Montag, 30. November 2009

Monatsabrechnung...


Ach heute ist irgendwie alles doof. Schule war mehr als langweilig und frustrierend, ausgenommen der unnötigen vier Freistunden, die zwar unterhaltsam waren, aber besser hätten zuhause verbracht werden können. Als man dann endlich das traute Heim erreicht hatte steht man gewissentlich vor der Wahl irgendwas für die morgen anstehende Deutschklausur zu tun oder sich einfach nur schlafen zu legen, weil man eh viel zu erschöpft ist und, wie schon so oft vorgeschwärmt, einfach ein großer Freund vom Träumen ist, denn da hat man keine Probleme oder kann zumindest einfach aufwachen, wenn der Traum doch zu schrecklich wird dann wacht man einfach auf. Schön ist das Träumen. Der tendenziell eher blöde Tag endete dann noch mit einem Riss meiner Gitarrensaiten, dass heißt morgen darf ich mich der nervigen und viel zu aufwendigen Aufgabe des Saitenwechsels widmen, aber das wollte ich sowieso irgendwann mal machen und dann habe ich endlich einen Grund dazu. Leider muss ich zurückblickend auf den Monat sagen, dass ich sehr schreibfaul war. Es war nicht so wirklich mein Zeit. Das Wetter macht nur schlechte Stimmung, ständig ausfallende Proben wirklen sich auch nicht gut auf mein Gemüt aus, man hat für Klausuren gelernt und zusammengefasst gab es definitiv bessere Jahresabschnitte. Aber vielleicht hat das alles auch sein gutes und ich habs nur noch nich gesehen...

Dezember ist eh immer besser...
Pierre

Samstag, 28. November 2009

To Wish Impossible Things?


Meine Ohren dröhnen ganz fürchterlich denn zwei Stunden lang hatte ich meine Mickey Maus Kopfhörer auf dem Schädel und habe voll abgerockt, wie der Poser in mir gerne sagt. Ein wenig Musik für die gute Laune, mit ein wenig Muse, ein wenig Metallica aber vorallem mit ein wenig rumtüfteln an eigener Musik, die den Welterfolg und ausverkauft Stadien bedeutet oder vielleicht wenigstens eine Karriere als Club- oder Kleinhallenband, wie Tocotronic. Nur nicht so schrammelig sondern mit fetteren Gitarrenriffs, denn das macht wesentlich mehr Spaß zu spielen. Außerdem muss man dann nicht so pfiffig mit dem Text sein, denn man hat ja das absolute Ober-Rockgitarrenriff, dass alle einfach super finden und von tausend Nachahmern auf Youtube nachgespielt wird. Tja, das wär schon was, aber bis es soweit ist braucht es wohl noch ein bisschen. Ich rechne auch nicht damit, das wir jemals irgendwie zu was kommen, weil es dem Rest noch ein wenig am Arbeitswillen fehlt, aber die Betonung liegt hier hoffentlich auch noch. Wenigstens mal in Münster oder so mal im Sputnikcafe oder im Gleis 22 spielen und mal im Studio sone Erinnerungsscheibe aufnehmen, dass fänd ich schön, jetzt so gegen Ende hin. EPO Fans, gibt es ja schon einige und je mehr, desto näher geht es Richtung Weltherrschaft...

Those Days would never end...
Pierre

Apocalypse Please!


