Sonntag, 31. Januar 2010

Halb voll!


Ach das war heute trotz verkürzter Zeit sehr schön, einfach weil ich betrunken bin. Ich hab bekommen was ich brauche, in so vieler Hinsicht und Mick Jagger lässt mich wieder lachen. Tatsächlich bin ich sehr fröhlich auch wenn außer der Trunkenheit nicht viel großes erreicht wurde. Ein bisschen pusten bei den Karten und deshalb bedingtes Trinken, aber besser als nix. Jetzt erhebe ich das Glas quasi auf diesen wundervollen Trinkabend, auch wenn er nicht ganz das war, was ich mir vorgestellt habe. Ein frühes Ende, ein in kurzer Zeit eingestellter Alkoholpegel und ein verfluchter Rausch. Es ist die perfekte Alkowelle, denn mir ist nicht übel, aber ich fühle den vollen Endorphinrausch. Eine Lieferung müsste gemacht werden, doch diese wahnsinnigen Postverspätungen bringen mich noch um den Verstand. Die Metaphern werden ganz groß, so das Goethe sich schon fast ein Schmunzeln abdrücken könnte und ich referiere weiter über tolle Musikstücke. Betrunken Kommentare bei Youtube posten, Vorraussagen für die Zukunft treffen über gesangliche Meisterleistungen und über die alten Helden Lob ausschütten. Es ist der Alkohol der mich so emotional macht und mich fast bei jedem Satz eine Freudenträne vergießen lässt, aber das ist nicht schlimm, denn lieber Freude statt Trauer. Jetzt werde ich noch ein wenig Musik hören und ein bisschen schwelgen in Träumen denn schöner geht es gerade einfach nicht...

Pierre

Samstag, 30. Januar 2010

Wilde Sache!


Es ist Fernsehen, nur anders. Blu-Ray schaun. Steve Vai hat eines seiner Konzerte aufgenommen und das in High-Def und es ist einfach der Wahnsinn sich das anzuschauen. Selbst die kleinsten Kratzer auf der Gitarre oder Schweißperlen auf der Stirn sind sichtbar. Es ist echt komplett anders im Vergleich zum Bild was man bei normalen Bildschirmverhältnissen hat. Aber neben Superbild, sollte auch gesagt werden, dass es auch ein Superkonzert war. Drei Stunden mit dem Besten was Herr Vai so in petto hat. Dazu eine Menge Humor während der Show, wie zum Beispiel eine kleine Einblende, als sich der Roadie auf die Schnauze legt, während er irgendwas machen wollte. Das war so das einzige was mir aufgefallen ist. Einige ungeschickte Roadies und Kameramänner sind immer wieder im Bild, aber man kann halt nicht alles haben. Dafür gibt es leuchtende Gitarre, abgefahren coole Mäntel und einen Schlagzeuger, der so wirkt als hätten sie ihn irgendwo im Dschungel aufgetrieben. Where the Wild Things Are ist ein mehr als passender Titel für ein facettenreiches Gitarrenkonzert, dass vielleicht nicht jedens Geschmack ist, aber mich definitiv fürs Blu-Ray schauen begeistert hat...

Um Gottes Willen!
Pierre

Donnerstag, 28. Januar 2010

Was bedeutet das?


Man hat auch nicht immer Zeit zu schreiben. Gestern das heute erfolgreich vorgetragene Kurt Cobain Referat vorbereitet und jetzt ist man tatsächlich irgendwie ein bisschen schlauer. Drogen sind halt doch nicht immer nur Flash sondern können im Kopf des Junkies auch Sinn machen, auch wenn es in der Regel trotzdem relativ dämlich ist. Außerdem ist musikalisches Genie oft nicht viel mehr als Eingebung und Zufall oder das Zuspiel einiger kreativer Freunde, die einem eigentlich nur einen Streich spielen wollten. Seltsam was der Zufall alles so bringen kann. Wieso fragt man dann immer nach der Deutung und nach der Nachricht hinter allem. Die Frage nach dem Sinn von Smells Like Teen Spirit war mir doch sehr suspekt. Es hat einfach ein arschgeiles Gitarrenriff und selbst wenn der Text keinen Sinn macht, die Energie mit der er vom guten Kurt gesungen wird macht das Ganze einfach zu nem geilen Packet. Natürlich gibts Leute, die sich bei ihrem Schaffen super viel gedacht haben und die damit die Gesellschaft als gieriges Wesen ohne klare Umrisse kritisieren wollen oder irgendsowas, aber wie Tom Araya von Slayer zu dem wundervollen Titel God Hates Us All sagte: "God doesn't really hate us all. It's just a great fucking title!"

