Heimkehr nach drei Uhr. Das erste mal in diesen Ferien, das Intermezzo in Beelen nicht mit eingerechnet, da es technisch noch vor Ferienbeginn lag und ich bin sehr zufrieden. Die Ohren noch leicht taub von der Kälte ist man kaum verschwitzt vom radeln und kann sich ganz entspannt ins Bette legen. Es ist schön wieder leicht beschwipst zu sein vom Wein und dem bisschen Bier, dass den Weg in den Körper gefunden hat, denn es ist genau die Art von Trunkenheit, die noch die toxizitäre Kreativität mit sich bringt und einen immer zum Prozess der Schaffens motiviert. Schaffen, ja, noch einiges muss geschafft werden. Ich fühle mich immer so prinzipienuntreu, denn immer wenn ich unter Alkoholeinfluss schreibe erinnere ich mich daran, was ich mir vorgenommen habe zu erreichen als ich das letzte mal betrunken war. Dann stellt man fest, dass alles was vom betrunkenen Geist aus kam wenig Vollzug im nüchternen Zustand gefunden hat. Das depremiert, da auch die gesteckten Ziele immer bescheidener geworden sind. Ein Stück näher an die Realität, wie man vielleicht sagen würde. Deshalb nehme ich mir jetzt auch erstmal nichts neues vor. Keine aus der Musik inspirierten Parolen und Statuten. Vielleicht weniger Masterpläne aus Passion und mehr aus Ratio. Ist gesünder und spart Frust. Jetzt aber wieder in Morpheus Lande und in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus...
Pierre
Pierre

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