und man ganz wundervoll übereinstimmt. Leider liegt zwischen diesen Leuten und meiner jetztigen Residenz im Regelfall ein größeres Gewässer, sei es der Doverkanal oder der Atlantik und wenn nicht, dann mindestens eine drei Stunden Autofahrt, was den Kontakt außerhalb des Internets wohl eher schwierig macht. Schade eigentlich, aber dennoch wahnsinnig beruhigend, dass man so schnell Leute findet, mit denen man sich versteht. Lässt mich mein Studium und all die Leute da nur noch sehnsüchtiger erwarten...

Pierre

Donnerstag, 7. April 2011

Back to Basic


Es ist schon traumhaft, das Leben als Gammler und Faulenzer. Endlich Zeit wieder all die schönen Dinge zu tun, für die man sonst einfach zu erschöpft war. Ganz viel Musik machen, ganz viel Kochen, ganz viel Lesen und bei dem herrlichen Wetter auch einfach mal ein bisschen mit Musik im Ohr spazieren gehen. Ich bin doch sehr froh um die freie Zeit und würde, wenn ich mich als willensstark genug einschätzte, sogar auf weiteres Arbeiten verzichten und die Zeit einfach weiter an mir vorbei rauschen lassen. Erstaunliche, dass die Erlösung von neun Monaten Zivildienst großartiger erscheint, als die von neun Jahren Gymnasium, aber da merkt man, dass die Schule einen doch recht wenig auf das Berufsleben vorbereitet. Körperliche Ermüdung ist, zumindest für mich, einfach viel extremer als jedes noch so gravierende Matheproblem oder Goethepoem und ab jetzt werde ich den Kopfzerbrecher dem Knochenknacker zumindest so gut es geht vorziehen. Aber wie schon so oft gesagt, man nimmt aus allem etwas mit fürs Leben, so auch aus Monaten des frühen Aufstehens und des Badens in Desinfektionsmitteln...

Pierre

Sonntag, 3. April 2011

Freeflow


Einen Monat ist jetzt erstmal Ruhe. Wie ich diese Zeit nutzen werde? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber ich glaube, selbst wenn ich nur vor mich hinvegetiere, wäre das auch in Ordnung. Nach acht Monaten des regelmäßigen Frühaufstehens, des Stresses, aber auch der vielen lustigen Moment bleibt jetzt eine Zeit zum Durchatmen, zum Resignieren und zur Neuorientierung. Denn wie immer, sollen auch meine nächsten Schritte durchdacht sein, wenn auch nicht unbedingt gut. Erstmal wird es aber wohl in exessivem Entspannen ausarten, denn selbst nach zwei Tagen weiss ich schon die viele Freizeit wieder zu schätzen. Ein geregelter Tagesablauf ist zwar eine feine Sache, doch das Freeflow-Konzept hat sicherlich auch seine guten Seiten. Alleine vom Tageslicht geweckt zu werden ist wirklich traumhaft und die endlos penetranten Arbeitskollegen sind auch schon halb aus dem Hirn gelöscht. So gut kann die Welt zu einem sein, die Lage in der ich mich befinde gefällt mir sehr gut. Magdeburg rückt auch immer näher und ich fange schon wieder an Tage zu zählen...

Pierre

Sonntag, 27. März 2011

Training...

Nach einer mehr oder weniger unglücklichen Krankschreibung sind es jetzt noch genau vier Tage, wovon morgen der Erste ist. Der Countdown läuft und ich erwarte sein Ende, trotz der vorhergegangenen Melancholie und Tragik, sehnlichst. Drei Tage um den Kopf frei zu bekommen reichen für mich um mir sicher zu sein, dass nach neun Monaten endlich Schluss sein muss. Halbzeitiges Jobben mag ja noch in Ordnung sein, aber richtig zu arbeiten, nein dass muss an einem solchen Ort wirklich nicht sein. Es hat mich wirklich einiges gekostet, vorallem die Fähigkeit mich konzentrieren zu können. Wenn man aus einer Umgebung wieder der Schule, wo der Verstand gefordert wird, in eine intellektuelle Wüste gestoßen wird, da verdursten halt schonmal die ein oder anderen Hirnzellen, dass glaube ich zumindest. Schreiben fällt mir schwerer, Lesen fällt mir schwerer und vorallem habe ich dazu auch irgendwie keine Lust mehr. Die Freuden des sich Weiterbildens sind irgendwie verloren gegangen. Aber mit wenigstens einem Monat im Offenen, sehe ich großes Potenzial meinen doch noch lernwilligen Schädel wieder auf ein angemessenes Level zu heben. Dann wird das auch sicherlich was mit dem Studium...

