Nach einer mehr oder weniger unglücklichen Krankschreibung sind es jetzt noch genau vier Tage, wovon morgen der Erste ist. Der Countdown läuft und ich erwarte sein Ende, trotz der vorhergegangenen Melancholie und Tragik, sehnlichst. Drei Tage um den Kopf frei zu bekommen reichen für mich um mir sicher zu sein, dass nach neun Monaten endlich Schluss sein muss. Halbzeitiges Jobben mag ja noch in Ordnung sein, aber richtig zu arbeiten, nein dass muss an einem solchen Ort wirklich nicht sein. Es hat mich wirklich einiges gekostet, vorallem die Fähigkeit mich konzentrieren zu können. Wenn man aus einer Umgebung wieder der Schule, wo der Verstand gefordert wird, in eine intellektuelle Wüste gestoßen wird, da verdursten halt schonmal die ein oder anderen Hirnzellen, dass glaube ich zumindest. Schreiben fällt mir schwerer, Lesen fällt mir schwerer und vorallem habe ich dazu auch irgendwie keine Lust mehr. Die Freuden des sich Weiterbildens sind irgendwie verloren gegangen. Aber mit wenigstens einem Monat im Offenen, sehe ich großes Potenzial meinen doch noch lernwilligen Schädel wieder auf ein angemessenes Level zu heben. Dann wird das auch sicherlich was mit dem Studium...
Pierre





