Sonntag, 28. Februar 2010

Motivation, nein danke...


Große Poeten würden jetzt einen dramatischen Vergleich ziehen vom stürmischen Wetter draußen und dem anstehenden Chemiefiasko. Noch größere Poeten würden dann vom Regen und der folgenden Traufe sprechen und ich spreche lieber garnicht davon. Ignorieren und aufs Beste hoffen. Jetzt wo das rettende Ufer in Sicht ist will ich mir wirklich ungern meinen Schneid abkaufen lassen. Ich glaube sogar, dass bei meinem Chemieverständnis, ich so gut vorbereitet bin, wie ich es wohl nur sein kann. Sich über mangelndes Wissen den Kopf zu zerbrechen lohnt nicht, denn was damals im Unterricht nicht rein wollte, wird wohl dieses mal auch nicht den Weg ins Gedächtnis schaffen. Stattdessen lieber darauf plädieren, dass sich dann in der Klausur einem alles öffnet, so wie es schon oft funktioniert hat. Selbst wenn es mir in letzter Instanz den Abiturschnitt versauen sollte, diese fürchterliche Chemieprüfung, ich glaube mittlerweile so viele Alternativen mir zurecht gelegt zu haben, dass ich entweder dazu bereit bin die Zeit zu überbrücken oder einfach einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Die Panik, dass wenn man in der Schule versagt, dass Leben einen kontinuierlich dafür Strafen wird, die ist längst nicht mehr so groß. Ich hab ja ganz gut vorgelegt und einen Hänger in der Motivation werd ich mir ja wohl erlauben dürfen. Lieber jetzt als in ein paar Wochen...

Hauptsache kein Roboter...
Pierre

Samstag, 27. Februar 2010

Ein Beinbruch...


Herr Gott im Himmel, so betrunken wie jetzt war ich selten. So schwer war es noch nie die Zeichen zu lesen und selten war es so schwer sich an die deutsche Rechtschreibung zu halten. Trotzdem ist die richtige Musik, wie sie es oft ist, die richtige Atmosphäre für einen jeden Blogeintrag. Alkohol macht jeden ehrlich und so bestimmt auch mich. Ich kann ehrlich sagen, dass ich nicht mehr lesen kann, was ich hier schreibe, einfach weil die Schrift verschwimmt. Aber auch das hat sein Gutes. selbst wenn es länger dauert etwas aufzuschreiben und die richtigen Worte zu finden, so ist dass, was aus der viel thematisierten Trunkenheit stammt, dass Beste, was diesem Internettagebuch passieren kann. Man könnte jetzt quasi über alles schreiben. Liebe, Tod, Verderben, Ideologien oder sonstigen Blödsinn, aber es ist mehr eine Debatte über alles, was diese Welt so betrifft. Zumindest spreche ich so utopisch von diesen Blog, der die einzige Wahrheit enthält, weil ich mir betrunken einiges einbilde. Ich glaube ich werde auch noch etwas Werbung machen müssen, einfach um diesen fürchterlichen Zähler auf die erwünschten Trillionen von Lesern zu bringen. Wie gesagt, erhöhter Alkoholpegel zwingt einen zur Ehrlichkeit und deswegen pack ich jetzt auch ein bisschen aus. Es ist wirklich alles schön gerade. Ich bin, wie man im Englischen sagen würde: totally happy und das ist eine gute Sache. Nicht in allem, aber Musik schafft es, besonders unter Alkoholeinfluss, meine Stimmung zu beeinflussen und in diesem Fall positiv. Ich kann zum heutigen Abend einfach sagen, dass es eine starke Sache war und quasi gerne mehr davon, einfach weil ich gerade von Innen heraus sehr zufrieden bin, auch wenn dies mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun haben mag. Schwerkraft ist etwas, dass gerade zu schwach für mich geworden ist. Neue, halluzinäre Sphären kommen in mein Spektrum und ich schwebe in Frohsinn und wie Johnny sagen würde, warte ich auf die große Revolution. So kryptisch dies auch sein mag, ich bin fürchterlich, wirklich fürchterlich betrunken, dass rechtfertigt alles.

Everything is bold as love
Pierre

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ignorance is Bliss...


