Sonntag, 30. August 2009

Ende des Schlechten...


Neulich hatte ich schon darüber nachgedacht und nachdem ich heute Matrix geschaut habe, stellt sich die Frage erneut. Blau oder rot? Glück in der Sklaverei oder Freiheit? Ich wollte schon immer in die schöne neue Welt, die einem Huxley vorgeschwärmt hat. Da wo jeder glücklich ist und alles seinen geregelten Weg geht. Was wollen die Menschen denn mit Freiheit wenn sie nie davon gebrauch machen? Wen kümmert denn die Freiheit, wenn sie sich doch nach und nach von der Politik zum Glasbürger machen lassen und dem doch so verhassten Alltagstrott Folge leisten, obwohl der Ausbruch daraus so einfach wäre. Jeder klammert sich an den Begriff der Freiheit und ist selber so an die Umwelt gebunden, dass er für seinen guten Ruf seine Freiheit gern verkauft. Natürlich könnte man ja seinen eigenen Weg gehen, denn man ist ja frei, doch es traut sich doch sowieso niemand. Warum dann nicht dieses doch ohnehin unbenutzte Gut verkaufen für das ewige Glück? Weil man viel zu verliebt in den Gedanken ist alles tun zu können, auch wenn man doch eigentlich nur das tut, wozu einem der Rest zwingt. Ich verkaufe meine Freiheit gerne, denn was ist das Ziel der Freiheit außer den Menschen glücklich zu machen? Leider wird der Mensch jedoch nur ohne Freiheit durchgängig glücklich...

Pierre

Freitag, 28. August 2009

Blackout...


Das Muster bleibt doch immer gleich. Bin ich mal frustriert, betrübt, traurig oder was auch immer und es endet beim in Frage stellen von allem was gewesen ist und was noch sein wird. Ich bin mal wieder frustriert und so stellt sich nun wieder diese traurige und völlig unangenehme Gefühlslage ein. Es ist schrecklich, denn man selbst bestätigt nur alles, was man an sich selbst so hasst. Stark mangelndes Selbstvertrauen, viel zu überragendes Selbstmitleid und absolut kein Anzeichen eben das zu ändern. Vielleicht haben andere auch solche Probleme, aber man kommt sich einfach nur allein mit seinen Schwierigkeiten vor und obwohl ich schon immer eher ein Einzelgänger war brauch man doch irgendwann mal wen auf den man sich stützen kann. Viel zu oft ist an den Geschichten etwas Wahres dran und man will doch einfach verschwinden. Aber ich hab mir vorgenommen wenigstens was für mein Selbstvertrauen zu tun, denn irgendwo muss man ja anfangen. Irgendwann ist man ja mal auf sich allein gestellt und wenn man da eins braucht dann ist es der Glaube an einen selbst. Jetzt werde ich wieder in meinen Träumen schwelgen, denn sie machen mich melancholisch aber glücklich...

This life could be the last...
Pierre

Mittwoch, 26. August 2009

Meine schöne neue Welt!


Ich erwachte mitten in der Nacht als ich ihn in meinem Zimmer stehen sah. Ein Mann ganz in schwarz gekleidet und mit kreidebleicher Haut. Trotz seiner unheimlichen Erscheinung habe ich keine Angst vor ihm. Ich stehe auf und er reicht mir seine Hand entgegen. Wortlos ergreife ich sie und auf einmal sind wir nicht mehr in meinem Zimmer. Alles ist dunkel doch ein kurzes Klatschen des seltsamen Mannes lässt den Raum erhellen. Er scheint riesig zu sein, denn es ist zwar hell, so dass ich ihn und mich sehen kann, doch um mich ist es immernoch schwarz. Dann rauschen sie vorbei. Planeten, Sterne, Asteroiden, schwarze Löcher. Wir reisen durch das Universum, schneller als das Licht es je tun könnte, bis wir bei einer Tür ankommen. Ein simple Holztür in mitten der Weiten des Universums. Der Mann öffnet die Tür und wir treten ein. In dem Raum, den wir betreten haben ist nur ein Tisch, mit einem Buch und einem Bleistift. Ich will den Mann fragen, warum ich hier bin, doch als ich mich zu ihm umdrehe ist er verschwunden und die Tür auch. Ich greife nach das Buch und lese was dort geschrieben steht. Der Titel des Buches ist Die neue Welt und die Seiten sind leer. Mir wurde die Macht gegeben und ich beginne zu schreiben. Die neue Welt, mit jedem Wort setzt sie sich zusammen. Geschichte wird geschrieben, doch ohne Krieg, ohne Tod und ohne Leid. Es gibt keine Schwachen, keine Starken, keine Gutes und kein Schlechtes. Niemand wird gehasst, denn alle sind gleich und jeder kriegt, was er braucht und was ihm zusteht. Doch mit jedem Moment der neuen Welt verschwindet die alte, alles Leid, was meiner Welt erspart bleibt, dass regnet auf meine Herkunft nieder, doch das ist mir egal, denn in meiner Welt herrscht das ewige Glück und solange ich schreibe, wird dies auch so bleiben...

