
Große Poeten würden jetzt einen dramatischen Vergleich ziehen vom stürmischen Wetter draußen und dem anstehenden Chemiefiasko. Noch größere Poeten würden dann vom Regen und der folgenden Traufe sprechen und ich spreche lieber garnicht davon. Ignorieren und aufs Beste hoffen. Jetzt wo das rettende Ufer in Sicht ist will ich mir wirklich ungern meinen Schneid abkaufen lassen. Ich glaube sogar, dass bei meinem Chemieverständnis, ich so gut vorbereitet bin, wie ich es wohl nur sein kann. Sich über mangelndes Wissen den Kopf zu zerbrechen lohnt nicht, denn was damals im Unterricht nicht rein wollte, wird wohl dieses mal auch nicht den Weg ins Gedächtnis schaffen. Stattdessen lieber darauf plädieren, dass sich dann in der Klausur einem alles öffnet, so wie es schon oft funktioniert hat. Selbst wenn es mir in letzter Instanz den Abiturschnitt versauen sollte, diese fürchterliche Chemieprüfung, ich glaube mittlerweile so viele Alternativen mir zurecht gelegt zu haben, dass ich entweder dazu bereit bin die Zeit zu überbrücken oder einfach einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Die Panik, dass wenn man in der Schule versagt, dass Leben einen kontinuierlich dafür Strafen wird, die ist längst nicht mehr so groß. Ich hab ja ganz gut vorgelegt und einen Hänger in der Motivation werd ich mir ja wohl erlauben dürfen. Lieber jetzt als in ein paar Wochen...
Hauptsache kein Roboter...
Pierre

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