Es war wie ich es erwartet hatte. Zwar gabs langweilige Vorträge, aber dafür einen tollen Auftritt der "Blue Man Group" und tolle Freizeitmöglichkeiten. Hyper, Hyper nix beschreibt den Aufenthalt in Berlin besser. Auch wenn man den halben Tag damit beschäftigt war Protokolle zu kritzeln und Reden zu folgen war Stufenfahrt nach Berlin richtig geil. Freizeittechnisch schlenderte man durch die Innenstadt, schlich durch den ein oder anderen Laden oder ging in der nächsten Burgerbude etwas essen. Untergebracht in einer christlichen Jugendherberge konnte man leider nicht wie erhofft die Kuh fliegen lassen, was man dem Alkoholverbot und der Nachtruhe ab 23.00 zuschreiben konnte. Die Zimmer waren garnicht übel, was fehlte waren eigene Duschen und circa 20cm zusätzliche Bettlänge. Essen war in der Regel auch in Ordnung. Häufig irgendwas vom wie Burger König oder so, aber ein mal Pizzeria und zwei mal aus der Herberge. Letzteres war nicht das prallste aber ich glaube man kann es unter "besser als garnix" verbuchen. Bleiben noch meine beiden Highlights. Als erstes wäre da der Besuch des "Hardrock Cafe Berlin" zu nennen. Ich sag euch, für einen Musikbegeisterten wie mich war das der Himmel auf Erden. Autogramme, signierte Gitarren und Platinplatten von Bands wie Guns 'n Roses, Metallica, AC/DC, Oasis, ZZ Top und Co ließen mich doch verdammt staunen. Gegessen haben wir dort aber nichts, denn dafürs ist es einfach zu teuer. Da hab ich mein Geld lieber in ein T-Shirt investiert, davon hab ich nämlich länger was und man hat ein schönes Souvenir. Bleibt als weiteres Highlight die Blue Man Group zu nennen. "WOW!", ich habe gestaunt wie ein kleines Kind als die blauen Männer ihrer Show irgendwo zwischen Musik, Theather und Pantomime auf der Bühne vorführten. Farbenspiele, Röhrentrommeln, ein Rocklehrgang und Klopapier, das von der Decke kommt. Ja es war abgefahrener Scheiss, den man zu sehen bekamm, aber geiler abgefahrener Scheiss. Und wenn sie dann durch Publikum stiegen und Auge in Auge mit einem standen, da waren einem diese Riesenschlümpfe auch irgendwie ein bisschen gruselig. Nach Ende der Vorstellung gaben sich die drei dann nochmal die Ehre im Foyer und neben einem Foto mit mir und einem "Blue Man" hab ich mir auch eine Hand voll Farbe mitgenommen. Das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe einem auf den Kopf gefasst, was eine blaue Pfote zur Folge hatte.
Da bleibt abschließend wirklich nur nochmal "Hyper, Hyper" zu sagen, denn ich wüsste nicht was eine solch grandiose Fahrt besser beschreiben könnte.
Cheerio
Pierre
Freitag, 29. Februar 2008
Sonntag, 24. Februar 2008
Wochenlange Pause....
Naja es ist nichtmal ne ganze Woche. Freitag bin ich nämlich schon wieder daheim, aber bis dahin bin ich in unserer schönen Hauptstadt Berlin. Nichtmal mehr zwölf Stunden ist die Busfahrt entfernt und dann heißt es arbeiten aber auch viel Freizeit und Rahmenprogramm. Museen anschaun, Vorträge anhören, disskutieren und noch mehr Vorträge anhören werden wahrscheinlich eher den Hauptteil ausmachen. Dann eine Facharbeit zusammenrotzen und abgeben...
Nicht so toll ich weiss aber besser als Schule find ichs schon. Höhepunkt, was das Programm angeht wird sicherlich der Auftritt der Bluemangroup. Ich fands schon immer toll, wenn man Ausschnitte aus dem Programm der Blaumänner auf dem Screen verfolgen konnte. So live und in Farbe stell ichs mit noch ne Ecke witziger vor. Nachbericht und so werden da natürlich folgen. Bis dahin bleibt zu sagen mir nur mich vorerst zu verabschieden, denn es ist Zeit fürs Bett, der Bus kommt schon um acht.