Du hattest Recht meine Liebe...
Pierre

Dienstag, 25. August 2009

Cataclysm...


Eigentlich wünscht man es sich ja nicht, aber ich stelle es mir immer gerne vor. Das Ende der Welt. Alles wird in Flammen stehen und was übrig bleibt ist ein Erde bedeckt mir Asche und Feuer. Ich stehe auf der Straße und lass mich einfach wegtragen von der Welle, die über den Erdball rollt und alles was war und alles was jemals hätte sein können vernichtet. Irgendwie ist es doch schön, dass alle Kriege und alles Leid so auf einmal enden. Der Preis dafür ist leider Gottes alles Gute auf der Welt und den würde ich ungern bezahlen. Aber das Ende wird kommen da bin ich mir sicher, ich bin nur gespannt ob ich es mir ansehen kann und wie es passiert. Sind wir selbst Schuld? Wird es Bomben regnen, bis auch der letzte Mensch im nuklearen Sturm untergeht oder sind wir verdammt von einer kosmischen Granate niedergeschlagen zu werden wie die Dinosaurier. Warum romantisiere ich mit dem Ende der Welt? Naja ich habe heute mal wieder das gute alte Britentrio unter dem Namen Muse wieder durch die Playlist laufen lassen, mein Hintergrundbild ist jetzt rechts oben zu sehen und ich weiss auch nicht ich fänds irgendwie faszinierend anzusehen. Sowas passiert ja nur einmal und da wäre ich zumindest ganz gern dabei...

Apocalypse Please!
Pierre

Montag, 24. August 2009

Dringlichkeit...


Lange musste ich überlegen, was genau ich hier nun mal wieder verfasse, aber Dirk von L. hat mich mal wieder auf meinem Wege geleitet. Wieder denke ich nämlich über das große Ende der Schulzeit nach. Die letzten Reise ins alkoholbedingte Delirium mit all den Menschen, die einem in den langen Jahren ans Herz gewachsen sind und so. Dann ist alles weg. Ich werde mich auf die Suche nach einem Studiumsplatz machen, denn ein Leben als Arzt oder vielleicht auch Psychologe steht hoffentlich bevor. Das heißt dann Bewerbungsstreß, häufig sogar Vorstellungsgespräche und dann irgendwann mit gekreuzten Finger daheim Hocken und hoffen, dass man angenommen wird. Selten war mir Schule so wichtig wie jetzt, denn ich will meinen Abschluss so gut wie möglich hinlegen, damit mir irgendwann möglichst viele Türen offen stehen. Wie wird wohl später alles? Wo stehe ich in 10 oder 20 Jahren? Fragen die einem eigentlich nur Emmett Brown beantworten kann, aber leider hat der ja mit seinem DeLorean auch die Abwrackprämie kassiert. Die Zeit wirds zeigen, aber jetzt scheint alles zu zählen...

Ich habe ein leises Summen im Ohr...
Pierre

Sonntag, 23. August 2009

What Difference does it make?


