
Wo ich doch heute durch die Einsamkeit der Nacht zog, die hell erleuchtete Straße vor mir und Johnossis Bobby in meinen Ohren, da fiel mir ein, was ich so rücksichtslos im Übungsstreß für die große Stunde für den Kulturabend vergessen hatte. Vielleicht hatte es auch ein wenig mit meiner mittlerweile leichten Digimonsucht zu tun und vielleicht habe ich es auch einfach nur vergessen. Jedenfalls verabschiedet sich Ryan Adams mit mir zusammen in die Nacht und ich versinke, nach langer Funkstille im Hirn, wieder in Gedanken, wie ich es lange nicht mehr getan hab. Doch statt der üblichen Trübsamkeit ist heute alles anders. Ich bin entspannt, ich lass es laufen, denn ich habe Zuversicht und glaube mittlerweile das Gottes Hass auch mich doch nachgelassen hat und er eingesehen hat, dass nur weil ich keine Kirchensteuer zahle, ich mich immernoch gerne in seine Obhut geben würde. Manche Wünsche bleiben noch offen, aber wer weiß denn ob der Aufstand gegen alles Schlechte dieser Welt nicht doch von Erflog gekrönt sein wird. Eben jener Aufstand hat jetzt wenigstens eine Hymne, die mich die Faust zum Himmel stoßen lässt mit freudigen Erwartungen...
Muse - Uprising
They will not control us!
Pierre

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