Bis Freitag
Pierre
Nicht so toll ich weiss aber besser als Schule find ichs schon. Höhepunkt, was das Programm angeht wird sicherlich der Auftritt der Bluemangroup. Ich fands schon immer toll, wenn man Ausschnitte aus dem Programm der Blaumänner auf dem Screen verfolgen konnte. So live und in Farbe stell ichs mit noch ne Ecke witziger vor. Nachbericht und so werden da natürlich folgen. Bis dahin bleibt zu sagen mir nur mich vorerst zu verabschieden, denn es ist Zeit fürs Bett, der Bus kommt schon um acht.
Bis Freitag
Pierre
Samstag, 23. Februar 2008
I'm singing and dancing in the Rain...

Oh wie sehr freue ich mich doch zuweil, wenn es auf dem Weg nach Hause beginnt zu regnen. Denn dann bin ich oft gewillt einen unvergessenen Klassiker anzustimmen. "Singing in the Rain" von Gene Kelly. Weltbekannt und wundervoll wie ich finde. Es ist einfach zauberhaft, wenn Gene Kelly im strömenden Regen beginnt zu tanzen und zu singen. So erfreut wie er durch die Pfützen springt kann man den sonst so bösen Regen eigentlich garnicht mehr hassen. So zumindest bei mir. Der gleichnamig Film "Singing in the Rain" oder zu deutsch "Du sollst mein Glücksstern sein" ist da für mich schon fast nebensächlich. Und wo wir bei Filmen sind. In meinem Lieblingsstreifen Clockwork Orange spielt dieses wundervolle Lied auch eine entscheidende Rolle. Im Zusammenhang mit einer Vergewaltigungsszene ist es aber dann nicht mehr ganz so unterhaltsam. Leider gibt es nicht viel mehr zu diesem wunderbaren Stück Film- und Musikgeschichte zu sagen, denn jeder kennt es. Zumindest die ersten vier Zeilen. Wer gerne auch mal den Rest hören will zusammen mit der wunderbaren musikalischen Begleitung und dem dazugehörigen Tanz im Regen, dem präsentiere ich hier das Originalvideo zu "Singing in the Rain"
I'm singing and dancing in the Rain
Pierre
Freitag, 22. Februar 2008
Vor den Spießern auf der Flucht...

Sie sind da. Karten, der Stücker zwei, für mich und einen Droog, für ein Konzert von Tocotronic in Münster. Ich freu mich riesig, denn ich weiss was mich erwartet. Im Herbst 2007 hab ich ein Konzert der Band in Bielefeld besucht und kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich köstlich unterhalten habe. Die 4 mittlerweile älteren Herren aus Berlin und Hamburg wissen wie man Konzerte gibt und können für ein einhalb bis zwei Stunden eine wirkliche Pracht sein. Weiter möchte ich mich aber grad auch nicht über Tocotronic auslassen, denn das findet sicherlich noch Platz in einem anderen Post.
Viel lieber nochmal der Aufruf, dass sich jeder der Zeit und Lust hat eine Karte kaufen soll, denn Tocotronic sind toll und Livemusik sowieso. Und 21 Euro sind für ein Urgestein deutscher Indiekultur sicher nicht zu viel verlangt.
Wir müssen kapitulieren!
Pierre
Donnerstag, 21. Februar 2008
Nennen sie etwas.....