Pierre

Mittwoch, 23. März 2011

Final Countdown


Man vermisst es ja jetzt schon ein bisschen, dieses Krankenhaus. Weniger wegen der monotonen Maloche noch wegen der schlechten Bezahlung und schon garnicht weil es ja so ein schönes Gebäude ist, aber die ganz Leute die man, vorallem in Anbetracht das anstehenden Umzugs, wohl nicht mehr wieder sehen wird, liegen einem nach jetzt fast acht Monaten im Dienst sehr am Herzen. Sicherlich nicht alle, aber ein für meine Verhältnisse überraschend großer Teil. Das bedeutet jetzt ganz dringend ganz viele ICQ Nummern sammeln oder, wie ich es lieber mache, weil es für mich mit weniger Arbeit verbunden ist, meine ICQ Nummer verteilen an jeden der gerne möchte. Vielleicht bin ich ja noch eine Weile Jobber im JoHo, wie die coolen Leute das Josephs-Hospital nennen, aber das steht, wie ich dann heute erfahren durfte alles andere als fest und lässt mich tendenziell schonmal die örtlichen Supermärkte für einen Job als Regaleinräumer abklappern. Mal schauen, was die letzten sechs Arbeitstage noch so bringen. Für mich sehr positiv, ich kann trotz viel Stress und verlorener Nerven und vorallem obwohl ich ursprünglich garnicht wollte, von einer sehr schönen Zeit sprechen, die ich, da bin ich mir ziemlich sicher, gegen nichts eintauschen möchte. Spitzen Nummer!

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Pierre

Samstag, 19. März 2011

Das Runde...


Nach und nach freunde ich mich immer mehr mit dem guten alten Fußball an. Sonst zu ungeduldig neunzig Minuten lang ein ganzes Spiel zu verfolgen, guck ich jetzt Dank des Internets und völlig legal die spanische Liga. Eigentlich nur die Spiele von Barcelona und Madrid, aber immerhin für mich ist das eine ganze Menge. Dazu dann noch ein bisschen Champions League und ich bin quasi schon Fußballexperte. Wahrscheinlich ist das nur so eine Trenderscheinung, wie DSDS oder die 80er. Aber gerade wenn Christiano Ronaldo oder Lionel Messi mal wieder abgehen wie ein Zäpfchen, dann bin ich, gerade als motorisch, sportliches Nulltalent sehr beeindruckt. Bei solchen Spielern hat man dann auch immer den Garant das der FußballGAU nicht eintritt. Ein torarmes und stinklangweiliges Spiel. Aber bei Ergebnissen mit mindestens zwei Toren und einer Menge guter Chancen kann man sich ja nicht beschweren. Die Frage natürlich, ob da vielleicht ein bisschen Begeisterung für echte körperliche Betätigung entsteht, aber ich denke ich werde doch weiter nur zuschauen, denn jetzt werd ich sicher nicht mehr mit dem Sport anfangen, dafür bin ich zu alt und noch nicht fett genug...

Pierre

Montag, 14. März 2011

Perspektive...


Auf der anderen Seite sieht glaube ich selten alles so rosig aus, wie betrachtet aus den eigenen Augen. Traurig irgendwie, denn ich glaube manchmal ist man sich über Wege die man gegangen ist erst im Klaren wenn man auf sie zurück schaut. Es macht mir zumindest eine tierische Angst, was sich hinter den vielen Vorhängen verbirgt, die uns wundervolle Aussichten versprechen. Vielleicht ist ein Psychologiestudium längst nicht so interessant wie man es sich vorstellt, sondern tatsächlich nur ein leerer Haufen Zahlen oder, was ich viel beunruhigender finde, vielleicht findet man sich an einer Stelle, wo man durch das Studium mehr über sich selbst gelernt hat, als man eigentlich wissen wollte. Könnte alles, was jetzt noch unbekannt und fantastisch erscheint, bloß eine Stolperfalle in Depression und Verzweiflung sein? Komplett aus der Luft gegriffen scheint es mir nicht, denn so viele sind an ihrer Zukunft schon zerschollen, weil sie jegliche Perspektive verloren haben. Andere schaffen den Sprung über die Kluft und leben ein Leben im Alltagstrott, dass sie nach und nach innerlich auffrisst. Alles Fälle für einen guten Therapeut. Zu hoffen ist nur, dass ich nicht auf der Couch liege, sondern Platz im Sessel daneben nehme. Erst jetzt, wo die Sicherheit des Zivildienstes langsam in die Ferne rückt stelle ich fest wie massiv die Entscheidungen der kommenden Monate sein werden. Mehr als hoffen das Richtige zu tun kann ich glaube ich nicht, aber darin bin ich definitiv ganz gut und wenn alle Stricke reißen verschreibe ich mich einfach irgendeiner brotlosen Kunst und gehe unter als verkanntes Genie. Eine ganz interessante Perspektive....