Ein zeitloser Ausspruch vieler Kopfzerbrecher und etwas über das ich mir auch Gedanken mache. Warum will man eigentlich intelligent sein, sich über die Tiefsinnigkeiten von Musik, Kunst und Politik unterhalten, wenn man sich auch daran erfreuen kann, wie sich kleine Kinder vor der Heimkamera blamieren. Ich glaube wirkliche Intelligenz ist ein Fluch. Wer einen Intelligenzquotienten von 150 hat wird doch niemanden finden, der ihm ebenbürtig ist. Jede Person wird ihn auf kurz oder lang langweilen, wie sie geistig so weit unter ihm steht. Wissen über Quantenphysik, Musiktheorie oder Psychologie sind Dinge, die sich ein solches Genie wahrscheinlich in wenigen Jahren erlernen kann, wofür andere Menschen ein Leben lang brauchen. So wirklich kann man sich leider nicht hineinversetzen, denn es fehlt einem einfach die Hirnmasse dafür. Ich glaube die sozialschwachen Supergenies, die tausend Bücher schreiben und wundervollste Sachen erfinden ohne nur einen Kontakt nach außen zu haben sind aber eher ein Teil der Filmfiktion. Trotzdem wäre glaub ich ein bisschen dümmer garnicht schlecht. Zumindest heißt es doch, was man nicht weiß macht einen nicht heiß und wenn dieses man so ziemlich alles umfasst, dann hat man auch nix um was man sich sorgen machen muss. Deswegen nehmen Leute ja auch Drogen. Die machen einen dumm und man interessiert sich nicht mehr für das, was um einen geschieht. Stattdessen tanzt man mit Rosa Elefanten auf einem Regenbogen in Richtung Glückseligkeit. Eine heiße Sohle, die man vielleicht öfter aufs Parkett legen sollte...

Pierre

Dienstag, 23. Februar 2010

Sechs noch...


Selten war ich so nervös vor irgendeiner Klausur. Einfach vielleicht weils so lange her ist, dass man eine geschrieben hat oder weils nach und nach die Letzte wird oder einfach weil man mal wieder zu faul zum Lernen war. Vielleicht von allem ein bisschen, aber ich bin dann, wenn ich drüber nachdenke, froh, dass mit dem Schulklausurenschreiben endlich Ende ist. Wo man noch tausend Sachen lernen muss: Chemie, Pädagogik, Mathe, Hardcore. Dann doch lieber beim selben Thema bleiben, weil an der Uni studiert man ja nur ein Fach. Ganz so simpel wird das wohl auch nicht, aber jetzt ist die Zeit sich über die aktuellen Umstände zu beschweren. Einfach wieder sich fünf Stunden konzentrieren und hoffen das man alles weiss und sich für das gute Abi durchzwingen, dass ist einfach der Horror. Als passionierter Laberkopf ist es einfach etwas, dass mir nie lag. Da lieber ne Facharbeit schreiben. Da kann man sich wenigstens das Thema aussuchen und wieder über Kinderfernsehen schreiben oder so. Jetzt kommt ein Theoretiker nach dem anderen und in der Klausur analysiert man mehr Text, als dass man das was man weiss aufschreibt. Ich plädiere für das Abschaffen von Klausuren und das Anschaffen von differenzierten Heimarbeiten in Verbindung mit einem oder zwei Testen im Halbjahr. Macht mehr Spaß, ist weniger Aufwand und verlangt keine fünf Stunden am Stück Kopfkraft...

Pierre

Sonntag, 21. Februar 2010

Eine weitere Internetidee...


Was gestern einfach nur zur Belustigung gedient hat war heute ein Großteil meiner Tagesbeschäftigung. Chatroulette. Eine Internetplattform, bei der man per Zufallsprinzip zwei Webcamübertragungen verknüpft und sich dann mit fremden rund um den Globus unterhalten kann. Eine tolle Idee, wie ich finde und man kann sich tatsächlich mit wirklich netten Leuten unterhalten. Wie aber alles im Internet fällt auch das Chatroulette unter die sagenumwobene Regel 34. Aufgestellt von 4Changründer Moot höchstpersöhnlich lautet sie: If it exists, there is porn of it! No exceptions! Bei Chatroulette erfüllen diese Regel ein gewaltiger Haufen perverser und sexgeiler Männer, die ihren Penis mitten in die Kamera halten. Scheinbar sind sie der festen Überzeugung irgendwer würde sich dafür interessieren, ich persöhnliche finde es aber eher unappetitlich. Natürlich kann man das in ein super Saufspiel verwandeln, aber trotzdem hätte ich gerne insgesamt weniger Penis vor meinem Auge. Im Internet sein, ja bitte gerne, aber bitte angezogen. Trotz sexuelle Belästigung fremder Leute werde ich aber wohl trotzdem noch ein bisschen Chatroulette spielen, denn es ist einfach eine coole Idee, die man würdigen sollte und ich will die Webcam meines Notebooks weiter ausprobieren...

