Donnerstag, 30. April 2009

Dem Abgrund zugewandt...

Ich ahne, dass ich gleich betrunken sein werde und ich fiebere auf einem Mittelmaß, aber das wird schon. Der Anfang des Koma-Wochendes ist hier und ich bin ja mal gespannt, ob ich Montag noch alles war. Viel wichtiger aber als Freund Alkohol ist Freund Rober Smith von der Ende Siebziger Kapelle The Cure. Der is vor ein einigen Tagen stolze fünfzig Jahre alt geworden und für Freunde von The Cure hat er einfach mal ein ganzes Konzert der Truppe bei Myspace als Audio hochgeladen. Ich bin mittlerweile bei Durchgang drei oder vier und genieße jedes Sekunde oder so. Macht einfach Spaß, es bringt einen in eine sorgenlose Stimmung und das ist geil. Ich will das öfter, also muss ich mehr Robert Smith hören. Morgen ist mit keiner schriftlichen Niederlassung zu rechnen, denn ich werde die Tasten wohl nicht treffen, aber vielleicht bin ich Samstag schon wieder zu gebrauchen...

Tomorrow is Friday and I'll be in Love
Pierre

Mittwoch, 29. April 2009

Gebt mir Drogen!

Ich bin wieder da, so wie noch vor Wochen mit Thees im Ohr und einem mulmigen Gefühl. Alles scheint sehr surreal, alles ist jenseits von Gut und Böse und ich bin wieder der Planet. Trotzdem ist alles irgendwie ein wenig anders. Seltsam warm und doch einsam. Mittlerweile hab ich mich mit meinem Freund verständigt und wir teilen uns die Wärme. Viel zu viele Gedanken in den letzten Tagen, doch mein im Lexikon ganz oben stehender Begleiter auf allen Wegen und so ist bald wieder da um mich zu stützen. Ich mach die Welt einfacher, das hab ich beschlossen. Ich verbanne alles, was uns depremiert und uns Sorgen macht und wir haben eine schöne neue Welt. Ich will das alle Menschen glücklich sind und vorallem ich und Jesus hat mir meinen Wunsch noch nicht erfüllt. Menschen sollten mehr beten, nicht zu Gott und vielleicht auch nicht zum Erfinder der Kreuzriemensandale, aber wenn man weiss, dass immer jemand da ist, der auf einen aufpasst und einem zuhört das is schön. Vielleicht sind Leute aber auch nicht so allein wie ich, die brauchen das nicht, die haben andere...

Panik in der Diskothek...
Pierre

Montag, 27. April 2009

Die Geschichte vom Prinz

Auf seinem heutigen Weg nach Hause, dachte er viel darüber nach, was in den letzten Tagen geschehen ist. Er kannte das Muster, zumindest kam es ihm bekannt vor, doch irgendwie war es anders. Das Gefühl war ein anderes. Als er damals Heim gegangen war, da war es seltsam und die Abnormität nahm mit jedem Gedanken zu. Sein Konzentrationvermögen war eingeschränkt, denn was sein Hirn so plagte wollte einfach nicht verschwinden. Er könnte einer besseren Welt entgegenblicken, doch ans Schicksal glaubte er schon lang nicht mehr. Mein Freund, mein Prinz ist betrübt und ich versuchte ihm zu helfen. Ohne Erfolg, denn er war mir ähnlich und genoss das Gefühl des Unglücks so wie ich. Wir waren uns sehr ähnlich, der Prinz und ich und doch unterschieden wir uns. Warum ich ihn nur Prinz nenne? Nun er hatte einmal ein Gedicht geschrieben, dass mein Prinz hieß, es war traumhaft. Seitdem war er der Prinz und ich war immernoch ich. Er glaubt nicht mehr ans Schicksal doch ich tue es und ich hoffe, dass es ihm holt ist. Seine Zukunft könnte rosig werden. Ich nahm seine Hand und wir gingen Heim...

Pierre Ibe: Der Prinz und Ich: Kapitel 4 Fortsetzung folgt...
Pierre

Sonntag, 26. April 2009

Show me it's real!