"Nennen sie ein besonders farbenfrohes Tier!" Solche und andere schwere Fragen warteten auf die mutigen Familien, die sich dem Familienduell stellten. Die Top-Antwort "Zebra" liegt hier natürlich auf der Hand. Ach was konnte man vom Familienduell lernen. So lernte man geheime Delikatessen wie die Cheeseburgersuppe kennen oder bekam mit "Video gucken" einen wunderbaren Ausweichplan, wenn der Fernseher mal kaputt war. Wer jedoch dachte, dass diese blitzgescheiten Antworten schon alles sind, was unsere tapferen Kandidaten auf dem Kasten haben, der irrt. Schon zu beginn konnte man sich vom hohen Intellekt der Teilnehmer überzeugen, wenn sie mit smarten sprüchen wie "Ich bin der Heinrich und ich bin ein Glückskleeblatt" die Zuschauer und den Moderator auf ihre Seite zu bringen. Womit wir zu einem Kronjuwel deutscher Fernsehgeschichte kommen. Werner Schulze-Erdel, der es 2000 Folgen lang wusste, wie man ein Publikum zu unterhalten hat. So konnte er die Massen begeistern, wenn er einen seiner berühmten Witze aus dem Ärmel zog oder das ein oder andere Liedchen anstimmte. Und selbst wenn es seine Gäste für nötig hielten das Familienduell als Castingshow zu missbrauchen, in dem sie zum Beispiel ein Tänzchen hinlegten oder ein Ständchen auf dem Waldhorn gaben, war Werner hell auf begeistert und trat auch gerne selber in Aktion. Wer jetzt denkt, dass mehr Spannung garnicht existieren kann, der irrt gewaltig. Wenn es dann schließlich um die 100.000 Mark ging und es 200 Punkte in der Finalrunde zu erreichen galt, war man so gespannt vor dem Fernseher, dass bei einem die Ohren begannen zu flattern.
Wie gerne denke ich zurück ans Familienduell und vielleicht, nur vielleicht kommt das schwerste Quiz der Welt zurück in unsere Programme.
Um die Schwierigkeit dieser einzigartigen Gameshow noch einmal zu demonstrieren hier noch einmal die schwersten Fragen mit den verblüffensten Antworten.
Goodbye Familienduell
Pierre
Dienstag, 19. Februar 2008
U.S. Army zum selber spielen....
"I want you for U.S. Army!" Wer dachte das der gute, alte Uncle Sam die Krönung amerikanische Armeepropaganda ist, der irrt gewaltig. Im Zeitalter von Television und Computer expandiert auch das Rekrutierungswesen. Wer heute die Jugend für den Krieg begeistern will, der muss mehr bieten als einen Mann, der penetrant mit dem Zeigefinger auf einen zeigt. Was Jugendlichen wollen ist ein Vorabpacket. Quasi die Army schonmal antesten und genau da hat man die Marktlücke gesehen. Denn wo könnte man besser üben als vorm heimischen PC-Monitor. Richtig, die Armee hat ihr eigenes Computerspiel. Der Name ist denkbar simple und lautet "Americas Army". Ein Ego-Shooter, der einen direkt in die Action eines Kriegszenarios stürzen soll. Das ganze natürlich kostenlos überall zum Download. Schon ein feiner Zug nicht? Denn spielerisch ist Americas Army ein echt solider Shooter. Taktisch garnicht so schlecht und auch grafisch für Freeware echt nicht übel. An dier Werbung gewöhnt man sich schnell und da das Spiel schon fast zwei Jahre auf dem Buckel hat, sieht man auf den vielen von Fans gebauten Maps sowieso nichts mehr davon.
Intressanter wohl die Frage was man davon halten soll. Mir persöhnlich ist es ziemlich egal, denn ich werde wohl nie Mitglied der U.S. Army werden. Und wer doch die Chance bekommt, der wird seine Entscheidung wohl kaum von einem Computerspiel abhängig machen. So kann man sich im Endeffekt nur bedanken, denn bei einem Spiel umsonst sag ich nicht nein.
WEGTRETEN!
Sergeant Pierre
Montag, 18. Februar 2008
Puppenhaus nur größer.....

