
Vor ein paar Tagen habe ich von den Sims berichtet. Virtuelle Puppenhaus, Papa, Mama, Kind, beruflicher Erfolg etc. Doch die ganze Nummer geht noch eine ganze Ecke größer und komplexer. Dann hat man statt drei oder vier Sims 300.000 bis 400.000 und statt einem Haus mehrere hunderte oder sogar Tausende. Wir haben das Simshaus verlassen und befinden uns in Simcity. Ich muss sagen, dem virtuellen Städteplaner konnte ich wirklich viel abgewinnen. Um das Spiel kurz zu erklären: In Simcity muss man, wie der Name vermuten lässt gleich eine ganze Stadt gründen und verwalten. Dabei muss man für Wohnungen sorgen und für Industrie- und Gewerbegebiete. Außerdem baut man Kraftwerke für Strom, Straßen, sorgt für Wasserversorgung und Müllentsorgung. Wer das alles geschafft hat draf noch für Bildungseinrichtungen, Feuerwehr und Polizei sorgen und darf mit Parks und anderen Freizeiteinrichtungen die Stadt verschönern. Dabei ist das oberste Ziel möglichst viele Bewohner in die virtuelle Stadt zu locken um ordentlich Steuern zu kassieren. Und damit kommen wir zu wirklich komplexen Teil des Spiels, denn eins muss man Entwickler Maxis lassen. Ein solch komplexes Steuersystem habe ich selten gesehen. Man kann wirklich jeden Mist regulieren und verändern. Gesetzte können entworfen werden, die zum Beispiel das Glücksspiel in der Stadt erlauben oder man kann bestimmen wie viel Geld in die Schulen der Stadt fließt um damit die Schülerzahlen zu regulieren. Dabei haben alle Veränderungen auch Auswirkungen auf die Stadt. Erhöht man beispielsweise die Abgaben für die Industriegebiete werden sich weniger Firmen dort ansiedeln. Senkt man die Steuer erhöht sich die Attraktivität der Stadt und mehr Betriebe stoßen hinzu. Hat man dann die Balance in der Finanzpolitik gefunden hat man die Chance besondere Bauwerke zu erhalten, ein Rathaus, eine große Messehalle oder einen Raumhaufen. Bis man das jedoch geschafft hat sind sicherlich schon viele Stunden in Pierreville oder Pierretown oder sonst wo verflossen. Ich selbst habe es mal bis zu einer Millionenmetropole gebracht mit allem drum und dran. Das hat mich natürlich ein enormes Maß an Zeit gekostet, doch als Bürgermeister von Pierrehausen muss man auch mal Prioritäten kennen. Achja wem die kreative Namensgebung meiner Städte aufgefallen ist, dem sei gesagt, dass ich nirgends lieber wohnen würde als in einer Stadt die meinen Namen trägt.....
Cheers
Pierre

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