Guten Morgen liebe Kind. Herr Ibe erzählt heute mal wieder eine Geschichte. Um fünf ins Bett, um elf wieder raus, mehr oder weniger, Halsschmerzen von einsamen Radfahrten mit lauthals gesungenen Tomtelieder and it's a new dawn, it's a new day, it's a new life, and I'm feeling good, wie Gilbert Price und später Matthew Bellamy gesungen haben. Alles ist geil, ich hör mal wieder Muse und habe gute Laune, was fehlt wäre was zu Essen, aber ich bin zu faul mir was zu machen und muss dann halt hungern. Bezaubernde Stimmung, wenn man alleine liegt, Klavier und Gesang im Hintergrund hat und einfach alles schön ist. Lange wars nicht mehr so und ich hoffe ist es lange, bis das Gefühl wieder geht. Ich will nicht mehr schlafen, denn dann verpasse ich zu viel vom Leben und tausche meine Schlafstunden gegen die Wachstunden anderer Leute. Ich will mehr Sonnenaufgänge sehen und ich will mehr Stofftiere. Auserwählte sind heute in der Krypta, zahlenmäßig wenige, aber sie wissen es. Ich will nicht sterben, denn ich habe Angst vor dem Tod...

Just Break The Silence!
Pierre

Donnerstag, 23. April 2009

Niederlage durch Aufgabe...

Heute nicht. Heute ist alles anders. Ich hab keine Lust, auf garnichts. Selbst mein Resort mit dem Kürzel GLW war beschissen. Ich was warum ich schöne Momente hatte und es lässt mich zittern und es ist schrecklich. Ich bin wieder mies drauf und leg mich gleich schlafen, aber mein Pflichtgefühl mich hier ein wenig auszuschütten hat mich eingeholt. Irgendwie beruhigend, wenn man jemanden zum zuhören braucht und man das ganze Internet da hat. Genug sensationsgeile Leute gibt es ja und vielleicht die wirklich interessierten und natürlich die, die mal wieder garnichts begreifen, aber alle besser als niemand. Wir passen hier nicht hin, ich und mein Missmut und doch machen wir uns breit. Wo bleibt der alte von Lowtzow an dieser Stelle. Vor Wochen noch propagiert, dass das Unglück zurückgeschlagen werden müsse und nun suhle ich mich darin, wie in flüssigem Gold. Inkonsequent und geheuchelt, so wie eh und je. Ich bin mein größter Feind und Freund und gebe mich der Wortkrypta hin. Wer mich löst, der kriegt den großen Preis. Einsendungen per Post...

Da ist kein Land am Horizont...
Pierre

Mittwoch, 22. April 2009

Ich bin begeistert

Super gute, voll Wonne und der ganze Shit, ich hatte heute gute Laune in der Schule. Seltsam genug, war sie doch quasi komplett verflogen, als ich die heimischen Türen hinter mir schloss und wieder mit mir selbst beschäftigt war. Scheinbar bin ich einsam und muss mich ablenken, funktioniert zumindest in der Schule gut, sind ja auch genug Leute da. Maximales Kommunikationsbedürfnis oder so. Sonst ist auch alles tuttopaletti. Meinen Aufgaben und hierbei meine ich nicht die schulischen komme ich auch nach, zu viele Gedanken mache ich mir immernoch, aber zur Zeit bin ich lieber in der Schule als zuhause. Nach zwei Wochen Ferien vielleicht auch ein Fluchtversuch. Meine heiße Tendenz zur Selbstanalyse geht, wie lesbar auch immer weiter und ich will Party. So richtig schön zuschütten. Vollrausch mit allem drum und dran und ich weiss nix und vielleicht komm ich nicht mehr raus. Lysergsäurediethylamid wäre der Knaller. Meine Liebe zur Eigenrichtung ist wieder aufgeflammt. Ich bin begeistert von Törleß, das könnte der ganz große Hit werden.