Nach einem Abend, der länger gedauert hat als erwartet und Temperaturen, die kälter waren ist es wieder Schreibzeit. Ein wenig aufgewühlt bin ich doch, weswegen mir wohl alles in den nächsten Tagen schwerer fallen wird. Es hat keinen bestimmten Grund, doch irgendwie ist wohl alles gerade im Umbruch. Immer wieder realisiere ich, dass es einem Neustart in einer neuen Umgebung entgegen geht und die alte Welt wohl für eine lange Zeit hinter mir gelassen wird. Es ist mir alles noch ein wenig schleierhaft doch ich glaube etwas sehr großes in meinem Leben bahnt sich an, dass sagt mir die Ahnung. Irgendwie bin ich schon stolz auf mich, denn ich gehe doch recht freudig auf die Zukunft zu, wenn ich doch bei anderen viele Zweifel und leichte Panikattacken registriere. Vielleicht bin ich einfach froh, dass endlich alles mal ganz anders ist. Aber wie groß ist der Unterschied schon? Irgendwann ist man doch wieder im alten Trott. Neue Menschen hat man sicherlich schnell um sich gesammelt und egal ob im Studium oder in der Ausbildung, irgendwie schafft mans schon. Ich bin gespannt wie alles wird wenn alles anders ist, aber aufjedenfall brauch ich keine Angst davor zu haben...

It makes none...
Pierre

Freitag, 21. August 2009

Es hat geregnet...


Der Himmel brach zusammen gestern über Deutschland und auch bei mir zu hause. Sintflutartiger Regenfälle und Donner und Blitz und Tod und Verderben. Alles unter einer ohrenbetäubenden Lärmkulisse, aber mit, an diesen fürchterlich heißen Donnerstag, relativ angenehmen Temepraturen. Persöhnlich wurde das Spektakel übrigens mit Liedern aus dem dritten Musealbum unterlegt, was ja die apokalyptischsten aller Musestücke enthält. Dann gabs auf einmal einen lauten Knall und das Licht war aus. Wo genau es geknallt hat weiss ich nicht, aber die Küche ausgenommen war der Strom weg. Ein Glück kennt mein Vater ja Hinz und Kunz und hat den Eletrikerkumpel angerufen, der dann wieder Licht ins Haus gebracht hat. Nachdem ich dann heute mal einen Blick aus meinem Fenster geworfen habe und das Haus gegenüber inspiziert stach einem doch das leicht beschädigte Dach ins Auge, wo der Blitz ein gutes Stück Stein rausgeschlagen hat. Alles in allem also ne ziemlich witzige Veranstaltung und so ein bisschen The Day After Tomorrow schon Today...

Freude schöner Götterfunken!
Pierre

Mittwoch, 19. August 2009

Tanz mit mir...


Irgendwie liebe ich es doch, auch wenn ich es nicht kann. Tanzen ist einfach ne feine Sache, sei es alleine oder zu zweit und ist immernoch eine der besten Veranschaulichungen von Musik, die ich mir vorstellen kann. Leider Gottes passiert es nur zu oft, dass eben jene Musik nicht so wirklich der Renner ist. Technobeats, fette Bässe und einfach nicht das, wozu ich gerne mal wieder tanzen würde. Ich erinner mich noch an einen Abend im guten alten Gleis 22, wo die ganze Zeit fetzige Indie-Rock Tanzstücke liefen und die ganze Atmosphäre viel entspannter war. Es dröhnte nicht so aus den Boxen, man musste nicht betrunken sein um sich auf die Tanzfläche zu wagen und es war einfach schön zu Johnossis Man Must Dance mitzusingen und zu tanzen. Leider war das ein relativ einmaliges Erlebnis, mit Ausnahmen, die aus einem Besuch im Amp und einem Johnossiskonzerts bestehen. Letzteres hat zwar auch viel Pogo gehabt, aber was solls, wenigstens ist die Musik einfach schön. Leider ist trotzdem die Motivation gering sich wieder nach Münster zu begeben, denn es ist nunmal nicht ganz billig und ich kenne auch niemanden, der mitkommen würde. Vielleicht wirds ja nochmal was, denn abspacken zu Atzenmusik ist irgendwie doch nicht so meins...

A monkey needs to dance and so do you...
Pierre

Dienstag, 18. August 2009

Höhere Gewalt...