Ich will auch nen Grammy...
Pierre

Dienstag, 26. Januar 2010

That which I desire...


Ich mag Kerzen. Das Licht ist weniger grell als das einer Lampe und sie machen den Raum irgendwie wärmer. Sone Atmosphärenkiste, aber irgendwas ist dran, denn finde ich zumindest. Vorallem wenn dann langsam das Wachs zur neige geht und die Kerze langsam erlischt, das hat, wie der Poet in mir sagen würde, eine gewisse Momentmagie. Jetzt stellt sich die Frage wie kann man diesen Moment muskalisch wirklich gut untermalen? Irgendwas besonderes. Muse? Tocotronic vielleicht? Gerade jetzt wo das neue Album raus ist und mir wirklich gut gefällt. Falsch. Metallica, die Herrgötter der Metallmusik sind in meiner Playlist wieder ganz oben. Kirk Hammetts wundervolle Gitarrensoli, gerade in den etwas langsameren Liedern und James Hetfields Gesang, der über die Jahre in meinen Ohren immer besser geworden ist und die simple Tatsache, dass man halt nicht immer Muse hören kann haben mich dazu bewogen dem klassischen Motto "Metal up your Ass!" wieder treu zu werden. Jetzt wo auch noch zwei Livekonzerte auf DVD erschienen sind, das eine in Frankreich und das andere in Mexico, da hat man einfach ne ganze Menge neues Metallicamaterial und vorallem erinnert man sich zurück an das Konzert, was man damals besucht hat. Ich will nochmal hin, denn sie sind einfach mit das Beste, was man sich heutzutage anschauen kann und nach so vielen Jahren Bühnenerfahrung gibt es live nicht viele, die den vier Amerikanern das Wasser reichen können... außer Muse natürlich...

Ich muss sie nochmal live sehen...
Pierre

The Guiding Light...


Ein elender Kampf mit Kälte und Müdigkeit, der viel länger nicht hätte sein dürfen. Erst jetzt taut mein Gesicht langsam auf und man merkt, wie kalt es draußen eigentlich war. Fahrradfahren bei diesen Temperaturen ist absolut unmenschlich soviel steht fest, aber ein Wegweiser im Geiste hat mich doch noch bis nach Hause gebracht. Warum diese Tortur? Niveauloses Amüsement und Bier, dass bei arktischen Temperaturen gleich noch alkoholisierender wirkt. Manchmal muss man einfach leiden um Spaß zu haben. Das klingt nach klarem Masochismus, aber wohl passend, denn ich hätte es vermutlich schwer bereut, denn es war einfach mal wieder lustig jegliches Empfinden für Ästhetik auszuschalten und einfach alles laufen zu lassen. Ich habe glaube ich nicht viel gesagt, so über den Abend verteilt, aber auch einfach dabei sein und lachen, das hat echt mal gut getan. Es mag dumm und vorallem evolutionstechnisch sehr fraglich erscheinen, aber wenigstens garantiert es einen ruhigen Schlaf, denn dahin wird mich der eingangs erwähnte Wegweiser auch noch führen und der erschöpfte Körper wird ausgeruht...

Eine Frage des Kopfes...
Pierre

Samstag, 23. Januar 2010

Das Leben ist zu laut...