Ich bin mal wieder in der Stimmung fürs apokalyptische. Irgendwie will man dann, dass alles zu Bruch geht. Die Zivilisationen zerfallen und alle beginnt von neuem. Ich will nochmal, der Ausruf eines kleinen Kindes könnte für unseren Planeten doch eine atemberaubende Chance sein. Ich glaube zwar, dass alles im Großen und Ganzen gleich ablaufen würde, aber jeder kleine Unterschied wäre denk ich interessanter als jedes Buch, dass ein Mensch je schreiben kann. Ich weiss nicht warum, aber ich in letzter Zeit habe ich wirklich immer öfter das Interesse am großen Ende und so ganz genau weiss ich nicht waurm. Der Psychoanalytiker in mir sagt, dass ich unzufrieden mit der Welt, wie sie jetzt ist, bin und deswegen will, dass alles nochmal neu und besser wird. Vielleicht braucht es nur ein wenig Magie und alles Schlechte ist wie weggeblasen und ein wenig Zauberkraft haben wir doch alle in unseren Fingern. Ich weiss wofür ich meine benutze, denn vielleicht ist alles was es braucht nur der Flügelschlag eines Schmetterlings...

I use the chance!
Pierre

Donnerstag, 26. November 2009

Part of the Army...


Was mich genau geritten hat weiss ich nicht, aber es geht nach Oberhausen nächstes Jahr. Erster Juni ist der Stichtag für KISS! Ja die vier Männer, die alle wohl unsagbar geldgeil sind und vielleicht schon lange die Schminke an den Nagel hätten hängen sollen, aber gleichzeitig auch die vier Männer, die Rockmusik von heute mitgeformt haben und wohl gigantisch sind und waren, wie kaum eine andere Band. Warum sonst gibt es bis heute noch immer die KISS-Army, bei der sich jung und alt anmalen wie ihre Idole und Kisskonzerte besuchen. Außerdem ist die Musik einfach mal verdammt gut. Der gute alte Hard Rock der 70er und 80er als Rockmusik noch in Ordnung war und ein geiles Rocklied das nächste jagte. Ich freu mich jedenfalls schon auf Feuerwerk, gespucktes Blut, Gene Simmons riesige Zunge und ne Menge geile Musik und bekloppte Leute. Jedenfalls sinds ab nächste Woche Dienstag noch sieben Monate und dann geht die fette, fette Action...

I wanna Rock and Roll all Nite!
Pierre

Montag, 23. November 2009

Immer dieses Wetter...


Von wegen Sonnenschein, der Regen hat doch massiv genervt und trotzdem gehts mir doch ganz gut. Einfach von allem freisagen und auch wenn man morgen Mathe schreibt, einfach mal den Kopf zu machen. Kein Streß, denn heute war mir wirklich nur nach schlafen, Musik hören und Videospiele spielen. Außerdem sind Matrixes und Vektoren nicht so wahnsinnig anspruchsvoll, als das ich mir nen riesigen Kopf drum machen müsste. Morgen in der Schule nochmal alles flott einprägen und dann wird das schon. Ich hab ja auch sehr gut vorgelegt. Ich bin übrigens sehr angepisst vom jetztigen Herbst. Ich dachte immer ich bin großer Herbst- und Frühlingsfreund, aber nein Herbst ist verdammt scheisse. Es ist kalt, es regnet und die Bäume sehen auch nicht schön bunt, sondern einfach nur beschissen aus. Auf dem Kontinent der Schwerverbrecher, da ist jetzt Frühling oder in Ouagadougou, aber da will ich eigentlich nicht hin, weil ich mich mit Europa und in erster Linie Deutschland sehr angefreundet hab. So ein richtiges Europaland, das wäre ziemlich geil, aber bei dem ganzen Nationalstolz und Drang nach Unabhängigkeit wird das wohl nix. Aber es wär sicher irgendwie cool vorallem siehts besser aus eine Nation zu sein, wenn Aliens ma vorbeischauen. Da ist man sich wenigstens untereinander einig...

Oder so...?
Pierre

Sonntag, 22. November 2009

Just repeats on TV...