Pierre

Freitag, 19. Februar 2010

Wundervolle Geigen...


Tomte im 3Sat. Also weniger da, als im Internet, aufgenommen von 3Sat. Klasse Sache wie ich finde, denn sich den unter der Kamerabeleuchtung sichtlich schwitzenden Thees Uhlmann kann man sich wirklich immer und immer wieder zu Gemüte führen. Sogar kleine Patzer im großen Fernsehbuisiness lässt das wohl erfolgreichste Stück Musik aus dem Grand Hotel van Cleef Label noch sehr sympathisch wirken und lässt hoffen, dass wenn den hoffentlich in einem oder zwei Jahren eine neue Platte die Läden erreicht, man noch mehr von Tomte im Fernsehen mitbekommt. Wirklich interessant an der Aufnahme ist jedoch das Publikum. Natürlich sieht man die wilden, jungen Leute in meinem Alter, fließig dabei in feinster Indiemanier zu tanzen oder wenigstens rhythmisch hin und her zu wackeln, aber daneben sieht man Menschen um die vierzig, wenn nicht älter, Mütter mit Kinder und ein kameratechnisch perfekt platziertes Mädchen, dass jedes einzelne Lied mitsingt. Tomte T-Shirts und Mitsänger so weit das Auge reicht lassen mich dann wirklich stutzig werden. Was macht Tomte so verflucht richtig, dass sie scheinbar Musik machen, die jeden anspricht. Als Besucher zweier Tomtekonzerte kann ich sogar bestätigen, dass mit Ausnahme des am Bühnenrand sitzenden kleinen Mädchens alle diese Personengruppe auf Tomtekonzerten wiederzufinden sind. Sowas ist wirklich klasse und hat denke ich viel damit zu tun und ist der beste Grund deutsche Musik zu machen. Englisch hat wie ich finde immer so eine Jugendattitüde bei Musik aus Deutschland und wird niemals diesen herrlichen Zusammenschluss an Menschen erreichen können. Ich will das auch und selbst wenn es nicht klappt, es ist die Schönheit der fucking Chance die mich inspiriert...

Ich kann nicht genug über sie schreiben...
Pierre

Donnerstag, 18. Februar 2010

Instant Classic...


Manchmal können Referate sehr inspirierend sein. Heute noch eins über Jimi Hendrix gehört und dann direkt die Experience Scheibe durch Winamp laufen lassen. Da fragt man sich echt warum das alles nicht mehr gehört wird. Auch wenn er sich totgekotzt hat der Herr Hendrix einfach ziemlich geile Musik gemacht. Aber nicht nur der. Clapton (bei Cream oder den Yardbirds), Led Zepplin und die ganze geile Blues-Rock und Rock'n'Roll Kiste. Wo die Leute noch mit der klassischen zugerauchten und mit Whiskey geölten Stimme singen und die Gitarren mit fetten Riffs durch Marshallverstärker schmettern. Ich frage mich echt ob man sich an die Musik von heutzutage noch erinnern wird. Little Wing, Layla, Stairway To Heaven, dass was man halt als Klassiker bezeichnet, das wird denke ich mal Klassiker bleiben. Wirds sowas auch aus unseren Jahrzehnten geben. Ich glaube nicht. Nicht in der Rockmusik. So viel Vielfalt, so oft das Gleiche oder wenns was Besonderes ist, dann zu unbekannt. So wird Matt Bellamy wohl nie in den siebten Gitarrenhimmel aufsteigen, einfach weil sie nicht die absoluten Weltstars und Begründer eines Musikstils sind. Eher wird das ein oder andere Electro- oder HipHopstück in die Analen der Musikgeschichte eingehen, das ist ja auch mehr die Musik unserer Zeit. Wie dem auch sei, ich glaube es wäre ziemlich praktisch wenn wir einfach jetzt den Kram von vor 30 Jahren bei uns noch im Radio spielen, denn dann kann man ja behaupten, dass wäre ne Nummer aus den 70ern und den 2000ern...

