Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ich mach mir Licht...


Quasi jetzt in mehreren Stunden ist das Jahr vorbei und weil ich keinen Bock hab zu resignieren schau ich mal wieder ne Runde nach vorne. Was kommt nächstes Jahr? Schulabschluss, hoffentlich der Studienanfang, dass sind so die Sachen die absehbar sind. Da kommt dann vorallem der tragische Abschied mit vielen Taschentüchern und Umarmen und Schwüren auf die ewige Freundschaft, genau wie in Hollywood. Und dann? Dann geht alles von Neuem los. Für mich zumindest. Allein in einer großen Stadt mit 200.000 Einwohnern und mehr. Das wirkt, selbst auf mich, der sich eigentlich darauf freut einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu machen, unglaublich beängstigend. Dann wird alles ganz viel Arbeit und vielleicht gehört man ja doch zu dem ersten Drittel Menschen, die ihr Studium abbrechen. Ein wenig Schwarzseherei, wobei ich mir gerade beim letzten Punkt relativ wenig Sorgen mache, solang ich mich aufraffen kann dafür zu arbeiten. Aber nicht ganz so weit weg, was passiert den schon nächsten Monat oder danach. Vorher war einem das immer egal, weil man gewisse Erwartungen hat, aber jetzt ist alles ganz seltsam. Ein zittriges Gefühl durchfährt mich, weil mein Blick ins ungewisse geht. Es wird alles ganz anders glaube und hoffe ich. Ich hoffe auf das große Jackpotlos und dieses Gefühl könnte ja heißen, dass das ich die Gewinnzahlen hab. Zuversicht, etwas was für mich, der in den letzten Monaten irgendwie immer pessimistischer geworden ist, sehr ungewöhnlich ist durchstreift meinen Kopf und wenn ich gerade rüber zum aufgehängten T-Shirt schaue, dass die wundervolle Parole "Sag Alles Ab" ziert, dann denke ich auch das ich genau das machen werde. Einfach der schlechten Gefühle und der Sorgen absagen und einfach mal machen. Leben für den Moment und von einem Tag in den anderen, da kann man nicht viel falsch machen...

Ein Treiben durch Träume...
Pierre

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Ein Leben am Fluss...


Geigen klingen durch mein Ohr und ich bin leicht versunken in die schönsten Vorstellungen. Es ist einfach besser in der Fantasie, da gibt es keine Enttäuschung, denn da läuft alles wie ich es will. Dann, wenn man fertig ist mit dem Vorstellen merkt man erst, wie groß die Unterschiede sind. Erfüllte Träume platzen wie Seifenblasen und man ist zurück an dem Ort, wo alles andere als ein Wunschkonzert stattfindet. Geigen haben aufgehört zu spielen und Pauken und Trompeten schlagen einem direkt ins Gesicht. Thees Uhlmann würde von einem planetschweren Herzen sprechen und das trifft es doch eigentlich perfekt. Um die Tomtereferenzen weiter zu treiben kann ich nur sagen, dass ich Glorias Kuss immernoch sehnsüchtigst erwarte. Doch sie wendet sich mir nicht mehr zu. Anderswo scheinen Leute es mehr verdient zu haben gesegnet zu werden und ich würde mir einfach wünschen, dass auf mich auch mal das Licht des Glücklichen fällt. Dabei meine ich nicht den, der voller Freude und Seligkeit ist sondern der, der einfach das große Los gezogen hat. Das hätte ich auch gerne, so lang wie ich jetzt schon Lotto spiele. Aber mittlerweile bin ich geduldiger geworden. Die Summe im Jackpot steigt und auch ich werde mal den Hauptgewinn abstauben...

Was würde ich ohne ihn machen?
Pierre

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ein schönes Stück Text...