Irgendwie fühl ich mich niedergeschlagen. Ich weiss nicht warum, wo doch gestern die Kuh flog im EPO Hauptquatier, mit viel Musik und viel Alkohol und sowieso. Statt aber freudig an Musik Marke Eigenbau zu arbeiten war der Tag irgendwie verschenkt, einmal weil ich doch tierisch unausgeschlafen war aber auch, weil die Lust an allem gefehlt hat. Ein wenig Internetfernsehen geschaut, ein wenig richtiges Fernsehen geschaut um die alte Kugel ein wenig am Laufen zu halten, aber ich hätte auch einfach weiter schlafen können. Jetzt habe ich dann doch keine Lust, weil ich mich lieber noch mit ein wenig Musik vom Zugedröhnten zudröhnen lasse und wünschte ich wäre auch mal live dabei gewesen, wie zum Beispiel Markus Kavka. Ich muss mich echt reinhängen, denn eigentlich wäre ich sehr gerne Musikant, der mit Musik Geld verdienen kann, aber ich ahne, dass das alles nie was wird. Meine sonstige Zuversicht in alles und jeden und mein doch bestehender Glaube an das Gute in der Welt haben sich wohl unterm Bett verkrochen. Fuck it all, ich fühle mich giftgrün und gebe den heutigen Tag einfach auf, es ist doch nur alles stumpfe schlechte Laune...

Morgen scheint schon wieder die Sonne...
Pierre

Heller als ein Stern...


Alles ist laut und alles ist Rock'n'Roll und dabei wärs mir doch am liebsten leise. Ich bin total verträumt, auch aufgrund starke Alkoholisierung, aber die Botschaft bleibt gleich. Das Rezept vom Arzt ist da ich muss es nurnoch einlösen, doch die Reise hin zur Apotheke ist lang. Herz alle, Konto leer, irgendwie so ist es dann doch. Wird schon werden, sagt mir das Unbewusste, das jetzt dank des Schlüssels Alkohol auch mal was zu sagen hat. Nichts tut mehr weh und es ist leichter als gedacht. Unterwegs bin ich nicht mehr und verstanden wurde ich. Es ist eine reine Fülle von Glücksgefühlen und ich habe auch wenig Lust mich kaputt machen zu lassen. Mein Verstand und Herz laufen synchron und es tut nichts weh. Nur vor der magischen Hand, die zwei teuflische Worte aussprechen kann, davor hab ich ein wenig Angst, aber Prince Charming hat mir doch irgendwo seinen Segen gegeben. Offensiv wird das Unglück besiegt und ich bin der Beste, denn diese Welt zu bestaunen hat. Mein Sport, dem werde ich wieder nachgehen und ich habe richtig Lust. Es regnen die Wolken und alles ist toll...

Nichts ist besser...
Pierre

Donnerstag, 19. November 2009

Black Holes and Revelations...


Ich glaube ich bin ein großer Kneipenmensch. Ich genieße es mittlerweile doch sehr, die gemütliche Atmosphäre, die Umgebung gefüllt mit Leuten die ich nicht kenne, aber auch die breitgefächerte Schnapsauswahl. Schön, auch wenn es kostet, aber ich bin gern bereit auch ab und zu ein wenig Geld auszugeben. Dann wird man auch, so wie jetzt ein wenig betrunken und man denkt nach und schmiedet wieder Pläne, die niemals umgesetzt werden. Ich wünschte manchmal ich wäre da konsequenter, dann wäre mein Leben glaub ich besser, aber mit der Überwindung kämpfe ich doch viel zu oft und scheitere dementsprechend häufig. Alles versinkt in dem gefürchteten schwarzen Loch und die Offenbarung, dass man doch nicht so selbstbewusst ist, wie manche zu glauben scheinen. Egal, denn ich bin auch so zur Zeit ganz glücklich und kaputt machen ist grad echt nicht so angesagt. Ich bin für niemanden ein Trottel und den Oberflächlichen geb ich mich nicht hin. Wahrheit will ich und bis dahin heißt es: The superstar is sucked into the...

Supermassive Black Hole!
Pierre

Dienstag, 17. November 2009

You are my Muse...