Pierre

Mittwoch, 17. Februar 2010

TechNoir...


Wie gerne hätte ich doch mal so einen Film als Leben. Einfach wissen, wie es ist der große Alexander Delarge zu sein und so richtig horrorshow die Ultrabrutale ausleben oder die wundervolle bunte Welt von Alice zu besuchen. Filme in echt, das wäre was. Virtual Reality, dieses sagenumwobene Relikt der längst vergangenen 90er Jahre ist irgendwie verschollen. Ein paar abgefahrene Gläser aufgesetzt und ein wenig Spezialkleidung angezogen und schon könnte der Kaninchenbau sich im eigenen Wohnzimmer öffnen. Warum hat man eine so geniale Idee einfach in den Abgrund gestoßen. Damals war das wirklich nicht das Wahre, als noch computertechnisch nicht viel zu holen war. Doch mit Prozessoren die im Teraherztakt laufen ist das doch wohl kein Problem. Soll mein einfach ein paar von diesen Todesmaschienen in Reihe schalten und dann mal den Schritt in die nächste Ebene der Unterhaltung machen. Das klassische Bild der technologischen Utopie wo Menschen nicht mehr wissen wie Kühe auf der Weide aussehen, weil sie nur noch in ihrer Traumwelt leben. Wäre aber trotzdem eine feine Sache, denn so wichtig ist das Aussehen eines jeden Nutztieres auch sein mag, ein Urlaub am Ende des Universums und das in binnen Sekunden ist einfach mal nicht zu verachten. Jetzt wo alle auf diese Schlumpfindianer in 3D abfahren hoffe ich, dass es bis dahin nicht mehr lang ist...

Pierre

Montag, 15. Februar 2010

Ein anderer Plan...


Ich glaube ich muss mir ein gute Mikrofon oder eine Digitalkamera zulegen. Ich will auch Internetprominenz werden und Kritiken zu Musik, Filmen oder ähnlichem aufnehmen und das am Besten so kreativ, das Leute da total drauf abfahren. Einfach ein bisschen an meiner weltweiten Präsenz hin zur Weltherrschaft arbeiten. Ich hätte gerne eine Fernsehsendung wie Jürgen von der Lippes Was liest du? oder so. Irgendwas, wo man sich einfach über Dinge, die andere geleistet haben unterhalten kann. Bücher wohl eher nicht, dazu bin ich zu faul, aber ein bisschen philosophieren über die letzte Tocotronicplatte oder den aktuellen Streifen von Tim Burton ,das wär schon lustig. Dafür dann noch Kohle abgreifen und ich könnte mir ein fetziges Leben vorstellen. Aber Leute die solche Stellen kriegen haben immer was vorzuweisen und dann muss auch mal sagen können, dass man Internetautor ist und audiovisuelle Kritiken aufgenommen hat. Wäre halt etwas, dass man unter die Kategorie Alternativplan einsortieren kann, ebenso wie die heiß angestrebte Rockstar Karriere oder der Lottogewinn. Eine Stelle bei der hiesigen Lokalzeitung wäre aber wohl nichts für mich. Zu viel durch die Gegend gegurke und zu wenig, was das Interesse anregen könnte. Da arbeite ich lieber nur für mich und die Internetinteressenten und das entgeldlos...

Pierre

Sonntag, 14. Februar 2010

Ein Platz in der Welt...


