Freitag, 29. Mai 2009

I hate myself and I want to die...

This time in English, because it's easier to say what I have to say. It's hard if you find out that you screwed up big time and I did just that. It's that painfull feeling that you just lost everything which had any sort of value to you. Left is an empty feeling in your heart and stomach that just reminds you how big of an idiot you are. In times like these I try to turn myself to music but even this doesn't work. It's just stupid. I was stupid. I'm pretty sure that I'm not the only one stupid but the biggest part of the fault lies on me. Metallica described it best in "Fade To Black": I have lost the will to live, simply nothing more to give. A bit drastic but that's what it boils down to. I'm sorry for what I've done, it pains me just to think about the crap this will all cause but I don't really care anymore. Maybe I should stop writing. It's maybe one of the reasons why everything just sucks...

I'm sorry...
Pierre

Donnerstag, 28. Mai 2009

Plug in Baby?

Ein relativ unspektakulärer und seltsamerweise gedankenloser Tag geht zu Ende. Ich war quasi geistig ausgeschaltet, und das is vielleicht auch ganz gut so. Dafür hab ich mal konsequent den Stecker von dem Netzteil meines Notebooks zerlegt. Was mich dann mal wieder wunder lässt, warum man in mein altes Nintendo 64 das Netzteil direkt einbauen konnte, dass aber bei einem Hightech-Notebook nicht mehr geht. Wenigstens hat es einen gescheiten Stecker. Nicht wie die Kiste von meinem Gitarreneffektgerät. Diese scheiss Kisten nehmen einfach unnötig viel Platz weg. Wer ist auf die Idee gekommen, dass sowas praktisch wäre? Naja, ansich mal schön, sich nicht mit den schwerwiegenden emotionalen Problemen, die man so hat auseinander zusetzen, sondern in guter alter Rentnermanier einfach mal an allem rumnörgeln. Jetzt muss ich jedenfalls aufpassen, denn P hat mit Sanktionen gedroht, sollte Sir Netzteil der Zweite auch einen baldigen Tod sterben. Wird schon irgendwie und wenn nicht, Ersatz is verhältnismäßig billig...

BATTERY!
Pierre

Mittwoch, 27. Mai 2009

Momente wie dieser...

In Momenten wie jetzt gerade wünsche ich mir immer, dass das Leben wäre wie ein Film. Man könnte dem Happy End entgegensehen und wüsste, dass obwohl gerade alles schwarz und schlimm aussieht schluss endlich doch jeder glücklich wird. Jetzt hofft man einfach das Beste, bleibt aber immer im Ungewissen und das macht mir Angst. Immer der Elefant, aber selbst nie einen zu haben, betrübt mich. Ich habe zu Zeit einen Wunsch, der schon seit garantiert mehr als einem Jahr in mir bebt und vielleicht kommt bald die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft. Ich wünsch mir was und vielleicht wird ja alles wie im Film. Vielleicht sind morgen 1000 orangene TicTac-Packungen in meinem Briefkasten und vielleicht ist da ein Elefant für mich. Ich bin wieder melancholisch und wieder da, wo alles angefangen hat. Als wäre alles wertlos gewesen und jetzt geht das Spiel in die zweite Runde...

Wünsch dir was...
Pierre

Montag, 25. Mai 2009

Insane in the Brain...

Es ist irgendwie komisch. Tu nur das was dein Herz dir sagt, das singen gerade die guten alten Sportis mit unpluggeder Instrumentalisierung. Ich sollte das öfter machen. Der Kopf steht einem doch nur quer. Ich bin versunken und denke mal wieder zu viel und ich denke an andere Leute die mir wichtig sind. Vergangenheit und Zukunft verschwimmen, das jetzt ist seltsam und doch bin ich warm umspült. Seltsam, wie ich finde, denn alles ist gerade befremdlich. Wie im Film, sollte es sein, wo das Gute siegt, weil es siegen muss. Ich bin glücklich, immernoch und ich bin froh darüber. Die letzte Nacht war schlaflos, nicht nur wegen Alkohol oder Sonnenlicht um vier sondern völlig versunken und geistig rastlos. Ich werde nur das tun was mein Herz mir sagt, denn ich glaube mir allem anderen fahre ich gerade gegen die Wand...

