Montag, 10. August 2009

Kämpfe weiter Tiger!


Es war wie ein Schlag in die Magengrube, der einen Schmerz, allzu bekannt und allzu gehasst ausgelöst hast. Ein Bruchteil einer Sekunde, der mich all meine gute Zeit, die ich trotz mangelnden Ausgangs zu haben schien, vergessen lies. Grausam und immernoch benommen ist es ein Schock, der mich beben lässt, mit einer Mischung aus Angst und Wut und dem beserkisch anmutenden Wunsch, all die Musik zu hören, die die gegenwärtige Gefühlslage nur allzu gut beschreibt. Melancholie zieht wieder bei mir ein und mit ihr der allbekannte Zweifel, am Guten in der Welt und dem Glauben, dass auch das Universum ein auf Karma basierendes Gerechtigkeitssystem kennt. Ein bisschen weltzweifelnd, selbstzweifelnd und doch mit dem wundervollen Gefühl auf einmal viel reifer zu sein, selbst wenn man sich nicht ganz sicher ist warum. Einfach drüber stehen und Perspektive entwickeln. Was einem diese selbsternannten Weltverbesserer sagen, hat doch irgendwo seinen Wahrheitsgehalt. Gelassenheit, die fehlt doch viel zu vielen Leuten, doch die heutige Sekundenfahrt in der Achterbahn der Gefühle lässt mich beruhigt sagen, dass ich auf einem guten Weg bin eben jene Gelassenheit zu entwickeln und das ewige Vergleichen sein zu lassen. Was nützt einem das ganze Geschwafel von Individuum, wenn jeder versucht, das im Vergleich bessere zu sein. Doch bevor ich mich in meinem eigenen Weltverbessererdenken ertränke, entlasse ich mich selbst in diese kalte Nacht mit einem Gefühl von simpler Freiheit!

Stop pulling my hair!
Pierre

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