Ein Hellseher sieht nichts ohne Licht...
Pierre

Dienstag, 21. April 2009

Alles eine Frage des Kopfes

Paranoia, Sucht, Verzweiflung und alles andere. Ich will wissen wo das her kommt und deswegen will ich Psychologie studieren. Du willst, dass was richtig gemacht wird, mach es selber. Wenigstens glaub ich, dass ich voll kaputt bin, wäre zumindest witzig wenn. Der klassische Abgedrehte. Ich will mittlerweile krank sein, denn ich komm mir gut dabei vor. Vielleicht sinds auch nur so typische Jugendprobleme und ich dramatisiere einfach nur über. Auch das mach ich sehr gerne, maximaler Drang nach Aufmerksamkeit und so. Deswegen auch textliche Seelausschüttung und Musik und immer laut und wie man mich sonst kennt. Es macht alles irgendwie Sinn. Ist natürlich auch naheliegend und nicht wirklich schlimm, aber es gibt Schlimmeres, was ich der lieben Leserschaft verschweige um sie zu ärgern und um mir irgendwelche Psychosen zu ersparen. Sowas kann man bestimmt verschleppen und mit Mitte 30 wirds sicher viel interessanter zu therapieren sein. Falls es nicht fürs Psychologiestudium reicht gibts halt Pharmazie und ich schlucke Antidepressiva und andere bunte Pillen die mich heile machen, aber kaputt wär ich immernoch sehr gerne.

Auf dem Weg zum Wahnsinn!
Pierre

Sonntag, 19. April 2009

Vorbei

Nichtmal mehr zwei Stunden dann hat der Alltag wieder begonnen. Herrlich, wie ich finde, denn ich will wieder nen Tagesablauf haben und ich will mich wieder mit schulischen Banalitäten ablenken damit ich der Melancholie entrinne. Die Ferien war irgendwie ziemlich beschissen, wenn ich in diesen Minuten zurückblicke. Garnicht so richtig ferienmäßig, sondern einfach nur langweilig. Morgen werd ich mir das Ausschlafen bis um eins wahrscheinlich zurückwünschen, aber ich hab ja keine Ahnung. Jedenfalls werd ich jetzt erstmal noch schön ne Stunde wach auf meinem Bett liegen, weil ich nicht schlafen kann. Tagesrhythmus zerstören ist halt nicht so geilo. Aber morgen geht ja alles erstmal ganz entspannt mit Chemie los. Ich bin mal gespannt wies so wird, es gibt Quartalsnoten, Klausuren und son Scheiss. Wird Zeit das ich mir um sowas wieder Gedanken mache. Hell Yeah

Schule WHOO!
Pierre

Samstag, 18. April 2009

Das Ende naht...

Wenig Zeit in den letzten Tagen, deswegen erst jetzt den aktuellen Seelreport über das Gemüt des Pierre Ibes, welches sich, in anbetracht der bald endenden Ferien wieder einschaukelt. Langweilig, ehrlich gesagt, weil ich lieber wieder melancholisch und trübselig drauf wäre. Ist irgendwie das schönere Gefühl. Vielleicht wird ja jetzt alles besser und ich brauch nicht mehr trübsal blasen, denn die Hoffnung stirbt immer als Vorletzter. Freitag war irgendwie seltsam. Alles so zerstreut und jetzt kommt auch noch Samstag, dass ist Selbstmord, wie Graf L schon richtig erkannte. Vielleicht wird sich Abends betrunken, aber muss das sein? Die Frage selbst zeigt wohl, dass ich nicht allzu motiviert bin, aber vielleicht braucht es auch nur den Alkohol unter meiner Nase oder in meinem Mund um mich zu beleben. Was die Stunden bringen ist ungewiss und mir spukt auch noch mein ganz eigener Plan B im Hinterkopf. Alles das werde ich nach einigen Stunden Schlaf entscheiden, die schon viel zu lange auf sich haben warten lassen.

Der Wind schreit an meinem offenen Fenster
Puer

Mittwoch, 15. April 2009

Betrunken, mal wieder...

