Mittwoch, 16. September 2009

Metaphern von der See


Ich habe Angst. Angst vor dem Absturz. Wie einfach ist es doch, dass alles wovon ich träume, auf das ich hoffe, für das ich bete, zerplatzt wie eine Seifenblase. Gebaut wird hier auf nassen Sand und es ist noch lange keine Sonne in Sicht. Ich habe das Gefühl, dass die Flut sich nach und nach alles holt, was ich mir wünsche und sie fängt langsam an. Um dagegen zu kämpfen fehlt mir der Mut und so muss ich hinnehmen, dass alles im Meer verschwindet. Einen Graben werde ich hoffentlich noch ziehen können, denn noch ist nichts verloren. Neu gebaut wird erst, wenn eingerissen ist und ich werde entweder einreißen oder mit Prunk verzieren. So war es schon immer bei mir, schwarz oder weiß, Grauzonen will ich nicht, denn dann geht es einem zwar nicht schlecht, aber leider auch nicht gut. Zu oft, hat mir die Flut alles genommen und doch wurde es neu erbaut. Der weiße Sand trübt sich langsam vom Meereswasser, doch die Wolkendecke ist brüchig und vielleicht scheint ja doch noch die Sonne über meine kleine Burg.

Ein Sturm kommt auf...
Pierre

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