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit dem Ende des Jahres rückt der zweite Geburtstag dieses Internettagebuchs heran. Am fünften Januar ging alles los und entwickelte sich zu einem Projekt, dass mich mit sehr viel stolz erfüllt, wenn ich durch vergangene Zeilen blättere und allein schon auf die Anzahl all der geschriebenen Artikel schaue. Einige besser als andere und einige spannender als alle fügen sie sich doch alle zu einem schönen Puzzle zusammen, dass mich tatsächlich gut beschreibt. Einiges ist noch nicht geschrieben, über vieles plane ich zu schreiben und seine Meinung mal öffentlich zu machen, dass macht mir einfach Spaß. Viel wichtiger, worauf ich sehr stolz bin und was eine Kompetenz ist, die einem bestimmt noch einmal helfen kann, ist die Tatsache das ich gelernt habe Gefühle relativ konkret zu formulieren und mich einfach nicht dafür zu schämen, wenn es mir schlecht geht, aber auch wenn ich gerade absolut glücklich bin. Ich versuche, so sehr es mir mein Gewissen zulässt ehrlich zu sein und ich mag meinen Schreibstil einfach sehr gerne. Ein bisschen an der Wortwahl ist wohl noch zu arbeiten, aber kein Meister ist vom Himmel gefallen und jemandem, der sich bis auf dieses Jahr in Deutsch nicht mit Ruhm bekleckert hat, kann auch der kritische Nörgler einen Zuspruch geben denk ich. Ich weiss nicht wie lange der ganze Spaß noch weiter geht, aber bisher hab ich noch keine Lust aufzuhören. Ich bin froh mit allem wie es ist und erst wenn es nicht mehr geht steht die Feder still...


Wie passend...
Pierre

Montag, 28. Dezember 2009

Wo ist mein Takt?


Man will schreien, so laut bist einem die Stimmbänder reißen, zumindest geht es mir immer so, wenn der Frust einen so fürchterlich hohen Pegel erreicht, dass es einen zu etränken droht. Das tritt zu plötzlich auf, dass man es nicht fassen kann, wie man sich doch schon wieder irgendwie mies fühlt. Ich will, dass das aufhört, denn das unwohl sein ist irgendwann einfach nicht mehr noch als Inspiration oder vielleicht ein Gefühl geistiger Stärke oder sonst was abzutun, sondern ist einfach nur beschissen. Kaputt, ausgelaugt, unmotiviert und einfach erschöpft sind Wörter, die mich einfach viel zu gut beschreiben. Warum schläft man sonst knapp zehn Stunden am Tag, während der Schulzeit. Ich hoffe ich dramatisiere nur über im aktuellen Emotionsschwall, denn ich merke wie es mit jeder geschriebenen Zeile Text besser wird, aber ich will nicht kaputt sein, nicht im Kopf, denn daran liegt mir alles. Nehmt mir die Beine, nehmt mir selbst, die zum Gitarrenspiel heiß geliebten, Hände aber nicht den Kopf, denn wenigstens der ist heil und er sollte es bleiben. Ich habe echt ein wenig Angst, aber ich hab mich noch im Griff. Da weiß ich wieder warum ich studieren will. Reiner Selbstschutz, denn dann seh ich selbst wenn es einem im Kopf mal nicht so gut geht und dann wird alles gut...

Kein Grund zur Panik...
Pierre

Sonntag, 27. Dezember 2009

Aufstand gegen mich...


Mein Kopf ist im Chaos. Das ist einmal bewiesen dadurch, dass ich bei den hier verfassten Zeilen schon zum wiederholten Male von vorn beginne, aber auch offensichtlich, denn ich weiss einfach nicht was ich will. Das Durchkalkulieren diverser möglicher Szenarien und die Abwesenheit geistiger Ruhe waren zwar schon immer ein Markenzeichen meines Schädels, aber es ist so intensiv wie selten, denn ich komme glaube ich nicht mehr mit mir klar. Prinzipientreu bin ich heute nicht losgefahren um mich zu betrinken und das scheint für mich so ungewohnt. Sonst ist man einfach mit der arroganten Einstellung, dass man allen anderen überlegen ist, hingefahren hatte nach ein paar Bier ein bisschen Spaß, war aber immernoch innerlich irgendwie leer, hat dem versoffenen Geld mit einer Träne hinterher geschaut und sich geärgert, dass man nicht den Mut hatte mal eins der Mädchen auf der Party anzusprechen. Jetzt war alles anders, zumindest ein wenig. Ich trauere der Mädchensache natürlich nach wie vor hinterher, aber nicht so sehr wie sonst, weil ich einfach so Spaß hatte und das ohne mich selbst dazu zu zwingen. Nicht absolut ungewöhnlich, aber in der aktuell vom Alkohol regierten Zeit sicherlich eine angenehme Wende der Ereignisse. Wenn man irgendwie von allen zugetextet wird, dann muss man auch mal den Schritt weg davon wagen. Das ist natürlich der Rhetorik halber alles ein wenig überdramatisiert, aber so geht es in meinem Kopf halt ab. Ich muss nur noch wen auf meine Seite ziehen, dann ist alles gut...

