Montag, 30. August 2010

Es passiert so viel...

Ach man kommt ja auch zu nichts mehr hier. Dabei ist sind mir ja einige tolle Sachen wiederfahren. Studienplatz für Psychologie in Magdeburg, Geburtstag natürlich, ein neues Album von Wir Sind Helden und der erste Sold. Nummer drei sei kurz angesprochen, es ist eine Knallerplatte, wesentlich besser als Soundso und aufjedenfall ein Grund Judith and Friends bei der kommenden Tour im Ringlokschuppen mal zu besuchen. Selbes gilt für Madsen, aber die Platte gibts ja schon etwas länger. Ich freue mich wieder richtig auf den Herbst. Womit kaufe ich mir die ganzen schönen Karten? Mit meinem ersten Sold natürlich, denn ich habe nicht schlecht gestaunt als ich heute mal nach meinem Konto geschaut habe. Das Zivileben ist tatsächlich ein sehr angenehmes, selbst wenn man heute eine Stunde Überstunden machen musste. Leider befürchte ich, dass ein Großteil der hart verdiente Mäuse bald in die Hände von Eventim und Thomann übergeht. Ist doch blöd, die sollten uns Superhelden des Sozialen wirklich besser entlohnen. Jetzt noch warten bis nächstes Jahr im Oktober, dann geht es endlich weg von hier zum Psychologiestudium. Ein Traum und das eine Jahr kann man auch noch absitzen...

Heute kein Bild...
Pierre

Mittwoch, 25. August 2010

Still Biffy


Weil mir nix Besseres einfällt und weil ich sowieso zur Zeit musikalisch sehr fixiert bin muss das heute nochmal sein. Diese gottverdammten Schotten und ihre geile Mukke. Hätte ich Only Revolutions doch nur schon früher gehabt. Für mich der absolute Sommersoundtrack und jeden Tag gehts mit Bubbles oder The Captain weg von der Arbeit. Biffy Clyro haben mich so gepackt, dass ich es in Erwägung ziehe, den sowieso geplanten Kurztripp nach London vorzuverlegen und mir The Biffy in der schönen und vorallem Wembley Arena reinziehe. Wäre bestimmt ganz witzig, 3 Tage London oder so und dann noch sowas. Musik sich mit den ganzen crazy Britainpeoplez anzuschauen ist bestimmt auch nochmal was anderes, denn zumindest das deutsche Musepublikum wusste die werten Herren nicht wirklich zu schätzen und bis zur nächsten Headlineshow in Deutschland ist es wohl noch eine Weile hin. Nachdem ich auch immer mal wieder bei Youtube reinschaue habe ich echt Lust mir den selten am Oberkörper bekleideten, volltätowierten Simon Neil und seine Kumpanen anzuschauen. Am Rande sei noch erwähnt, ich habe meine Umsonstzivibrille in Auftrag gegeben, mehr dazu aber, wenn ich sie denn habe, allein schon weil ich wieder vergessen habe wie sie eigentlich aussieht...



Pierre

Montag, 23. August 2010

Ziviler Gott...


Seminare, Seminare. Das war heute ein Spaß, einige Stunden alles das über den Zivildienst hören, was man im Internet auch ohne Probleme nachlesen kann. Im Grunde genommen hat sich nur mal wieder rausgestellt, das der Zivildienstleistenden wie ein kleiner Gott behandelt wird, zumindest was das Gesundheitswesen angeht. Da staunt selbst der Privatpatient, denn man kriegt ja wirklich alles bezahlt, eine Brille, die ich mir immernoch holen muss, Zahnersatz und sonstiger medizinischer Bedarf, solang er nur vom Arzt verschrieben ist. Nicht nur das, sondern auch eine Bahncard 25 habe ich als mit meinem Ziviausweis und sogar bei McDonalds und Burger King krieg ich zehn Prozent Rabatt auf alles. Ein Traum, zusätzlich zu all den Beiträgen die ich bezahlt kriege und die aus dem ca. 500 Euro Nettogehalt eigentlich ein Gehalt im vierstelligen Bereich machen. Da könnte man sich echt überlegen neun Monate in der Bettenzentrale zu verbringen. Aber für diese Entscheidung hab ich noch bis zum ersten Dezember Zeit. Immerhin mehr als sechs Tage Urlaub wären dann drin, eine erbärmliche Ausbeute für sechs Monate Dienst wie ich finde...

Pierre

Mittwoch, 18. August 2010

Ein teures Lexikon...


