
Heute hat es angefangen. Das große Lernen. Weil ja scheinbar jeder in der großen Panikmache für die große Prüfung ist und glaubt sein Unwissen sei grenzenlos fängt man jetzt an so richtig zu pauken. Ich selbst frage mich dann immer, ob ich alles nur fürchterlich unterschätze oder ob ich einfach Glück mit meinen Fächern hab oder vielleicht doch so viel Glück hatte und sich meine Aufmerksamkeit im Unterricht sich ausgezahlt hat. Es ist fürchterlich schwer hier nicht in einen Ton zu fallen, der nicht "Ich habs dir ja gesagt" schreit. Denn Leuten Vorwürfe wegen Schule machen ist nicht so mein Ding, einfach weil nicht jeder sich für alles interessiert oder was auch immer. Jedenfalls ist vorallem mein Pädagogik Fachwissen relativ groß, meinem LK-Lehrer seis gedankt. Mathe im Grundkurs geht auch fit denk ich. Analysis und Geometrie sind bei weitem nicht so umfangreich bei nur drei Stunden in der Woche und nach ein bisschen rechnen an den Sonderfällen kann ich da hoffentlich gelassen in die Prüfung gehen. Selbst Chemie ist nicht ganz so fürchterlich wie erwartet. Die Situation ist immernoch nicht die Beste, einfach weil die Wiederholung komplett in den eigenen Händen liegt, aber von galvanischen Zellen und so ist unerwarteter Weise etwas hängen geblieben. Ich werd mich also hoffentlich nicht verrückt machen lassen, denn ohne Stress gehen einem die Dinge immer leichter von der Hand. Nur nicht zu nachlässig werden. Es fühlt sich tatsächlich etwas untypisch an, sich nicht um etwas so zentrales wiedermal Wahnsinnsgedanken zu machen, wo das doch eigentlich meine Stärke ist: überzogenes Drama und Massenhysterie. Ein gutes Zeichen, wie ich finde, denn geschmeidig die Dinge anzugehen ist mir irgendwie lieber...
Ich mag diese Poster...
Pierre
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