
Angefangen hat alles mit einer kleinen Wohnung und ich hatte nichtmal einen Job. Aber jetzt lebe ich in einer Riesenvilla, bin Raketenwissenschaftler und habe Frau und Kinder. Dazu jeder Menge verrückte Gegenstände, die mich ganz lustige Sachen machen lassen. Das ganze habe ich an einem Tag geschafft und nun ist mir langweilig........
So die Lebensgeschichte von Pierre Ibe, Bewohner von Sim City. Sei es Sims 1 oder Sims 2 oder eines der trillionen Addons, irgendwie ist es immer das gleiche. Bei Null anfangen, hocharbeiten, Langeweile. Die Idee des virtuellen Puppenhauses hat sicherlich etwas geniales, jedoch ist die Umsetzung nicht für lange Zeit geschaffen, zumindest nicht für mich. Die Spielmechanik gleicht einem etwas komplexeren Tamagotchi. Der kleine Sim muss nämlich essen, schlafen, aufs Klo, sich waschen, mit andern Leuten reden und Spaß haben. Kriegt er dies nicht leidet er irgendwann an Minderwertigkeitskomplexen und stirbt. Grade der Teil hat mir am Spiel sehr gut gefallen. Wenn man dann noch ein großes Haus, viel Spielzeug und edle Möbel haben will muss man auch arbeiten. Dafür gilt es dann den Sim durch Training in Form zu bringen, körperlich wie geistig. Hat man das alles erfolgreich gemacht kann man auchnoch heiraten und ein paar Sprösslinge in die Welt setzen. Wer jetzt aufpasst merkt: Sims ist ein Endlosspiel. Man spielt Generation um Generation bis einem das Spiel zum Hals raus hängt. Bei mir ist das schnell passiert aber es gibt wirklich Leute, die mitterweile in der hundertsten Simgeneration sind und einen virtuellen Stammbaum haben der von hier bis nach Kambodscha reicht.
Mir reicht der kurzweilige Besuch jedoch völlig aus, denn Puppenhaus hab ich nie gemocht....
Grüße
Pierre

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