Vor ein paar Tagen habe ich von den Sims berichtet. Virtuelle Puppenhaus, Papa, Mama, Kind, beruflicher Erfolg etc. Doch die ganze Nummer geht noch eine ganze Ecke größer und komplexer. Dann hat man statt drei oder vier Sims 300.000 bis 400.000 und statt einem Haus mehrere hunderte oder sogar Tausende. Wir haben das Simshaus verlassen und befinden uns in Simcity. Ich muss sagen, dem virtuellen Städteplaner konnte ich wirklich viel abgewinnen. Um das Spiel kurz zu erklären: In Simcity muss man, wie der Name vermuten lässt gleich eine ganze Stadt gründen und verwalten. Dabei muss man für Wohnungen sorgen und für Industrie- und Gewerbegebiete. Außerdem baut man Kraftwerke für Strom, Straßen, sorgt für Wasserversorgung und Müllentsorgung. Wer das alles geschafft hat draf noch für Bildungseinrichtungen, Feuerwehr und Polizei sorgen und darf mit Parks und anderen Freizeiteinrichtungen die Stadt verschönern. Dabei ist das oberste Ziel möglichst viele Bewohner in die virtuelle Stadt zu locken um ordentlich Steuern zu kassieren. Und damit kommen wir zu wirklich komplexen Teil des Spiels, denn eins muss man Entwickler Maxis lassen. Ein solch komplexes Steuersystem habe ich selten gesehen. Man kann wirklich jeden Mist regulieren und verändern. Gesetzte können entworfen werden, die zum Beispiel das Glücksspiel in der Stadt erlauben oder man kann bestimmen wie viel Geld in die Schulen der Stadt fließt um damit die Schülerzahlen zu regulieren. Dabei haben alle Veränderungen auch Auswirkungen auf die Stadt. Erhöht man beispielsweise die Abgaben für die Industriegebiete werden sich weniger Firmen dort ansiedeln. Senkt man die Steuer erhöht sich die Attraktivität der Stadt und mehr Betriebe stoßen hinzu. Hat man dann die Balance in der Finanzpolitik gefunden hat man die Chance besondere Bauwerke zu erhalten, ein Rathaus, eine große Messehalle oder einen Raumhaufen. Bis man das jedoch geschafft hat sind sicherlich schon viele Stunden in Pierreville oder Pierretown oder sonst wo verflossen. Ich selbst habe es mal bis zu einer Millionenmetropole gebracht mit allem drum und dran. Das hat mich natürlich ein enormes Maß an Zeit gekostet, doch als Bürgermeister von Pierrehausen muss man auch mal Prioritäten kennen. Achja wem die kreative Namensgebung meiner Städte aufgefallen ist, dem sei gesagt, dass ich nirgends lieber wohnen würde als in einer Stadt die meinen Namen trägt.....
Cheers
Pierre
Sonntag, 17. Februar 2008
Ficken, Ficken, Ficken!

In Deutschland kommen sind wir eigentlich noch ganz gut weggekommen. Wo im prüden Amerika des öfteren mal ein "PEEP!" im Television zu hören kann man bei uns noch gerne mal Fotze, Hure oder Ficken sagen. Fragt sich nur warum das in den Staaten nicht so geht? Wenn Fernsehn verschwommen und mit piepen durchsetzt ist so wie dort, da is das ja nur die halbe Freude. Wahrscheinlich geht das ganze auf irgendein veraltetes Gesetz zurück, wie das Verbot Affen in der Badewanne zu halten oder das Verbot von Analsex am Sonntag. Schön das wenigstens das in Deutschland besser läuft. Da wird geflucht bis der Teufel kommt und man sieht des öfteren den ein oder anderen Mops durchs Bild wackeln. Bei uns ist es dann wohl eher die Gewalt, die für Aufsehen sorgt. Da ist man schon fast ein politisch Verfolgter wenn man sich SAW und Co im Fernsehn anschaut.
Der ganze Fickendebatte hat Harald Schmitt zusammen mit Oliver Pocher die Krone aufgesetzt. Seht selbst:
Bis bald
Pierre
Samstag, 16. Februar 2008
Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Bald steht die Berlinfahrt an. Soll heißen unsere Stufe fährt eine Woche nach Berlin und macht da Projekte zu verschiedenen gesellschaftswissenschaftlichen Themen. Da hört man sich dann Vorträge an stellt ein paar Fragen und schreibt das ganze in Protokollbögen auf.Hört sich ja ganz ok an, denn immerhin hat man auch ein gutes Stück Freizeit und in Berlin kann man sich sehr gut beschäftigen und einen Abend gehts noch in eine Vorstellung , aber die ganze Sache hat auch einen derben Haken. Neben den Protokollen, die man zu jedem Vortrag verfassen muss, wird auch eine komplette Facharbeit gefordert, die eines der Vortragsthemen behandelt. Nachdem man sein Thema gewählt hatte, hat einem der entsprechende Fachlehrer mit einer wahnsinnigen Zettelwirtschaft bombadiert. Die muss man dann durcharbeiten und schriftlich zusammenfassen. Abgabefrist kommender Montag. Ich fauler Sack hatte natürlich bisher keine Lust und hab dann angefangen das Teil zusammen zu schreiben. Mitterweile sieht das aber schon echt solide aus und so werde ich wohl den ersten Abgabetermin einhalten. Bei der kommende Facharbeit ist das dann wieder ne andere Sache.....