Laser, Lärm und türkise Hosen, ein Abend der einfach alles hatte. Schnell hatte man sich bei den wilden Pogoaktionen nach vorne gedrängelt und konnte all das musikalische Feuerwerk live erleben. Ich habe dann gegen Ende, spätestens bei Stockholme Syndrome und Knights of Cydonia nicht mehr mitgesungen, weil ich einfach zuhören wollte, weil einfach alles arschgeil war quasi. Man ist am Ende zwar enttäuscht raus gegangen, weil einfach nicht alles das gespielt wurde, was man wollte, aber die Setlist war verflucht gut und die dazugehörige Show absolut spektakulär. So wirklich konnte man sich nicht beschweren, denn von neuen Album, welches ja der Anlass für die Tour war, wurden zumindest alle meine Lieblinge gespielt und dazwischen wurde ein Klassiker nach dem anderen rausgehauen. Der Kenner hat natürlich immer was zu merken, aber es sind alles nur Kleinigkeiten, die ein geniales Konzert hätten perfekt machen können, aber da bin ich im Nachhinein gerne bereit darüber hinwegzuschauen, wenn ich den fünfte Reihe Blick auf das Britentrio bedenken und die andauernden Momente des Staunens...

Ich will nochmal...
Pierre

Samstag, 14. November 2009

Irgendwie down...


Verhältnismäßig unspektakulär war heute irgendwie alles. Ich weiss auch nicht, aber der richtige Flash, der hat gefehlt und das ist schade, denn wenigstens für irgendwas konnte ich mich doch so schön begeistern in den letzten Tagen. Ein bisschen Schwermut ist wieder drin und ich komm mir irgendwie so unangebracht vor. Als ob man genau weiss, dass alles was man so in den letzten Tagen gemacht hat irgendwie genau falsch ist und man Zeit hätte besser investieren können. Doofes Gefühl, vorallem wenn man vorher mit der vielbeschworenen Gesamtsituation eigentlich sehr zufrieden war. Jetzt ist halt einfach wieder alles blöd und der nächste Motivator wird gesucht. Klausurenphase zieht einen halt immer runter. Montag Muse, das wird schön, neuer Televisiomat, das ist auch verflucht lässig und vielleicht ist noch irgendwas Drittes drin, von dem ich jetzt noch nichts weiss. Ich sollte mich mal wieder bei Smokey melden, ich glaube ich habes mal wieder nötig. Der hat wenigstens den Plan und hatte bisher am Ende doch immer was übrig für mich...

Halte es fest...
Pierre

Mittwoch, 11. November 2009

Suppe für den Kopf...


Erst wenn ein Kind in den Brunnen fällt, denkt man über den Brunnen nach. Robert Enke ist in einen solchen Brunnen gefallen. Depressionen. Ein Tabuthema bei uns und irgendwie verstehe ich nicht warum. So vielen Leuten geht es manchmal schlecht und fühlen sich unter Druck und das wirklich oft genug ohne das sies müssten, weil sie tolle Menschen sind, die auch so gut klar kommen könnten und die sind dann auch einfach mal krank. So wie Leute die Grippe haben, sind Leute depressiv. Das kann sich ganz schnell von alleine lösen, wie ne Grippe halt, wo ein bisschen Hühnesuppe und das warme Bett einen wieder fit macht, aber das kann auch ganz doll schlimm werden. Dann ist es auch nicht schlimm wenn man zum Arzt geht, der nicht Grippearzt sondern Psychoarzt ist. Bei mir hat die Hühnersuppe bisher immer irgendwie gereicht glaube ich. Weil jeder ist mal traurig und ich bin auch traurig und ich steh dazu. Deswegen gibts ja zum Beispiel auch dieses Stück Internet, wo man einfach mal sich den ganzen Kummer von der Seele reden kann ohne von irgendwem verurteilt zu werden. Jedenfalls, um zurück zum Punkt zu kommen, ist es doch irgendwie erstaunlich, dass erst der tragische Tod unseres Nationaltorwarts Anstoß gab mal von der Schweinegrippepanikmache abzusehen und mal über Probleme zu sprechen, die wesentlich wichtiger sind. Deswegen redet einfach mal über Probleme, mit Freunden, mit klugen Leuten die das gelernt haben oder im Zweifelsfall auch mit mir, denn Hühnersuppe kann ich immernoch für jeden kochen...