Pierre

Samstag, 12. März 2011

Stuck...

So leicht gibt man sich der Sünde hin. Diverse Radioheadplatten rauf und runter gehört, ein freier Tag, ein vollgetanktes Auto und schon geht es ab auf musikalische Einkaufstour. Dabei war der Vorsatz Geld zu sparen doch so nobel. Vielleicht ist ja irgendwann Schluss, wenn man sich auch die Metallkisten, die man schon immer wollte, geleistet hat und man im Gegenzug auch das ein oder andere eingestaubte Objekt aussortiert und weiterkauft. Ebay ist wirklich eine tolle Erfindung. So leicht entledigt man sich allen nutzlosen Krams und kassiert dabei noch Geld ohne wie bei einem Flohmarkt schlechtere Witterung und schreckliche Menschen ertragen zu müssen. Aber trotz allen neuen Musikgeräts fühle ich mich mal wieder fürchterlich uninspiriert. Sei es zu komponieren oder zu schreiben oder irgendwas anderes an kreativer Arbeit zu leisten, mein Hirn springt einfach nicht an und jedes bisschen Produkt missfällt mir nach wenigen Sekunden wieder. Es fehlt der kreative Funke, der simples Üben am Gitarrenhals zum Prozess des Schaffens macht und es wurmt mich ganz gewaltig. Schon wie auf der Arbeit bin ich jetzt gefangen in den gleichen Muster und Melodien. Es ist ein reiner Alptraum, der mir mehr zu schaffen macht als so manche zwischenmenschlichen Interferenzen. Ich hoffe ich kann es einfach wegpennen, wie eine Grippe und das Hirn mal wieder entrümpeln...

Pierre

Dienstag, 8. März 2011

Einfach kaufen...


Mittlerweile hätte ich schon einfach ein schlechtes Gewissen Geld auszugeben. Ansich eine gute Sache, denn das hält die Scheine schön zusammen und garantiert, dass man im September/Oktober eine Wohnung einrichten kann. Gleichzeitig will man dann aber, besonders bei der Aussicht auf weiteres Jobben bis dahin noch so viel abgefahrenes Zeugs kaufen. Klamotten, Multimediageräte, Gitarreequipment und mein neues Objekt der Begierde eine Plektrumkette. Einmal um den Musikerstyle noch weiter zu perfektionieren mit weiteren Klischeeobjekten, aber auch weil ich es schön fände immer ein Plektrum dabei zu haben und das auch noch mit Gravur. So ein bisschen Schmuck ist doch eigentlich nie verkehrt, vorallem weil ich ja normalerweise auch garnichts dergleichen trage. Die einzige Sorge und quasi der zweite Gedanke nach "DAS MUSS ICH HABEN" war halt dann nur "Oh Gott, die verlierst du sofort" und es wäre tatsächlich sehr tragisch, denn ganz billig sind die Teile, zumindest wenn sie aus Metall, am liebsten ein preiswertes Silber, sein sollen, wirklich nicht. Gott ich bin im Kaufrausch und kann mich nicht konzentieren. Einfach mal abwarten wie es in zwei Monaten mit Arbeit aussieht...

Pierre

Mittwoch, 2. März 2011

Keinen Bock mehr!

Ein Tag endet, der nicht in die Geschichte des Underachievement eingeht, einfach weil die ganzen Underachiever zu faul sind eine ausführliche Chronik ihrer Zunft führen, es aber durchaus verdient hätte. Kaum ist man nach längerer Freizeit wieder arbeiten und schon fühl ich mich erschlagen und zu fertig um irgendetwas anderes zu tun, als das Kissen in die Hand zu nehmen und unter meinem Kopf zu platzieren. Es bringt definitiv eine gewisse Befriedigung mit sich den Tag einfach verstreichen zu lassen und die Leistungsgesellschaft und den selbstauferlegten Leistungsdruck zu ignorieren und einfach mal was für den Schädel zu tun, indem man ihm eine längere Atempause beschert. Solche tiefsinnigen und poetischen Betrachtungen kommen natürlich erst in der Retrospektive, denn im konkreten Fall kommen einem eher Gedanken wie "Ich habe einfach keinen Bock mehr" in den Sinn. Die ganze Rebellion gegen die Gesellschaft und alle ihre Werte schwimmt aber natürlich sehr massiv im Subtext mit. Aber weil ich jetzt auch nach einigen textlichen Verrenkungen "keinen Bock mehr" auf das Niederschreiben weitere Interpretationen des Faullenzens habe, lasse ich mich jetzt doch lieber von Judith Holofernes und Kapelle beschallen und grüße dann mein Kissen zum zweiten mal heute...