Cheers for Fears
Pierre
Freitag, 15. Februar 2008
Bundesvision oder so....

Es gab wirklich viele gute Bands beim Bundesvision Songcontest 2008. Madsen, Sportfreunde Stiller, Peilomat oder Jennifer Rostock. Und wer gewinnt? Subway to Sally. Ein Evanescenceverschnitt aus Brandenburg. Langweilig und unkuhl. Der zweite von der Sorte wartete auf Platz drei und hieß Down Below. Meinem Ton hört man an, dass ich nich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis bin. Clueso auf Platz zwei ist zwar etwas, mit dem ich mich anfreunden kann aber wirklich glücklich bin ich damit nicht. Dieser Herbert Grönemeyer auf Klebstoff ist einfach zu hibbelig für seine Musik. Platz vier und fünf waren dagegen wieder eine Freude. Madsen mit Nachtbaden und Jennifer Rostock mit Kopf oder zahl. Beides in meinen Augen sehr schöne Bands mit sehr schönen Liedern. Überrascht hat mich die Platzierung der Sportfreunde und von Das Bo, die in meinen Augen Anwärter auf den Titel waren. Das deutsche Volk scheint wohl einen anderen Musikgeschmack zu haben als ich, aber nicht jeder kann so erleuchtet sein wie ich. So bleibt zu hoffen das nach Oomph! und den besagten Subway to Sally endlich mal jemand, den ich auch leiden kann den Songcontest gewinnt.....
Bis denne
Pierre
Mittwoch, 13. Februar 2008
Die geht doch am Ende eh unter!

Sie sitzen in den Kinosessel und verfolgen gebannt das Geschehen auf dem Screen. Titanic läuft und die, die so nah am Wasser gebaut sind fangen an zu heulen wenn Kate Winslet am Bug des Schiffes steht und die Arme ausbreitet. Da in diesen epischen Moment schreit einer von hinten rein: "Die geht doch am Ende eh unter!" Und schon ist das Feeling zerstört. Herrlich, denn das könnte ich gewesen sein. Satte zwölf Oskars hat die wohl bekannteste Kreuzfahrt dieser Welt erhalten. Wofür? Keine Ahnung. Scheinbar ist 1998 nur Dreck im Kino gelaufen, denn wie sollten diese 3 Stunden geballerter Langeweile und übertriebener Schnulzerei auch nur einen Oskar gewinnen? Wem dann der ganze Film noch nicht schmalzig genug war, der durfte sich mit Celin Dion und "My Heart will go on" den emotionalen Killingblow geben. Schrecklich, einfach schrecklich. Sogar Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit" konnte mich mehr fesseln als Titanic, das war wenigstens noch lustig....
Grüße
Pierre
Dienstag, 12. Februar 2008
Yoyo tight, alta!

Schrecklich wie sich manche Menschen unterhalten. Da werden "Pussys gebangt", da wird "fresh gespittet" und mit den "Homies" "fickt" man die "bitches" mit denen man "Beef" hat. Das man durch solche Primitivsprache und ein paar Reime dann auch noch ohne Ende Geld verdienen kann verstehe ich dann gleich garnicht. Doch leider Gottes muss ich sagen, dass auch ich diesen Hip-Hop Slang das ein oder andere mal verwende. Auch wenn häufig nur scherzhaft und spöttisch, haben sich tatsächlich Worte wie "Alter" zu meinem Leidwesen in meinen normalen Alltagswortschatz eingebürgert, was ich natürlich versuche nach Möglichkeit abzuschalten. Warum? Weil ich mich gerne gepflegt unterhalten möchte. Und mein bisschen Nadsat (siehe Clockwork Orange, Nadsat) ist Slang genug, neben den Fachwörtern, die ich versuche so häufig wie möglich zu gebrauchen. So bleibt zu hoffen, dass ich mich an meine Vorsätze halten kann und die "tighten Bitches" nur im Scherz Verwendung finden.....