Mein Kopf ist im Sand...
Pierre

Sonntag, 24. Mai 2009

Ich will ewig leben...

Es ist seltsam. Die gute Laune von Vergangenheit ist noch da und ich fühle mich gut, vielleicht auch nur weil ich betrunken bin, aber versunken wie in Gedanken damals bin ich schon. Es ist alles toll, doch ich weiss nicht ob es so bleibt, auch wenn Buddy Jesus (He's totally rad!) mir immernoch ein OK dafür gibt. Jetzt sitzte ich aufgrund wichtiger Erledigungen (nein, keine Pornos) vor dem PC und werde gleich zu Fade To Black und Hallelujah einschlafen, so wie ichs gern hab. Ein wenig Musik schadet nie. Ich bin grade leicht verwirrt. Aber schlimm ist das nicht, sondern schön. Ich will den Moment anhalten, denn mit Ryan Adams im Ohr bin ich immernoch so verträumt wie eh und je. Auch wenn es für Zeiten besser ist, bleib ich doch der alte Träumer, Romantiker und hoffnungslos Verlorene der ich immer war. Daran will ich nichts ändern, denn ich bin verliebt in Pierre Ibe, etwas zu dem ich in letzter Zeit wohl nicht oft gestanden wäre. Mit neuem Mut und hoffentlich Selbstvertrauen in eine neue Zeit. Das Pendel schlägt, nur ist sein Rhythmus wärmer als je zuvor.

You know it's true...
Pierre!

Samstag, 23. Mai 2009

He IS my Buddy...


Was hätte ich mir den Platzregen gewünscht, der alles wegspült, denn weggespült wurde in einem Augenblick alles schlechte, alles was mich je bedrückt hat und für einen Augenblick war wieder alles schön. Egal was die Welt denkt und was die Welt sagt. Mir war auf meinem kurzen Fußweg nach Hause nach singen. Singing and dancing in the Rain. Ich liebe dieses Lied, so fröhlich und verträumt. Sollte ich öfter sein. Diese Nacht werde ich ruhig schlafen und ich werde morgen vor Freude erwachen. Ein wenig beunruhigt mich ja schon, was alles um sich geht, aber mir ists egal, denn Leben ist wie es ist, schön. Erstaunlich, wie jegliche Pessimismus und alles schlechte von mir geflogen ist. Es scheint als wäre Jesus doch gnädig zu mir gewesen. Thanks Buddy. Ich will wieder ewig leben, denn ewig leben heißt Chance auf ewig glücklich sein. Die Wolken verziehen sich, doch der Regen bleibt und er tropft mir immer ins Gesicht...

Der Jackpot meines Lebens...
Pierre

Donnerstag, 21. Mai 2009

Desire

Für die, die es noch nicht wussten, U2 sind scheisse. Bonos Stimme geht mir auf die Nerven und seine weltverbesserische Art erst recht. Aber wenn man Ryan Adams hört, der Desire covert, da schmilzt man quasi leicht dahin. Wundervolles Lied, das ich nur durch Dr House entdeckt habe, meine Lieblingsserie die einfach mal durchgängig nen geilen Soundtrack hat. Jetzt dudelt das Lied in Endlosschleife bei mir und ich bin in Gedanken versunken und will nur eins. Besessenheit in ihrer schönsten Form. Ich will alles, ich bete, denn ich bin verdammt gläubig. Vielleicht werden meine Gebete ja auch mal erhört, so viel hab ich mir ja nun eigentlich nicht gewünscht. Eigentlich immer das gleiche. Es war schon immer ein Wunsch und vielleicht ändert er sich nie. Mehr Obsession als Desire, aber dazu gibt es nunmal kein so traumhaftes Lied...

Pierre

Zurück zum Unglück...

