Donnerstag, 4. März 2010

Change the World!


Es ist ein wundervolles Gefühl, was sich nur ganz selten einstellt. Die ersten Töne eines Lied erklingen und von ganz aus dem Bauch heraus fühlt man ein Kribbeln an sich hoch wandern. Ein wundervolles Gefühl, weil mans, wie Herr Uhlmann sagen würde, emotional so richtig besorgt kriegt. Irgendwie hatte ich das lange nicht mehr und ich frage mich ein wenig warum. Vielleicht weil man die Lieder alle schon so oft gehört hat. Das wäre beruhigend, denn das legt sich irgendwann. Es ist mal wieder die Sorge um garnichts doch ich glaube ich beginne mich immer weniger um irgendwas zu sorgen. Mit der Schule hat es angefangen, denn obwohl die letzten beiden Klausuren beim besten Willen nicht der Wahnsinn werden und ich doch so engagiert war, weil ja das Psychologiestudium eine so tolle Zukunftsplanung war, ist es mir doch irgendwie egal und das sollte es nicht sein. Das große Ignorama hat wieder eingesetzt und man macht den Kopf einfach zu. Das vergisst man wenn man Menschen um sich hat immer ganz gerne und kommt deswegen damit auch klar, aber so alleine und wenn man ganz genau darüber nachdenkt, dann wird einem klar, dass das was man hat einfach nicht genug ist. Klingt doof und so fürchterlich miesepetrig, nach schlechtem Zeitgenossen und einem Garant für miese Stimmung, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Vielleicht doch eher ein Anstoss mal wieder was zu tun, denn Gutes kommt nicht von selbst und jede ein kleiner Schritt von mir könnte ein großer für die Menschlichkeit sein, oder zumindest sowas ähnliches. Einfach mal nen Wechsel vornehmen. Ich glaube ich werde ein bisschen Idolisieren und mir mal was fesches Rotes zulegen, sollte es mir denn stehen. Vielleicht auch das gute alte Giftgrün, irgendwas wo man vielleicht noch das Sacko zu auspacken kann, ja das hätte Stil. Man sagte mir zwar, ich sei nicht der Typ für grelle Farben, aber egal. Vielleicht ernte ich damit auch nur Spott und Hohn, aber GQ sagt, bunt ist der letzte Schrei und mein Geschmack sagt das auch und da sind wir schon zwei!

Pierre

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