Cheerio
Pierre
Sonntag, 10. Februar 2008
Spielberg vor die Säue?

2005 schloss der Spieleriese Eletronic Arts einen Deal, der eigentlich einen Epos in der Videospielwelt bedeuten sollte. Der große Steven Spielberg hat sich bereit erklärt ganze drei Spiele für EA zu entwickeln. Oh was hatte man für Erwartungen. Der Schöpfer von E.T. und Jurassic Park wird wohl einen Epos entwickeln wie es ihn nur selten gegeben hat. Etwas besonderes und in seiner Form nie da gewesenes. Etwas besonderes werden wie wohl bekommen, aber ich befürchte wohl nichts episches Boom Blox ist der Name des Spielbergtitels für Wii und Mobiltelefon und es sieht aus wie Jenga nur in ganz doll bunt mit viereckigen, kleinen Lebewesen. Fragt man sich nur ob Boom Blox ein langweiliges Kinderspiel wird oder ein revolutionäres Spielkonzept. Selbst wenn Fall zwei eintreten sollte, ist es nicht eine Schande, dass der große Steven Spielberg gedenkt solch kleine Brötchen zu backen. Ich meine diese Puzzlespiele sind eine nette Sache. Tetris und Co, sind zwar nie meine Favouriten gewesen waren aber immer ganz in Ordnung für zwischendurch. Aber für Spielberg ist mir das einfach zu wenig. Einen Puzzler erwartet man von irgendwelchen Independententwicklern, denen die Mittel fehlen grafisch und spielerisch große Bomben zu basteln. Electronic Arts verfügt jedoch darüber und da fragt sich jeder Spieler warum denn nicht?
So hart will ich dann aber doch nicht ins Gericht gehen, denn das Spiel ist noch nicht draußen und ich habs noch nicht gespielt. Und vielleicht wird dieses vermeindliche Casualgame ja doch zum großen Megahit. So gilt es bis zum Mai abzuwarten und hoffen.
Für einen Ausblick hier noch der Trailer zum Spiel
Cheers
Pierre
Samstag, 9. Februar 2008
Virtuelles Puppenhaus

Angefangen hat alles mit einer kleinen Wohnung und ich hatte nichtmal einen Job. Aber jetzt lebe ich in einer Riesenvilla, bin Raketenwissenschaftler und habe Frau und Kinder. Dazu jeder Menge verrückte Gegenstände, die mich ganz lustige Sachen machen lassen. Das ganze habe ich an einem Tag geschafft und nun ist mir langweilig........
So die Lebensgeschichte von Pierre Ibe, Bewohner von Sim City. Sei es Sims 1 oder Sims 2 oder eines der trillionen Addons, irgendwie ist es immer das gleiche. Bei Null anfangen, hocharbeiten, Langeweile. Die Idee des virtuellen Puppenhauses hat sicherlich etwas geniales, jedoch ist die Umsetzung nicht für lange Zeit geschaffen, zumindest nicht für mich. Die Spielmechanik gleicht einem etwas komplexeren Tamagotchi. Der kleine Sim muss nämlich essen, schlafen, aufs Klo, sich waschen, mit andern Leuten reden und Spaß haben. Kriegt er dies nicht leidet er irgendwann an Minderwertigkeitskomplexen und stirbt. Grade der Teil hat mir am Spiel sehr gut gefallen. Wenn man dann noch ein großes Haus, viel Spielzeug und edle Möbel haben will muss man auch arbeiten. Dafür gilt es dann den Sim durch Training in Form zu bringen, körperlich wie geistig. Hat man das alles erfolgreich gemacht kann man auchnoch heiraten und ein paar Sprösslinge in die Welt setzen. Wer jetzt aufpasst merkt: Sims ist ein Endlosspiel. Man spielt Generation um Generation bis einem das Spiel zum Hals raus hängt. Bei mir ist das schnell passiert aber es gibt wirklich Leute, die mitterweile in der hundertsten Simgeneration sind und einen virtuellen Stammbaum haben der von hier bis nach Kambodscha reicht.
Mir reicht der kurzweilige Besuch jedoch völlig aus, denn Puppenhaus hab ich nie gemocht....
