Donnerstag, 29. April 2010

Einfach die Jacke malen...


Heute wieder etwas Gitarrentalk, weil der Herr Autor sich ein neues Stück gekauft hat und jetzt gierig auf dessen Ankunft wartet. Jetzt wo ich quasi wie der Rockstars schon mehrere Gitarren besitze, da muss man, auch im ewigen Willen sich zu profilieren und aufzufallen, sich überlegen, wie man jetzt quasi sich ans aufstylen machen kann. Herr Hendrix zum Beispiel hat seine Gitarren selbst angemalt, weil er ja auch so ein absoluter Gesamtkünstler war, im Gegensatz zu mir. Ich müsste das dann professionell machen lassen und dann weint die Geldbörse schon wieder. Trotzdem wäre es ein großes Stück Individualisierung und Abgrenzung von der breiten Masse der Fließbandgitarren. Überhaupt sollte man sich alles individuell verzieren. Dann säh die Welt erstens viel bunter und zweitens viel Abwechslungsreicher aus. Einfach mal die Schultische bunt anmalen oder ein schönes Motiv sich auf die Jacke malen. Kreativ ohne Ende und sieht dann bestimmt super spitze aus. Leider bin ich wie viele andere zu faul das selbst zu machen und zu pleite um es machen zu lassen. Naja irgendwann kommt vielleicht noch Kohle rein...

Pierre

Mittwoch, 28. April 2010

Television mit 6 Saiten...


Irgendwie komm ich nicht mehr dazu irgendwas zu schreiben, schade eigentlich, aber ich werde es erstmal alles auf die Abiturprüfungen schieben. Eben jene wurde gestern in Mathe abgelegt und alles war in Butter. Heute dann, zum Chill-Out wie der hippe Mann um die vierzig in mir sagen würde, mal wieder nach Ibbenbüren in den mega Musikladen. Plan war, da sich gerade eine wahnsinns Schnäppchengelegenheit bietet, mal zu schauen, wie man sich quasi selbst für die abgeschlossenen Abiturprüfungen schon etwas frühzeitig belohnen könnte. Ein gutes Stück Gitarrengeschichte solls werden. Eine Fender Telecaster, wie im Bild, die erste elektrische Gitarre, vielleicht bald in meinem Arsenal. Nicht natürlich in der Variante, die tausende Euros kostet, nein etwas preiswerter, aber genauso gut. In die Fußstapfen von Keith Richards, John Fruciante oder Pete Townshend treten und vorallem, einfach noch eine Gitarre haben. Wenn man damit einmal angefangen hat entwickelt sich da glaube ich sowas wie ein Messisyndrom. Ich freu mich quasi jetzt schon wie ein frisch paniertes Schnitzel und werde wohl auch mal wieder anfangen Lieder zu schreiben, spätestens wenn dann auch die mündliche Prüfung vorbei ist. Soloalbum ich komme...

Pierre

Sonntag, 25. April 2010

Sunburn...


Ach das war schön heute. Outdoormäßig das schöne Wetter genießen, das Thema Schule zum großen Teil umfahren und Bier trinken in der Wärme. Ay das könnt man öfter machen. Problem nur das Blassnase Pierre sich wie der letzte Krüppel mit Sonnenmilch eingeschmiert hat und jetzt ein Ureinwohner Amerikas sein könnte. Gott sei Dank ist es nicht so schlimm, dass es fürchterlich schmerzt oder ähnliches. Nur zu impulsiven Körperkontakt mit einer flachen Hand oder ähnlichem sollte man vermutlich umgehen. Gute Hausmittel, wie ganz viel Mineralwasser trinken, zeigen einfach schnell ihre Wirkung. Aber vielleicht motiviert einen das ja irgendwie dazu morgen ein bisschen was für die Mathematik zu tun. Wirklich großes Lerninteresse besteht momentan nämlich nicht. Wie ich heute auch schon von den Leistungskursleuten gehört habe: "Entweder kann mans oder eben nicht", und ich habe eigentlich ganz ordentlich Vertrauen in meine Mathetalente. Im Zweifelsfall kann man ja auch wen fragen, bei uns läuft das bestimmt nicht so Stasimäßig wie am MGW....