Man macht sich halt angreifbar und gibt Intimes Preis. Das gehört in diesem Sammelsurium von Gedanken einfach dazu. Macht es etwas aus? Eine Belastung kann es schon werden, aber gleichzeitig ist es einfach ein viel zu großer Segen. Einfach Leuten mal die Meinung sagen und das für jeden einsichtig. Das Bedürfnis nach Selbstdefinition und der Wille seinen Platz irgendwo einzunehmen in den Köpfen anderer Leute. Das kann dann reichen von dem Jungspund ohne Schamgefühl bis zu dem jungen Herren, der sich einen Platz in der Welt schafft. Es ist weder so simpel noch so episch, aber ein bisschen was von Beidem spielt hinein. Man will seine Meinung äußern, sich ins Rampenlicht stellen und ein Bild von sich formen, denn die Veröffentlichungen sind eine feste Stütze. Es ist ein elementarer Bestandteil des Lebens und Tor wie Schutzwall. Schwächen wie der Kontakt zu Einzelpersonen werden kaschiert, denn man feuert in das Kollektiv. Was Alle wissen sollen, das ist leicht zu entscheiden, was den Wenigen vorbehalten ist, das fällt vorallem schwer auszusprechen. Das offene Schreiben ist der Schlüssel für Verschlossene, denn man ist so offen und gleichzeitig geschlossen, wie es nur geht. Nur der Schreiber liest zwischen den Zeilen und auch nur der Schreiber erhällt das Gefühl von Umfeld, selbst wenn er es nicht sieht. Was also scheint wie in Blick ins Innerste ist längst nicht alles was in eines Menschen Kopf vorgeht, doch hinterlässt es einen Eindruck.

Schreiben zwischen Schall und Wahn...
Pierre

Samstag, 13. Februar 2010

Pläne für den Sommer...


Die neue Tocoscheibe hörend und im Buch der Kuttnertante blätternd mache ich mir gerade volles Mett gedanken, was man heute so machen könnte. Ich hätte Bock zu grillen. So richtig dem Winter in die weiße Pracht aschen und eine Outdoor-Fleischorgie veranstalten. Das sorgt immer für herrlichste Sommerassoziationen und die können einem bei den arktischen Umständen im Freien nur entgegenkommen. Vielleicht auch einfach nur ein warmes Bier irgendwo auf ner Bank im Park trinken, aber auch das stellt sich als eher schwierig dar. Einfach auch mal wieder Vans zu tragen wäre eine gute Sache, denn als absoluter Verachter von Schnürsenkeln ist es ein podologischer Luxus einfach nur in die Schuhe hineinzurutschen. Außerdem muss man auch mal mit den fetzigen Markenartikeln rumposen und wenn unter uns Jugendlichen noch etwas Wert hat, dann ist es die sommerliche Skaterbekleidung. Zumindest komm ich mir unsagbar cool vor und genieße die rotschwarze Sonne die auf meine Füße scheint. Lustige Beschäftigung mit eben solchen Schuhen ist es, dass Gummi der Sohle am Grill leicht anzuschmelzen. Befriedigt den Feuerteufel, verschafft das Grillgefühl, selbst wenn nichts auf den Tisch kommt und man kriegt super ausgefallene Sohlenmuster, die gerade so anders sind, dass man sich voll individuell ausdrücken kann. Ich plädiere also für die Einführung der Sohlenverkohlindustrie, in der ich mich als professionaler Sohlenverkohlkünstler betätigen kann...

Hilfe mein Zeh brennt!
Pierre

Freitag, 12. Februar 2010

Tagrevue


Ich bin ein sadistischer Sadist. Das Leid der gestrig betrunkenen, das war ein Spaß heute. Ich hatte tatsächlich selten zwei so lustige Freistunden. Nebenbei natürlich noch Chemie Hausaufgaben gemacht und quasi gut dagestanden, aber sonst war der heutige Schultag auch eher sinnfrei. Das Beste war tatsächlich der Weg heim. Nicht weils nach Hause ging und auch nicht weils so fürchterlich kalt war, sondern weil Smalltalk und Musik hören, als es dann aus dem Bus ging. Diese Halbwinterlandschaft untermalt Musik immer gut find ich. Insgesamt war das heute sowieso ein stimmungsmäßig sehr ergiebiger Tag. Ich war zufrieden mit meiner Entscheidung daheim zu bleiben, weil die großen Storys sowieso noch einer Stunde raus waren und weils allen relativ mittelmäßig ging und naja, weil mein Abend einfach ziemlich lässig war. Sonntag gibts wohl doch die fette Karnevalsaction weil man kann ja nich immer daheim gammeln, aber das ist auch früh genug. Heute nurnoch spannende Filme schauen und dann bettwärts. Ich schaue auf die Uhr und es wird auch langsam Zeit...

Pierre

Donnerstag, 11. Februar 2010

Hauptsache Schreien...