Zerfressen, das trifft es. Die Eigenanalyse lässt einen wahrscheinlich immer kaputter erscheinen als man eigentlich ist, aber ich bin kaputt, sogar gewaltig. Besessenheit, Wunsch nach Isolation und Einsamkeit, der im Kontrast zur Angst vorm allein sein steht, Paranoia, Angst vor Verlusten und ich meine brutale Angst, die auch ein bisschen mit der Besessenheit einher geht. Ich mache mich weiter kaputt und genieße jeden Augenblick davon. Ich wiederhole mich immer wieder, doch immer wieder lande ich bei solchen Gedanken. Ich hasse es wenn Leute alles schön reden. Sie haben keine Ahnung und wenden sich vor dem unabwendbaren ab. Der Pessimist kommt im Leben besser zurecht, denn seiner Erwartung nach kann es nur noch schlimmer werden. Murphys Gesetz in reiner vorm und ich esse mit großen Löffeln davon. Ich hasse gerne, denn nur die Gegenemotion von Hass füllt einen noch mehr aus, aber Hass schlägt nie zurück, solange man ihn für sich behält. Aber ich bin auch von positiverem erfüllt und ganz Campino würde ich mich sogar dafür umbringen, Zeichen setzen und absolut und so halt...

Everything righty righty?
Pierre

Mittwoch, 20. Mai 2009

Lieber wie vorher...

Willkommen daheim. Nach einer kurzen Ermahnung durch den Arm des Gesetzes wegen mangelnder Fahrradbeleuchtung und Anerkennung wegen Stecklichtern und deswegen weniger Treterei, bin ich daheim schau die Dr. House Folge, die ich angefangen habe zu Ende und werde gleich noch ein wenig The Cure hören. Kurstreffen machen Spaß, Leute haben gekotzt und ich bin müde. War ansich ganz schön. Betrunkene Leute machen Spaß. Ich freu mich auf Samstag, obwohl Samstag nach D.v.L. Selbstmord ist. Naja was solls, volle Möhre Emo und so. Alles etwas wortkarg und gestaltungsarm in letzter Zeit. Große Wortkrypta, geschwungene Formulierungen und Referenzen, die kaum ein Mensch versteht, das fehlt mir alles ein wenig. Deutet aber wenigstens darauf hin, dass ich wieder besser gelaunt bin. Morgen Brötchen verkaufen, vielleicht mal wieder Musik zusammen machen und im zweifelsfall einfach mal einen Abend mit Freund Gitarre verbringen. Alles besser als ne Bauernparty. Jetzt gehts in die Falle, denn ich will träumen...

Zeiten ändern sich...
Pierre

Montag, 18. Mai 2009

Searching...

Die Toten Hosen, jaja war kuhl, Vorband war der Wahnsinn in Tüten mit Bühnenzauberer und voll auf Clockwork Orange getrimmt. Jetzt aber ab nach Köln. Nagut Machine Head und The Sword waren nun nich so meins, aber als die Lichter das dritte mal in der Halle ausgingen und The Ecstasy Of Gold durch die ausverkauft Kölnarena dröhnte wusste ich, dass sich das Geld für das Ticket gelohnt hatte. Es folgte eine abgefahrene Bühnenshow, mit Laser und Feuerwerk und allem drum und dran und eine ansich verdammt edle Metallica Setlist. Klassiker wie Master Of Puppets, One, Fade To Black, Nothing Else Matters, Enter Sandman und so weiter, dazu noch Dyers Eve und ...And Justice For All, die einfach mal mit die geilsten Gitarrenstücke von Metallica sind und viel vom letzten Album Death Magnetic. Da hätte man meiner Meinung nach noch ein wenig was streichen können und stattdessen Creeping Death, Whiplash oder Ride The Lightning mit in die Setlist packen können. Witzig waren natürlich auch das Cover von Overkill von Motorhead und Die, Die My Darling von den Misfits. Eins ist klar, Metallica sind live der Wahnsinn, einfach die Atmosphäre mit zwanzigtausend Leuten ist nicht nachzumachen und wenn die dann auch noch alle MASTER MASTER gröhlen ist man im Konzerthimmel angekommen...

SEEK AND DESTROY!
Pierre

Samstag, 16. Mai 2009

Nur zu Besuch..