Gott es ist zu viel gewesen, denn mein ganzer Tag war für den Arsch. Wiedermal ein Grund mich Freund Alkohol nicht allzu bald wieder hinzugeben. Schwachsinn, natürlich, aber wenigstens die Essenz von gutem Willen ist da. Texte konnt ich gestern nicht mehr schreiben, ich war froh das ich überhaupt angekommen bin, denn als ich das gelbe Schild mit der Aufschrift Warendorf passierte hab ich festgestellt, dass ich erstens nicht sonderlich fahrtüchtig war und zweitens kein Licht hatte. Abenteurlich, aber in meiner Trunkenheit natürlich egal. Als ich auf der Mitte des Heimwegs festgestellt hatte, dass der Fahrradweg mir zu riskant geworden war hab bin ich einfach mal auf die Straße gefahren. Ich wusste ja das keine Autos kommen, trotzdem ziemlich dämlich rückblickend. Während des Rekapitulierungsprozesses beim Verfassen dieser Zeilen stelle ich fest, dass es vielleicht doch besser ist nicht ganz so viel zu trinken jetzt in den kommenden Tagen, aber mal sehen was kommt son richtiger Anlass steht auch nicht bevor, glaub ich zumindest...

Puer

Dienstag, 14. April 2009

Autos und Meer...

Wieder ein Tag zu Ende, seltsamer Weise spektakulärer als der letzte mit einer neuen Liedbaustelle für Lé Band, Hungergefühlen und einer nächtlichen Autofahrt. Von eben dieser bin ich gerade zurück, als ich mit Freund Bassist noch den ein oder anderen Burger beim Gasthof zum goldenen M vergspeisen wollte und wir vor verschlossenen Türen standen. Dann ab zum Restaurant für türkische Spezialitäten, welches ebenfalls geschlossen war. Es folgte ein Moment der absoluten Frust und es ging heimwärts. Ich wünschte ich wäre in meiner herzlich geliebten Trübseligkeit, aber irgendwie is grade nicht so. Doch wie Prince Charming schon sagte, Feelings getting stronger in the Dark und langsam aber sicher ergreift es mich wieder. Nicht genug um geschrieben zu werden, aber für die Minuten nach dem Text sicherlich angebracht. Ich denke an das was kommen wird und mich ergreifen wohlige Schauer. Meine heiß geliebten Buchstaben erzählen mir von einer glorreichen Zukunft, der ich selber nicht ganz glaube, gegen deren Eintritt ich aber nichts hätte. Vielleicht ist es ja alles nicht und Erics Erkenntnis, dass das Leben im nachhinein doch nicht so beschissen ist leuchtet mir auch noch irgendwann ein. Solange Ruder ich weiter durchs Meer auf der Suche nach dem Ufer...

Ich sehe Möwen...
Pierre

Montag, 13. April 2009

Der Tanz mit dem Teufel...

Ich schaue auf die Uhr, wieder ist es kurz vor zwei. Zeit mir die Seele auszuschütten oder so. Irgendwie geht das immer besser wenn man müde ist, vielleicht weil man sich nicht im Klaren darüber ist, dass das was man rumheult einem schon übermorgen von bekannten Menschen an den Kopf geworfen werden könnte. Was solls, das Internet kennt halt kein Geheimnis. Jetzt ist Ostern und bei mir gabs keine versteckten Eier, nichtmal irgendwie Süßkram. Das mit den Hasen find ich aber sowieso doof, denn da vergisst man ganz meinen Lieblingszimmermann Jesus The Son Of God Christus. Das verlangen mich jetzt in diesem Moment zu betrinken ist groß, wahrscheinlich weil ich weiß wenn T sagt, dass nichts auf der Welt schöner ist als betrunken traurige Musik zuhören und traurige Musik ist zur Zeit sowieso dauerpräsent. Nicht sonderlich schlimm, denn ich mag die Ferienmelancholie. Meinen Umgang mit anderen Menschen unterdrückt das ein wenig, aber damit müssen die leben. Mir ist das ja egalomato. Jeder dritte Gedanke ist beim orangenen Hirsch und ich will sie loswerden, weil ich mir sonst morgen früh vorkomme wie ein Asozialer, aber das wäre eigentlich ein Preis, den es sich lohnt zu zahlen. Doch das Weichei in mir gewinnt ich trau mich nicht und genieße mein schweres Herz, so schwer wie ein Planet...

Our feet are the same...
Pierre

Sonntag, 12. April 2009

Voyeurismus oder so...