Ich weiss nicht wo ich bei mir bin...
Pierre

Samstag, 26. Dezember 2009

Ihr seid doch alle stulle...


Ich hasse sie, die Ausgehpflicht. Man will nicht alleine daheim bleiben auch wenn man weiss, dass die nächste Party voller stumpfer Typen ist, deren Umfeld man eigentlich immer vermeiden zu versucht. Aber wenn man nicht hingeht dann ist man auch irgendwie ein Langweiler, der die Stimmung so gezielt vernichtet, wie der ausgeschüttete Alkohol die Hirnzellen. Das ist doch alles blöd, gerade wenn man in einem Umfeld voller Partygänger ist. Da heißt es dann, dass morgen die nächste Bauernparty steigt oder die Dorfdisko ruft und alle da sein müssen, weil es die jetzt aber wirklich beste Party überhaupt wird und mit ganz viel besoffen und abdancen und allem was man sonst noch so betrunken unter anderen Betrunkenen macht und da ist dann der Moment, wo ich früher immer gedacht habe: "Klar da musst du hin!", und wo ich heute denke "Das könnt ihr schön alleine machen" Irgendwie gut das man so selbstständig ist und sich nicht überall mit hinschleifen lässt, doch wenn man die Anderen das "schön allein" lässt ist man verflucht schnell selber "schön allein", und da hab ich einfach mal keine Lust drauf. Vorallem im Hinblick auf später, wenn man dann neue Menschen kennenlernen muss, weil man die alten hinter sich gelassen hat, wie es ja auch zum Leben dazu gehört. Aber allzu schnell könnte man sich damit ins Abseits drängen und selbst wenn die Studenten angeblich alle zu fürchterlich intelligent und schlau sind, so behält man doch die Bräuche von damals bei und dazu gehört nunmal auch, sich ganz fürchterlich zu betrinken und dann in die nächste Absteige zu spazieren und sich, so rhythmisch, wie es bei all dem Alkohol noch möglich ist, zu bewegen. Ich weiss nicht was aus mir noch werden soll, aber vielleicht nehme ich mal endlich all mein Selbstvertrauen zusammen und ziehe die Leute auf meine Seite. Da wo man sich nicht unter dem Lärm der anderen anschreit sondern normal miteinander redet, denn mit anderen reden ist das Beste was man machen kann. Einen Versuch ist es wert, denn mehr als auf die Nase fliegen kann man nicht und das gehört zum Leben dazu wie diese fürchterliche Technomusik...

Sperrt die Ohren auf...
Pierre

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ich mag Weihnachten...


Ey heute war Weihnachten oder ist viel mehr immernoch, aber bei uns im Hause ist Ruhe eingekehrt. Das ist das Schöne, wenn man nur im kleinen Kreise feiert, dann ist bald Schicht im Schacht und man kann die Feiertage in all ihrer Ruhe genießen. Irgendwie ist Weihnachten doch immer komisch. So richtig wird es wohl auch nie hier ablaufen. Einfach weil der ganze Ritus mit auf die Bescherung warten und so viel zu doof ist. Da gibts irgendwann Geschenke man freut sich und wartet dann aufs Essen. Klingt nüchtern und für den Weihnachtsfanatiker wohl ein absolutes Unding, aber die neunzehn Jahre, die ich nun schon Weihnachten feier hat es gut funktioniert. Man muss ja auch nicht immer, gebunden an die große Eventreise des Weihnachtsmann, einen auf Happy Family machen, denn die Stastik gibt mir Recht wenn ich sage, dass das am ehesten absolut in die Hose geht. Dann wird sich gestritten, weil klein Kevin nicht auf die Geschenke warten will und der Mann, der schon als er nach Hause gekommen ist keinen Bock auf seine Familie hatte, seine Frau zusammenschreit, weil das dicke Festessen, was für Uschis Kochkünste einfach zwölf Nummern zu schwer ist, noch nicht aufm Tisch ist. Wenn dann noch die kleine Mandy den Adventskranz umwirft und die Hütte anfängt zu fackeln ist aus dem Fest der Liebe schnell das Fest des Hasses geworden. Ich find meine Familie klasse. Wir gehen uns nicht auf die nerven und Nudeln mit Bolognesesoße sind einfach das perfekte Weihnachtsessen. Immerhin feiern die Italiener auch Weihnachten oder so...

