
Zwei in Folge. Ein bisschen steht einem der rote Vino zu Kopfe, schlimmer als gestern, trotzdem bin ich erneut sehr zufrieden. Es ist wirklich schön, nach einer Woche intensiven Alibilernens jetzt endlich die volle Sozialisation zu erfahren. Tiefsinnige Gespräche über die Zukunft und so, die einen immer im Glauben stärken, dass das, was man sich vorgenommen hat, genau das richtige ist. In meinem Fall ein Psychologiestudium und ich glaube auch das wird er Wahnsinn in Tüten aus denen es hell herausscheint. Diese ganze Psychonummer ist, wie so oft beschrieben total mein Fall und ich bin froh das ich mir meiner Perspektive so sicher bin. Karriere ist wirklich eine gute und vorallem sichere Sache, hoffe ich zumindest. Was mich aber irgendwie mehr beschäftigt ist ein Kommentar von Freitag. So langweilig sei das Geschreibsel doch geworden, keine direkten Heulereien mehr, keine tiefgründigen Emotionen. Alles was mir so am Herzen lag. Doch das ist nicht, wie ich es ursprünglich erhofft hatte, Ansporn für sowas wie Unterstützung sondern hat mir nicht mehr als fürchterlichen Spott und Hohn eingebracht, der die Situation dazumal noch unnötig verschlimmert hat. Genau deswegen werde ich nicht mehr direkt, halte mich zumindest ein bisschen zurück und laufe nicht mehr in das ausgestreckte Schwert. Wer meint, es sei doch alles nicht mehr so lustig hat mich nicht verstanden oder ergötzt sich einfach am seelischen Leid. Wie Jackass nur ohne Stunts sondern anders. Der schlechte Mensch, der in der Regel dominiert, wünscht diesen Leuten nur eine ähnliche deprimierende Situation und der gute Mensch mehr Verständnis. Beide sind sich aber einig, dass es dazu, zumindest in naher Zukunft nicht kommen wird. Ich bin verängstigt, wie ein Hund, der in den elektrischen Zaun gelaufen ist und deshalb bleibe ich erstmal auf der grünen Wiese...
Eine Hundemetapher... unfassbar...
Pierre

1 Kommentar:
ein hundevergleich, wenn ich bitten darf
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