Donnerstag, 7. April 2011

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Es ist schon traumhaft, das Leben als Gammler und Faulenzer. Endlich Zeit wieder all die schönen Dinge zu tun, für die man sonst einfach zu erschöpft war. Ganz viel Musik machen, ganz viel Kochen, ganz viel Lesen und bei dem herrlichen Wetter auch einfach mal ein bisschen mit Musik im Ohr spazieren gehen. Ich bin doch sehr froh um die freie Zeit und würde, wenn ich mich als willensstark genug einschätzte, sogar auf weiteres Arbeiten verzichten und die Zeit einfach weiter an mir vorbei rauschen lassen. Erstaunliche, dass die Erlösung von neun Monaten Zivildienst großartiger erscheint, als die von neun Jahren Gymnasium, aber da merkt man, dass die Schule einen doch recht wenig auf das Berufsleben vorbereitet. Körperliche Ermüdung ist, zumindest für mich, einfach viel extremer als jedes noch so gravierende Matheproblem oder Goethepoem und ab jetzt werde ich den Kopfzerbrecher dem Knochenknacker zumindest so gut es geht vorziehen. Aber wie schon so oft gesagt, man nimmt aus allem etwas mit fürs Leben, so auch aus Monaten des frühen Aufstehens und des Badens in Desinfektionsmitteln...

Pierre

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