So lustig es heute auch in der Schule war, Karneval ist mehr oder weniger für mich vorbei. Einmal das fesche Wariokostüm angeschmissen und volle Stimmung verbreitet und mich sogar auf der Bühne zum Affen gemacht, aber jetzt ist Schluss quasi. Auch das Festzelt spare ich mir, denn erstens müsste ich fahren und zweitens habe ich auch nicht wirklich Lust. Wenig Gründe sprechen dafür, viele dagegen. Einfach schon Schmerzen in Kopf und Kreuz, die mich auch für den Rest des Tages ausgeschaltet haben. Den Kopf mal wieder etwas entspannen, daraus bestand das heutige Abendprogramm. Neues Buch und neue Platte bestellt und bald wird sich in reinem Wahn auf oblatendünnes Eis gewagt. Es ist wirklich sehr entspannend einfach ein bisschen Musik zu hören, die Augen auszuruhen und entweder aus dem Fenster zu schauen oder im Internet zu lesen. Vorallem, wenn man zur Zeit noch nicht warm mit den Karnevalisten geworden ist. Man ist zwar spießig und öde, aber spießig und öde ist nicht übel, denn wenigstens ist man noch ne coole Socke, behaupte ich zumindest einfach mal. Einfach nicht so viele Gedanken darüber machen was man verpasst oder viel mehr was passiert wenn man nicht dabei war und lieber die Boris Becker Koffer packen....

Läuft wie bei Wimbeldon
Pierre

Mittwoch, 10. Februar 2010

Extreme Aggression...

Damals hatten die Leute noch voll die Ambitionen. Natürlich gibt es noch Subkulturanhänger, die super auffallen mit Irokesenfrisur oder bestickter Metallerkutte und obwohl man das tatsächlich mit einer gewissen Regelmäßigkeit beschmunzelt oder sogar verspottet, kann man nicht leugnen, dass diese Leute doch irgendwo ein bisschen Respekt verdient haben. Normalerweise sollte da zumindest ein kraftvoller Rebellionswille dahinter stehen. Extreme Aggression halt. Dann muss man voll die wilden Jugendjahre ausleben und mal gegen die Grenzen hauen und Fick das System schreien. Irgendwie bin ich ein bisschen traurig das ich nie wirklich Extreme Aggressions hatte. Das ist scheinbar gängig für meine Generation. Nach den frühen 90er wo alle noch am Abgrungen waren und den späten 90ern und früher 2000ern wo alle am Rapbattlen waren ist nix mehr da worüber man sich beschweren kann. Jetzt sind wir politisch voll aufgeschlossen, zumindest ein bisschen, haben ganz gut Zukunftaussichten als Gymnasiasten und hören softige Indiemusik oder Dancemusik oder im schlimmsten Fall Diskoschlager und vielleicht noch HipHop von den Leuten, die glauben, dass sich immernoch Leute in LA's Straßen erschiessen. Ich hätte gerne mehr fetzige Ideal und so sehr ich in meinem Herzen den Sozialismus oder so aufgesogen hab, so richtig auf die Straße und so, das gibts halt nicht. Irgendwie schade, denn Extreme Aggression, das wär einfach mal super cool...

Dieser Thees färbt ab...
Pierre

Dienstag, 9. Februar 2010

Ich mag deinen Schlips!


Ich glaube ich habe mir die Kopfgrippe verschleppt. Auf einmal ist alles so fürchterlich schwer. Ich komme mir immer fürchterlich dumm vor, meine Meinung ändert sich im Sekundentakt und überhaupt ist es einfach alles ein fürchterliches Durcheinander. Das bislang ständig in mir pochende Verlangen anders zu sein und aufzufallen ist irgendwie gerade in wanken einfach, weil ich einfach mal sein will wie alle anderen. Ganz normal und nicht sich immer denken müssen, was die anderen gerade denken. Weil wenn man ist wie alle anderen macht man sich da glaub ich keine Gedanken. Dann im selben Wunsch denkt man sich wie man denn nur könnte. Dieser Verrat an allen Grundsätzen, die man im Leben im ganz toll fand, die verantwortlich sind für meinen katzigen Beutel, mein Talent mich immer zum totalen Affen zu machen und der Musikfanatismus, der zwischen härtesten Hardcore Metal und wundervollstem Thees Uhlmann Gesang hin und her pendelt. Mein Planet, den ich konstruiert habe, der hat grade quasi Klimakatastrophe und man muss sich erst an den Strand in Osnabrück gewöhnen. Aber so ein bisschen würde ich eigentlich ganz gerne noch an mir arbeiten. Es ist irgendwie toll wenn man wenigstens weiss, was man gerne an sich ändern würde, denn dann hat man Perspektive und man ist sich darüber klar das man nicht perfekt ist. Gute Sache, genau wie Komplimente oder so...

