
Es wär mir doch zu laut gewesen. Immer kommt mir auf der Heimfahrt der Gedanke, dass man die abendlichen Stunden auch woanders hätte verbringen können. In die Dorfdiskothek und sich stark alkoholisieren und dann tanzen gehen und das komplette Programm. Erst wenn man dann die heimische Ruhe in sich aufgesogen hat merkt man, dass der sonst so laute Mensch es selbst viel lieber leise hat. Nur das Konzept geht nicht auf, denn wirklich leise wird es nie. Stattdessen setzt man sich entweder Kopfhörer ins Ohr oder dreht nur den Regler runter. Es braucht eine lauwarme Nacht und eine Flasche Kartoffelschnaps vielleicht und dann könnte endlich Ruhe einkehren. Ich fühl mich nicht ganz klar im Kopf, aber daran bin ich mittlerweile gewöhnt. Man macht sich wieder Gedanken, ob man überhaupt reinpasst in alles und so. Dieses ganze suchen von Identität und was man jetzt alles in der Schule macht, da merkt man auf einmal man ist mittendrin. Wo ich sonst immer denke, ja ich weiss was ich vom Leben will und wie meine Zukunft aussieht merke ich, dass neben dem Psychologiestudium noch garnichts feststeht. Das ist schön, weil man noch viel träumen kann, macht mir aber auch Angst, weil einfach auch alles schief gehen könnte. Halt diese ganzen Probleme mit denen sich baldige Erwachsene rumschlagen müssen, aber man wird wohl nicht jünger...
Einfach mal nicht hinhören...
Pierre
Einfach mal nicht hinhören...
Pierre

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