Es wär mir doch zu laut gewesen. Immer kommt mir auf der Heimfahrt der Gedanke, dass man die abendlichen Stunden auch woanders hätte verbringen können. In die Dorfdiskothek und sich stark alkoholisieren und dann tanzen gehen und das komplette Programm. Erst wenn man dann die heimische Ruhe in sich aufgesogen hat merkt man, dass der sonst so laute Mensch es selbst viel lieber leise hat. Nur das Konzept geht nicht auf, denn wirklich leise wird es nie. Stattdessen setzt man sich entweder Kopfhörer ins Ohr oder dreht nur den Regler runter. Es braucht eine lauwarme Nacht und eine Flasche Kartoffelschnaps vielleicht und dann könnte endlich Ruhe einkehren. Ich fühl mich nicht ganz klar im Kopf, aber daran bin ich mittlerweile gewöhnt. Man macht sich wieder Gedanken, ob man überhaupt reinpasst in alles und so. Dieses ganze suchen von Identität und was man jetzt alles in der Schule macht, da merkt man auf einmal man ist mittendrin. Wo ich sonst immer denke, ja ich weiss was ich vom Leben will und wie meine Zukunft aussieht merke ich, dass neben dem Psychologiestudium noch garnichts feststeht. Das ist schön, weil man noch viel träumen kann, macht mir aber auch Angst, weil einfach auch alles schief gehen könnte. Halt diese ganzen Probleme mit denen sich baldige Erwachsene rumschlagen müssen, aber man wird wohl nicht jünger...

Einfach mal nicht hinhören...
Pierre

Donnerstag, 21. Januar 2010

The City of Delusion...


Jeder Mensch lügt. Es ist einfach so. Wozu die unangenehme Warheit sagen, wenn sie jemanden verletzt oder einen selber nur bedrückt. Man kann jeden belügen. Die Freunde, die Verwandten, die Kollegen und sogar sich selbst und wenn man wirklich gut darin ist oder der Gegenüber leichtgläubig genug ist, der Täuschung zu verfallen. Ich befürchte, dass ich Teil der Naivlinge bin. Zumindest habe ich immer fürchterliche Angst belogen zu werden und werde glaube ich langsam aber sicher paranoid. Einfach, weil ich auch lügen kann und weiss, wie einfach das manchmal geht. Es wäre natürlich möglich sich einfach dagegen zu stellen, aber das was hinter dem Vorhang liegt könnte schlimmer sein, als die Ungewissheit jeder Lüge. Es plagt mich doch sehr, vorallem die Tatsache, dass ich wohl lieber belügen lassen würde, als der eiskalten Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Es ist wie in all diesen philosophischen Fragen über das Allwissen. Ob man damit wirklick glücklich sein kann. Wie in Matrix, wenn man die Wahl zwischen dem angenehmen Leben in der Lüge und dem Kampf in der realen Welt hat, nur in nicht so übertrieben großen Ausmaßen. Unwissenheit ist ein Segen und nichts von seiner Unwissenheit zu ahnen ein noch viel größerer. Ein wunderschöner Blackout, wo man nichts von den Tricks und Täuschungen der Anderen mitbekommt, sondern glücklich in seiner eigenen kleinen Welt lebt. Ich wünschte das würde funktionieren...

Es lebe die Lüge...
Pierre

Mittwoch, 20. Januar 2010

Empathie ist kein Problem...


Irgendwie seltsam. Ich zumindest habe doch immer ein bisschen was auszusetzen an Vielem und dann schaut man einmal Tragik im Fernsehen. Ein junger Mann, etwas jünger als ich hat sein Leben ruiniert, seine Eltern sind gestorben und scheint auch einfach kaputt zu sein. Als Stricher HIV geholt und irgendwie siehts in der Zukunft schlecht aus. Seltsam was das Schicksal so. Manche sagen der Herrgott sei dran Schuld oder es sei schlechtes Karma oder wie ein Atheist sagen würde, es ist eine Reihe unvorteilhafter Zufälle. Ich finde das irgendwie ungerecht. Natürlich klingt das nach dem typischen weltverbesserischen Geschwätze, was ich schon bei Bono immer gehasst habe, aber ich habe einfach Mitleid mit diesen Leuten. Untypisch, gerade für mich, den ich immer als relativ egoistisch und arrogant eingeschätzt habe, der Leute mit niedrigen Lebensstandarts verächtet. Es ist wohl einfach das Fernsehn, die dramatische Klaviermusik und der überbesorgte Socialworker, die beim auf die Tränendrüse drücken vollen Erfolg haben. Da fand ich die Supernanny doch irgendwie besser. Wenn klein Dustin, großgezogen von Horst Dieter und Ulla, mal wieder total am Rad dreht. Aber jetzt ist alles anders, denn jetzt wird im Fernsehen nurnoch geweint...

