Es fällt mir wirklich nicht leicht hier immer wieder etwas zu schreiben, denn wirklich viel tut sich gerade zumindest nicht in meinem Leben. Man wartet auf die Bestätigung der Universität, dass man sich im Bürokratendschungel zurechtgefunden hat, man versucht das Geld zusammen zu halten und man lebt von einem Tag in den Nächsten. Das klingt sehr öde, ist es stellenweise auch, aber ich genieße es wie selten zuvor, denn das ist wahrscheinlich das letzte mal für eine verflucht lange Zeit, dass mir diese endlose Freiheit zu Füßen liegt. Keine Verpflichtungen, quasi keine Termine und ein ganz entspanntes Leben auf Kosten der Eltern. Ich werde das sicherlich nicht missen, wenn ich denn endlich ausgezogen bin, denn dann ist auch wirklich gut gewesen mit diesem parasitären Verhalten, aber bis dahin bleibe ich faul und werde vermutlich auch nicht mehr für die hohe Kante arbeiten. Wenn es dann nicht für den Schrank aus Mahagoni reicht ist das auch wenig tragisch, denn nachrüsten kann man immer und spätestens nach zwei Monaten hat man sich in der Regel eh an die Einrichtung so gewöhnt, dass es einen nicht mehr stört. Mal schauen was die Zukunft so bringt, aber gut für mich, ich fühle mich glaube ich langsam wieder schriftlich inspiriert.
Pierre
Pierre

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