Grüße
Pierre
Donnerstag, 7. Februar 2008
Plastikrocker
Es ist da!! Das von mir so sehnlichst erwartete Guitar Hero 3 ist endlich bei mir angekommen und ich habe mich natürlich sofort auf die Plastikklampfe gestürzt und die CD in das Laufwerk meiner Wii geschoben. Es ist echt total abgefahren.
Für die, die grad auf dem Schlauch stehen: Guitar Hero 3 ist, wie der Name vermuten lässt der dritte Teil der Guitar Hero Serie. In dem Spiel gehts darum auf der beigelegten Plastikgitarre Noten zu spielen, die einem auf dem Bildschirm angezeigt werden. Man hat aber, um das ganze zu vereinfachen, keine Saiten, wie bei einer echten Gitarre sondern 5 Farbige Knöpfe und einen Schlaghebel, mit dem man die Noten anschlagen kann. So spielt man sich dann von Lied zu Lied in seiner virtuellen Musikerkarriere mit dem Ziel ein Gitarrengott zu werden.
Ich als Neuling im Spiel hab mich am Anfang recht schwer getan. Natürlich erstmal Schwierigkeit auf einfach gestellt, man will sich ja nicht direkt frusten, aber auch da ging es schon ziemlich knackig zu. Nach kurze Eingewöhnungszeit hatte ich dann die ersten Musiksets abgeschlossen und hatte wunderbare Songs wie "School's Out" von Alice Cooper oder "Paint It, Black" von den Rolling Stones hinter mir. Dann kam das harte schnelle Zeug angefangen bei Tenacious D und aufgehört bei Slayer und Slipknot. Wie gesagt ich hab auf einfach gespielt. Also war auch das noch machbar. Nach 3-4 Stunden waren dann alle Songs gespielt und morgen wartet der nächste Schwierigkeitsgrad auf mich. Alles fokussiert auf das Ziel das schwerste Lied im Spiel, "Through the Fire and Flames" von Dragonforce, irgendwann auf Expert spielen zu können. Bis dahin ist aber noch ein langer steiniger Weg, den ich aber gerne bereit bin auf mich zu nehmen.
Bis denne
Pierre
Mittwoch, 6. Februar 2008
Schnupfen und so...

Es tut nicht wirklich weh, außer im Hals vielleicht, nur ist es einfach total nervig. Erkältung, die eine Krankheit, die sicherlich jeder schon das ein oder andere mal hatte. Zur Zeit darf auch untern den Kreis der Erkälteten zählen und schniefe und rotze so vor mich hin. Wie schon gesagt, wirklich Schmerzen oder sowas hab ich nicht, nur ist der Verbrauch von Taschentüchern drastisch eingestiegen und im Unterricht sammeln die sich dann in meiner Tasche, bis ich in der Pause Zeit habe die Dinger ordnungsgemäß zu entsorgen. Viel schlimmer sind dann doch die leichten Halsschmerzen, die lautes Sprechen verhindern. Für mich irgendwie ungut, denn ich bin gerne viel laut und da überschneidet sich das etwas. Nur der starke Husten fehlt, wofür ich auch recht dankbar bin, denn die dreier Kombination aus Husten, Schnupfen, Heißerkeit ist ein Konglomerat, was man nun wirklich nicht haben muss. Kurierende Maßnahmen habe ich heute ergriffen und erstmal ein schönes Erkältungsbad genommen. Dann werd ich mich heute wohl auch früh ins Bett legen, den Schnupfen bekämpfend.
Bis denne
Pierre
Montag, 4. Februar 2008
Leck mich, Karneval!