Aber wohl ohne Kaffee und Brötchen...
Pierre

Samstag, 24. April 2010

Abi mit Brötchen...


Jaja, die erste Klausur ist hinter mir. Das ist zwar schon etwas länger her, aber aktuell fehlt irgendwie die Zeit, wenn man zwischen jetzt anfängt sich mit Vektoren und Graphen zu beschäftigen. Das geht zumindest bis Dienstag auch so weiter mit den gängigen Ablenkungspausen zusammen mit Harry Schmidt und Manuel Andrack. Jedenfalls ist Abiturklausur nicht der absolute Horror, sondern war absolut in Ordnung. Irgendwie enttäuschend, wäre ein bisschen Drama mit Schülern, die sich während der Klausur übergeben, weil sie einfach verzweifelt sind, doch wesentlich interessanter gewesen. Wenigstens hatte das Mariengymnasium blegte Brötchen und Kaffee, etwas bei dem unsere Schule doch hinterher hinkt. Nix ist zu gut für die Abiturienten sag ich nur. Lieber noch den Kaviar auspacken bevor man die Klausur verhaut. Generell ist aber zu vermerken, das Abitur absolut nicht so grauenhaft ist, wie einem immer weiss gemacht wird und es eigentlich auch nicht nötig war sich in die Lernfestung der Einsamkeit zu begeben. Da war der gestrige Abend doch eine willkommene Abwechselung. Aber spätestens ab dem fünften Mai ist der ganze Spuck ja vorbei, dem Himmel sei Dank...

Für Mettbrötchen in der Klausur!
Pierre

Mittwoch, 21. April 2010

Heil Donald, dem Fuehrer!


In den ewigen Versuchen sich von Freitag abzulenken bin ich auf etwas wirklich interessantes gestoßen. Donald Duck als Nazi. Klingt seltsam, war aber Teil der Antinazipropaganda im Amerika der 1940er. The Fuehrer's Face ist ein acht minütiger Cartoon mit der unverständlichen Ente, der 1943 kurz vor Kriegsende erschienen ist. Wir sehen einen Heil Hitler um sich schreienden Donald Duck, der, wie man auf der Abildung sehen kann, in Mein Kampf liest und sich von der Propaganda des Nutsifuehrers zum Wahnsinn treiben lässt. Sorge ist jedoch nicht angebracht, denn natürlich hat dieser Cartoon aus amerikanischem Hause ein dementsprechendes Happy End. Wer jetzt glaubt ich sei nur auf einen Scherz des Internets gestoßen und es handle sich nicht um eine echt Disneyproduktion liegt falsch. The Fuehrer's Face hat 1943 sogar den Oscar für den besten animierten Kurzfilm gewonnen und er ist nicht der einzige Antinazifilm. Donald selbst spielt in noch zwei Streifen mit und es gibt auch eine herrliche Variante mit den drei kleinen Schweinchen. Diese Cartoons sind, trotz ihres herben Propagandauntertons oder vielleicht gerade deshalb, sehr unterhaltsam und definitiv die wertvollen Minuten weg von den Schulbüchern wert.



Pierre

Sonntag, 18. April 2010

Vertagen geht nicht mehr...