Ich bin bereit. Gekleidet mit dem Bild meines geliebten Alexander Delarge warte ich darauf, dass es richtig Horrorshow wird. Zurück zum Glück und zurück nach Bielefeld lautet die Devise, denn Mr. Sahnebonbon und Band füllen die Seidenstickerhalle. Ich bin unerfahren, denn das neue Album, war nun nicht der Renner und ich wollt es mir auch nicht lange anhören. Stattdessen hoffe ich auf Alex, Bonnie und Clyde, die zehn kleinen Jägermeister, Bayern und die ganzen alten Kamellen. Jemand wird das Konzert telefonisch besuchen und ich bin geil auf Pogo und gröhlen. Außerdem heißt es wieder Punks anglotzen, mit ihren hässlichen Frisuren und den abgefuckten Klamotten. Wenn dann noch die Ramones gecovert werden wird das Konzert extrem göttlich, denn Blitzkrieg Bop ist einfach mal Punk in elementarer Grundform. Drei Akkordgammelschrubschrub ist einfach nur kuhl, da steh ich voll drauf.

Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow
Pierre

Freitag, 15. Mai 2009

Verstoßen aus dem Paradies

Ein seltsamer Kautz war das am Straßenrand. Groß gewachsen, fast zwei Meter, eine Erscheinung. Reichlich ungepflegt, mit vollem Bart, langen Haaren und einem schmutzigen Gewand, das dennoch sehr aufwendig gemacht schien. Er betet laut. Mit verschränkten Händen und dem Blick nach unten gerichtet sprach er lauthals, man solle seinem Herren preisen. Erlösung bringt er allen die ihn loben und den Tod und das Unglück allen die sich ihm verschließen. Einige Menschen hatten sich um ihn versammelt, so auch ich. Sie waren nicht daran interessiert an seinen Gott zu glauben, nein es waren die klassischen Gaffer, die sich jeder Sensation hingeben. Leute wie ich, die alles genau beobachten und ein von Paranoia schwarz gefärbtes Bild der Welt haben. Da beendet der Mann sein gebet und sprach: "Sehet wie viele Kinder bereit sind meinem Herren zu folgen!" Er griff einen Mann am Arm um ihn in die Mitte des Personenkreises zu ziehen, doch er schlug die Hand von sich. Selbes versuchte er bei einer Frau, doch die Reaktion war die gleiche. Die Menschen waren sichtlich angewiedert, ich war es auch, natürlich, aber gleichzeitig begeistert von des Mannes Blick. Als ob es auf der Welt nichts Böses gäbe. Dieser Mann hat das Paradies auf Erden gefunden. Plötzlich fiel er zu Boden. Ein kräftig wirkender Mann aus dem Kreis hatte ihn niedergeschlagen. Noch bevor sich der Kautz wieder aufrichten konnte, wurde auf ihn eingetreten. Der ganze Kreis, alle traten sie ihn mit Füßen, bis er began zu Bluten, aus der Nase und dem Mund. Dann verließen sie ihn. Der Kreis hatte sich aufgelöst und der einzig verbleibende war ich. Ich blickte herab auf den Haufen Elend, um dessen Kopf sich eine immer größer werdende Blutpfütze bildete. Er sah mich an. Sein Blick war voller Leere und er sagte "Mein Herr hat mich verlassen. Ich habe nichts." Er stand auf schubste mich zur Seite, obwohl genug Platz war um mich zu umgehen und trotte langsam davon. Zurück blieb eine Pfütze aus Blut und ich, der verstanden hatte...

Pierre

Donnerstag, 14. Mai 2009

Dem Wahnsinn verfallen...