Pierre

Dienstag, 1. März 2011

Just 'cause you feel it...


Sollte ich mich doch wieder als das herausstellen, in dem ich irgendwie immer der Beste war. Sachen einfach frontal gegen die Wand zu fahren. Ich bekomme immer mehr und mehr den Eindruck, dass ich so gut mit Dexter und Dr. House klar komme, weil ich selber irgendwie genau so bin. Nein, ich bin kein Supergenie, aber irgendwo komme ich mit anderen Menschen auch nicht klar. Jemand, der in Schramme am Arm eine Historie von Gewaltverbrechen interpretieren könnte, verpasst, so kommt es mir jedenfalls vor, den Wink mit dem Zaunpfahl. Es wirkt dann auch verwunderlich, dass so jemand Psychologie studieren will, aber dieses mir immer wieder Rätsel entgegenwerfend Ungetüm Mensch, will von mir einfach besser verstanden werden. Ich bin wirklich fürchterlich verunsichert und ein Kontrollfanatiker wie ich kann das garnicht haben. Vielleicht ist es auch nur wieder Hysterie in die ich mich selbst versetze, aber ich bin mir nicht sicher und mit so einem Gefühl gehe ich ungern in einen neuen Tag...

...doesn't mean it's there....
Pierre

Montag, 28. Februar 2011

Blood is my life...


Endlich wieder ein neuer Zeittöter. Nachdem man diverse Animationsserien schon lange ausgelutscht hatte und bei Dr. House ja nur jeden Montag eine neue Folge kommt war ein neuer Fiktionsfix von Nöten und nachdem man mir immer so von Dexter vorgeschwärmt hatte bin ich jetzt voll drauf eingestiegen. Es ist zwar irgendwie wie Dr. House nur noch durchgeknallter, aber dadurch das viel Mord und Totschlag drin vorkommt trifft es bei mir doch irgendwo einen Nerv. Es ist auch ganz interessant, wie es eigentlich auch nur irgendein Polizeidrama ist, aber dadurch das die Hauptfigur Dexter ganz massiv einen an der Waffel hat, wird es genau so, wie Dr. House, was eigentlich auch nur ein ganz normales Arztdrama ist, richtig cool. Es ist einfach wahnsinnig unterhaltend, wenn Dexter, der einfach mal garnichts mit anderen Leuten anfangen kann, versucht mit einer Beziehung oder mit dem Freund seiner Schwester klar zu kommen. Gleichzeitig ist er der souveräne Psychobatman, der weil er, aufgrund eines Kindheitstraumas, unbedingt Töten muss. Aber weil er einen guten Vater hatte tötet er natürlich nur die Bösen. Wie Batman halt nur mit mehr Mord und Totschlag und ohne Unterhose über der Hose. Nach ein paar Folgen ist das ganze definitiv sehr packend und empfehlenswert und endlich mal wieder ein schöner Zeitvertreib, bei dem man absolut nichts tun muss.

Pierre

Freitag, 25. Februar 2011

It's allright...