Santa Claus is coming to Town...
Pierre

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Davon segeln...


Ach mittlerweile hat sich das sauer gelegt und man ist frustriert und überlegt mal wieder, warum man nicht Gesangsunterricht nimmt um Songwriter zu werden. Es ist einfach nicht schön, wenn die Show so katastrophal wie heute abläuft und man ist halt einfach sauer, wenn man selber seine Spur konnte und die Anderen einen runter ziehen. Man kommt sich doof vor seine Bandkollegen und Freunde zu ächten, aber es ist einfach blöd, wenn man sich gefreut hatte zusammen zu spielen und ne runde Show hinzukriegen und das ganze Programm. Alles wofür man beim Kulturabend hart gearbeitet hat, dass man doch auch mal was gebacken kriegt und die anderen positiven Eindrücke, alles ist zumindest für mich erstmal weg. Vielleicht sieht morgen schon wieder alles ganz anders aus aber für den Moment ist es einfach nur Frust. Ich werde mich wohl auch nicht für den unfreundlichen Ton entschuldigen, denn das muss auch mal sein und ich finde wer sowas nicht auch mal aushält, der ist gruppenuntauglich und ich steh zu dem was ich denke und sage. So viele Gedanken sollte ich mir wohl nicht machen, aber das gehört zu jeder Enttäuschung im Leben dazu denk ich mal, denn man will den selben Fehler ja nicht nochmal machen. Jetzt werd ich wohl noch ein bisschen Musik vom guten Phil Vetter hören, denn sie unterstreicht die traurige Stimmung die sich bei mir breit macht...

I Pretend My Room Is A Sailing Boat...
Pierre

Dienstag, 22. Dezember 2009

A Monday to remember...


Oh ja das war schön grade. Ich muss sagen ich bin etwas geflasht. Hi Freaks von Tocotronic läuft gerade, denn ich bin irgendwie ganz bezaubert von meiner Heimkutschiererin, die erstens einen wundervollen Musikgeschmack hat und zweitens auch so super nett ist und wie man im allgemeinen Volksmund sagen würde super putzig ist. Alles das wird beeinflusst durch meine doch gewichtete Trunkenheit, die alles besser erscheinen lässt, aber ganz alkoholbasiert ist das Bild nun nicht. Hierbei ist nicht zu viel hineinzudeuten. Wirklich nicht. Aber aller liebsten Dank, mit tausend Küssen und so an dieser Stelle. Ich bin grad irgendwie sehr glücklich. Ich habe eine Menge Frieden gemacht und Bündnisse geschlossen und alles ist grad schön, was dann doch wieder am Alkoholpegel liegen könnte. Ist mir aber auch ziemlich egal, denn Frieden machen und Spaß haben, ist wie alle wissen eine schöne Sache und sollte nicht blockiert werden. Ach ich weiss wirklich nicht, wie ich das aktuelle Feuerwerk an Freude in Worte fassen soll. Es ist einfach das reine Gefühl, was man kriegt, dass man doch ne wesentlich dufftere Type ist als man dachte und das ist einfach ganz groß fürs SelbstEgo. Ich habe mit der Müdigkeit zu kämpfen, deswegen ist auch hier leider schon Schluss, aber zu wissen sei, dass ich mal wieder sehr sehr glücklich bin...

Es ist bestimmt nicht alles Alkohl
Pierre

Sonntag, 20. Dezember 2009

Schiff auf Kurs...


