
Ich habe es mal wieder riskiert und mich versenkt. Versenkt in all der traurigen Musik, die so viel Energie und Emotionen in sich hat, wie sonst nichts auf dieser Welt. Ein Gefühl der Geborgenheit, trotz allein seins, von Wärme, trotz kalter Schauer die einem über den Rücken laufen, ja ich bin fort von Gut und Böse. Alles ist verträumt, ich male mir die herrlichsten Fantasien aus, während melancholisch, magische Töne meinen Kopf durchwandern. Wovon träume ich? Von einer besseren Welt, einer Welt wo endlich mal alles einfach richtig ist und man nicht vom Schicksal ins Gesicht geschlagen wird. Wo ich jeden Tag aufstehen kann und mich wie Gott fühle, denn nichts kann noch besser werden. Wenn andere von Reichtümern schwelgen, reichen mir meine kleinen erfüllten Träume, die so verschwinden unbedeutend erscheinen. Ich glaube daran, dass wenigstens ein paar davon wahr werden und ich irgendwann auf drüben auf meinem Hügel stehen kann und herunterblicken kann auf all das, was so von Herrlichkeit geprägt ist. So hat doch all die gesungene Melancholie mein Feuer wieder entfacht. Ich werde das Schlechte vernichten, denn das Unglück muss zurückgeschlagen werden. Keine Welt mehr aus Papier!
Mein Wille triumphiert!
Pierre

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