Heute hab ich endlich mal wieder angefangen zu lernen, denn Freitag geht ja die richtige Abituraction los und in Pädagogik und in diversen anderen Leistungskursen wird Klausur geschrieben. Da sollte man dann auch ziemlich gut drauf vorbereitet sein, denn hier kann man für seinen Abiturschnitt nochmal richtig punkten und wegen diesen dämlich Prüfungen wurde einem ja in den letzten zwei Jahren auch ins Gewissen gepredigt. Dazu gehört auch das Erinnern an die Lernferien, von denen ich eher wenig Gebrauch gemacht habe, bin ich doch ein zu großer Künstler was das gezielte Ablenken vom Lernen angeht. Man kann sich auch einfach die Woche vorher alles reinprügeln, wenn das grobe Grundverständnis nicht in den Osterferien vorhanden war ist Hopfen und Malz eh schon verloren, habe ich mir zumindest damals eingeredet. Ich glaube ich werde nie ausreichend Motivation finden für irgendwas rechtzeitig zu lernen, was irgendwie enttäuschend ist. Sowas wichtiges wie das Abitur hätte man vielleicht ernster nehmen sollen, aber nun ist es eh zu spät. Ich war zwar nicht ganz untätig, aber wenn ich sehe oder höre, dass Leute schon Stunden in Büchern gewälzt haben und sich versuchen alles anzueignen, dann kriegt man immer das schlechte Gewissen man hätte auch was tun sollen. Aber morgen gehts dann richtig los! Acht Stunden Dauerlernen... oder so...

Wenigstens 2...
Pierre

Samstag, 17. April 2010

Ende? Noch lang nicht!


Gestern war einfach nicht mehr genug innerer Wille da um noch irgendwas textlich zu verfassen, aber heute. Denn es war der letzte Schultag, noch einmal richtig Krach machen in der großen Pause, das Zepter der Macht an die Zwölfer abgeben und quasi den großen Abschied feiern. Wie sich das gehört sind dann auch reichlich Tränen geflossen und manch einer wurde doch reichlich sentimental. Mit gekonnter gespielter und absolut durchgecoolter Lässigkeit, hab ich mir natürlich nix anmerken lassen, wobei Time To Say Goodbye doch reichlich Einladung gab die ein oder andere Träne zu vergießen. Doch wie die Sportis schon sagten: ans Ende denken wir zuletzt. Ein schöne Parole dieser Tage, denn man sieht sich mit Sicherheit noch genug, in den nächsten Monaten zumindest. Auch danach sehe ich ehrlich gesagt nicht schwarz. Weihnachten, Semesterferien und dann irgendwann die Nachtreffen und dann gibts ja auch noch das Internet. Ich glaube da einfach nicht, dass alles so schnell vorbei ist. Da hab ich auch einfach zu viel Vertrauen in das ganze Atzenpack als das die alles so schnell fallen lassen wie die heiße Kartoffel, die jetzt 9 Jahre im Ofen war (Wahnsinnsmetapher!). Jetzt noch einen, auch zur Thematik passend Ausblick auf den Juni...



ABI 10!
Pierre

Mittwoch, 14. April 2010

Verstehen sie Spaß?


Gott früh aufstehen ist die Hölle und es ist fürchterlich kalt draußen in den frühen Morgenstunden, trotzdem hat es sich doch sehr gelohnt in alter Tradition das MGW ordentlich kassieren zu lassen. Im Zuge der LAUtomaren Katastrophe wurde so ziemlich alles aufgefahren was wir hatten. Endloses Absperrband, betongefüllte Eimer und diverse Plakate. Feine Sache sowas. Dann noch ein bisschen radioaktiven Wackelpuddingschleim und das Bild war perfekt. Nur doof, dass die Schulleitung das alles nicht so lustig fand. Die Schule abgeschlossen und den Rest der Schülerschaft davor stehend wurd erstmal bei uns gepetzt. Dann durften wir alles aufräumen, damit die MGWler auch noch was davon hatte vermute ich, alles unter der Drohung, dass bei Ungehorsam die Polizei auf der Matte stehen würde. Darauf folgten natürlich Diskussionen, warum am Mariengymnasium immer alle alles Selbstwegräumen müssen an den anderen Schulen aber der Hausmeister seinen Aufgaben nachkommt oder warum man denn immer gleich mit Polizei oder exorbitanten Rechnungen drohen muss, aber ändern kann man ja doch nichts dran. Im Endeffekt wars die Nummer aber definitiv wert, schon allein weil die ersten beiden Stunden leider dem Aufräumen zum Opfer gefallen sind...

Wackelpudding? Hier is doch überhaupt nix!
Pierre

Montag, 12. April 2010

I am... Dracula...