Verstöhrend, leicht vorhersehbar, aber dennoch wahnsinng packend dieser Streifen. Höhere Gewalt, ein Film von Lars Henning Jung über eine Gruppe Jugendlicher, die gerade fertig mit der Schule sind. Die haben sich dann gedacht, weil ja dann alle getrente Wege gehen, machen sie noch einen gemeinsamen Urlaub in einem alten Landhaus. Wichtig hierbei angemerkt ist, dass sie alle doch zur harten Sorte gehören. Ich will die Handlung nicht vorwegnehmen, denn es ist echt ein Film, den man sich mal anschauen sollte, aber irgendwie hat Strecker (rechts im Bild), der wohl größte Unruhestifter der Bande etwas von einem wirklich, wirklich assozialem Alexander DeLarge. Manipulativ, brutal und geil auf Sex. Gerade beim Letzteren wird echt keine Hand vor den Mund genommen und es geht doch im Prinzip alles um das alte Rein-Raus-Spiel. Die Handlung ist dem entsprechend etwas plump und es ist eher die Härte und die Bilder, die der Film zeigt, die einen nicht wegschalten lassen. Gegen Ende werden Bild, Film und Handlung dann aber doch wirklich stark und sorgen für ein aufgewühltes und zufriedengestelltes Gefühl beim Durchlaufen des Abspanns...

Pierre

Montag, 17. August 2009

Final Round...


Tja Day One ist vorbei und nach diversem Stress aufgrund fehlender Kurse und was weiss ich nicht für Klamauk kann ich doch stolz behaupten, wenigstens mein Stundenplan geht voll in Ordnung. Das ist auch der Grund, warum ich noch hier schreibe und einen sehr seltsamen Indipendentfilm im ersten schaue. Höhere Gewalt heißt der Streifen und wenn er in Ordnung ist werd ich mich morgen nochmal dazu äußern. Für heute kommt er mir aufjedenfall sehr seltsam vor. Deswegen erzähle ich lieber von meinem neuen Erwerb. Weil meine alte Akkustikgitarre nämlich nicht so der Renner ist hab ich mir mit dem Gehalt von meiner harten, harten Arbeit eine neue gekauft. Jetzt wird nicht nur elektisch sondern auch akkustisch musiziert und das gute Stück war sein Geld sicherlich wert. Jetzt heißt es erstmal die kommende Woche zu überstehen und dann geht es schon bald ins Land von Salami und Gelatto und wahrscheinlich auch das Land, in dem ich den im Durchschnitt höchsten Alkoholpegel haben werde. Tjaja das wird ein Spaß. Jetzt muss ich mir aber erstmal diesen Psychostreifen zu Ende anschauen, der von Minute zu Minute perverser und gruseliger wird...

FIGHT!
Pierre

Sonntag, 16. August 2009

Too drunk...

Sturzbetrunken verfasse ich die folgenden Zeilen. Es fällt mir schwer, bei so viel Alkohol in meinem Blut zu schreiben, doch irgendwie muss es gehen. Selten habe ich mich so gut gefühlt wie heute. Ich habe mich Genossen, in meinem Körper und all meinen Träumen und habe darüber erzählt und hab mich gut dasbei gefühlt. Es ist der Alkohol, der Hemmschwelle hinabsetzt und mich frei reden lässt, obwohl ich jedes zweite Wort nach Rechtschreibung überprüfen muss. Jedenfalls bin ich wieder des Lebens froh und hoffe dessen auch lange froh zu bleiben. Komplimente zu meinem Gitarrenspiel habe ich gekriegt, auf die ich sehr stolz bin und die mich anspornen der nächste Gitarrengott dieses Planeten zu werden. Der Gipfel des Berges ist gerade gut genug für mich und ich hoffe mich wirklich gerade, was das musikalische angeht verbessern zu können. Es ist schon erstaunlich, wie ein kleiner Zuspruch die Leidenschaft komplett neu entfachen kann. Motivation ist doch alles, wie es scheint und es ist einfach toll dieses Gefühl des Stolzes selbst zu erleben. Wenn man sonst kritisiert wird, weil man Under The Bridge mal wieder nicht perfekt flüssig hingekriegt hat, ist das doch eine willkommene Abwechslung. Bevor ich mich jedoch in trunkener Musikdebatte verstricke rate ich jedem nocheinmal bei John Mayer reinzuhören und sich von diesem Talent verzaubern zu lassen, so wie ich es gerade tue...