Ich freu mich auf Dienstag. Da gibts Zeugnisse und ich weiss das meins gut wird, es gibt Ferien und ich weiss das sie geil werden und es gibt vorallem Proberaumparty die Zweite und ich hab absolut keine Ahnung was das wird. Erstmal ist noch fragwürdig wer alles kommt, dann weiss ich nicht ob man sitzen kann und so und ob es warm genug wird weil ja draußen Sibirien zu Besuch ist. Größter Spannungsfaktor ist aber wohl die musikalische Meisterleistung die vollbracht werden muss. Zwei Lieder, eines nichtmal fertig geschrieben und dafür eine Probe. Mehr als suboptimale Bedingungen, aber wenn mans selber beschrieben hat wirds auch ne Ecke einfach das Ganze auf die Kette zu kriegen. Einfach immer positiv denken und dann wird alles gut. Man könnte auch einfach warten bis alle ganz doll betrunken sind und dann legt man los und man hat ja noch einen kleinen Backupkatalog aus dem man sich bedienen kann. Es wird also wohl wieder ganz unterhaltsam und im Zweifelsfall wird sich einfach nacher wieder mit Piratensaft und Cola betrunken, denn wozu habe ich sonst Totenköpfe auf meiner Gitarre? Ist aber denk ich ein sehr geiler Abschluss des Schuljahres und für alle nichtkommenden Leser. Noch ist nicht aller Tage, denn die große EPO-Proberaumshow soll wenns geht jeden Monat jetzt stattfinden mit tollem Programm viel Spaß und voll alles geil und so...

Wer ist dieser umwerfende Gitarrist?
Pierre

Samstag, 19. Dezember 2009

Ich wart mal wieder auf den Frühling...


Ach das ist irgendwie immer doof, wenn man am Vorabend getrunken hat. Es vergeht einem die Lust an allem. Zu faul sich irgendwie zu bewegen ist man total schlaff und vegetiert vor sich hin. Das beschreibt zusammengefasst den heutigen Tag. Immer mal aus dem Fenster einen Blick in die frostigen Weiten geworfen um festzustellen, dass es einem viel zu kalt ist und man sich lieber wieder unter die Decke verkrümelt. Ich dachte immer ich wär ein Wintertyp, aber jetzt wo richtig arschkalter Hardcorewinter ist, da weiss ich was ich am Frühling so mag. Die Bäume gammeln nicht, es ist nicht bitter kalt aber auch nicht erdrückend warm und außerdem ist es neben den Herbstmonaten die Zeit wo die meisten Konzerte stattfinden, weil man als cleverer Künstler sein neues Album ja immer entweder am Anfang oder in der Mitte des Jahres rausbringt, damit man viel touren kann und dann den Festivalsommer voll mit einkassiert. Jedenfalls soll das Ganze eigentlich nur sagen, dass ich die Kälte satt hab und jetzt bald Weihnachtsgeschenke will und dann Böller schmeißen und dann ist auch gut...

Pierre

Mittwoch, 16. Dezember 2009

The Revolution...


Endlich, endlich, endlich nimmt das Projekt erstes Lied Gestalt an. Mit umstrukturiertem Arbeitsgang war der heutige Tag so ertragreich wie ich niemals erwartet hätte. Langsam aber sicher wird aus dem Puzzle ein ganzes und ein Musikstück zwischen Muse, Wolfmother und Tocotronic nur auf englisch. Das wird glaub ich ganz groß und ich habe zumindest schon Pläne für Stück Nummer zwei, die dann dem Rest nach abgeschlossener Arbeit unterbreitet werden können. Wenigstens das erste Eigenwerk sollte bis Dienstag machbar sein und dann wird es ganz groß premiert bei der zweiten fetten Proberaumparty. Dann wird wieder getrunken, gespielt und überhaupt Party gemacht. Hauptsache den Anfang der Ferien begießen und Hauptsache das Ende der Schulzeit feiern. Klingt beides gleich, ist es auch, klingt aber einfach besser und hier brauch man ja immer nen Grund um sich zu betrinken und das sind dann quasi gleich zwei. Einzig für mich als Aufgabe bleibt die textlichen Ergüsse noch fortzusetzen damit das lyrische Meisterwerk auch in vollem Glanz erstrahlen kann...

Reim dich oder...
Pierre

Montag, 14. Dezember 2009

Row The Boat...