Traurig aber wahr...
Pierre

Montag, 18. Januar 2010

Weiße Weste...


Abizeitung, was ein Stress dieses ganze Artikelgeschreibe ist. Wenn man dann übertrieben nett ist, sich in Lobeshymmnen selbst ertränkt und ja kein böses Wort verliert. Man kommt sich dann immer doof vor, weil jeder Mensch halt einfach schlechte Seiten hat, die man sich nur nicht traut anzusprechen, weil das ja das bekannte Lügen aus Höflichkeit ist. Dann freut man sich auch über seinen eigenen Artikel und hat ein tolles Andenken, weil man denkt wie gerne einen alle haben. Es ist natürlich schön, dass eben jenes Prinzip des Egopolierens auch bei meinem Artikel Einzug gehalten hat, denn man will ja nicht der Einzige sein, bei dem man sich auch der anderen Seite der Medaille annimmt. Aber so ein prinzipieller Schritt in Richtung, auch mal ehrlich sein und die eigene Meinung nicht verkommen lassen, dass wäre doch was. Wie in Pädagogik. Nicht zum Überleben in der Gesellschaft seinen eigenen Willen vergessen. Seltsame Parallele aber doch irgendwo nachvollziehbar finde ich. Es ist nun auch nicht irgendwas, das mich endlos wurmt, denn mit dem bisschen Nettgeflunkere hab ich mich schon lange abgefunden und das man auch lieber immer flunkern sollte, aber es ist ja alles nicht so schlimm. Das hat alles gut geklappt und wie die Menschen mit dem Tee sagen...

Never change a winning team

Pierre

Sonntag, 17. Januar 2010

Stift und Papier...


Hallo du. Ja eine Ansprache an den lieben Leser. Ich frage mich echt, wer vorallem aus meinem engeren Bekanntenkreis noch hier liest und wie lange noch und so. Vorallem wenn man dann hört, dass man sich dann immer wundert, warum man den geistigen Ergüssen eines Niemands nachgeht und das sogar mit regelmäßiger Häufigkeit. Ansich freut mich das ja immer, denn der Besucherzähler steigt mit ruhiger Stetigkeit und würde niemand das Geschriebene lesen müsste es ja auch nicht aufgeschrieben werden. Zeitgleich wäre es auch ganz schön wenn das so bleibt, denn es ist irgendwo eine Möglichkeit in Kontakt zu bleiben. Man kann ja einfach nachlesen wie es dem alten Kameraden geht und im Zweifelsfall auch mal kommentieren. Klar gibts für sowas auch diverse Chatprogramme, aber da ist man ja doch mit anderen neuen Leuten zugange. Ich fänds wirklich auch mal interessant wenn noch andere Leute die ich kenne anfangen Internettagebuch zu schreiben, selbst wenn es nicht so exessiv ist, wie ich es betreibe. In die Gedankensphären anderer Leute eindringen, weil man danach ja so oft nun auch nicht fragt. Bei manchen Leuten wäre ich echt gespannt, wie sich deren Köpfe im geschriebenen Wort anhören. Mehr Offenheit bei mehr Leuten oder so. Was ist so schlimm, wenn andere Leute etwas aus dem eigenen Privatleben wissen? Mehr Vertrauen in der Welt würde für mehr Internetblogs sorgen, denn ich glaube, dass Problem was viele Leute haben ist, dass es ihnen zu unangenehm ist so öffentlich über jegliche Themen, sei es Gefühlsschmalz oder Politik, zu plauschen. Ich fänd ein bisschen mehr zu lesen aber wie gesagt ganz lustig, auch wenn die Konkurrenz dem Geschäft schadet...

Don't choose to hide...
Pierre

Donnerstag, 14. Januar 2010

Volle Röhre Rockmusik...