John Mayer roxx!
Pierre

Samstag, 15. August 2009

Zukunftsmusik...


Ich habe das Gefühl die Leserzahl in meinem Bekanntenkreis hat rapide abgenommen und ich muss sagen, dass ist irgendwie ne gute Sache. All die Geschichten, die man schon mit der Welt geteilt hat kann man dann nochmal erzählen, all das Herzausgeschütte und die Schlechtigkeit bleiben nur bei den Anonymen Nutzern das Netzes und irgendwie hat das Phänomen des Pierre ist eine Internetattraktion abgenommen. Wie gesagt, kann ich das nur Begrüßen, denn der ständig tickende Besuchercount ist schon längst bei über zwanzigtausend, was bei der Menge an Krimskrams, dass das Internet bereitstellt schon irgendwie erstaunlich ist. Dieser leicht sentimental angehauchte Rückblick hängt vorallem mit meinem anstehenden neunzehnten Geburtstag an und obwohl man nichts neues mehr an Rechten und Regeln vom Staat anerkannt kriegt ist es doch einfach ein Zeichen des Alterns und leutet den Endspurt der schulischen Laufbahn ein. Was dann? Wenns nach mir geht wird sofort studiert, denn mittlerweile will ich, nicht nur wegen Dr House, Arzt in einem Krankenhaus werden. Es ist zwar mies bezahlt, es ist mit einer Menge Verantwortung verbunden und es ist eine gewaltige Herausforderung, doch es ist etwas dem ich mich stellen möchte und etwas bedeutendes. Wenn ich behaupten kann einem schwerkranken Patienten das Leben gerettet zu haben befriedigt das nicht nur meinen Gottkomplex, sondern wird mir hoffentlich ein Gefühl geben, das kein Geld dieser Welt und keine Führungsposition in einem Wirtschaftsunternehmen ersetzen können. Wenn die Seifenblase doch platzen sollte, nun dann heißt es wohl oder übel umsehen nach neuen Alternativen. Vielleicht wird ja dann doch noch was aus meinem kleinen Schuppen am Hamburger Hafen oder ich werde mittelmäßig erfolgreicher Musiker, der sich mit seinem Geklimper über Wasser halten kann. Hauptsache es macht Spaß und ich werde mit Mitte dreißig nicht in der Midlife-Crisis stecken sondern bin der Held von meinem Erbeerfeld...

Good love is on the way...
Pierre

Donnerstag, 13. August 2009

Feel the Blues...


Blues ist bei jungen Leuten wieder groß im kommen, zumindest in den USA, in denen ich mich zumindest zur Zeit musiktechnisch aufhalte. Das hat vorallem mit einem 31 Jahre jungen Herren zu tun. John Mayer wird vom Rolling Stone Magazine als Slowhand Jr. proklamiert, von seinen weiblichen Fans als Sexgott gefeiert und macht einfach guten Bluesrock. Auf unserer Seite des großen Teiches hab ich noch nicht so viel von ihm mitgekriegt, wirklich bekannt wird wohl auch nur Gravity sein, dass in einer Folge von Dr. House lief. Aber ein bisschen waren Blues und Country und so ja schon immer eher in den Staaten erfolgreich. Deswegen gibt es ja auch tatsächlich Leute in diesem Land, die gerade mal ein Lied von ZZ Top kennen. Ja wir wissen alle was es ist. Jedoch zurück zu John Mayer, der tatsächlich eine feine Musik spielt, bei dem der Einfluss von Sir Eric Clapton nicht zu überhören ist. Sein Gesang kann nicht ganz mit der markanten Stimme von Slowhand mithalten, doch sein Gitarrenspiel ist teilweise echt verflucht beeindruckend, vorallem weil er ja nebenbei noch singt. Jedenfalls werde ich damit wohl noch ne ganze Weile Spaß haben und es ist auch einfach die perfekte Musik zu der man selbst mit seiner Gitarren ein wenig jammen kann, selbst wenn sich das Ergebnis nicht ganz so toll anhört...