Es gibt doch nichts schöneres an einem einsamen Abend in der Woche, als sich seine akkustische Gitarre zu suchen und ein paar Lieder zu spielen. Wo man die Herren Sportis ja gestern Live gesehen hat, haben sich auch eben deren Lieder angeboten vor dem imaginären Publikum dargeboten zu werden. Ganz besondere Liebling ist da das vom Unpluggedalbum stammende Hallo Du. Ein ganz wundervolles Lied, das eine Situation beschreibt, die man selber bestimmt schonmal erlebt hat. Ich zumindest und das viel zu oft. Einfach zu viele Gedanken machen, was beim ansprechen alles passieren könnte und sich vor Fragen den Kopf zertrümmern, statt einfach mal zu machen. Ja das passt genau zu mir und deswegen ist dieses Lied auch absolut super, weil halt voll Identifikationswert und so. Jedenfalls macht akkustisches Akkordmusizieren aufjedenfall Spaß und sollte mal wieder öfter praktiziert werden. Am liebsten wären natürlich Leute die auch zuhören, aber da scheut mich doch erstens die Angst vor meinem eigenen Gesangsunkünsten und zweitens glaube ich, dass sich nicht wirklich jemand dafür begeistern lässt. Egal, denn irgendwann werd ich Rockgitarrist und Welterfolgreicher...


Hallo du!

Pierre

Sonntag, 13. Dezember 2009

Kurztrip nach New York...


Ach ja das war fein gerade. Frisch aus Bielefeld zurück verfasse ich die, den Sportis zustehenden Zeilen. Es war schon was. Alles unter der Prämisse unplugged war man doch gespannt, wie das Konzert so abläuft. Im Großen und Ganzen wars das schon im Musikfernsehen ausgestrahlte Konzert nur mit weniger coolem Bühnenbild, weniger Orchester und mit Stehen. War aber nicht wirklich schlimm, denn dem Trio aus Bayern ist es trotzdem gelungen für ordentlich Stimmung zu sorgen, obwohl ich erst schon Schlimmeres befürchtet hatte. Phil Vetter, ein Songwriter und Solomensch, der den Einheizer gemacht hat wurde nun nicht gerade ausgebuht, aber bei dem Desinteresse, das er erntete, tat er mir echt schon ein wenig Leid, wo die Musik, wie ich vorallem dann auf der Platte, die ich mir natürlich sammt Autogramm und nettem Plausch mit dem Künstler geholt hab. Doch das Publikum kam in Fahrt als dann die ersehnten Bayern auf der Bühne standen. Dann kam das komplette Interaktionsprogramm mit Klatschen, Singen und Jubeln. Wie gesagt, gespielt wurde das komplette Fernsehprogramm und das war auch gut so. Alles war dabei und es hat auch tierisch Spaß gemacht. Ein bisschen enttäuschend war der, für meine Verhältnisse, weiter hinten angesiedelte Platz. Aber ich hatte keine Lust zu drängeln und musste deswegen mit dem hinteren Teil des ersten Drittels auskommen. Aber man hat trotzdem tadellos gesehen, nur die Chance begehrtes Bandzeugs zu fangen war damit natürlich ausgeschlossen...

Ende der Konzertsaison für dieses Jahr...
Pierre
Pierre

Samstag, 12. Dezember 2009

Idee Nr. 16: Almost...


Seltsam ist das schon irgendwie. Da wollte man unbedingt was machen, war bis kurz nach drei unterwegs und trotzdem fühlt man sich unbefriedigt und will eigentlich noch irgendwas dagegen tun. Da ich aber nicht genau weiss was man den tun könnte um diesen fürchterlichen Drang zu beseitigen wird mir wohl nichts anders übrig bleiben als es schlicht und ergreifend hinzunehmen. Morgen wird hoffentlich dann ganz groß, denn ich plane mal wieder betrunken zu werden und bisher scheinen die Lampen dafür grünes Licht zu zeigen. Ich muss einfach mal wieder ein bisschen Frust wegtrinken oder mal wieder das Gefühl haben, dass alles doch nicht so schlimm ist, weil sich alles warm und verschwommen anfühlt. Nachdem ich erst auf einem so guten Weg war nichts mehr zu trinken hat mich der Alkohol doch wieder eingeholt. Wahrscheinlich, weil ich einmal ein großer Kneipenfan geworden bin und wohl auch, weil ichs mittlerweile ganz gut im Griff hab. Kann fürchterlicher Kater und Bauchschmerzen am nächsten Tag, denn irgendwann ist halt auch mal Schluss und man ist beschwipst und heiter und nicht besoffen und total im Arsch. Mal schaun ob ich das morgen hinkriege, aber ich bin zuversichtlich. Dann ist ja quasi fast alles all right...

Aber eben nur fast...
Pierre

Mittwoch, 9. Dezember 2009

I can't get it right...


