
Ich dachte eigentlich immer ich steh nicht auf sowas, aber die Paramour Sessions haben mich dann doch von Papa Roach überzeugt. Den meisten ist die Band wohl durch Last Resort aus dem Jahre 2000 bekannt. Das war auchnoch die Zeit in denen Papa Roach noch klar dem Nu-Metal zuzuordnen waren. Eine Musikrichtung, die ich persöhnlich nie sonderlich ansprechend fand. Linkin Park, Limp Bizkit oder P.O.D das war alles nicht so meine Welt. Wenn harte Metal mit meist miesen und unpassenden Hip-Hop einlagen kaputt gemacht wird, dann läuft sowas nicht lange durch meine Boxen. So zunächst auch bei Papa Roach, doch mit Getting away with Murder dem dritten Album der Band hatten diese Hip-Hopzüge deutlich abgenommen und es wurde interessant die häufig sehr poetischen Texte zu hören. Spätestens mit dem bisher letzten Album The Paramour Sessions war es dann ganz vorbei mit Rapeinlagen. Die erste Single To be loved... klang noch ein wenig nach dem alten Stil doch spätestens bei Crash und I Devise my own Demise war davon nichts mehr zu hören. Schön wie ich finde, denn Jacoby Shaddix ist in meinen Augen ein wirklich begabter Sänger, der auch singen und nicht rappen sollte. Bleibt nur zu hoffen das es bald Zeit für ein neues Album ist, denn seit zwei Jahren hat die Band nichts mehr aus dem Studio hören lassen....
Greetz
Pierre

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