Twice as much ain't twice as good...
Pierre

Dienstag, 11. August 2009

Viva Las Vegas...

Wie in Las Vegas, nur anders halt. Hollywood Casino in Osnabrück, Glücksspielfieber und der ganze Scheiss und ich war dabei. Zwar ohne schnicken Anzug, sondern nur mit schnickem Hemd, aber da hab ich ganz gut in die Menge gepasst. Dann ging das Zocken los, wenigstens ne kurze Weile, denn mit zehn Euro kommt man, wie ich festgestellt hab nicht weit. Erst hab ich Roulette gespielt, das war doof. Da hab ich sechs von meinen zehn Euro verloren. Dann dacht ich mir, versuchstes beim Blackjack. Das war schon eher meins, einfach weil da zwei abgefahrene Typen. Die waren echt nett und ham mich immer versucht zu beraten und fanden es doch sehr erstaunlich, dass ein Schüler sich in nem Casino eingefunden hatte. Nachdem ich dann krampfhaft versucht hatte meinen Einsatz wieder rauszukriegen fand ich mich nacher mit nix mehr in den Händen. Einer der beiden Herren neben mir hatte dann so viel Mitleid, dass er mir nochma den minimal Einsatz geschenkt hat. Die hab ich dann konsequent verloren und hab mich dann niedergeschlagen auf den Weg nach Hause gemacht. Im Rückblick wars die Erfahrung wert, dass Glücksspiel voll fürn Arsch ist und das es wohl wieder Streetsession heißt, damit ich die Kohle wieder krieg...

Pierre

Jackpot!


Heim, von einer kurzen Radfahrt mit einem wundervollen leichten Nieselregen, gerade ausreichend um einen gewissen Grad von Frische mit sich zu bringen, schreibe ich erneut ein wenig Gedankengut nieder. Eben jenes ist, im Gegensatz zu so vielen Momenten, überragt von positiven Glücksgefühlen, denn als ich das Zimmer betrat, stach mir der verträumt wirkende, von mir über alles gepriesene und verehrte Dirk von Lowtzow in die Augen und mit ihm die übrigen Mitglieder von Tocotronic. Auf einmal fühlte ich mich wieder in den ersten Reihen der Zuschauermenge stehen, die Tocotronic live erleben durften. All die Energie, die bei Tocotronic einfach anders ist, als bei anderen Musikgruppen schien wieder auf mich überzugehen und ich dachte zurück, an Momente des reinen Staunens und des Wohlgefühls. Der Grund warum ich Musik so verehre, er hat in diesem Gefühl seine Manifestierung gefunden und selbst wenn Tocotronic manchmal sehr traurige Töne von sich geben, fühle ich mich trotzdem wohl. Denn viel besser versteht einen doch keiner, als der Graf der Hamburger Schule. Jetzt wird es Zeit sich in die tiefsten Tiefen zurück zu ziehen um morgen das Unglück in all seiner Form zurück zu schlagen...

Wir sind raus...
Pierre

Montag, 10. August 2009

Kämpfe weiter Tiger!


Es war wie ein Schlag in die Magengrube, der einen Schmerz, allzu bekannt und allzu gehasst ausgelöst hast. Ein Bruchteil einer Sekunde, der mich all meine gute Zeit, die ich trotz mangelnden Ausgangs zu haben schien, vergessen lies. Grausam und immernoch benommen ist es ein Schock, der mich beben lässt, mit einer Mischung aus Angst und Wut und dem beserkisch anmutenden Wunsch, all die Musik zu hören, die die gegenwärtige Gefühlslage nur allzu gut beschreibt. Melancholie zieht wieder bei mir ein und mit ihr der allbekannte Zweifel, am Guten in der Welt und dem Glauben, dass auch das Universum ein auf Karma basierendes Gerechtigkeitssystem kennt. Ein bisschen weltzweifelnd, selbstzweifelnd und doch mit dem wundervollen Gefühl auf einmal viel reifer zu sein, selbst wenn man sich nicht ganz sicher ist warum. Einfach drüber stehen und Perspektive entwickeln. Was einem diese selbsternannten Weltverbesserer sagen, hat doch irgendwo seinen Wahrheitsgehalt. Gelassenheit, die fehlt doch viel zu vielen Leuten, doch die heutige Sekundenfahrt in der Achterbahn der Gefühle lässt mich beruhigt sagen, dass ich auf einem guten Weg bin eben jene Gelassenheit zu entwickeln und das ewige Vergleichen sein zu lassen. Was nützt einem das ganze Geschwafel von Individuum, wenn jeder versucht, das im Vergleich bessere zu sein. Doch bevor ich mich in meinem eigenen Weltverbessererdenken ertränke, entlasse ich mich selbst in diese kalte Nacht mit einem Gefühl von simpler Freiheit!