Ja war das schön heute. Diesen siffigen Zuhälterlook, man könnt sich dran gewöhnen. Definitiv eine Berufsperspektive die man noch in Aussicht stellen sollte. Trotzdem is das frühe Aufstehen um am Bahnhof in der Kälte Bier zu trinken schon leicht zermürbend gewesen und als einer der wenigen oder vielleicht sogar als einziger wenigstens leicht angetrunken in den Laden zu spazieren, dass war auch irgendwie nicht so ganz das gelbe vom Ei. Morgen wird dann, weniger aufwändig und zu späterer Zeit in die Fußstapfen das großen Bela Lugosi getreten. Dracula, eines meiner Lieblingsfilmmonster. Der elegante Gentleman, der dir das Blut auslutscht sobald du nicht hinschaust. So ein bisschen wie Mr. Burns. Ausgezeichnet! Zwar ist die Kostümierung nicht annähernd so passend, aber was brauch man schon außer das rot schwarze Cape, dass ich noch aus Kindertagen gefunden habe und die obligatorischen Zähne, die einem nach fünf Minuten tragen schon auf die Nerven gehen. Egalomat, denn es wird trotzdem witzig glaub ich und ich hoffe auf ähnlich amüsantes wie den rasenden Anstieg der Transenquote in der Stufe...

Der Graf ist nicht das was er mal war...
Pierre

Sonntag, 11. April 2010

It's The Final Countdown...


Morgen fängt der große Endspurt an. Natürlich kostümiert und vermutlich mit ein oder zwei Bier, die man vorher entleert hat. Weniger an das Ende denkend sonder eher an die fette Party, die wieder läuft und an die fünf Tage Chaos auf die man die komplette Schullaufbahn hingearbeitet hat. Wahnsinn verbreiten und ganz viel Krach machen, dass sind beides Kompetenzen, die ich frühzeitig erworben und mittlerweile gemeistert habe und es wird Zeit sie voll einzusetzen. Komplitzen gibt es wohl auch schon und dann wird nochma richtig die Kuh zum Freiflug abgeschossen. Sonst wird wohl auch nicht mehr viel laufen, denn so sehr einen doch jeder jetzt noch fürs Abi trimmen und aufmotzen will, was Hänschen in der Zeit vorher nicht wissen wollte, das interessiert Hans jetzt auch nicht mehr. Besonders nervig ist das in Fächern, die man selber nicht im Abi hat. So geht einem das penetrante Durchpauken aller Deutschlektüren doch eher auf die Keks. Das einzig Gute: Wir spielen am Donnerstag Verstecken, etwas was ich schon immer mal machen wollte im Schulgebäude denn genug Möglichkeiten bieten sich ja. Alles das lässt mich doch aufrechten Kopfes zur Schule maschieren und fette Action veranstalten...

Zuhälter HEY!
Pierre

Donnerstag, 8. April 2010

Da nemsch mein Pango und PUFF


Was macht man spät abends noch, wenn es mal wieder fürchterlich langweilig ist, man aber nicht müde genug ist um sich schlafen zu legen? Man schaut fern. Dann beim zappen bin ich auf etwas gestoßen was mein Herz hat höher schlagen lassen vor lauter Nostalgie. Auf Home Shopping Europe standen zwei gestanden Herren und in ihrer Hand eine Apparatur, die einer Plastikpistole ähnelte. Ich habs natürlich sofort erkannt. Der Pango, ein Rohrreiniger, der mit Druckluft selbst die härtesten Verstopfungen aus diversen Rohren spült. Der Klassiker in feuerrot ist jetzt sogar einer goldenen Variante dieses sanitären Wunders gewichen. Ich hätte auch gerne einen Pango und wenn es mit dem Geld nicht immer so schlecht aussähen würde hätte ich mir sogar für knapp 30 Euro einen zugelegt. Wer weiss wann man mal ne Rohrverstopfung hat? Kaputt wird das Ding sicher nich gehen, dass wurde eindrucksvoll vorgeführt, denn mit einer Brutalität, die schon an häusliche Gewalt angrenzte, wurde der Pango auf die harten Fliesen gehämmert, natürlich ohne einen Kratzer davonzutragen. Ich will so ein Teil oder zumindest will ich sie im Fernsehen verkaufen. Wäre Teleseller ein Ausbildungsberuf, meine Zukunft wäre gesichert. Dann reihe ich mich in die Liste großer Verkäufer wie Horst Fuchs, Chef Tony oder Weiter Freiwald ein und beglücke Hausfrauen Deutschlandweit mit unnötigem Plastikmüll, wie dem Pango!

