
Abizeitung, was ein Stress dieses ganze Artikelgeschreibe ist. Wenn man dann übertrieben nett ist, sich in Lobeshymmnen selbst ertränkt und ja kein böses Wort verliert. Man kommt sich dann immer doof vor, weil jeder Mensch halt einfach schlechte Seiten hat, die man sich nur nicht traut anzusprechen, weil das ja das bekannte Lügen aus Höflichkeit ist. Dann freut man sich auch über seinen eigenen Artikel und hat ein tolles Andenken, weil man denkt wie gerne einen alle haben. Es ist natürlich schön, dass eben jenes Prinzip des Egopolierens auch bei meinem Artikel Einzug gehalten hat, denn man will ja nicht der Einzige sein, bei dem man sich auch der anderen Seite der Medaille annimmt. Aber so ein prinzipieller Schritt in Richtung, auch mal ehrlich sein und die eigene Meinung nicht verkommen lassen, dass wäre doch was. Wie in Pädagogik. Nicht zum Überleben in der Gesellschaft seinen eigenen Willen vergessen. Seltsame Parallele aber doch irgendwo nachvollziehbar finde ich. Es ist nun auch nicht irgendwas, das mich endlos wurmt, denn mit dem bisschen Nettgeflunkere hab ich mich schon lange abgefunden und das man auch lieber immer flunkern sollte, aber es ist ja alles nicht so schlimm. Das hat alles gut geklappt und wie die Menschen mit dem Tee sagen...
Never change a winning team
Pierre
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Pierre

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