Stop pulling my hair!
Pierre

Samstag, 8. August 2009

Ausschlachten...


Irgendwie kann wohl jeder Geld mit Michael Jackson machen. Dazu gehören vorallem die verbliebenen Jacksons, aber auch Fall Out Boy. Wie? Nun sie haben eines der bekanntesten von Jacksons Stücken und Dank des Gastauftritts von Eddie Van Halen mein Lieblingslied von MJ gecovert. Nen Gastauftritt hatten sie auch und zwar von John Mayer, der ansich ne ziemlich geile Socke ist, aber irgendwie wars nicht das Gleiche. Das lag vorallem am doch extrem ätzenden Gesangs des Fall Out Boy Frontmanns, der einfach absolut kein Vergleich zu Michael Jackson ist. Addiert man dazu noch seine peinlichen Tanzversuche ist man schon echt bei den unteren Rängen eines guten Covers angekommen. Das angezogene Tempo, was dem Lied dann den Groove genommen hat, scheint der fatale Schlag zu sein, aber wenigstens die Gitarrenparts waren garnicht übel, wenn auch kein Vergleich zu dem Meisterstück, was der God of Tapping gezaubert hat. Auch das Schlagzeug hat gut in den neuen Stil des Lieds gepasst, nur der Stil, der war halt einfach scheisse. Deswegen einfach die Finger von Jackos Liedern lassen oder talentierter werden oder wenigstens nicht versuchen damit auch noch Geld zu machen. Und ja, ich konnte Fall Out Boy noch nie leiden...

Beat It!
Pierre

Freitag, 7. August 2009

Blowing Shit Up!


Eigentlich wollt ich was über Time Warp schreiben, eine verdammt kuhle Sendung, die einem jeglichen Scheiss in Zeitlupe zeigt, aber ich bin auf etwas faszinierenderes gestoßen. Deshalb ein kleines Gedankenexperiment. Stellt euch vor, euch gehört ein Stück am Strand mit einem kleinen Strandhaus. Eines Tages, als ihr, wie jeden Morgen, auf die Veranda geht, stellt ihr fest, dass ein mehrere Tonnen schwerer Wal auf eurem Strand liegt. Tja, was machen? Nun, wenns nach den Amerikanern geht sprengt man das Teil einfach in die Luft. Eine geniale Idee, nicht wahr? Eine halbe Tonne Dynamit, was soll schon schief gehen? Naja irgendwie ist so ziemlich alles schief gegangen. Die Teile, die von der Explosion in die Luft geschleudert wurden waren so groß und flogen so weit, dass sie ein 400 Meter entferntes Auto zertrümmert haben. Schon doof sowas, aber wenigstens ist der Wal weg vom Strand. Falsch gedacht, denn die Überreste der Explosion waren immer noch viel zu groß, so das sie den Fleischberg einfach begraben haben. Geniales amerikanisches Problemlösen, dass mir meinen Abend echt nochmal versüßt hat.


Sprengt den Wal zurück ins Meer...
Pierre

Donnerstag, 6. August 2009

Vergessenheit...


