
Quasi jetzt in mehreren Stunden ist das Jahr vorbei und weil ich keinen Bock hab zu resignieren schau ich mal wieder ne Runde nach vorne. Was kommt nächstes Jahr? Schulabschluss, hoffentlich der Studienanfang, dass sind so die Sachen die absehbar sind. Da kommt dann vorallem der tragische Abschied mit vielen Taschentüchern und Umarmen und Schwüren auf die ewige Freundschaft, genau wie in Hollywood. Und dann? Dann geht alles von Neuem los. Für mich zumindest. Allein in einer großen Stadt mit 200.000 Einwohnern und mehr. Das wirkt, selbst auf mich, der sich eigentlich darauf freut einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu machen, unglaublich beängstigend. Dann wird alles ganz viel Arbeit und vielleicht gehört man ja doch zu dem ersten Drittel Menschen, die ihr Studium abbrechen. Ein wenig Schwarzseherei, wobei ich mir gerade beim letzten Punkt relativ wenig Sorgen mache, solang ich mich aufraffen kann dafür zu arbeiten. Aber nicht ganz so weit weg, was passiert den schon nächsten Monat oder danach. Vorher war einem das immer egal, weil man gewisse Erwartungen hat, aber jetzt ist alles ganz seltsam. Ein zittriges Gefühl durchfährt mich, weil mein Blick ins ungewisse geht. Es wird alles ganz anders glaube und hoffe ich. Ich hoffe auf das große Jackpotlos und dieses Gefühl könnte ja heißen, dass das ich die Gewinnzahlen hab. Zuversicht, etwas was für mich, der in den letzten Monaten irgendwie immer pessimistischer geworden ist, sehr ungewöhnlich ist durchstreift meinen Kopf und wenn ich gerade rüber zum aufgehängten T-Shirt schaue, dass die wundervolle Parole "Sag Alles Ab" ziert, dann denke ich auch das ich genau das machen werde. Einfach der schlechten Gefühle und der Sorgen absagen und einfach mal machen. Leben für den Moment und von einem Tag in den anderen, da kann man nicht viel falsch machen...
Ein Treiben durch Träume...
Pierre



