Heute vielleicht mal weniger kryptisch. Ich hab angefangen wieder mehr aus dem Fenster zu schauen. Man kommt sich ein wenig vor wie ein älterer, paranoider Herr, der jegliche Freude am Leben verloren hat, aber was solls. Ist schon toll was man da für Leute sieht. Natürlich jetzt wo Osterwochenende ist spazieren da Familien und manch einer kommt vom nahegelegenen Penny mit seinen Einkäufen zurück. Aber Abends da gehts richtig ab. Erst kommen die Jugendlichen mit den zu großen Sachen, in die sie mit 30 wenn sie fett sind dann reinpassen und dem Bier, dass sie dezent auf Oberschenkelhöhe tragen damit es ja keiner sieht. Könnte sich ja wer beschweren. Die sind dann auf dem Weg zu eben jenem Penny und bleiben da erstmal ne ganze Weile. Ein einsamer Betrunkener kam diesen Abend auch vorbei, was man an seinem schwankenden Gang festgestellt hat. Vielleicht geh ich gleich noch ein wenig schauen, die Pennycrew, wie ich sie liebevoll getauft habe, ist noch nicht wieder da und ich hätte Bock auf frische Luft...

Ich will ein Gartenpavillion
Pierre

Freitag, 10. April 2009

Buchstaben über der Stadt...

Sie erhellen wieder den Himmel, meine geliebten Buchstaben über der Stadt und schreiben einen schönen Namen. Ich bin verträumt und will am liebsten garnicht aufhören. Alles ist grad schön und ich will nicht das es aufhört. Nur die Werbung für Dieters Ausschlachtung der Unterschicht versaut mir den Moment. Wenigstens lohnt es sich, denn unglaubliches folgt nach und wenns mich langweilt ist der Kitsch von längst vergessen bereit wieder gehört zu werden. Prince Charming, wer sich erinnert oder wahlweise der junge, deutsche Schreihals, nur besonnen und mit ohne schreien. Eigentlich will ich mich garnicht mehr bewegen und lieber weiter in meinen Träumen schwelgen. Jetzt geh ich aber erstmal lesen, was mir die schönen Schriftzüge erzählen, denn deren Geschichten sind einfach die schönsten...

Alles ist so wie es sein soll...
Pierre

Wieder in der Nacht

Gute Nacht oder wahrscheinlich eher guten Tag oder so, wann auch immer ihr lest. Es ist so das du fehlst. Das ist so schön und ich will nicht das es so ist. Ich mag Tomte und ich mag es kryptisch zu reden. Der Tod ist etwas trauriges und der, der stirbt, den kriegt man nicht mehr zurück und ich will sowas nicht. Ein guter Grund Arzt zu werden. Dafür sorgen, dass Menschen nicht mehr fehlen, vorallem die, die einem selbst wichtig sind. Ich bin gerade echt in Weltretter Laune oder vielleicht auch nur in Menschenlaune. Fast hätte ich mich zu den Jungspunden an der Pennyverladerampe gesellt, ihnen die Flasche Jägermeister die ich habe angeboten und hätte erfahren was sie machen. Doch ich bin vorbei gefahren. Jungspunde sage ich übrigens deswegen, weil ich sie nicht älter als Anfang 17 einschätze. Zumindest den Durchschnitt. Warum so viele Leute noch so spät Nachts draußen beisammen sind. Faszinierend. Ich werd grad weich oder doch nur melancholisch. Ich sang dir ganze Zeit von dir genau so soll es sein. Ich muss Texte schreiben, aber ich bin nicht in Stimmung. Rumklimpern auf meiner Gitarre und klägliche Improvisationsversuche machen mir mehr Spaß. Ein richtiger Gefühlsrausch, ob positiv oder negativ, das bräuchte ich. Ein richtiger Alkoholrausch, der das Ganze wieder hochspült reicht vielleicht auch. Mich alleine betrinken. Eine interessante Vorstellung. Aber ich brauche wen dafür. Auch wenn er nüchtern bleibt. Wenn ich mich richtig zuschütten soll brauche ich jemandem, dem ich mein hochgespültes Leid klagen kann und dafür eignet sich nicht jeder. Ich habe bestimmte Menschen im Hinterkopf, einer davon ist ein Wildfremder, der wie ich sich um die Welt nicht kümmert, aber auf Drama steht wie ich. Der Rest bleibt geheim, vielleicht frag ich ihn mal. Ein guter Freund von mir gehört dazu, aber der will bestimmt nicht. Ich warte mal ab, die Entscheidung gibt es zu späterem Tage. Dann werden alle Probleme gelöst sein.