Wo ich doch heute durch die Einsamkeit der Nacht zog, die hell erleuchtete Straße vor mir und Johnossis Bobby in meinen Ohren, da fiel mir ein, was ich so rücksichtslos im Übungsstreß für die große Stunde für den Kulturabend vergessen hatte. Vielleicht hatte es auch ein wenig mit meiner mittlerweile leichten Digimonsucht zu tun und vielleicht habe ich es auch einfach nur vergessen. Jedenfalls verabschiedet sich Ryan Adams mit mir zusammen in die Nacht und ich versinke, nach langer Funkstille im Hirn, wieder in Gedanken, wie ich es lange nicht mehr getan hab. Doch statt der üblichen Trübsamkeit ist heute alles anders. Ich bin entspannt, ich lass es laufen, denn ich habe Zuversicht und glaube mittlerweile das Gottes Hass auch mich doch nachgelassen hat und er eingesehen hat, dass nur weil ich keine Kirchensteuer zahle, ich mich immernoch gerne in seine Obhut geben würde. Manche Wünsche bleiben noch offen, aber wer weiß denn ob der Aufstand gegen alles Schlechte dieser Welt nicht doch von Erflog gekrönt sein wird. Eben jener Aufstand hat jetzt wenigstens eine Hymne, die mich die Faust zum Himmel stoßen lässt mit freudigen Erwartungen...

Muse - Uprising

They will not control us!
Pierre

Montag, 3. August 2009

Musik schauen...


Das High Definition ne feine Sache ist, wusste ich schon lange und die Leute vom britischen Channel Four wussten das auch. Wenn man dann noch das musikbegeisterte Personal des Senders zu Rate zieht dann bekommt man eine Sendung wie Live from Abbey Road. Denn besagtes Senderpersonal hat sich gedacht, dass man doch das ganze Equipment zum drehen von High Definitionzeugs mal mit in das legendäre Abbey Road Studio schleppen könnte und dann ein Haufen berühmte Künstler einlädt und die dann quasi ein HD-Konzert das drei Lieder umfasst spielen. Wem der Name Abbey Road wirklich nichts sagt, dem sei nur am Rande zugeflüstert, dass dies das Studio ist in dem die Beatles fast alle ihrer Studioalben aufgenommen haben. Jetzt wie gesagt unfunktioniert und ich muss schon sagen, dass es echt erstaunlich ist, wie viel faszinierender Musik ist, wenn man sie in totaler Überqualität betrachten kann. Das geht sogar soweit, dass man selbst bei verminderter Qualität durch Youtube sich die Schweißtropfen anschauen kann, die Matthew Bellamy die Stirn herunterfließen. Dieser von mir vielzitierte Name lässt vermuten, dass Muse aufjedenfall bei diesen Sesssions teilgenommen haben. Dazu kommen Größen wie Iron Maiden, The Killers, die Red Hot Chili Peppers oder Brian Adams. Die dritte Staffel wird irgendwann dieses Jahr noch ausgestrahlt und ich bin gespannt, wann sich die ersten Songs bei Youtube einfinden, denn Musik schauen macht echt süchtig...

It looks like a movie and sounds like a record...
Pierre

Sonntag, 2. August 2009

Spiel ohne Regeln


Lange keinen Sportfilm mehr gesehen. Diese amerikanischen Kitschstreifen, wo menschliche Probleme in einem dramatischen Sportevent gelöst werden. In diesem Fall ist Adam Sandler, der eine American Football Star spielt, der mit den Problemen, denn er ist im Knast und darf jetzt das Insassenteam trainieren. Das große Ziel ist das bevorstehende Superspiel bei dem die Gefangenen gegen die Wärter spielen. Natürlich ist das ganze mit diversen emotionalen Achterbahnfahrten verbunden und das eigentliche Endspiel glänzt natürlich mit humoristischen Einlagen und dem epischsten Touchdown der Sportgeschichte, der das Spiel für das Knackiteam entscheidet. Viel interessanter für mich war die Tatsache, dass einige Wrestlinggrößer in dem Streifen mitgespielt haben, sonst hätte ich ihn mir denk ich auch nicht reingezogen. Stone Cold Steve Austin, Kevin Nash, Bill Goldberg und der Great Khali sind alle im großen Spiel beteiligt und es ist doch einfach sagenhaft einen über zwei Meter großen Inder den Robodance tanzen zu sehen. Für den kleinen Filmsnack zwischendurch ist Spiel ohne Regeln echt nicht übel und hat definitiv seine großen und kleinen Lacher.

And thats the bottomline cause Stone Cold said so...
Pierre