
Tomte im 3Sat. Also weniger da, als im Internet, aufgenommen von 3Sat. Klasse Sache wie ich finde, denn sich den unter der Kamerabeleuchtung sichtlich schwitzenden Thees Uhlmann kann man sich wirklich immer und immer wieder zu Gemüte führen. Sogar kleine Patzer im großen Fernsehbuisiness lässt das wohl erfolgreichste Stück Musik aus dem Grand Hotel van Cleef Label noch sehr sympathisch wirken und lässt hoffen, dass wenn den hoffentlich in einem oder zwei Jahren eine neue Platte die Läden erreicht, man noch mehr von Tomte im Fernsehen mitbekommt. Wirklich interessant an der Aufnahme ist jedoch das Publikum. Natürlich sieht man die wilden, jungen Leute in meinem Alter, fließig dabei in feinster Indiemanier zu tanzen oder wenigstens rhythmisch hin und her zu wackeln, aber daneben sieht man Menschen um die vierzig, wenn nicht älter, Mütter mit Kinder und ein kameratechnisch perfekt platziertes Mädchen, dass jedes einzelne Lied mitsingt. Tomte T-Shirts und Mitsänger so weit das Auge reicht lassen mich dann wirklich stutzig werden. Was macht Tomte so verflucht richtig, dass sie scheinbar Musik machen, die jeden anspricht. Als Besucher zweier Tomtekonzerte kann ich sogar bestätigen, dass mit Ausnahme des am Bühnenrand sitzenden kleinen Mädchens alle diese Personengruppe auf Tomtekonzerten wiederzufinden sind. Sowas ist wirklich klasse und hat denke ich viel damit zu tun und ist der beste Grund deutsche Musik zu machen. Englisch hat wie ich finde immer so eine Jugendattitüde bei Musik aus Deutschland und wird niemals diesen herrlichen Zusammenschluss an Menschen erreichen können. Ich will das auch und selbst wenn es nicht klappt, es ist die Schönheit der fucking Chance die mich inspiriert...
Ich kann nicht genug über sie schreiben...
Pierre

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