Amen
Pierre

Mittwoch, 8. April 2009

Daheim...

Am schönsten ist es doch zu Hause. Was Dorothy erst am Ende ihrer Reize durch Oz erfahren hat, weiß ich schon längst. Noch besser wird zu Hause wenn man Internet hat und wenn man dann noch die ersten beiden Staffeln von Dr. House bei MyVideo gefunden hat dann würde man die Ausgehpflicht am liebsten mit Kot bewerfen. Nagut, jemand mit dem man das ein oder andere Weinglas etc. leeren könnte wäre schon nett, aber man kann ja nun nicht alles haben. Ich mag Dr. House. Saraksmus, Desintresse, Trockenkeit und jegliches Abwesen von Moralbefinden. Der Mann ist mein Held. Dann weiß er auch gottverflucht alles und hat einige schweineteure Gitarren in seinem Besitz. Das lässt einen doch schon fast Medizin studieren wollen, aber Psychologie ist doch noch zwei Nummern kuhler. Nummerus Klausus wird wohl ein Problem, aber im Zweifelsfall gehts irgendwo hin, wo die das nicht haben. Oder ich geh in die Pharmazie, dass wird spaßig. Jetzt hol ich mir erstma Chips, denn die machen das Fernsehvergnügen noch viel vergnügsamer.

Ich mag rosanen Kaugummi, er schmeckt künstlich
Pierre

Wie damals im Sommer...

Ohja war das schön. Es war wie im Sommer, allein auf meiner geliebten langen Wiese heimwärts, mit ein wenig Alkohol im Blut. Die eiserne Jungfrau läuft mit dem Soldaten und der Angst vor der Dunkelheit im Ohr und ich singe mit. Herrliche Erinnerung an damals. Nur die Temperaturen waren nicht wie im Sommer. Etwas fröstelig im Gesicht und es zog um die Ohren. Ein Preis den ich bereit war zu zahlen, denn dieser herrliche Moment Erinnerung an den herrlichen letzten Sommer ist nicht in Geld aufzuwiegen. Der exzessive Alkoholgenuss, die Stunden am See und die schönsten Wochen, alles war wieder da und alles ging leider wieder viel zu früh. Nun sitze ich wieder zurück angekommen im jetzt und hier auf meinem Bett und habe Bruce Dickinson gegen Thees Uhlmann getauscht, der mir sagt wer fehlt. Ich weiß wer Thees Uhlmann fehlt und selbes gilt für mich. Besucht den Blog der jungen Dame, die Überraschungseier scheinbar genauso liebt wie ich, denn sie schreibt schön wie ich finde. Rosaner Kaugummi, vielleicht werde ich mir morgen eine Packung kaufen und wenn ja, dann werde ich an die Revolution denken und warte auf Gloria...

Küss mich wach...
Pierre

Dienstag, 7. April 2009

Überraschung!

Mama bringst du mir was mit, irgenwas mit Schokolade und zum Spielen und mit Überraschung! Drei Dinge aufeinmal, die sonst wirklich nicht gehen, aber bei Ferreos Überraschungseiern auf einmal möglich werden. Damals als Kind noch fleißig am Figuren sammeln ist es jetzt nurnoch ein kleines Spielzeug. Trotzdem kauf ich mir immer gerne noch ein Ü-Ei, vorallem vor der Schule. Dann kann man während der Pause Schoki futtern und während des Unterrichts mit dem Spielzeug spielen. Maximaler Ertrag quasi. Vor dem Kauf kommt natürlich das klassische Schütteln, denn in jedem siebten Ei ist ja eine der sagenumwobenen Figuren. Meistens kriegt man aber doch nur Bastelkram. Heute hatte ich auch wieder zwei Stück. Irgendein dämlicher Gnom mit Skateboard in dem einen und ein abgefahrenes Autoscooterauto im anderen. Wenn der gegen die Wand fährt wird der Fahrer rauskatapulitert. Sowas sollte man in echt haben finde ich. Das einzige, was an Ü-Eier scheiss ist, ist der Preis. Die Dinger sind einfach teuer geworden. Diese Woche sind sie mit 44 Cent im Angebot im Penny. Sonst sinds immer 59-65. Ätzend vorallem weil den Kindern gleich drei Wünsche auf einmal verweigert werden und das geht doch wirklich nicht...