Die Uhr tickt und ich beobachte ihr Pendel und verfalle ins Delirium. Regelmäßig wie der Schlag des Herzens. Tick Tack Tick Tack. Jeder Schlag des Pendels ist das Aufblitzen von Bildern und Ton. Es ist wie das Blättern eines Buches. Seite für Seite eine neue Welt. Von der alten Ultra-Brutalen, zu den schönsten Paradisen, zu ausschweifenden Orgien, in die verwaschene Stadt, in eine dunkle Zweisamkeit, aus der ich schon beim nächsten Pendelschlag verschwinde und allein im nichts, geblendet von tausend hellen Lichtern. Ich sehe nichts und kann nicht die Wärme spüren. Es ist ein kaltes Licht und es haucht kalt auf meine Haut. Kälte von allen Seiten und ich kann nicht entkommen. Jedes Ticken wie ein lauter Knall, als wäre das Universum neu entstanden. Blut läuft mir aus den Ohren, jeder Knall wird dumpfer. Mein Körper bebt und langsam färben sich die Lichter rot vom Blut. Ein roter Schein, der mich umgibt und langsam wird mir warm. Es schlägt zur Stunde und die Lichter zerspringen, eines nach dem anderen. Wie beim Pistolenfeuer schallt es durch den Raum. Schneller als das Ohr hätte folgen können. Nun ist es schwarz. Ich höre das Pendel in der Leer leise ticken. Meine Ohren sind geheilt, den ein Engel hat sie berüht. Der Engel führt meine Hand zum Pendel und ich stoppe es. Ich bin zurück und in der Hand eine Feder die mir der Engel hinterlassen hatte. Ich behalte sie, denn sie beschützt mich vor einem erneuten schlagen...

Die Feder scheint heller als die Sonne...
Pierre

Mittwoch, 13. Mai 2009

Flammen...

Seltsam ist das schon. Auf einmal sitzt man da und weiss nicht was in den letzten Minuten passiert ist. Versunken in Gedanken vergisst man alles um sich herum und es interessiert einen auch nicht sonderlich. Einfach genial wie ich finde und es passiert mir in den letzten Tagen immer öfter. Besinnungslosigkeit, Lösung von der Langeweile, Zurücklassen der schnöden und anstregenden Welt und mit gesenktem Haupt in die schönere Welt meiner Gedanken. Ich will nicht mehr und ich mag nicht mehr. Meine größte Angst schwindet dahin, ebenso mein größter Wunsch und alles steht in Flammen vor meinem Auge. Gebt mir alles oder gebt mir garnichts und ich werde an die ersten Stunden des heutigen Tages erinnert. Alles steht in Flammen und sie haben das Feuer gelegt. It's better to burn out than fade away. Er hat es gewusst und getan und ich will heller brennen als jedes andere Feuer und alle sollen schreien wenn es erlischt. Ich mag die Hitze, denn selten war sie so stark wie jetzt.

Schrei!
Pierre

Montag, 11. Mai 2009

All i can do...

Im Zustand geistigen Vakuums, werden folgende Zeilen verfasst. Als hätte ich jegliche Besinnung verloren ging in den letzten Minuten alles wie von selbst. Instinkt und so. Abgefahrenes Gefühl, dass noch besser als Betrunkenheit ist. Wie ich dazu gekommen bin weiss ich nicht und es schwindet davon, aber es ist schön. Vielleicht liegt es an einer Klausur weniger, vielleicht ist es Vorfreude aufs Wochenende, vielleicht was anderes. Leider bin ich aufgrund der Endorphine, die sich Literweise in meinem Körper befinden nicht fähig mich vernünftigt zu schreiben, deswegen sei gesagt, dass wieder einiges in Butter ist von dem was vorher scheisse war. Herrlich zu wissen und ich genieße gerade alles. Was zwingt man sich nicht an Zeilen für den gierigen Leser raus. Schon eigenartig. Nun muss ich aber schlafen, die Augen fallen mir zu...

It ain't love, no it ain't love...
Pierre

Samstag, 9. Mai 2009

The Memory Remains!