Was man nicht alles für ein Lexikon verlangen kann. Der neue digitale Brockhaus in der Super-Deluxe-Ultra Edition für knappe 6000 Euro. Ja das sind drei Nullen. Für eine simple Datensammlung, für die das Bertelsmannunternehmen bereits endlos viel Kohle in den gebundenen Ausgaben kassiert hat, halte ich das doch etwas übertrieben. Natürlich hat man jeden Schnick-Schnack und es ist das wohl annerkannteste Nachschlagewerk Deutschlands, aber was der nette Vertreter, der mich wohl für ein Supergenie und die Software für den heiligen Gral hielt, scheinbar nicht weiss ist, dass jede Universität auch eine Bibliothek hat, in der die annerkannten Werke, die Brockhaus zusammenfasst, in ihre ganzen Fülle stehen. Außerdem gibt es immernoch das Internet, aus dem man zwar nicht zitieren darf, was aber immernoch eine wertvolle Quelle im Kampf um Verständnis ist. Für einen vernünftigen Preis, der irgendwo bei 400 Euro liegen sollte, hätte ich zugeschlagen, aber für das verlangte Geld kann ich mir ein Auto kaufen. Außerdem werde ich, egal was ich studiere und wie lange, wohl nur mit einem Bruchteil des Lexikons arbeiten. Da wäre mir eine abgespeckte Variante lieber, zu bestimmten Themengebieten. Vielleicht sollte ich mal bei Bertelsmann arbeiten, dann verkauft sich der Brockhaus nicht nur an die Superreichen oder die, die ihre Möglichkeiten nicht einzuschätzen vermögen....

Pierre

Dienstag, 17. August 2010

I can't get it right...


Ich weiss nicht warum, aber die letzten Tagen waren, obwohl man die Finger wenig gerührt hat, ausgespruchen kraftbeanspruchend. Ermattet und lustlos zieht ein Tag nach dem anderen vorbei und weder mein zwanzigster, jawohl zwanzigster Geburtstag, noch der vor einiger Zeit noch mit Spannung erwartete Kontoauszug mit dem ersten Gehalt können daran etwas ändern. Vielleicht waren es ja die zwei Wochen, an denen ich mich Samstags aus dem Bett quälen durfte oder vielleicht irgendetwas anderes. Wenigstens erwartet mich, dank einer wahnsinnig wichtigen Einführungsveranstaltung für Zivis, ein verlängertes Wochende mit einem arbeitsfreien Samstag. Morgen wird auch entspannt, weil Mittwoch immer der Entspannungstag ist und nach meiner heutigen Begegnung mit AIDS und Tuberkulose kann ich das auch ganz gut gebraucht. Hätte ich nicht gedacht, dass mir sowas hier auf den Betten landet und schon garnicht in den ersten Wochen. Zeigt aber, dass man sich halt nirgendswo sicher sein kann gesund zu bleiben. Wenigstens bedeutet Tuberkulose erstmal Pause, weil dann das Spezialsäuberungskommando anrücken muss. Schon klasse. Wenn ich jetzt noch dran denken würde mir mal irgendeine Zeitschrift zu kaufen, dann hätte ich in der Pause auch was zu lesen, die Glocke wird ja nach dem Hauptteil irgendwie fad....

Sleep well, my dear...
Pierre

Samstag, 14. August 2010

Einfach Ruhe..


Ach diese entspannten Abende sind einfach das beste. Ich, der Fernseher und ein Cornettoeis. Nach einer weiteren Woche des Zivildiensts brauch man einfach auch die Ruhe, damit man den Kopf mal wieder schön neustarten kann. Da wird dann wieder im digitalen Katalog von Thomann geblättert, was man sich den für das schöne Gehalt alles kaufen will, denn der Traum vom Homerecording ist keines Wegs geplatzt. Dann hab ich mir aber überlegt, ich müsste mir ein Stück Musikgeschichte kaufen. Eine richtige Fender Stratocaster, das Sinnbild der elektrischen Gitarre und ein Instrument, was jeder Gitarrist garantiert schon einmal in der Hand hatte. Eric Clapton, Jimi Hendrix, John Fruciante, Pierre Ibe? Hat doch irgendwie einen Runden klang die Kette. Ich freu mich auf September und das erste Gehalt. Aber die beste Nachricht, die der heutige Tag erbracht hat: Meine Samstagsschichten für diesen Monat sind abgetan, das heißt jetzt stehen auch Freitage zu feinsten Freizeitverplämperung zur Verfügung, einer davon mein Geburtstag. Da muss ich mir ja mal Gedanken machen, was man da machen könnte...

Pierre

Mittwoch, 11. August 2010

Das Ende des Radios...


Es ist eine Schande. Radio Warendorf, das örtliche Lokalradio ist eine Katastrophe. Nicht weil die Musik schrecklich ist, denn man kann nicht jedermanns Geschmack treffen und die Musik durch die Jahrzehnte hindurch ist zumindest künstlertechnisch gut ausgewählt. Das große Problem, was einem ein Lied nach dem anderen zerstört ist, dass immer nur der gleiche Mist läuft. Ich freue mich natürlich jeden morgen über Van Halens Jump, aber Ain't Talin 'bout Love wär zum Beispiel auch nicht verkehrt. Der selbe Interpret aber verschiedene Titel. Vorallem bei dem ganzen 80er Rock sollte das doch gehen, das ist ja sowieso jeder Song ein Hit gewesen. Dann vielleicht bei den aktuelleren Leute auch mal nach der zweiten Singleveröffentlichung schauen und man ist auch die fürchterliche Dauerschleife von Satellite oder Geboren Um Zu Leben los. Ich bin sicherlich nicht der einzige der so denkt, denn die Tatsache, dass die Radioquoten in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen sind, ist kein Zufall. Gäb es den Verkehrsfunk und die Nachrichten nicht mehr, wäre das Medium Radio endgültig zum Tode verurteilt, aber es wird auch nicht mehr lang dauern, bis man sich die aktuellen Staumeldung aufs Handy laden kann. Ab dann werden die tragbaren Gerät, wie MP3-Player und Mobiltelefon endgültig den Lokalradios den Todesstoß versetzen. Behaupten können sich dann höchstwahrscheinlich nur die großen Sender, wie 1Live oder ähnliches. Mir solls auch egal sein, ich hab das Internet...