Heute ist es mir erst bewusst geworden, wie kaputt ich eigentlich bin. Dauernd erschöpft mehrere Stunden tagsüber schlafend, zusätzlich zur intensiven Nachtruhe und der nach langer Zeit wieder kehrende Rückenschmerz. Es ist beschissen uns sorgt für unnötig schlechte Laune. Ich hab echt irgendwie keinen Bock mehr. Auf Schule, auf Stress zuhause und auf den ganzen Scheiss. So ein paar Tage absoluter Urlaub von allem. Wo man einfach mal den Kopf schön zu machen kann und mit sich selbst beschäftigt ist statt mit sich selbst im Hinblick auf die andern. Ich mache mir mal wieder zu viele Gedanken und das hat mir irgendwie noch nich Glück gebracht. Alles Wort für Wort umzudrehen, zu durchleuchten und am liebsten noch dreimal nachzufragen. Das ist immer ganz praktisch bei meinem Wissensdurst und könnte, auch wenn es selbstüberschätzend und egopolierend klingt, mal dafür sorgen das ich ein verflucht schlauer Kopf werde, aber wie man so schön sagt: im Subtext sollte sowas nicht mitschwimmen. Ich weiss auch nicht, wie ich dieses, mir schon lang anhaftende Problem in den Griff kriege oder ob ichs einfach dabei belassen sollte und mir wie immer denke, dass es ja eh alles scheiss egal ist, weil man halt so ist wie man ist. Erstmal besser klingt Letzteres, weil man ja dann voll zu sich selbst steht und so, auch wenn es heißt immer mir viel Verwirrung zu kämpfen und sich ständig verunsichert fühlen, aber naja jeder hat ja seine Macken...

Since I met you...
Pierre

Montag, 7. Dezember 2009

Reiner Wahn...


Ach heute war ein schöner Tag. Toller Klausuren, tolles Essen, tolles Schlafen, ein wenig tolle Konversation und dann war der tolle Tag auch schon wieder rum. Das hab ich echt mal gebraucht. Vorallem weil man jetzt doch noch ein paar Pünktchen für die große Endabrechnung nächstes Jahr gesammelt hat. Schön ist das doch, ausnahmsweise mal nicht beschweren über alles, dass geht erst später wieder los. Jetzt versuch ich da nen Lauf draus zu machen. Die Glückswelle quasi bis zum letzten Ende reiten, denn wer weiss wann die stillen Wasser wieder in Bewegung kommen. Wie genau ich das anstelle weiss ich noch nicht, aber man kann sich ja erstmal Sachen vornehmen. Mehr als in den unzufriedenen Alltagstrott zurückzufallen geht ja sowieso nicht. Vielleicht noch als ganz fantastisch am Rande anzumerken sind Schall und Wahn, denn eben jene zwei werden das neue Tocotronicalbum betiteln. Tour steht auch schon quasi und ich werde mich jetzt schon auf Ende März freuen, weil man dann wieder ganz viel mit dem Kopf wippen und singen darf und sich dieses deutsche Reinästhetik auf der Bühne anschauen dauf. Ei das wird schön, ich will nicht mehr warten...

Yeeehaa!
Pierre

Sonntag, 6. Dezember 2009

Mal wieder breit...


Der Alkohol treibts rein, nicht noch mehr von dem Teufelszeug, sondern die wundervolle Musik, die mich, wenn ich auf die Uhr schaue weit mehr als eine Stunde wachgehalten hat. Es ist einfach schön, denn wenn man betrunken ist, hört sich alles gleich noch viel besser und man will nicht aufhören zu lauschen und zu schwelgen in Träumen und Fantasien. Wäre die Welt so wie in meinem Kopf, wär das schön, vorallem für mich. Lange wollt ich schon mal die Fäden in die Hand nehmen doch willig war ich nicht wirklich. Jedenfalls Musik. Langsam aber mit guten Schritten nimmt alles Gestalt an. Dann kann ich zu des Lukases Stimme vor mich hin vegetieren und vorallem zu meiner Gitarre und das wär doch ganz wundervoll. EPO sollte doch gebacken kriegen, was die Konkurrenz hinkriegt, denn irgendwie will doch die Welt um einen so ein bisschen, dass man es schafft. Der Durchbruch, der Traum erfüllt. Mit Geklimper Geld verdienen. Ein Paradies, was nur die Erlesenen betreten dürfen und wenn ich zum Durchdietürgeher werden muss. Ich will da hin und auch wenn alles weh tut und alles zu Bruch geht sollte das noch einen Wert haben. Den Rest soll sowas auch ergreifen, denn dann sind wir bereit großes zu tun und dem langweiligen Alltag zu entfliehen...