Ach war das schön heute. Endlich mal ein bisschen Ruhe und vier Tage das pure Wochenend-Relaxorama. Aber ganz ohne stundenlanges im Bett liegen und nichts tun. Stattdessen habe ich heute erstens meine Liebe zu Spaziergängen entdeckt, zweitens meine Liebe zu Buffetfrühstücken entdeckt und drittens herausgefunden das ich bis 2018 keine Impfungen mehr brauche und das alles an einem Tag! Letzteres stimmt den notorischen Eretephobiker besonders glücklich, denn einmal fange ich mir dann hoffentlich auch im letzte Monat meines Dienstes für das Vaterland keine Seuche ein und außerdem sind Spritzen einfach absolut uncool. Aber auch Buffetfrühstück beim Bäcker meines Vertrauens haben was für sich. Alleine das von mir so geliebte beobachten anderer Leute ist immer wieder eine Freude. So hat sich eine besonders auffällige Gruppe Frauen mittleren Alters von dem Jungesellinentum einer Dame mit Bier und Sekt beim Frühstück verabschiedet. Irgendwie sehr passend für diese Region wie ich finde und es hat mich an eine Gruppe Frauen aus meinem Bekanntenkreis erinnert, die nur zehn Jahre mehr auf dem Buckel bräuchten um genau in diese Situation zu passen. Aber das absolute Highlight des Tages ist das besinnungslose umherschlendern durch die kalten Straßen dieses Dorfes. Mit Musik im Ohr, die die müde und leicht trostlose Stimmung untermalt kommt man sich vor wie in einem Klischee-Indiependent Film, der auf französisch mit libanesischen Untertiteln und natürlich in schwarz-weiss gedreht wurde. Es ist wirklich ein sehr trübes Wetter aber es ist sehr schön mal den Kopf auszuschalten ohne die Wunder der modernen Technik, die einen ablenken. Nur ein bisschen Radiohead und ein bisschen mittelprächtiges Wetter sind wie ein Frühjahrsputz für das, von der Arbeit gestresst, Hirn. Ich werde vermutlich nicht, aber ich sollte das öfter machen. Das ist nur gut für meine Nerven....

Pierre

Dienstag, 22. Februar 2011

The King of Limbs


Was passiert wenn ein Künstler ein neues Album rausbringt? Nunja erstmal, bevor es überhaupt irgendwo in Scheibenform in Jewelcases abgepackt im Laden liegt wird erstmal ganz groß die Werbetrommel gerührt, denn weil man sich wahnsinnig teuer Produzenten an Bord geholt oder vom Plattenunternehmen aufgezwungen bekommen hat und man mit überproportionierten Produktionen und Gastmusikern auf dem Album glänzen will, muss man ja nach der monatelangen Arbeit auch gut Ernte einfahren. Wenigstens einen, wenn nicht sogar zwei Monate vorher steht also das Albumrelease fest und solange laufen Werbesspots im Internet, Fanaktionen, bei denen man irgendwas gewinnen kann und sonstige Spielereien um die Leute auf das Produkt aufmerksam zu machen. Eigentlich ein altbewährtes System. Jetzt kommt Alternative-Gigant Radiohead, die einfach mal lässig wie sie sind schlappe vier Tage vorher auf ihrer Internetseite eine kryptische Botschaft hinterlassen und dann letzten Freitag das neue Album zu digitalen Verkauf ins Internet stellen. Ziemlich lässig, erstens auf die große Werbetrommel und zweitens mal wieder auf das physikalische Musikmedium zu verzichten, wobei man aber mittlerweile nichts anderes mehr von Thom Yorke und Konsorten gewohnt ist. Zum Album will ich noch nicht viel sagen, es klingt beim ersten reinhören vielversprechend, fühlt sich aber anstregend an, wenn das irgendeinen Sinn macht. Nach einigen ruhigen Stunden bin ich vielleicht zu einem differenzierterem Statement fähig. Bis dahin empfehle ich Fans zuzugreifen und dem Rest sich zu verneigen vor Kreativität im sonst so öden Musikgeschäft.

Pierre

Freitag, 18. Februar 2011

Chucky der Mörderschuh


Vor nicht all zu langer Zeit bin ich endlich endlich zum Vollstylerocker geworden, denn trotz fetziger ausgefallener Klamotte hat ein Markenzeichen doch immer gefehlt. Die Schuhe, da fehlte einfach noch die gewisse Portion Rock. Also habe ich mir welche zugelegt. Da fällt die Wahl dann auch nicht schwer, denn ich zumindest glaube es gibt nur eine Sorte Schuh, die die geballte Energie von Rock 'n' Roll bändigen kann und hergestellt werden sie von Converse. Die guten alten Chucks, gleich zwei Paar und das zu sehr, sehr akzeptablen Preis. Zwar müssen sie noch orthopädisch aufgemotzt werden, damit die schiefe Hüfte (die einfach keine T2 Musterung rechtfertigt, verflucht seist du Musterungsarzt) auch wieder gerade ist, aber schon bei der Anprobe und kurzen Tragephasen musste ich feststellen, dass mir eine Menge Tragekomfort entgangen ist. Außerdem sind sie nunmal Klassiker und sehr stylisch und mit blau und rot kommt auch endlich mal ein wenig Farbe in die sonst schwarz-weiße Schuhpalette. Nebenbei habe ich mich übrigen ertappt, wie sich die Schuhe langsam bei mir sammeln, deshalb sehe ich mich auch nicht mehr befugt Witze über Frauen und Schuhe zu machen...

Pierre

Sonntag, 13. Februar 2011

Another Time...