Küssen ohne Mund
Pierre

Montag, 8. Februar 2010

Unmaskiert...


So ganz zufrieden ist man mit dem heutigen Tag irgendwie nicht. Ein doch recht sinnloser Schulbesuch, ein mal wieder zum Großteil verschlafener Tag und die Gewissheit, dass man sich an Karneval in der Schule doch nicht zum Affen machen muss. Letzteres ist, wie an dem Wort muss schon vorauszuahnen, eher positiv. Eigentlich wäre vor Publikum spielen mal wieder cool gewesen oder überhaupt mal wieder mit voller Band irgendwas zu machen, aber wer nicht probt der kann nicht spielen und ich lasse es lieber ganz, als mich vor versammelter Mannschaft zu blamieren, zumindest wenn es ums Musikmachen geht. Der ganze Karneval in der Schule wird wohl auch eher schmal besiedelt mit Programm, zumindest was man so hört. Dann gibts noch Karneval in diversen Dorfpartys, auf die ich zumindest jetzt noch nicht wirklich Lust habe. Wahrscheinlich wieder Sonntag mit den Minderjährigen sich betrinken, aber mehr muss es für mich wirklich nicht sein. Irgendwie bringen Partys in letzter Zeit eine Menge Spaß, aber auch irgendwie Frustration. Es ist ernüchternd festzustellen, dass man irgendwie doch nicht kann ohne sich zu betrinken. Was vor längerer Zeit als so guter Vorsatz angefangen hat ist verblasst. Aber es geht einfach nicht anders glaube ich. Wie dem auch sei, bis jetzt bin ich noch nicht ganz so verzweifelt und werde wohl noch weiter trinken, denn es ist besser als sich zu langweilen...

Pierre

Sonntag, 7. Februar 2010

Mein Herz...


Betrunken und so. Einfach mal wieder die Vorsätze brechen und nichts durchziehen und so und einfach betrunken sein. Ja das gehört sich so für Menschen in meinem Alter, dieses dauerhafte Schwören und dann Versagen. Dank an den treuen Automobillenker, der alle Sassenberger sicher in die Heimat gebracht hat und Dank an das kostenlose Bier. Selten war man für einen Euro so betrunken. Das ist doch ein feines Stück und ich bin grad trotz gebrochenem Versprechen gut gelaunt. Wieder dieses sagenhafte Lied der Rolling Stones. Ich hab glaube ich bekommen was ich brauche also ist alles gut. Es gibt ja immernoch ein Morgen. Liebe, Frieden und Glück. Was die Hippies schon gepriesen haben ist wirklich keine schlechte Sache. Dieser ganze sentimentale Scheiss kommt so ein bisschen hoch, wie es bei Betrunkenen üblich ist und so. Ich bin gerade fürchterlich motiviert Musik zu schreiben, obwohl ich nicht so wirklich eine Idee habe. Einfach das schon neue Gitarrenriff verwerten und einen neuen Song schreiben, dass wärs. So ein bisschen Gefühle verwerten, wie es sich gehört. Alles Planung für die nächsten Tage und die Vorklausuren schön irgnorieren, genauso wie Karneval und alles drumherum. Ich träume vom Musikmachen und Übung macht den Meister...

und mein Verstand...
Pierre

Samstag, 6. Februar 2010

Dr. Strangelove...


Seltsam ist mal wieder alles. Die letzten Stunden, die letzten Tage und überhaupt. Ein Abend mit mehr als seltsamen Gesprächsthemen und einem unterhaltsamen SMS-Verkehr waren doch für eine Unterhaltung gut und so liegt man doch jetzt mit einem guten Gefühl im Bauch auf dem Bett. Morgen ist dann die große Stufenfete und man wird sich wohl wieder fürchterlich betrinken und das wird bestimmt auch ziemlich lässig und so. Rhetorisch wäre an dieser Stelle ein aber angebracht, dass wird hier aber bewusst ausgelassen, denn ausnahmsweise gibt es mal nichts zu bemängeln. Party machen mit vielen Leuten ist mal wieder was, auf das ich echt Lust habe und solang mich nicht eine heftige Müdigkeitsattacke überkommt wird das auch der totale Wahnsinn. Wie das nächste Woche wird mit den ganzen Kostümierten ist ne andere Frage, doch das ist ja auch noch ne Weile hin. Warum haben diese Erkenntnisse so lange gebraucht und warum komm ich nicht dazu zu schreiben? Akute Müdigkeit und mangelnde Kopfstrukturen sind wohl die Hauptgründe. Dabei hab ich zur Zeit eigentlich viel Spaß am Schreiben. Ein bisschen musikalische Frustration haben das wohl ein bisschen geschmälert, aber jetzt ist alles wieder im Lot denk ich...