Wheres the dreams that I've been after? Seltsam, dass ein Großteil der absolut guten Laune verflogen ist in den vergangenen Stunden. Ich glaube ich beginne Distanz aufzubauen und nicht zu wenig und nach ein wenig Reflexion kommt es mir auch nicht schlimm vor. Der Einzelgänger, der mir schon aufgrund familiärer Verhältnisse in die Wiege gelegt ist schlägt sich wieder durch. Ausnahmen kenn ich eine ganz besondere und zwei, die mir so im Hinterkopf schwirren. Sonst geht mir die Menschheit irgendwie ziemlich auf die Eier und ich hoffe, dass ich das weitestgehend ignorieren kann. Ash to Ash, Dust to Dust, Fade to Black, irgendwie stimmt es doch, was ich heute in einem Werbesspot für den neusten Teeniestreifen mit Zack Efron gesehen hab. Für Menschen in meinem Alter bedeutet alles gleich immer das Ende der Welt, dabei ist es erst der Anfang. Schmalzig ohne Ende und wahrscheinlich das einzig gehaltvolle in diesem Film, aber ich finde es ist was dran. Vielleicht mal die apokalyptische Brille abnehmen, dann sieht alles nurnoch halb so scheisse aus. Aber wie ich auch immer wieder feststellen durfte, steh ich auf Seelenschmerz doch viel zu sehr und suhle mich darin wie die Sau im Schlamm...

Just leave me alone!
Pierre

Freitag, 8. Mai 2009

Konzerte und so...

Bald ist es soweit. Das Konzertmegawochenende. Die Toten Hosen und Metallica und ich live dabei. Letztere sorgen bei mir für besonders große Prä-Euphorie, weil Metallica einfach mal nur geilomat sind und ich so um mein Ebayticket gekämpft hat. Schöner Sitzplatz, damit man von diversen Metallern nicht kurz und klein geschlagen wird und perfekt im Unterrang, damit man auch ja gut sieht. Das dann noch für den Originalticketpreis und klein Pierre freut sich wie ein frisch paniertes Schnitzel. Campino und seine Crew werden natürlich auch ein feines Erlebnis, auch wenn ich das neue Album eher mittelmäßig fand. Aber Hier kommt Alex, Bonnie und Clyde oder ähnliches sind die Fahrt nach Bielefeld definitiv wert. Endlich wieder Konzerte. Das Ziel der zwanzig Konzertbesuche Ende des Jahres ist nicht mehr weit von der Erreichung entfernt. Bald dann hoffentlich das ganze aus der anderen Perspektive sehen und Welterfolg und so...

Schreiben wie damals...
Pierre

Mittwoch, 6. Mai 2009

Musik von früher, nur jetzt...

Sie haben uns ein Denkmal gebaut. Herrlich wenn man wieder in den Hymnen von damals gräbt und schmökert und dann die Erinnerungen an das zweite Konzert auf dem ich jemals war wach werden. Mit Madsen als Einheizer und auf der Tour, wo von hier an blind, mein Lieblingsalbum der Helden ganz nagelneu war. Oh Gott, was ist das tolle Musik und wie hab ich sie vergessen. Kein Wunder, dass sie zumindest den Plattenkritiken nach die Nummer eins sind, was die damals populäre Besetzung Frontfrau mit Männertruppe angeht. Musik, die man einfach nur in den Arm nehmen will und nicht mehr loslassen. Nicht so oberflächlich und nicht so tiefschürfend, irgendwo perfekt dazwischen und sehr menschennah. Irgendwann kommen sie wieder, dass weiss ich und dann kommen sie wieder nach Münster oder wo immer man zu dem Zeitpunkt dann vielleicht schon ist...

Ich werde ein Elefant für dich!
Pierre

Dienstag, 5. Mai 2009

Damals und später...

Ich schlafe immernoch schlecht, doch diesmal nicht so wichtig. Ich werde Arzt und heile alles. Außerdem blättere ich in meiner Musiksammlung. Aus den besten Tagen werden zum Beispiel alte Helden ausgegraben. Traumhafte Lieder, die einen treiben lassen. Herrlich, vorallem der sanfte Gesang. Dann kamen noch zwei Freunde aus Schweden. Mit viel Brüllen, kuhlen Texten und 18 Karat Gold. Ich könnte das noch ne Weile fortsetzen, aber ich hab keine Lust. Viel mehr grübel ich was passieren wird bald. Zukunft ist beschissen. Ans Ende denke ich jetzt schon, denn lange ists nicht mehr. Seltsame Vorstellung, die mich glauben lässt, lieber alles jetzt schon fallen zu lassen. Aber das ist irgendwie auch falsch. Abschiede sind beschissen, da wird man immer so sentimental. Wie heißt es so schön, so jung kommen wir nicht mehr zusammen und lebe den Moment. Phrasenschleudern, da war ich immer gut drin und davon muss ich nie Abschied nehmen...