Endlich, endlich, endlich ist das Warten vorbei und der Bugera 333 ist steht bei mir im Zimmer. Traumhaft, es ist einfach traumhaft. Schon alleine das Glühen der Röhren ist sehr befriedigend und es klingt einfach nur super. So richtig Rockmusik im mittelgroßem Stil quasi. Natürlich kann man den daheim nicht voll aufdrehen, es sei denn man will Anzeigen wegen Ruhestörung sammeln, aber auch leise ist aufeinmal alles viel schöner. Ich hab wieder richtig Lust Musik zu machen und einfach Krach und mit Schlagzeug und irgendwem der dazu noch singt. So richtig Bandmusik quasi. Das ist schon ne Menge Arbeit wirklich richtig harte Arbeit wirklich erfolgreich Musik zu machen und das hat schon Gene Simmons gesagt und viel erfolgreicher wird man wohl nicht mit Musik. Diese schöne Tourromantik mit die ganze Zeit auf irgendwelchem Zeug und Hotelzimmer zertrümmern und so, dass gehört schon lang nicht mehr zum Musikerdasein dazu. Stattdessen benimmt man sich jetzt wie ein zivilisierter Mensch muss sich bei jedem Clubbesitzer einschleimen und dicht ist man auch nicht mehr, denn das ruiniert sowohl die Show als auch den Körper als auch den Ruf der Band. Trotzdem wär das Ganze immernoch ein Traumjob einfach weil Musik zu machen mehr Spaß macht als alles Andere. Es ist und bleibt die Perfektion...

Es fehlt ein kleiner Schritt...
Pierre

Dienstag, 12. Januar 2010

Buch im Internet...


Als ich mal zusammengerechnet habe, habe ich festgestellt das dieser Text der 463ste in diesem Blog ist und dann hat man ja quasi bald Jubiläum mit 500 mal die volle Schreibdröhnung. Seltsam, wie lang ich dieses Tagebuch schon durchziehe, vorallem wenn man bedenkt, dass mich sonst nie irgendwas wirklich lange fesseln konnte und irgendwie schaffe ich es auch immer mich abends hinzusetzen und irgendwas aufzuschreiben. Das Geschriebene variiert dann in Interessenfaktor und vorallem Schreibqualität, denn wenn ich merke, dass der Kopf doch grad nicht so wirklich Worte aneinander reihen will, dann lässt sich das oft nachlesen, aber ich finds nicht so schlimm. Eigentlich hatte ich das Thema schon vor ne Weile, deswegen versuche ich nicht so sehr darauf herumzureiten. Viel interessanter fand ich den Gedanken wie lange ich hier wohl noch schreiben werde und wer es dann lesen wird. So im Studium vielleicht noch, aber irgendwann verliert man dann wohl höchstwahrscheinlich die Zeit um sich regelmäßig auszulassen und über das Leben und alles was dazu gehört. Vielleicht wird es dann aber immernoch wöchentliches Schreiben oder so. Ich fand die Idee des Einbindens und daraus ein Buch zu machen sehr schön, aber wer kauft denn sowas? Da muss man erst berühmt werden, dann könnte man mal eine große Sammlung machen und alles an die Fans verkaufen und noch ein wenig Geld dabei verdienen. Vielleicht wird ja auch mal ne richtige Kolumne draus, wie die Kuttnertante für Musikexpress und Süddeutsche geschrieben hat. Das wär auch ganz toll. Einfach mehr Leuten die eigene Meinung unterjubeln und das Ganze mit Eigencharme, dass alle das auch total super finden. Schreiben ist ne schöne Beschäftigung, was ich früher wohl nie gedacht hätte...

A new page every day...
Pierre

Montag, 11. Januar 2010

Ganz allein...