Mir gehts gut hoff ich...
Pierre

Dienstag, 10. November 2009

Hinter all diesen Fenstern...


Ach heute war ein schöner Tag, denn ich habe etwas getan, was ich schon in meiner Kindheit sehr genossen hab. Einfach mal aus dem Fenster schauen und das Schmuddelwetter genießen. Damals noch mit dreckig sein und Spaß in Pfützen verbunden ist es heute einfach die schwere und die herbstliche Stimmung, die mir so gut gefällt. Baby Melancholie und so, wenn man wieder beginnt zu philosophieren über die Welt und überhaupt. Dazu ein wenig schöne Musik und man ist wieder voll drin im Flow der großen Gedankengänge. Ein wenig Zukunft planen, ein bisschen über alles was ist und war nachdenken und ein wenig in Fantasien spinnen. So vergehen schnell die Stunden und irgendwann war die Ruhe auch gestört und all die magische Atmosphäre war verronnen. Das nächste mal habe ich vielleicht Lust auf einen kleinen Spaziergang. Freie Luft und freie Gedanken und so ein bisschen Vibes feelen, wie der Künstler in mir sagen würde. Nur ein ruhiges und schönes Plätzchen muss man finden, was bei einem hässlichen Dorf wie dem meinen nur schwer funktionieren wird. Eine Wanderschaft ans Wasser ist zwar weit, aber vielleicht auch mal nötig. Sowas wissen ja die wenigstens Leute zu schätzen, wenn man keine Bikinibräute begaffen kann...

Auf zum alten Strand...
Pierre

Montag, 9. November 2009

Inspiration, ja klar!


Traurig irgendwie, dass mir erst nichts zu schreiben eingefallen ist. Volle Möhre zwanzig Jahre Mauerfall und so ist halt was, das mich doch nicht wirklich interessiert und sonst ist auch einfach nichts los. Ein mittlerweile zur Gewohnheit werdender Missstand, der mich immer öfter dazu verleitet, inspiriert von irgendwelchen Musiken ein wenig Gedankenplausch aufzuschreiben. Das wirkt zwar alles etwas stulle und klingt nach wenig sinnvollem, ist aber an Tagen wie diesen wohl das Beste was man machen kann. Außerdem ist die gute alte Wortkryptik und voll mit geklauten Phrasen großer Musikanten zu sprechen einfach voll sau stark und man kann seine eigenes Wirrwarr unter das Wirrwarr anderer mischen und am Ende hofft man, dass das irgendwo Ertrag hat. So läufts doch immer. Das ist das, was die meisten als Inspiration bezeichnen. Versuchen was genauso zu machen, wie mans auf Platte hört, aber doch anders, damit man nicht verklagt wird. Deswegen vermischt man die Musik die man mag oder streicht ein bisschen was oder machts in ner anderen Sprache. Deswegen klingt viel Metalmusik so gleich und deswegen klingt so viel Deutschrock so gleich und Indie-Rock, dessen Name ich verabscheue, klingt auch immer gleicher. Wenn man dann nämlich auch noch immer über das gleiche singt, ist irgendwann nicht mehr zu unterscheiden zwischen dem ganzen Musikeinheitsbrei. Mir auch egal, denn ich mach irgendwas geklautes und werd reich, es bleibt nur zu hoffen, dass ich mir gute Anwälte leisten kann...

Seltsamer Gedankengang...
Pierre

Samstag, 7. November 2009

Es braucht eine schmutzige Stadt...