Immer diese Technik. Wieso kann man nicht einfach ein Mikrofon hinstellen und ich fange an zu klimpern und zu jodeln und man sagt dann Cut und die Scheibe ist im Kasten? Auch wenn wir ein paar mittelmäßige Aufnahme hingekriegt habe, wars halt doch nicht gut genug, vorallem von der Audioqualität, um es irgendwie als passabel durchgehen zu lassen. Dabei war vorallem der Gesang, wie ich fand überraschend gut, denn obwohl ich gerne singe, weiss ich auch dass ich wohl eigentlich nicht wirklich dafür geeignet bin. Naja, aber dann werde ich die ganze Nummer wohl elektrisch abziehen irgendwann. Die gute alte Stratocaster und vielleicht sogar ein bisschen mehr Rock und dann gehts ab. Genug Stücke, die den ganzen unnötigen Bass und Schlagzeugkram nicht brauchen gibt es doch. Wie die alten Punkkanonen von anno dazumal, die sich allein mit einer Gitarre in den Verstärker und vielleicht noch einem Verzerrer auf die Bühne getraut haben, das System ficken wollten und sich die Seelen aus dem Leib geschriehen haben. Klingt doch vielversprechend....

Pierre

Mittwoch, 9. Februar 2011

Pierres Platte


Keine Woche ohne gute Nachrichten. Ich nehme eine Compact Disc oder kurz CD auf. Der helle Wahnsinn mit Schokostreuseln, denn auch wenn das Aufnahmeequipment weit vom Studiostandard ist und das Talent des Künstlers noch ausbaufähig scheint, es ist eine gottverfluchte CD mit meinem Namen und anderer Leute Lieder drauf. Denn für den ersten Anlauf, vorallem als Akkustikkünstler, da nehm ich doch lieber die sicheren Gewinner wie Wonderwall und so. Denn gerade bei Akkustik muss man auch mit Text punkten, da das ja fast nur Akkorde schrummeln ist und textlich hinke ich noch derbe hinterher aufgrund mangelnder Inspiration und Muse. Dennoch hab ich da jetzt ein schönes Projekt und so acht Lieder oder mehr sollten sich doch wohl zusammensingen und spielen lassen. Dann alles auf eine Plastescheibe gebrannt und für zehn Euro die Platte an den Mann bringen. Nagut letzteres vielleicht nicht, aber wäre trotzdem schön. Endlich mal was Handfestes in die richtige Richtung. Freitag, Freitag, Freitag. Ich freue mich tierisch.

Pierre

Mittwoch, 2. Februar 2011

Look at me! I'm hip!


Wo ich gerade durch 4Chan blättere fällt mir eins auf. Irgendwie ist es mittlerweile, vorallem in den USA und noch mehr als sowieso schon, mega cool, nur Sachen gut zu finden die keine Sau kennt, gerade im Hinblick auf Musik. Denn alles andere ist zu Mainstream und drückt irgendwie keine Individualität aus und ist mehr Mitläufertum als alles andere. Dabei ist ironischerweise der Weg weg vom Mainstream zum neuen Mainstream geworden. Jeder muss jetzt super originell sein oder sich zumindest dafür halten und überhaupt irgendwie irgendwas gut zu finden ist schon eine Totsünde, weil es zu Mainstream wird. Die Jugendlichen in den USA haben es einmal sehr schwer und haben aber gleichzeitig sehr schwer einen an der Waffel. Die Hipsterjugend, die einen sehr guten Musikgeschmack und Kleidungsstil hat, leidet unter einem manischen Drang zum Individualismus, der sie gerade im Internet, wo alles und nichts originell ist, zu einer beliebten Zielscheibe von Spott und Hohn gemacht und sicherlich nicht ganz zu Unrecht. Was ist daran so schlimm mit dem Trend zu schwimmen und zu klauen? Selbst ich, der durch extravagante Mode- und Musikwahlen Aufsehen erregt hat macht das erstens, weil ers gut findet und zweitens, weil ers sich zumindest was Klamotten angeht, abgeschaut hat und stolz drauf ist. Wieso selber auf Ideen kommen, wenn man sie klauen kann. Talent borrows, Genius steals, wie Tocotronic schon sangen. Jedenfalls hat man immernoch was zu lachen, solange es diese Menschen gibt, denn das Internet ist ja bekanntlich gnadenlos...