Ich würde gerne singen können. Wirklich gut singen. Denn dann wüsste ich genau was ich mit meinem Leben anfangen wollen würde. Das was so fetzig als Singer/Songwriter plakatiert wird und für den Normalverbraucher wohl eher als der Solokünstler bekannt ist, das wär dann voll mein Ding. So wie Axel Bosse oder John Mayer oder Morrissey. Einfach selber Musik schreiben und selber spielen. Mit der Gitarre Lieder schreiben und die dann vorspielen und vielleicht sich noch ein paar andere Leute suchen und dann mehr oder weniger im Bandstil durch die Gegend fahren und noch mehr Leuten die Musik vorspielen. Das tolle daran ist nämlich das man nicht alles mit der Band vorher machen muss und an unmotivierter Unmotiviertheit scheitert sondern selber das Ruder in der Hand hat. Dann streicht man außerdem mehr Kohle ein, weil man muss ja nicht teilen oder zumindest kriegt man den Hauptteil der Gage. Natürlich hat das auch alles Nachteile, denn wenn man alles alleine macht ist man auch alleine Schuld wenn dabei nur Mist rumkommt und alle das doof finden. Aber jetzt gerade, vorallem wenn ich wieder Bosse höre denk ich mir einfach, dass das doch nicht ganz so schwer sein kann und das mir das einfach zu viel Stress manchmal ist und ich einfach auch keinen Bock hab alles auszudiskutieren und Kompromisse zu machen wenn meine Idee die war, die ich eigentlich so toll fand. Alles etwas seltsam aber vielleicht fang ich ja noch damit an gut zu singen...

Pierre

Sonntag, 10. Januar 2010

Ich fange an zu zählen...


Nachdem gestern in Trunkenheit philosophelt wurde ist man heute etwas handfester. Denn wirklich tiefsinniges gibt es nicht zu schreiben. An einem Tag passiert nämlich einmal nicht so viel und mit meiner zur Zeit funktionierenden Philosophie im Gedanken an Mick Jagger komm ich glaub ich mit weniger Enttäuschung aus. Es ist halt einfach besser, wenn man an solche Karmageschichten glaubt und ich wollte dem eigentlich immer treu bleiben, hab es aber nie durchgehalten weil man doch zu niedergeschlagen war. Diesmal wird vielleicht alles anders, denn ich habe mir zumindest vorgenommen mich nicht immer runterziehen zu lassen. Das ist einfach immer unschön und man kann es sich doch auch einfach mal sparen. So ist der Plan. Musik kann mich irgendwie zu leicht beeinflussen. Schlechte und Gute Laune kann ich mir einfach holen, wenn ich nur auf die richtige Datei klicke. Das ist vielleicht bedenklich, weil wegen Stimmungsschwankungen die ganz massiv sind und so, vielleicht spricht es aber auch nur für meine absolute Musikalität, weil meine Psyche quasi eins mit der Musik wird. Zweiteres klingt aufjedenfall viel besser finde ich und deswegen werde ich, wenn mich wer fragt auch immer erstmal das behaupten. Irgendwie fließt es heute nicht richtig. Ich bin zu gut gelaunt, ein guter Schreiber kann nur über Missstände schreiben und die gibt es heute nicht und deswegen fühlt sich alles so zusammengepuzzlet an. Egal, denn mir gehts gut...

Alles Phase...
Pierre

Samstag, 9. Januar 2010

You get what you need...


Zwei Tage lang war ich faul, denn die Schule war einfach sehr erschöpfend und ich muss sagen, dass ich auch nicht gewusst hätte über was man so schreiben könnte. Dann schreib ich lieber jetzt, mittlerweile wieder gut bei Sinnen, aber immernoch betrunken und stelle fest, dass man nicht immer bekommt was man will. Naja, das scheint erstmal sehr ernüchternd, aber lässt einen doch mit einem Lächeln zurückblicken. Auf einmal ist alles nicht so nicht mal so schlimm, wie es schien, denn es gehört dazu. Alles fängt an zu heilen und was man will kriegt man nicht, aber was man braucht, das bekommt man und ich weiss zwar nicht was ich brauche, aber ich will es haben. Die Rolling Stones mit ihrem Dauerbrenner haben meine Laune elementar verbessert, denn You can't always get what you want beschreibt das Leben einfach so wie es ist. Man kriegt nicht alles, aber so viel, dass man durchs Leben kommt. Ich bin wirklich so froh wie lang nicht mehr gerade, denn man braucht einfach mal etwas, dass einem die Augen öffnet. Alles ist in Relation gesehen nicht so schlimm, denn ganz ehrlich, ich glaube ich hab was ich brauche und wenn ich doch mehr will, dann wird das schon noch kommen. Zuversicht, ein Wort, was in diesem Tagebuch schon öfter platziert wurde, dass scheint mir diesmal wirklich so bedeutend wie sonst nie. Morgen ist wohl schon wieder vergessen, aber ich versuche die Weisheit aller Weisheiten nicht zu vergessen. Scheisse ist das Leben gerade schön, ich will tanzen, doch die alleine macht es keinen Spaß...

