Oh ja, nach so absoluter Artikelleere jetzt der Doppelschlag. Statt alles in einen Post zu packen, bin ich clever und mache zwei draus. Was ist so besonders? Nun, ich durfte endlich mal wieder etwas machen, wozu ich seid langem schon nicht mehr gekommen bin. Nachts Autofahren. Simpel und schlicht, aber dennoch, gerade wenn man über die leere Autobahn fährt, das Beste, was einem nach einem anstregenden Konzertabend passieren kann. Dann hat man nämlich, weil man sich auf nichts konzentrieren muss außer den ab und zu vorbeiziehenden Raser, endlich mal ein bisschen Freiraum um die Gedanken abschweifen zu lassen. Irgendwie klappt das immer besser, als daheim, wo man doch immer irgendwie abgelenkt wird. Im Auto sind nur ich und Thom Yorke, der mir versichert, dass alles an seiner richtigen Stelle ist. Dann wird einem auch langsam klar, dass man mit dem Studium oder generell mit dem Verlassen des Elternhauses nicht nur Freiheiten gewinnt, sondern auch Luxus und Sicherheit einbüßt, denn ein Auto werde ich sicher nicht haben, zumindest nicht für eine Weile. Genauso wie die ganze Zeit, die ich mittlerweile einfach effektiv dazu nutze neue Menschen kennen zu lernen, an die ich nicht lokal gebunden bin und das klappt auch ziemlich gut. Es wird also definitiv wieder Zeit für mich mehr Auto zu fahren, vielleicht bringt mich das auf noch mehr glorreiche Gedanken.
Pierre

