
Heim, von einer kurzen Radfahrt mit einem wundervollen leichten Nieselregen, gerade ausreichend um einen gewissen Grad von Frische mit sich zu bringen, schreibe ich erneut ein wenig Gedankengut nieder. Eben jenes ist, im Gegensatz zu so vielen Momenten, überragt von positiven Glücksgefühlen, denn als ich das Zimmer betrat, stach mir der verträumt wirkende, von mir über alles gepriesene und verehrte Dirk von Lowtzow in die Augen und mit ihm die übrigen Mitglieder von Tocotronic. Auf einmal fühlte ich mich wieder in den ersten Reihen der Zuschauermenge stehen, die Tocotronic live erleben durften. All die Energie, die bei Tocotronic einfach anders ist, als bei anderen Musikgruppen schien wieder auf mich überzugehen und ich dachte zurück, an Momente des reinen Staunens und des Wohlgefühls. Der Grund warum ich Musik so verehre, er hat in diesem Gefühl seine Manifestierung gefunden und selbst wenn Tocotronic manchmal sehr traurige Töne von sich geben, fühle ich mich trotzdem wohl. Denn viel besser versteht einen doch keiner, als der Graf der Hamburger Schule. Jetzt wird es Zeit sich in die tiefsten Tiefen zurück zu ziehen um morgen das Unglück in all seiner Form zurück zu schlagen...
Wir sind raus...
Pierre

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