Pierre

Mittwoch, 7. April 2010

Zu lang...


Zu lang war der heutige Tag, um noch etwas Text in das dienstägliche Zeitfenster zu schieben. Früh angefangen um fürs Abitur in Mathe total super fit zu sein, dann Kostümierungen für die letzte Schulwoche besorgen und schließlich eine zermürbende Partie Risiko. Kein Spiel ist so prädestiniert eine Intrige nach der anderen zu Spinnen. Das Prinzip einer jeden Soap auf ein Pappbrett gebannt und den Zufall mit ins Spiel gebracht. Wundervoll amüsant und gleichzeitig frustrierend. Nur doof, dass eine Runde Risiko gerne mal mehrere Stunden dauern kann und irgendwann jegliche Lust komplett zerschlagen wird. Jetzt ist es kurz nach drei und die Rolling Stones schallen mir entgegen. Irgendwie geht schlafen noch nicht. Immer wieder ein Blick nach draußen Richtung Sternenhimmel, der zwar für ein relativ kaltes, visuell aber sehr ansprechendes Ambiente sorgt. Die immer häufiger auftretenden Gedanken an das Ende der Schultage kommen wieder und so sehr es einen doch anwiedert seine Zeit in diesem Betonbunker abzusitzen, man will erst garnicht wissen wie schlimm andere Betonbunker sein könnten. Alles ist irgendwie ziemlich zum kotzen wenn man sichs recht überlegt. Einfach im Lotto gewinnen, das wärs jetzt. Denn so sehr Geld nicht glücklich macht es beruhigt und es lindert sicher das Chaos in meinem Kopf, auf das ich beim besten Willen nicht mehr viel Lust habe...

I want what I need...
Pierre

Sonntag, 4. April 2010

Die Freitagsfrage...

Zwei in Folge. Ein bisschen steht einem der rote Vino zu Kopfe, schlimmer als gestern, trotzdem bin ich erneut sehr zufrieden. Es ist wirklich schön, nach einer Woche intensiven Alibilernens jetzt endlich die volle Sozialisation zu erfahren. Tiefsinnige Gespräche über die Zukunft und so, die einen immer im Glauben stärken, dass das, was man sich vorgenommen hat, genau das richtige ist. In meinem Fall ein Psychologiestudium und ich glaube auch das wird er Wahnsinn in Tüten aus denen es hell herausscheint. Diese ganze Psychonummer ist, wie so oft beschrieben total mein Fall und ich bin froh das ich mir meiner Perspektive so sicher bin. Karriere ist wirklich eine gute und vorallem sichere Sache, hoffe ich zumindest. Was mich aber irgendwie mehr beschäftigt ist ein Kommentar von Freitag. So langweilig sei das Geschreibsel doch geworden, keine direkten Heulereien mehr, keine tiefgründigen Emotionen. Alles was mir so am Herzen lag. Doch das ist nicht, wie ich es ursprünglich erhofft hatte, Ansporn für sowas wie Unterstützung sondern hat mir nicht mehr als fürchterlichen Spott und Hohn eingebracht, der die Situation dazumal noch unnötig verschlimmert hat. Genau deswegen werde ich nicht mehr direkt, halte mich zumindest ein bisschen zurück und laufe nicht mehr in das ausgestreckte Schwert. Wer meint, es sei doch alles nicht mehr so lustig hat mich nicht verstanden oder ergötzt sich einfach am seelischen Leid. Wie Jackass nur ohne Stunts sondern anders. Der schlechte Mensch, der in der Regel dominiert, wünscht diesen Leuten nur eine ähnliche deprimierende Situation und der gute Mensch mehr Verständnis. Beide sind sich aber einig, dass es dazu, zumindest in naher Zukunft nicht kommen wird. Ich bin verängstigt, wie ein Hund, der in den elektrischen Zaun gelaufen ist und deshalb bleibe ich erstmal auf der grünen Wiese...

