Dienstag, 1. Februar 2011

F-F-F-Februar

Irgendwie bedauerlich. Ich schaue auf die Abrechnung für Januar und fünf mieserliche Einträge. Sehr schade, aber es ist halt immernoch die selbe alte Leier über die ich mich beklagen könnte. Verfluchter Zivildienst, schöne Musik und sehr sehr schönes Geld. Es sind in der letzten Zeit wirklich sehr monotone Monate gewesen, die mich ein wenig vom Berufsleben zurückschrecken lassen. Dieser Trott ist wirklich eine Qual und nimmt einem viele Energien, die zum Beispiel in mehr Schriftliches fließen gekonnt haben hätten würden. Wahrscheinlich hat das aber auch viel damit zu tun, ob man seine Arbeit gerne macht oder nicht und wenn man nicht schon um viertel nach fünf Aufstehen müsste, dass hätte auch noch was für sich. Trotzdem liest man ja immer wieder von Leuten, die sich durchs Berufsleben quälen, alleine um ihren Job zu behalten, die fürchterlich unglücklich sind, im Beruf wie im Privaten und denen dazu noch die Kraft fehlt sich anderswo zu erholen. Erschreckend, wie hart die Arbeitswelt geworden ist und wenig einladend für junge, noch ambitionierte Menschen wie mich. Aber ich glaube, sich diesem System, obwohl man noch garnicht drin ist, schon zu unterwerfen ist wohl ein Kardinalsfehler, den ich mir für später aufhebe. Jetzt bin ich erstmal froh wieder was geschaffen zu haben, dass hat gut getan.

Pierre

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