Pierre

Montag, 9. August 2010

Can't stop worrying...


Eigentlich sollte ich jetzt versuchen einzuschlafen, denn es ist schon relativ spät und es muss sich morgen wieder früh aus dem Bett gequält werden, aber ich möchte gerade nicht schlafen. Irgendwie bin ich, wie man so schön sagt, bedröppelt. Es war mal wieder eine massive Welle der so gefürchteten neutralen Laune, wo einem alles so ein bisschen egal ist, selbst wenn das Haus jetzt anfangen würde zu fackeln. Irgendetwas muss mal wieder getan werden, alleine des Tuns wegen. Ich will endlich Geld haben, damit ich mir viele schöne Sachen kaufen kann, die mich dann hoffentlich schön ablenken. Momente wie diese lassen mich echt überlegen, wie ich die nächsten vierzehn Monate überleben soll. You can't allways get what you want. Ein Satz der mir irgendwie tierisch auf die Nerven geht, wo das Lied gerade durch die virtuelle Jukebox läuft. Ich würde so gerne bekommen was ich will, auch wenn das nach kindischem Gequängel klingt. Mal schauen wie die Welt morgen aussieht, den Rest des heutigen Tages versuche ich in meinen Träumen zu verbringen...

Gute Nacht...

Samstag, 7. August 2010

Sozialstunden


Endlich Wochenende, nach einem fürchterlichen Samstag, nicht weil die Arbeit anstrengend war, sondern einfach, weil Samstags arbeiten fürchterlich ist. Aber mal wieder ein neuer Staatsverknackter, der die nächsten Wochen immer Samstags aushelfen wird. Ich frage mich, was man angestellt haben muss für 120 Sozialstunden. Überhaupt scheinen Sozialstunden doch nicht so selten in diesen Kreisen zu sein wie ich dachte. Zwei Sozialknackis arbeiten schon in der Bettenzentrale und vielleicht werden es ja noch mehr. Ansich eine gute Sache, weil es weniger Arbeit für mich bedeutet, aber zumindest die, die sich auch seit zwei Tagen nicht mehr hat blicken lassen, stellt keine sonderliche Hilfe dar. Selbst nach einer Woche, die von einem durchwachsenen Schlafrhythmus dominiert war ist es aber irgendwie noch ein seltsamer Gedanke den Job für die nächsten sechs Monate zu machen. Einziger Trost ist und bleibt natürlich die Kohle, die nächsten Monat auf mein Konto überwiesen wird. Es dauert nicht mehr lange und ich könnte professionell auf einer Bühne stehen, zumindest hätte ich dann all die Technik dafür. Ich muss echt schauen, dass musikalisch noch was geht, denn es macht einfach so viel Spaß, dass man es immer weiter versuchen sollte...

Pierre

Dienstag, 3. August 2010

Betten putzen...


Zwei Tage sind schon hinter mir. Ja ich fange jetzt schon an zu zählen, nicht weil die Arbeit scheisse ist, sondern einfach, weil das frühe Aufstehen den Erwartungen entsprechend zum kotzen ist. Sonst sind die Kollegen echt nett und die Arbeit ist auch nicht allzu anstregend, aber acht Stunden können echt lang werden. Gerade nach mehreren Monaten des Vegetierens ist das die absolute Hölle. Wirklich ätzend werden aber wohl nur die dutzenden Fortbildungen, auf die ich noch fahren muss und deren Sinn ich nicht wirklich erkenne. Was solls, jetzt muss ich sowieso erstmal auf das erste Gehalt warten, denn ohne die Kohle würde ich den ganzen Mist wohl auch nicht machen. Klasse übrigens auch, dass man immer mal Leute da hat, die Sozialstunden leisten müssen, was aber auch für wahnsinnig peinliche Situationen sorgen kann, wenn man auf die Frage, warum man denn eigentlich hier ist, die Antwort: "Sozialstunden", erhält. Ich kann mir zwar Besseres vorstellen, aber definitiv auch Schlimmeres. Nur schade das mein spanischer Chef Desi die nächsten fünf Wochen Urlaub hat, dabei ist der, wie ich von mehreren Leuten schon gehört habe, die coolste Sau im ganzen Krankenhaus...

Pierre