Eine Hundemetapher... unfassbar...
Pierre

Samstag, 3. April 2010

Just Another Night...


Heimkehr nach drei Uhr. Das erste mal in diesen Ferien, das Intermezzo in Beelen nicht mit eingerechnet, da es technisch noch vor Ferienbeginn lag und ich bin sehr zufrieden. Die Ohren noch leicht taub von der Kälte ist man kaum verschwitzt vom radeln und kann sich ganz entspannt ins Bette legen. Es ist schön wieder leicht beschwipst zu sein vom Wein und dem bisschen Bier, dass den Weg in den Körper gefunden hat, denn es ist genau die Art von Trunkenheit, die noch die toxizitäre Kreativität mit sich bringt und einen immer zum Prozess der Schaffens motiviert. Schaffen, ja, noch einiges muss geschafft werden. Ich fühle mich immer so prinzipienuntreu, denn immer wenn ich unter Alkoholeinfluss schreibe erinnere ich mich daran, was ich mir vorgenommen habe zu erreichen als ich das letzte mal betrunken war. Dann stellt man fest, dass alles was vom betrunkenen Geist aus kam wenig Vollzug im nüchternen Zustand gefunden hat. Das depremiert, da auch die gesteckten Ziele immer bescheidener geworden sind. Ein Stück näher an die Realität, wie man vielleicht sagen würde. Deshalb nehme ich mir jetzt auch erstmal nichts neues vor. Keine aus der Musik inspirierten Parolen und Statuten. Vielleicht weniger Masterpläne aus Passion und mehr aus Ratio. Ist gesünder und spart Frust. Jetzt aber wieder in Morpheus Lande und in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus...

Pierre

Donnerstag, 1. April 2010

Nananana BATMAN!


Das Fledermausfieber ist bei mir ausgebrochen. Nein, dass heißt nicht ich stehe jetzt auf Vampire und auf Twilight, aber mit zwielichtigen Gestalten hat es schon was zu tun. Batman, der wohl der Realität am nahsten stehende Superheld, wenn man denn da überhaupt von Realitätsnähe sprechen kann, ist wieder super cool wenn man mich fragt. Das hat wohl viel damit zu tun, dass ich gerade in Arkham Asylum auf der Playstation den Joker und Konsorten niederschlage, aber auch so hatte ich, nachdem ich mir die ein oder andere Episode der Zeichentrickserie reingezogen habe, wieder viel Sympathie für den dunklen Ritter übrig. Diese Musik von Danny Elfman, ein Klassiker, wenn auch nicht so unterhaltsam wie das Thema aus der Serie mit Adam West. Diese Serie muss man gesehen haben. Erstens hat sie Batman in das Licht der Öffentlichkeit gerückt und zweitens ist die Serie einfach verflucht lustig. Dann gibt es natürlich noch die vielen Filme. Die Klassiker von Tim Burton, die beiden Lachnummern von Joel Schuhmacher und natürlich die beiden aktuellen Filme von Christopher Nolan. Irgendwie darf ein Regisseur immer nur zwei Batmanfilme drehen, was schade wäre, da Herr Nolan doch sehr gute Arbeit geleistet hat. Doch bevor ich mich weiter in das Netz von Gothams Rächer verstricke, empfehle ich doch lieber selber mal wieder den ein oder anderen Cartoon mit dem schwarzen Rächer zu schauen, verbreitet nämlich auch immer eine herrliche Kindheitsnostalgie...

BATMAN!
Pierre