Pierre

Mittwoch, 3. Februar 2010

Eisen spaltet Felsen...


Seltsam irgendwie, aber ich glaube die gute alte Rockmusik verschwindet nach und nach in unserer Musikkultur. Die klassischen Ikonen sind entweder tot, wie Jimi Hendrix oder auch Kurt Cobain oder haben sich ihre eigene Legende selbst zerschlagen wie Guns'n'Roses oder die Rolling Stones, deren neue Platten mehr Fluch als Segen sind. Was kommt nach Rock? Naja wie in der Weltgeschichte scheint nach dem Stein das Eisen zu kommen und damit Metalmusik. Es spaltet sich auf. Die klassischen Rockformationen mit Gitarren und Schlagzeug und so spielen ja oft nur Poprock á la Juli oder im internationalen Raum die Killers oder so. Die Alternative dazu ist den Gainregler an der Gitarre aufzudrehen und ein wenig am Bass aufzudrehen und man bekommt das was wie ich es gerne nenne Indie-Metal fällt. Dazu gehören zum Beispiel die heißverehrten Muse oder die ebenso erfolgreichen Tool. Die ganze Independentattitüde und der Dresscode zusammen mit den Riffs die auch von Rage Against The Machine oder anderen Halbmetalbands sein könnte. Das sind alles eigentlich keine so dramatischen Entwicklungen, aber zum Beispiel die Headliner des Rock Am Ring Festivals über die Jahre geben mir Recht. Slipknot zum Beispiel, die einfach grauenhaft gespielt, haben wäre nicht da, wenn Metal nicht wieder so unglaublich populär geworden wäre. Mir fehlt irgendwie die klassische große Rockmusik. Natürlich gibt es das immernoch in relativ populär mit Bands wie Wolfmother und die alten Hasen kriegen ja auch nicht genug und sind noch unterwegs wie Kiss und AC/DC, aber ich frag mich wie Musik in 20 Jahren aussieht. Ich hoffe noch mit viel Gitarren und Sex, Drugs und Rock'n'Roll

Party Every Day!
Pierre

Montag, 1. Februar 2010

Ein böser Handel...


Wie sind sie? Die Reichen und Berühmten. Sind das alles nur arrogante Idioten, eingenommen von ihrem Geld und ihrem Erfolg, blind noch ein wenig Menschlichkeit erkennen zu lassen oder doch Leute wie jene Person, die seltsamerweise immer im Spiegel erscheint wenn man sich davorstellt. Es heißt ja, dass mit steigenden Gehaltschecks verliert man nach und nach die Bodenhaftung und wenn man sich den ein oder anderen im Interview mal anhört, dann Leben diese Leute schon in ihrer eigenen Welt. Nach dem Motto des rechtgebenden Erfolgs sind sie die Elitären, in deren Glanz man sich suhlen sollte und mit denen man jeden persönlichen Kontakt vermeidet, weil man einfach nicht Teil des Minikosmos ist. Wenn man sich dann solche Leute anschaut und eigentlich immer den großen Rockstartraum geträumt hat fragt man sich, ob man wirklich auch so werden will. Nutten und Koks im Tausch gegen Freundlichkeit und ein normales Leben. Aber es gibt ja auch noch die ganz Normalen. Entweder verdienen sie nicht so viel, wie der Sänger einer gewissen Astrid Lindgrin Tributeband oder man nimmt das Geschenk was man erhalten hat nicht einfach als verständlich hin. Mir würd zweiteres besser gefallen einfach, weil viel Kohle immernoch ne feine Sache ist, aber auch wenn es nur 3000 Euro im Monat sind, solang sie durch Musik aufs Konto kommen will ich mich nicht beschweren...

Pierre