Ich hatte es im Gefühl, heute Abend würde ich nicht alt werden. Geburtstagsfeier schön und gut, aber so ganz war mir doch nicht nach Mensch zumute. Zu sehr liegt einem doch die Last vergangener Tage auf den Schultern und zu sehr brauch man mal wieder ein bisschen Raum für sich. Deswegen wieder Nachtfahrt, wenn auch nicht so umfangreich und jetzt noch ein wenig schreiben und Musik hören. Manchmal wenn so viel geballter Menschenstreß ist, wie beim Kulturabend, dann hat man diese Meute wirklich satt. Einfach abschalten vergessen und lieber wieder Pläne schmieden, was Zukunft sein soll. Wie gerne würde ich Menschen besuchen in Frankfurt/Oder denn Schnaps vernichten wäre jetzt irgendwie mein Ding. Wärme von ganz tief innen ist das und viel schöner werden Sachen auf dieser Welt auch nicht. In aller Hässlichkeit sticht das wundervolle nämlich im hervor und wird um so vieles wundervoller. Vielleicht werd ich doch mal zuhören, wenn alle Welt singt und sagt, was ich machen soll. Weiter gehts und mit dem Kopf voran und dem Herz mutig schlagend. Irgendwo dazwischen tuts dann vielleicht weh, aber das ist egal denn das gehört dazu und die Fahrt im Taxi wird sicher das beste, was ich je gemacht habe...

Der Kampf geht weiter...
Pierre

Freitag, 6. November 2009

Just EPO!

Höchst zufrieden. Hellauf begeistert sozusagen. EPO war super und der Kulturabend im allgemeinen auch. Ein Haufen Kohle ist dabei rumgekommen, dank großzügiger Spenden und Einnahmen bei Catering und man kann quasi vom gängigen vollen Erfolg sprechen. Dann noch ein wenig feiern in der Kneipe und jetzt bin ich noch dabei den Heißhunger mit Marzipankartoffeln und Chips zu befriedigen. Mittelmäßige Erfolge, mehr ist beim wirklich nicht zu verzeichenen, aber gleich geht es eh schlafen. Ich sehe zwar schon, wie Schule morgen der Horror wird, aber was solls. Einen tollen Abend muss man auch mal mit einem schlimmen morgen ausgleichen. Karma und so. Ich finde es ja immernoch faszinierend, dass wir so super toll waren. Eine Gemeinheit mit dem Spotlight, dass mir das Augenlicht weggelasert hat, was zu einem leichten Verspieler geführt hat, mehr war wirklich nicht zu beklagen und spätestens bei der alten Ärztekamelle waren Leute sogar am klatschen und die Hütte stand, für Kulturabendverhältnisse auf dem Kopf. Die Konkurrenz, denn es ist ja immernoch ein bisschen Beef und so, haben wir diesmal wohl geschlagen und ich kann mich jetzt beruhigt hinlegen...

Gitarrist der Band EPO...
Pierre

Mittwoch, 4. November 2009

Nein, nicht Doping!


Ich muss wichtiger werden. Soundcheck oder Generalprobe oder wie auch immer und alles ging kreuz und drüber. Dafür dann noch ewig warten und nichts geht richtig, das ist doch alles blöd. Da will man doch ein Kirk Hammett oder so sein, der einfach auf die Bühne kommt, vier bis fünf fette Gitarrenriffs spielt und damit der Soundcheck abgehakt ist. Natürlich haben die ne feste Crew, die das Spiel schon tausende Male gespielt haben, aber wieso hab ich das nicht? Weil mir die Kohle fehlt und Kohle als Musiker kriegt man nur wenn man wichtig und erfolgreich ist. Das Ziel ist also klar. EPO muss zu weltweitem Ruhm aufsteigen und das sobald wie es nur geht. Dazu kommen dann exessive Drogenpartys mit ganz viel Nutten und noch mehr Koks, wie es sich für fesche Szenetypen gehört und schon bist du im Rockhimmel angekommen. Dann noch ein tragischer Heldentod quasi, wo das grenzenlose Genie schon mit jungen Jahren verstirbt und Frau und Kinder hinterlässt. Die haben dann nämlich ausgesorgt und müssen nur zusehen, dass das mit dem Erbe nicht ganz so sehr an die Presse kommt, wie bei Musikantenkollege Kurt Cobain oder Michael Jackson. Das kann ja alles noch bewerkstelligt werden und für weltweiten Ruhm und Erfolg ist es nie zu spät...