Pierre

Dienstag, 1. Februar 2011

F-F-F-Februar

Irgendwie bedauerlich. Ich schaue auf die Abrechnung für Januar und fünf mieserliche Einträge. Sehr schade, aber es ist halt immernoch die selbe alte Leier über die ich mich beklagen könnte. Verfluchter Zivildienst, schöne Musik und sehr sehr schönes Geld. Es sind in der letzten Zeit wirklich sehr monotone Monate gewesen, die mich ein wenig vom Berufsleben zurückschrecken lassen. Dieser Trott ist wirklich eine Qual und nimmt einem viele Energien, die zum Beispiel in mehr Schriftliches fließen gekonnt haben hätten würden. Wahrscheinlich hat das aber auch viel damit zu tun, ob man seine Arbeit gerne macht oder nicht und wenn man nicht schon um viertel nach fünf Aufstehen müsste, dass hätte auch noch was für sich. Trotzdem liest man ja immer wieder von Leuten, die sich durchs Berufsleben quälen, alleine um ihren Job zu behalten, die fürchterlich unglücklich sind, im Beruf wie im Privaten und denen dazu noch die Kraft fehlt sich anderswo zu erholen. Erschreckend, wie hart die Arbeitswelt geworden ist und wenig einladend für junge, noch ambitionierte Menschen wie mich. Aber ich glaube, sich diesem System, obwohl man noch garnicht drin ist, schon zu unterwerfen ist wohl ein Kardinalsfehler, den ich mir für später aufhebe. Jetzt bin ich erstmal froh wieder was geschaffen zu haben, dass hat gut getan.

Pierre

Mittwoch, 26. Januar 2011

Autoevolution...

Bei einer Überschrift wie der heutigen rechnet man vielleicht damit, dass ich mich mit Charles Darwin, der Evolution und voll naturwissenschaftlich tiefsinnigen Themen auseinandersetze. Aber das stimmt irgendwie nur so halb, denn ich habe eigentlich nur mal wieder eine Entdeckung im Internet gemacht, die ich so faszinierend finde, dass ich sie seit gut zehn Minuten beobachte. Irgendein sehr sehr schlauer Mensch hat nämlich einen Algorithmus geschrieben der per Zufall 2D-Autos erstellt, die über eine Teststrecke fahren lässt und dann nach und nach per Ausschlussverfahren ein Design entwickelt, was hoffentlich verdammt weit fährt und perfekt ausbalanciert ist. So ein bisschen von Evolution und Survival Of The Fittest inspiriert. Da merkt man dann, wie nach und nach die weniger effektiven Modelle, wie die deren Räder innerhalb der Karosserie liegen, ausgeschlossen werd und sich die bunten Kutschen langsam aber sicher durch den Hindernissparkour kämpfen. Schon witzig und es lässt mich überlegen ob man das nicht auch in größerem Maßstab für richtige Autos machen könnte. Mit ein paar Supercomputern und ohne grafische Darstellung und das ganze von der Komplexität etwas aufgemotzt, da könnte man doch bestimmt das Superauto erfinden lassen. Vielleicht ließt ja jemand aus der Autoindustrie und ich verdiene mit der Idee eine Millionen Dollar. Das wär schön...

Pierre

Donnerstag, 20. Januar 2011

Plastikscheiben


Wieder einmal stand der Postmann vor der Tür und weil man ja Geld hat, hatte er auch ein Paket für mich mit geschickt vom Amazon. Was hab ich mir mal wieder bestellt? Zwei CDs, naja eigentlich noch mehr, aber die kommen später irgendwann. A Weekend In The City von Bloc Party und Mavericks von Johnossi und das schön als Original CD und nicht raubkopiert und auch nicht legal bei iTunes runtergeladen. Es hat immernoch was Magisches eine CD das neu zu öffnen, mit dem Geruch von frischem Plastik und dem noch nicht zerknickten Booklet. Außerdem hat man dann noch das gute Gefühl die Musikindustrie nicht beklaut zu haben sondern das Leben der Musiker weiter zu finanzieren, auch wenn ich natürlich weiss, dass von die Bands von dem Geld, was die CD gekostet hat vielleicht magere fünf Prozent sehen. Das Musicbiz ist halt eine harte Angelegenheit leider Gottes. Aber generell muss man sagen, bei Amazon CDs kaufen lohnt, denn ich habe bei keiner mehr als zehn Euro bezahlt, was definitiv ein vernünftiger Preis ist. Wenn das doch bei den Instrumenten, die diese Musik gemacht haben auch so wäre...

Pierre

Sonntag, 16. Januar 2011

Tired...


