
Sie sitzen in den Kinosessel und verfolgen gebannt das Geschehen auf dem Screen. Titanic läuft und die, die so nah am Wasser gebaut sind fangen an zu heulen wenn Kate Winslet am Bug des Schiffes steht und die Arme ausbreitet. Da in diesen epischen Moment schreit einer von hinten rein: "Die geht doch am Ende eh unter!" Und schon ist das Feeling zerstört. Herrlich, denn das könnte ich gewesen sein. Satte zwölf Oskars hat die wohl bekannteste Kreuzfahrt dieser Welt erhalten. Wofür? Keine Ahnung. Scheinbar ist 1998 nur Dreck im Kino gelaufen, denn wie sollten diese 3 Stunden geballerter Langeweile und übertriebener Schnulzerei auch nur einen Oskar gewinnen? Wem dann der ganze Film noch nicht schmalzig genug war, der durfte sich mit Celin Dion und "My Heart will go on" den emotionalen Killingblow geben. Schrecklich, einfach schrecklich. Sogar Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit" konnte mich mehr fesseln als Titanic, das war wenigstens noch lustig....
Grüße
Pierre

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