Philosoph Jagger...
Pierre

Mittwoch, 6. Januar 2010

Heute im Oktober...


Morgen geht der ganze Stress wieder los. Schule und jetzt noch schlimmer kurz vorm Abi. Alle werden bald anfangen Panik zu machen, denn Tag X, die großen Prüfungen und alles was den Rest des Lebens bestimmen wird finden statt und allen rast das Herz, denn hier wird die Entscheidung über sozialen Abschaum und bürgerliche Elite getroffen. Vielleicht ist das sogar berechtigt, aber irgendwie könnte mir nichts egaler sein. Ich weiss auch nicht, aber wo ich mich vorher noch begeistern konnte und mich reingehangen habe, damit irgendwann mal was aus mir wird, da ist jetzt irgendwie die Luft raus, denn ernüchternd stelle ich fest, dass alles was ich jetzt in der Schule tue einen so fürchterlich kleinen, und im Blick aufs Ganze, unbedeutenden Anteil hat. Es ist einfach mal die Frage nach dem warum. Viele der Menschen die man auf seinem Weg getroffen hat verschwinden, zum Teil sogar für immer, und alle erbrachten Leistungen werden einmal bewertet beim Eintritt in den Beruf oder ins Studium, bevor neue Leistungen neue Maßstäbe setzen. Dafür dreizehn Jahre und dafür dann den Herzschmerz des Abschieds all der Liebgewonnen, das ist doch irgendwie falsch. Ich hab wirklich keine Lust auf das Ende, denn Enden sind doof, vorallem wenn man noch nicht weiß, wie sie ausgehen...

Toss in Coin...
Pierre

Dienstag, 5. Januar 2010

Lieder über Liebe?


Schreibt man ein Lied über wen? Ja das ist sone Frage, die hab ich mir schon öfter gestellt, aber das ist immer ganz fürchterlich schnulzig, denn wenn dann schreibt man ja wohl Lieder über Liebe, auch wenn die Hansen Band einem doch schon gezeigt hat, wie all das ganz fürchterlich enden kann. Ja keine Lieder über Liebe so heißt es, aber das muss ja nicht sein, denn so oft waren so viele Lieder so schön. Es dreht sich echt in meinem Kopf, vorallem weil es wohl nicht so schwer wäre ein paar angemessene Textzeilen niederzuschreiben. Alles ist im Kopf und muss nur wörtlich schön formuliert werden, aber das wäre auch dann so viel Herz, wie ich es nur ungern in die Musik packen würde. Es ist einfach ein wenig Angst, genauso wie ich hier nun nicht mehr alles hinschreibe und noch mehr Angst davor habe ich, dass es nicht so wird wie ich es will. Wenn volles Herzblut und nicht einige pathosgedroschene zu Musik werden, dann muss da für den Blutenden einfach alles stimmen, sonst fühlt man sich selbst einfach nicht ausreichend bezahlt. Alles fürchterlich schwer finde ich, aber vielleicht kommt einem am Ende ja doch noch ein Geistesblitz, der alles so perfekt und rund wirken lässt, dass auch ich mit dem Stück zufrieden sein kann...

Musik ist schwer...
Pierre

Montag, 4. Januar 2010

Einkauf...


