Donnerstag, 25. Februar 2010

Ignorance is Bliss...


Ein zeitloser Ausspruch vieler Kopfzerbrecher und etwas über das ich mir auch Gedanken mache. Warum will man eigentlich intelligent sein, sich über die Tiefsinnigkeiten von Musik, Kunst und Politik unterhalten, wenn man sich auch daran erfreuen kann, wie sich kleine Kinder vor der Heimkamera blamieren. Ich glaube wirkliche Intelligenz ist ein Fluch. Wer einen Intelligenzquotienten von 150 hat wird doch niemanden finden, der ihm ebenbürtig ist. Jede Person wird ihn auf kurz oder lang langweilen, wie sie geistig so weit unter ihm steht. Wissen über Quantenphysik, Musiktheorie oder Psychologie sind Dinge, die sich ein solches Genie wahrscheinlich in wenigen Jahren erlernen kann, wofür andere Menschen ein Leben lang brauchen. So wirklich kann man sich leider nicht hineinversetzen, denn es fehlt einem einfach die Hirnmasse dafür. Ich glaube die sozialschwachen Supergenies, die tausend Bücher schreiben und wundervollste Sachen erfinden ohne nur einen Kontakt nach außen zu haben sind aber eher ein Teil der Filmfiktion. Trotzdem wäre glaub ich ein bisschen dümmer garnicht schlecht. Zumindest heißt es doch, was man nicht weiß macht einen nicht heiß und wenn dieses man so ziemlich alles umfasst, dann hat man auch nix um was man sich sorgen machen muss. Deswegen nehmen Leute ja auch Drogen. Die machen einen dumm und man interessiert sich nicht mehr für das, was um einen geschieht. Stattdessen tanzt man mit Rosa Elefanten auf einem Regenbogen in Richtung Glückseligkeit. Eine heiße Sohle, die man vielleicht öfter aufs Parkett legen sollte...

Pierre

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