Ich wills nichtmehr sehen, nie wieder. Motiviert bin ich in die Karnevalssaison eingestiegen, in der Hoffnung, dass das ganze ne lustige Veranstaltung wird. Dabei hab ich mich ziemlich verhauen, dass weiss ich spästens seit gestern Abend. Da bestätigte sich nämlich das, was ich eigentlich schon immer von Karneval gedacht habe. Und zwar das die sogenannte "fünfte Jahreszeit" zumindest bei uns eine einzige Sauforgie ist. Das sonst von mir als so grausam empfundene Zeremoniell mit Karnevalsprinz und Konsorten wäre mir wesentlich lieber gewesen, als die Pseudokarnevalsparty, die weniger mit Karneval jedoch umso mehr mit einer normalen Discothek verglichen werden konnte. Aufgrund meines niedrigen Alkoholpegels, der das ganze noch schlimmer erschienen ließ als sonst, trat ich dann um ca 22.15 den Rückzug an mit der Lehre, dass ich, solange ich nicht in Köln oder Mainz wohne, mich zur Karnevalszeit unter einem Stein verstecken werde, bis der Trubel vorbei ist. So werde ich auch heute daheim bleiben und mir den Umzug durchs Dorf ersparen, zumal ich immernoch schreckliche Kopfschmerzen habe und meine Laune damit ziemlich am Boden. Da bleibt mir zum Abschluss nurnoch zu sagen "Leck mich, Karneval!" und denen, die trotzdem feiern wollen viel Spaß zu wünschen...
Grüße
Pierre
Grüße
Pierre
Samstag, 2. Februar 2008
Durch Zeit und Raum....

Wäre es nicht wunderbar, wenn man Fehler in der Vergangenheit ausmerzen könnte? Oder einfach mal die Dinosaurier oder Höhlenmenschen besuchen. Oft genug hat man es in Filmen vorgemacht. Mit riesigen Maschinen, einem Wurmloch oder auch mit einem De Lorean reisen die Protagonisten durch die Zeit um dort spannende Abenteuer zu erleben. Nur im echten Leben mag das ganze nicht so recht klappen. Sogar der große Albert Einstein hat sich Gedanken über das Reisen durch Zeit und Raum gemacht. So ist zum Beispiel eine Reise in die Zukunft denkbar. Dafür benötigt man nur ein Raumschiff, dass sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das All bewegen kann. Kehrt man dann zur Erde zurück, so ist an Board des Raumschiffs weniger Zeit verstrichen als auf der Erde. Warum das so ist? Nun, lest euch die Relativitätstheorie durch, denn um sowas gehts da zum Beispiel. Viel intressanter scheinen da doch die ethischen Bedenken, die man bei Zeitreisen haben könnte. Ist es zum Beispiel richtig zu verhindern, dass Hitler an die Macht kommt? Hätte er dies nie geschafft, wäre vielleicht etwas noch schlimmeres passiert. Mit jeder neuen Vergangenheit kommt eine neue Zukunft und so ist der Ausgang einer Zeitreise nie abzusehen. Nur im Film ist es schön einfach, aber leider hat sich ja herausgestellt, dass es selten wie im Film ist.....
Grüße
Pierre
Freitag, 1. Februar 2008
Ich wär so gern so reich.....

Eigentlich träume ich schon immer davon wirklich reich zu sein, sprich so viel Geld zu haben, dass ich mir alles kaufen kann. Und geträumt hab ich, oh ja das könnt ihr mir glauben. Ich würde mir zwei Wohnungen besorgen. Eine in Berlin und eine in Hamburg. Und natürlich hab ich Autos, zwei oder drei. Und ich hab ein Boot und nur tolle Sachen und so weiter. Sicher hat sich jeder von uns schonmal solche Träume gemacht, aber wir alle stehen vor dem selben Problem. Wo soll das ganze Geld herkommen? Tja und da weiss dann niemand so recht weiter. Irgendwas erfinden, ja das wärs. Sowas wie Kaugummi. Halt etwas, was täglich millionenfach konsumiert wird. Ein Wegwerfgut muss es sein, damit die Leute es immer wieder kaufen müssen. Aber was? Wer denkt eine tolle Idee zu haben, darf sich gerne bei mir melden. Ich klaue alles, was erfolgsversprechend ist.
Alternativ bleibt natürlich die Möglichkeit, der ehrlichen Arbeit. Damit man aber einen so gut bezahlten Job bekommt heißt es erstma arbeiten und das nicht zu knapp. Politiker wäre echt super. Viel erzählen und diskutieren, am Ende nur die Hälfte machen und ordentlich Geld kassieren. Vielleicht mach ich das mal, aber so sehr intressiere ich mich dann nicht dafür.
Am Ende wirds wohl doch bei meinen Träumen bleiben, aber die werde ich in vollen Zügen genießen.
Bis dann
Pierre
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