
Vielleicht habe ich es endlich geschafft. Ich glaube ich brauche keinen Alkohol mehr. Es wäre zumindest sehr schön, denn in den meisten Fällen hat Alkoholkonsum nur zu Problemen geführt und es ist unterhaltend und gleichzeitig erschreckend, was eine ausreichende Menge Bier aus einem Menschen machen kann. Vorallem, wenn man mal selbst mit ganz ungetrübten Auge hinschaut und nicht vom eigenen Vollrausch geblendet ist. Das soll nicht heißen, dass alle Trinker schlechte Menschen sind. Wer Spaß daran haben kann, der soll ihn haben nur ich mag es irgendwie nicht mehr. Vielleicht kommt es wieder, vielleicht werde ich nur noch zu besonderen Anlässe trinken, nur bis zur Besinnungslosigkeit und dem Verlieren der Erinnerungen soll es nie wieder kommen. Da ich immernoch den Geschmack eines guten Rotweins zu schätzen weiss, werde ich da nicht immer nein sagen, aber der Anreiz ist nicht der Alkohol sondern die Traube. Ist aber auch alles erstmal nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass ich glaube das Richtige zu tun und einige Momente des Glücks und des Stolzes habe und das ist einfach schön. Vielleicht ist die chronische schlechte Laune wenigstens für einen kurzen Moment an einem anderen Ort und weitere Errungenschaften machen weiter alles besser. Ich bin unaufhaltsam auf dem Weg zu Glück und habe wenigstens ein klein wenig Rückenwind. Was will ich denn schon mehr? Mal wieder erwacht die Hoffnung, dass einfach alles gut wird und vielleicht habe ich ja diesmal Recht. Gebetet dafür habe ich in den letzten Tagen und Wochen oft genug und der ältere Herr mit dem weißen Gewand und dem langen Bart, der so gut im Wunder wirken ist, hat vielleicht noch eins für mich auf Lager...
I'm Invincible...
Pierre

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