Werden wir uns verstehen?
Pierre

Montag, 4. Mai 2009

Schweißgebadet aufgewacht...

Während ich in Gedanken schweife läutet sich die Nacht ein. Der Tod, die Zukunft, Musik, all sowas vermischt sich und wird konfus und unverständlich. Neben bei besingt mich Robert Smith, dessen Gitarre ich sehr schön finde, neben seinem traumhaften Gesang und dem Rest und allem. Morgen heißt es mal wieder genießen und lang schlafen, hoffend, dass besser wird als die letzten Tage, in denen mich die Boshaftigkeit der Träume nächtlich aufschrecken lies. Seltsamerweise waren sich die Bilder recht ähnlich, doch wenn es stimmt, dass sowas eine Vorahnung seien kann glaube ich nicht daran. Vielleicht wird diese Nacht alles schöner. Einfach mit warmen Gedanken einschlafen, statt der sonstigen traurigen. Aber schlecht ist immer naheliegender. Zeit wird es mich Morpheus hinzugeben, auf das er mich nicht weiter straft. Ich weiss auch schon jemanden, der mein Wiegenlied singt...

I spy something beginning with s...
Pierre

Sonntag, 3. Mai 2009

Göttliche Schwingen


Ich schwelge in vergangenen Texten und stelle wieder fest warum ich mich schriftlich niederlasse. Damit ich das gute Gefühl verpacken kann und es mir wie aus einer Erdnussdose wieder einverleiben kann. Eigentlich keine Zeit um nicht allzu fernen Erinnerungen zu schwelgen, doch ich habe es doch wesentlich mehr nötig, als einen akzeptablen Vokabeltest. Ich schließe meine Augen und sehe die herrlichsten Bilder, im Gegensatz zu den miesen Träumen, die ich in der vergangenen Nacht hatte. Gegen Murphy, den Kampf bis zum bitteren Ende, ich bin in Kampfeslust! Alles was funktionieren kann, das wird auch funktionieren. Das Unglück wird zurückgeschlagen, alte Fahnen werden gehisst und ich will die Feuer derer entfachen, die zu sterben bereit sind um sich lebendig zu fühlen, denn so gehts mir auch öfter als oft. Ich will der große Revolutionär sein, denn der Größenwahn umfesselt mich und lässt mich in ungeahnte Spheren aufsteigen. Der Sonne entgegen, wie eins Ikarus, doch ich werde nicht fallen, denn ich fliege ohne Flügel. Morgen beginnt der Zirkel von neuem und ich werde alles ändern.

Burn in hell!
Pierre

Samstag, 2. Mai 2009

Lie, Lie, Die, Die...

Es hilft ja alles nichts. Es ist die Einsicht die immer zuletzt kommt und wenn man sich doch davor versteckt hat schlägt sie einem mit doppelter Wucht ins Gesicht. Hoffnung ist für Idioten, der Glaube an das Gute und die Ehrlichkeit im Menschen ist für Idioten und ich bin ein Idiot. Zumindest war ich es bis jetzt. Mal wieder bezeichnend sowas und ich hab keinen Bock mir eigentlich so weit darüber Gedanken zu machen doch es muss halt mal wieder raus. Ich glaube ich sollte wirklich nicht mehr denken. Meinen gedanklichen Aufwand hab ich ja schon auf ein Minimum reduziert, aber lieber garnicht, dann gibts keine Erwartung, kein Gefühl, kein Grübeln, keine Paranoia, kein Recht behalten, garnix. Leider tuts mir gerade das Vorletzte immer noch an. Recht behalten. Dinge vorrauszusagen und sie dann eintreten sehen strahlt doch immernoch eine gewisse Befriedigung aus. Es ist wie wenn man den Mörder im Krimi kennt bevor der Detektiv auflöst. Du findest dich toll, doch gleichzeitig ist da der fade Beigeschmack, dass es keinen Grund mehr gibt weiter zu lesen. Life is crappy afterall, sorry Eric...

I was me but now he's gone
Pierre