Boring to me...
Pierre

Freitag, 4. Dezember 2009

Never Sober...


Vielleicht hätte ich doch mit zu Deichkind fahren sollen, denn es überkommt mich eine wahnsinnige Lust zu toben, Dinge zu zerschlagen und zu schreien. Was jeder normale Mensch als Ausraster, der moderne Künstler als Schaffensphase und der hier schreibende Autor als Kaputtmachstimmung beschreibt, darauf hab ich Bock. Am liebsten die Gitarre noch voll aufgedreht und einfach krach machen. Schrill und laut, dass die Trommelfelle platzen und trotz scheinbarer Unkontrolliertheit das absolute Chaos. Mal wieder ein wenig Frust ablassen, denn genug hat sich irgendwie angestaut. Bis es nicht mehr geht und man neben seinem Machwerk aus Trümmern liegt und mit Stolz jeden Moment noch einmal vorm inneren Auge sieht. So dass jeder Stein, der nicht mehr auf dem andern steht, an seinem ihm angetrauten Platz ist und jeder applaudiert, weil man alles so herrlich zerlegt hat. Gottverdammt ich muss mir irgendsone Idiotentruppe suchen, die nix anderes können als Sachen zerlegen und rumzupöbeln und dann heißt es Spaß mit der Ultrabrutalen. Das Primitive und Animalische mal rauslassen und auf die Evolution scheissen. Einfach alles aufheben. Irgendwann bietet sich schon noch die Gelegenheit...

Pierre

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Don't waste your time...


Tausende Phrasen voller Pathos und Schmalz und absolut super tiefschürfender Fragen zum Leben und so und das ist gerade mal aus einem Lied zitiert. Sowas will ich auch schreiben. Wenig Inhalt viel Epos und trotzdem findens alle geil, weil man ja super viel rein interpretieren kann. Außerdem macht das mitschmettern solcher Weisheiten im Publikum viel mehr Spaß als eine schnöde Liebeserklärung, denn das kann ja sowieso jeder. Dafür wird es wohl noch eine Menge Hirnschmalz brauchen und viele, viele Anläufe, aber das Endergebnis, was ich mir davon verspreche, wird die Musik um so vieles abgefahren cooler machen als mit ohne. Alles das is so kompliziert, aber ich bin, vorallem mit dem stetig schwindenden Countdown total motiviert irgendwas zu schaffen. Mein Werksinnkonflikt wurde quasi nachträglich positiv gelöst, wie Erik (ich liebe seine Eltern für den Namen) Erikson sagen würde. Samstag ist groß ins Auge gefasst. Irgendwas muss rum kommen, dann weht wieder ein frischer Wind und ein großes Zeitalter von Dingen die gebacken gekriegt werden bricht an oder wie man anders sagt: man hat fertig...

...or time will waste you!
Pierre

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich will das Feeling...


Für die, die es verpennt haben, heute ist der erste Dezember und man darf das erste Türchen aufmachen. Weihnachtszeit und nurnoch 24 Tage bis zur Bescherung und voll mit die ganze Zeit Lebkuchen futtern und so. Aber irgendwie ist das Weihnachtsfeeling noch nicht angekommen. Für mich, der sich eigentlich schon im Sommer auf Weihnachten freut, ist das doch sehr seltsam, aber irgendwo auch verständlich. Schaut man nach draußen sieht man überhaupt nichts was an Weihnachten erinnert. Ein bisschen geheuchelte Lichterketten, aber normalerweise kommt doch der leuchtende Plastikweihnachtsmann in die Schaufenster und aus einem Supermarkt wird man nurnoch gelassen wenn man sich mit mindestens drei verschiedenen Milkaprodukten den Laden verlässt. All das ist noch nicht so ganz angekommen. Draußen siehts noch aus wie tiefster Oktokber und Weihnachten scheint noch Monate entfernt. Aber der Geist der Besinnlichkeit packt einen bestimmt noch, so das Weihnachten wieder arschgeil wird, wie jedes Jahr...

Pierre