So verbringt man eigentlich keine Sonntage. Ich habe wohl eine gute Hälfte des Tages verschlafen und bin kaum aus dem Bett gekommen ohne mich fürchterlich ausgebrannt und kaputt zu fühlen. Da kommt man auch zu nichts außer sich eine Episode von Hey Arnold! nach der nächsten reinzupfeifen. Vielleicht alles nur die Schuld dieser verfluchten Samstagsarbeit. Selbst wenn das alles ganz entspannt war, so wie immer an der Seite meines spanischen Kollegen, ist es doch immer wieder eine Qual auch Samstags zum Dienst zu erscheinen. Da fehlt einem einfach ein Tag vom Wochenende. Aber ich muss natürlich sagen, ganz untätig war ich heute nicht. Meine Gitarre mit einem neuen Satz Saiten bestückt und mal komplett eingestellt, wie so ein Profi, so dass man beim Spielen aber trotzdem keinen Unterschied merkt und dann natürlich ein bisschen gespielt. Das ist mittlerweile echt meine Hauptbeschäftigung mit mehreren Stunden jeden Tag geworden, egal wie ich grade drauf bin oder wie kaputt man ist, den ein oder anderen Akkord durch den Verstärker hauen, dass geht wirklich immer. So ermüdend dann auch meine Ausführungen über Musik werden können, ich bin wirklich begeistert, dass ich einer Sache so lange so treu geblieben bin. Musik ist schon was tolles, vorallem Marke Eigenbau...

Pierre

Mittwoch, 12. Januar 2011

Mein Kind...


Ich befürchte ich werde alt. Morgen ist der nächste Zivikollege fertig und da fällt einem erst auf, wie schnell sechs Monate ins Land ziehen und wie viel in so kurzer Zeit passiert ist. Man hat so viele Leute kennen gelernt, ich hab mein eigenes Geld verdient, natürlich viel Musik gemacht, mal so richtig gearbeitet für mehrere Monate und noch ganz viel mehr was mir spontan nicht einfällt und es kommt mir vor, als hätte ich erst gestern angefangen. Interessant wie ich finde, denn es ja noch nicht allzu lang her, da gingen die Tage so schleppend voran, dass man garkeine Aussicht auf andere Zeiten hatte. Vielleicht ein Wechsel der Perspektive, weil man ja jetzt volle Möhre reifer geworden ist und erwachsen, aber ich vermute eher, dass sich das Kind, und hiermit bin natürlich ich gemeint, ein wenig Geduld angewöhnt hat. Das ist zwar schön, denn das bedeutet, dass das so sehr ersehnte Wintersemester immer näher rückt, aber etwas tragischer interpretiert rennt einem natürlich auch die Zeit durch die Finger, wie Sand. Viel Zeit bleibt wohl echt nicht mehr bevor das richtige Berufsleben anfängt und wenn man vorallem nicht mehr nur seinen Hobbies nachgehen kann, sondern die ganze elende Erwachsenennummer mit Steuern, Rentenkasse und Ü30-Parties mitmachen muss. Da bleibt nur zu hoffen, dass ich mir mein inneres Kind noch ein wenig erhalten kann, dass hab ich nämlich über die Jahre sehr lieb gewonnen...

Pierre

Freitag, 7. Januar 2011

Und noch ein Jahr


Sieben Tage vom neuen Jahr sind schon rum und vieles hat sich geändert. Naja eigentlich hat sich überhaupt nichts geändert, ich wollte nur etwas dramatisch einsteigen. Gute Vorsätze sind natürlich gemacht und werden natürlich auch irgendwann ganz entspannt ignoriert und ich glaube zumindest der Anfang von 2011 wird nicht viel anders als das Ende von 2010. Den Zivildienst ganz entspannt beenden, ein bisschen Geld verdienen und dann geht es endlich nach Magdeburg, so zumindest der Plan. Dann Musik machen, aufs Studium vorbereiten und wie ein Streber vorlernen oder so und gut gelaunt und glücklich bleiben, so wie jetzt gerade. Jetzt ist nur die Frage, was wird die letzte große Investition vor der Wohnungseinrichtung im September? Naja, ich flirte gerade mit dem Gedanken mir ein iPad zu kaufen, denn als Student wäre ein Notebook echt nicht verkehrt, was ein wenig handlicher ist als mein jetztiges. Außerdem ist ein iPad wahnsinnig stylisch und ich bin großer Freund vom Prinzip des Tablet-Computers. Leider, leider ist das gute Stück aber einfach verflucht teuer, vorallem in der Internetvariante und mit 64GB. Aber wenn dann will ich ja immer damit surfen können und ein gutes Stück Speicher haben. Naja mal schauen, vielleicht kriegt mans ja billig bei Ebay oder so....

Pierre