Oh ja, bald wird richtig musiziert, denn ein neuer Gitarrenverstärker ist bestellt und auf dem Weg. Ohne den Geldbeutel zu leeren gibt es den vollen Röhrenklang und das ist natürlich super cool, weil Röhre einfach super schön klingt und man dann noch viel umwerfendere Musik machen kann. Sogar mit zweiter Gitarre könnte man jetzt spielen, weil EPOs Supersänger jetzt mit neuer Gitarre und meinem alten Verstärker eingedeckt ist, aber noch mehr Gitarre zu schreiben, da hab ich zumindest keine Lust drauf außerdem ist zwei Sachen gleichzeitig machen bestimmt total verwirrend und dann wäre das Auto auch einfach zu voll und wir würden den Proberaum nie erreichen. Vielleicht in ausgewählten Stücken, aber das Nächste wird wohl erstmal noch in der bisherigen Besetzung von Instrumenten geschrieben. Viel interessanter ist da wohl die Möglichkeit jetzt abgefahrene Stücke mit zwei Gitarren zu Covern, wie die guten alten Mandos oder die Foo Fighters. Aber erstmal muss das gute Stück ja ankommen und der Musicstore hat mir zwei oder vielleicht sogar fünf Tage prophezeit. Ich halte es aber nicht mehr aus und will eigentlich die Bude zusammenlärmen mit so viel Krach, wie ich aus dem Teil nur irgendwie rausbekommen kann.

Das wird ein Spaß...
Pierre

Samstag, 2. Januar 2010

Universal Travel...


Düster, druckvoll, monumental und atmosphärisch, das muss doch musikalisch machbar sein. Ich will so ein richtiges Gänsehautlied machen, wo man sich selbst im überfüllten, lauten Bus oder auf dem Heimweg mittem im Sommer einfach nur erschlagen fühlt. Dazu gehört ein wuchtiger Bass, ein ebenso wuchtiges und verhältnismäßig simples Schlagzeug und eine Gitarre, die in einem Moment eine ruhige Melodie spielt und im anderen tiefste Mollakkorde, denen die Epik schon aus den Saiten springt. Der Wechsel zwischen Melodie und melodramen Akkorden muss sein, weil man nicht drei oder sogar vier Minuten lang episch sein kann, geht einfach nicht. Gesanglich wird es dann opernhaft mit langgezogenem Text, der natürlich über einen ganz fürchterlichen Missstand berichtet oder vom weiten Weltraum handelt, der ja wie wir alle wissen so viel größer ist, als man selber. Das ganze Lied endet dann im großen, explosiven Finale mit fürchterlich verzerrter Gitarre und hartem Riffgespiele und dazu mehr oder weniger hysterisches Schreien im Gesang. Nicht wie man jetzt vielleicht denkt mit zusammenbrechender Stimme und so, nein mit nach Möglichkeit immernoch voll schön und so. Stell ich mir in meinem Kopf ziemlich cool vor und wäre ein optimaler Schlussakt einer Bühnenaufführung, weil ein explosives Finale immer am Besten kommt, dass haben sogar schon die Herren Tocotronic gewusst und das wortwörtlich. Entweder das oder es wird doch nur ne Indierocknummer...

I can't hear you scream...
Pierre

Freitag, 1. Januar 2010

Neu geboren...


Wie passend. Die erste Niederschrift des neuen Jahres findet am ersten Tag des neues Jahres statt. Ein glückliches Jahr soll es werden, zumindest wurde einem das von allen gewünscht und ich will mein Bestes tun sie nicht zu enttäuschen. Vorsätze habe ich gemacht, davon einer, der wirklich einschneidend ist. Einfach mal zum Punkt kommen und den heißen Brei außen vor lassen. Das erste Lied dieses Jahr ist, New Born, von den großen Musikgöttern, die sich unter dem Namen Muse verschworen haben und es passt wie Faust zu Mephisto. Ein Neuanfang mit dem ich sobald es geht starte. Die fürchterliche Stille brechen und einen Stein ins Wasser werfen, denn jede kleine Welle wird zum Taifun in meiner Welt. Ein bisschen Angst davor habe ich, doch wer nicht tapfer wird, denn wir Fortuna auch nicht belohnen. Der guten Willen und das feurige Herz in einer Seele wird doch irgendwas dabei rumkommen und jeder Schritt weiter ist ein guter, sei es auf festen Asphalt oder matschigem Untergrund. Ich glaube an garnichts und an alles und deswegen werde ich nicht enttäuscht. Dieses kommende Jahr wird super und ich werde es einläuten sobald es geht. Alles wird hinreißend oder gerade zu umwerfend, wie ich wohl richtiger sagen sollte...

Butterflies and Hurricanes...
Pierre