Montag, 13. April 2009

Der Tanz mit dem Teufel...

Ich schaue auf die Uhr, wieder ist es kurz vor zwei. Zeit mir die Seele auszuschütten oder so. Irgendwie geht das immer besser wenn man müde ist, vielleicht weil man sich nicht im Klaren darüber ist, dass das was man rumheult einem schon übermorgen von bekannten Menschen an den Kopf geworfen werden könnte. Was solls, das Internet kennt halt kein Geheimnis. Jetzt ist Ostern und bei mir gabs keine versteckten Eier, nichtmal irgendwie Süßkram. Das mit den Hasen find ich aber sowieso doof, denn da vergisst man ganz meinen Lieblingszimmermann Jesus The Son Of God Christus. Das verlangen mich jetzt in diesem Moment zu betrinken ist groß, wahrscheinlich weil ich weiß wenn T sagt, dass nichts auf der Welt schöner ist als betrunken traurige Musik zuhören und traurige Musik ist zur Zeit sowieso dauerpräsent. Nicht sonderlich schlimm, denn ich mag die Ferienmelancholie. Meinen Umgang mit anderen Menschen unterdrückt das ein wenig, aber damit müssen die leben. Mir ist das ja egalomato. Jeder dritte Gedanke ist beim orangenen Hirsch und ich will sie loswerden, weil ich mir sonst morgen früh vorkomme wie ein Asozialer, aber das wäre eigentlich ein Preis, den es sich lohnt zu zahlen. Doch das Weichei in mir gewinnt ich trau mich nicht und genieße mein schweres Herz, so schwer wie ein Planet...

Our feet are the same...
Pierre

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