Pierre

Montag, 6. April 2009

Guten Morgen Spinner...

Guten Morgen Kinder und was ein Morgen es ist. Ich bin daheim, ich bin ausgeschlafen und alles is duffte. Ich mag Ferien, denn da ist keine Schule. Gestern bin ich erst um vier nach Hause gekommen, undenkbar in der Schulzeit und heute werde ich mich hoffentlich betrinken, auch undenkbar in der Schulzeit und ich werde für nix lernen und garnix, auch wenn das der Schulzeit recht ähnlich ist. Leider haben wir keine Eier da, sonst würd ich mir mein klassisches Ferien-Spiegelei-Schinken Frühstück machen, denn Eier zu Frühstück sind das Geilste. Aber zwei Wochen Freizeit, was man da alles machen kann. Musik wirds wohl sein, Schlaf gehört auch dazu, so wie Alkohol. Der flüssige Tod wartet und wird hoffentlich das Ende der Ferien nicht mehr erleben, auch wenn es dann nicht ausgeschlossen ist, dass der Trinker das Ende der Ferien erlebt...

ABI 10! WUSA!
Pierre

Freitag, 3. April 2009

Die Macht ist unser!

Ach was war das schön. Die Dreizehner werden sich sicherlich die Augen ausheulen, aber das ist mir scheiss egal. WIR hab sie kaputto gemacht. Neunzig Leute oder so, alle als Snob verkleidet im Kampf gegen die LAUrroganten. Unter der orchestralen Begleitung von Hans Zimmers He's A Pirate kam der fette Einmarsch und dann ging ein Gegröhle los, wie ich es in der Schule selten erlebt hab. All die Provokationen der Dreizehner niedergeschlagen, Verzweiflung in den Gesichtern, als unser Plakat ihren letzten Mottotag voll abgeschossen hat und die rechtmäßige Einnahme der Position der Ältesten in da hood! BOOYA! Am liebsten würd ichs gleich nochmal machen. Da freut man sich jetzt schon drauf wenn man selber Abitur macht, gerade ich der sich gerne verkleidet und dabei rumgröhlt. Abitur nebenbei kriegen ist natürlich auch nicht schlecht. Ohja das wird schön, hauptsache wir lassen uns nächstes Jahr dann nicht so die Butter vom Brot nehmen, denn ich mag mein Brot mit Butter und der Rest der Stufe sicher auch!

ABI 1-0!
Pierre

Mittwoch, 1. April 2009

Politik, nur anders...

Immer wenn einem langweilig ist, einfach mal Extra 3 oder Toll! bei Youtube eingeben und schon gibts die volle Ladung Politsatire. Es ist doch herrlich, was gerade unsere Politikercrew so verzapft. Von den legendären Zeiten der Zeit des Berliner CDU Helden Friedbert Pflüger bis zur Neuinterpretation von Sokrates durch Stasi 2.0. General Schäuble, alle zusammen bringen sie einen immer zum lachen. Und wenn die Standartriege mal nicht ernsthaft arbeitet gibts ja immernoch die NPD. Nicht nur, dass sich mir bei ihrer politischen Ausrichtung die Haare zu Berge stehen, nein sie kriegens dann ja nichtmal gebacken. Dumm wie Brot und selbst wenn ich Hitlerfan wäre, würd ich das doch nicht noch öffentlich rumposaunen. Aber wer auf seinen Platz im Landtag verzichten will, den will ich nicht aufhalten. Jedem das seine, wie ihre Vorgänger schon verlauten liesen. Da Lob ich mir doch den Bundespräsidentschaftskandidat der Linken. Der macht schön Kreuzworträtsel morgens aufm Klo, wo er die Lösung abschreibt. Da hat er gleich mal zwei Erfolgserlebnisse. Vielleicht nicht gerade ein Bundespräsident, aber ein Sympath! Jetzt erstmal noch ein bisschen bei der "Deutschen Durchschnittsfamilie" reinschauen. Mit Vater, Mutter und 1,3 Kindern!


Ich mags wenns lustig ist...
Pierre