Sonst wohn ich unter der Brücke...
Pierre

Montag, 2. November 2009

If I Was A...


Lustiges Interview vom Musikexpress mit Muse. Zettel ziehen aus einer Teekanne und sagen, was für ein Musikinstrument man zum Beispiel wäre. Da hab ich mich gefragt was wäre ich zum Beispiel. Das ist zwar ein recht sinnfreies Spiel, aber man macht sich doch gedanken. Welche Farbe wäre ich zum Beispiel? Wahrscheinlich Grün. Weil das ist ja voll mit Hoffnung und Frühling und ich bin immer hoffnungsvoll und steh voll auf Frühling. Gott damit könnte man natürlich jetzt Seiten füllen und sinnloser Stuss war schon immer mein Ding, aber eher ist doch zu bemerken, dass es tatsächlich noch richtig lustige Interviews gibt. Nicht immer der selbe Blödsinn mit Fragen nach der neuen Scheibe, der Tour und der Zukunft der Karriere. Lieber einfach mal ein bisschen stulle sein, ist nämlich ab und zu auch ganz lustig und ich kann mir vorstellen, dass es wesentlich unterhaltsamer für die Interviewten ist, als die selbe Geschichte immer wieder zu erzählen. Leider hab ich bei Youtube keine weiteren Interviews dieser Sorte gefunden, aber jetzt weiss ich wo ich, wenn ich superberühmt bin mal zum Interview will...

I'm rich biatch!
Pierre

Sonntag, 1. November 2009

Breaking through....


Biermensch ist irgendwie nicht so mein Ding. Wenn man einmal im Rausch ist, dann arbeitets sich zwar ganz lässig, aber besoffene Leute sind mir einfach zu doof. Deswegen gings dann auch relativ bald auf in die traute Heimat. Nachdem ich kurz Taxi gespielt habe und noch Menschen in Warendorf deponiert hatte hieß es dann wieder Nachtfahrt. Die Magie ebensolcher Nachtfahrten habe ich bereits beschrieben und diesmal wars genauso. Ich glaube ich habe verstanden, warum ich kein Diskotheken und Partymensch bin. Zu viel Alkoholexzesse und zu viel Krach. Immer wieder beobachte ich dann, wie sich wundervolle Frauen, in ihrem Alkoholrausch, den teilweise dümmsten Männern hingeben. Alkohol macht gefügig und es genug, die das zu nutzen wissen. Bei mir hakt es da an zwei Dingen glaub ich. Einmal fehlt mir doch irgendwo das Selbstvertrauen, aber daran kann man ja noch arbeiten. Was mich doch mehr daran stört ist, dass es doch nur das blinde Ausnutzen ist und das mir nie nach wildem Rumgeknutsche für einen Abend war. Vorallem nicht wenn die quasi Außerwählte davon sowieso nur die Hälfte mitkriegt. Auch wenn das jetzt nach einem arroganten Egopolieren klingt, es ist mir doch eine Sache die am Herzen liegt. Gleichzeitig ruht im eigenen Blick natürlich auch eine gewisse Portion Neid, denn für den Moment ist das sicherlich sehr schön, aber der Blick über den Tellerrand ist mir doch sehr unangenehm. Man muss einfach mal sein bisschen Mut zusammen. Der eigene Held für den Moment, das muss doch zu machen sein, denn sich immer weiter an der Eifersucht sattfressen, das kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.

Trapped in God's program...
Pierre