Samstag, 15. August 2009

Zukunftsmusik...


Ich habe das Gefühl die Leserzahl in meinem Bekanntenkreis hat rapide abgenommen und ich muss sagen, dass ist irgendwie ne gute Sache. All die Geschichten, die man schon mit der Welt geteilt hat kann man dann nochmal erzählen, all das Herzausgeschütte und die Schlechtigkeit bleiben nur bei den Anonymen Nutzern das Netzes und irgendwie hat das Phänomen des Pierre ist eine Internetattraktion abgenommen. Wie gesagt, kann ich das nur Begrüßen, denn der ständig tickende Besuchercount ist schon längst bei über zwanzigtausend, was bei der Menge an Krimskrams, dass das Internet bereitstellt schon irgendwie erstaunlich ist. Dieser leicht sentimental angehauchte Rückblick hängt vorallem mit meinem anstehenden neunzehnten Geburtstag an und obwohl man nichts neues mehr an Rechten und Regeln vom Staat anerkannt kriegt ist es doch einfach ein Zeichen des Alterns und leutet den Endspurt der schulischen Laufbahn ein. Was dann? Wenns nach mir geht wird sofort studiert, denn mittlerweile will ich, nicht nur wegen Dr House, Arzt in einem Krankenhaus werden. Es ist zwar mies bezahlt, es ist mit einer Menge Verantwortung verbunden und es ist eine gewaltige Herausforderung, doch es ist etwas dem ich mich stellen möchte und etwas bedeutendes. Wenn ich behaupten kann einem schwerkranken Patienten das Leben gerettet zu haben befriedigt das nicht nur meinen Gottkomplex, sondern wird mir hoffentlich ein Gefühl geben, das kein Geld dieser Welt und keine Führungsposition in einem Wirtschaftsunternehmen ersetzen können. Wenn die Seifenblase doch platzen sollte, nun dann heißt es wohl oder übel umsehen nach neuen Alternativen. Vielleicht wird ja dann doch noch was aus meinem kleinen Schuppen am Hamburger Hafen oder ich werde mittelmäßig erfolgreicher Musiker, der sich mit seinem Geklimper über Wasser halten kann. Hauptsache es macht Spaß und ich werde mit Mitte dreißig nicht in der Midlife-Crisis stecken sondern bin der Held von meinem Erbeerfeld...

Good love is on the way...
Pierre

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