Donnerstag, 30. September 2010

Alles wegen einem Bahnhof...


Es ist schon krass, wie doof man einen neuen Bahnhof finden kann und wie doof manche Leute die Leute finden, die den Bahnhof doof finden. Wenn solche Leute dann aufeinandertreffen, dann kann das auch mal verflucht ins Auge gehen und es passiert sowas, wie mit armen Mann hier im Bild, der angeblich mindestens eines besagter Augen verloren hat. Dazu kommt aggressiver Polizeieinsatz gegen Schüler, die ihre Demo sogar vorher angemeldet hatte und auch der ältere Bevölkerungsanteil wurde nicht verschont. Mit einer solchen Straßenschlacht kommt natürlich viel Diskussion in der Politik. Da sollen Innenminister zurücktreten und die Polizei mal genau unter die Lupe genommen werden und ein Vorwurf aus Reihen der CDU, dass die "grüne Saat" in den Jugendlichen aufgegangen sei und sie deswegen demonstrieren, brachte mich dann bei all der Ernsthaftigkeit der Materie doch zum Schmunzeln. Sollte man gegen friedfertige Zivilisten einen Wasserwerfer und endlose Mengen von Reizgas und Pfefferspray einsetzen? Wohl kaum. Genauso wenig sollte man erwarten, dass Demonstranten freiwillig Platz machen, wenn man sie drum bittet. Dann könnte man sich ja gleich irgendwo ins Cafe setzen und schimpfen. Wenigstens gäbe es da reizende Bedienungen und kein Reizgas...

Pierre

Dienstag, 28. September 2010

Social Notworking...


Ein grauenhaftes Wortspiel leitet den heutigen Aufsatz ein. Irgendwie ist mein persöhnliches Interesse an Socialnetworking Seite, wie Schüler/StudiVZ oder Facebook gerade gleich null. Profile erstellen, am besten noch irgendwelchem Gruppen beitreten und natürlich immer reinschauen, weil ja irgendwer sich ein Meerschweinchen kaufen könnte. Ich fänds schön, wenn ich mir diesen ganzen Quatsch sparen könnte, aber spätestens während meines Studiums wird es wohl zu einer Notwendigkeit werden. Bis dahin bin ich arrogant und durchgecoolt und verweigere mich dem Internettrend und verbleibe beim Blogging, dem Internettrend von Vorgestern. Was mich an Social Networking wohl am meisten interessiert ist der kommende Film über die Macher von Facebook, voller Intrigen und Terror und aus dem wahren Leben gegriffen. Eine verflucht clevere Idee, einfach schon aus einer Geldscheffelperspektive, aber mal was anderes als sinnfreie Comedy oder Hardcoreballeraction, wobei am Rande bemerkt sei, dass man auch ein bisschen Hardcoreballeraction einbauen könnte...

Pierre

Sonntag, 26. September 2010

Kunst oder sowas...

Seltsame Erwartungen, die manche Leute haben. Als verkannter Autor in französischen Cafés Inspirationen sammeln und wahnsinnig intellektuelle Schwarten raushauen. Eine sicherlich verführerische Vorstellung, weil Schriftsteller ein tatsächlich sehr angenehmer Beruf sein kann, wenn man denn gut schreiben kann. Ein ganz eigener Arbeitsrhythmus und ein selbstständig und allein geschaffenes Werk, was andere Leute dann, wenn mans denn richtig anstellt, total super finden und gerne lesen. Quasi wie Musiker, ein weiterer Traumberuf, nur mit Buchstaben statt Noten. Das Künstlerdasein wäre sicherlich ein angenehmes. Am liebsten wie in den wildesten Klischees auf irgendwelchen Psychodrogen, die dich mit dem rosa Tiger tanzen lassen, zu esoterische Musik, die für den Kuss der Muse natürlich extrem wichtig ist, den nächsten Faust schreiben oder das nächste Stairway To Heaven komponieren. Das ganze natürlich in einer Wohnung irgendwo in der Großstadt irgendwo im Hochhaus, komplett mit Räucherstäbchen zugequalmt, so dass sich die Mitmieter schon beschweren und mit einem Bett und eine Haufen mit Manuskripten als Einrichtung und das auf 200m², denn es ist ja klar, den ganzen Platz brauchen nicht etwa Möbel sondern die ganzen Feelings, die mir die Großstadtvibes reinknallen müssen sich in den Sphären meiner Halle des Schaffens ausbreiten. Oh ich bin da jetzt schon voll drin. Dann gäbe es beim Abinachtreffen sicherlich einiges zu bequatschen...

Pierre

Montag, 20. September 2010

Beschäftigungsbedarf...


Hiermit ist mein langes, krankes Wochenende wohl vorbei, schade eigentlich, denn ich könnte mich daran gewöhnen drei Tage am Stück frei zu haben. Vielleicht nehm ich meinen Urlaub doch nicht auf einen Schlag am Ende, sondern Stück für Stück, damit ich zwanzig lange Wochenenden habe. Wer weiss, wer weiss. Jetzt heißt es aber erstmal sich bis zum Ende des Monats gedulden, denn dann gibt es wieder Geld und jetzt, wo ich meine Playstation wiederentdeckt habe und Final Fantasy 13 spiele, was am Rande erwähnt, aussieht wie ein gottverdammter Film, kann ich das glaube ich ganz gut gebrauchen. Außerdem wollte ich mir auch mal wieder eine Blu-Ray kaufen, immerhin muss sich der riesen Fernseher auch für was lohnen. Bis The Expandebles auf Blu-Ray erhältlich ist wird wohl noch einige Zeit verstreichen, aber das wäre doch was, zumal ich den Superactionknaller auch gerne mal in Englisch sehen würde. Aber es gibt vieles, gerade an Klassikern, was ich nach nachholen müsste und warum nicht gleich in High Definition gucken? Jetzt wo man so "fucking rich" ist muss man sich auch echt zusammenreißen sein ganzes schönes Zivigeld nicht auszugeben. Vielleicht gibt es ja auch noch einen Muse Livemitschnitt, immerhin gabs ja wieder eine Wembleyshow. Da hätte man seien müssen...

Pierre

Freitag, 17. September 2010

Crankidy Crank...


Ist das nicht schön, mein Rücken ist kaputt. Naja, eigentlich ist das nicht schön, aber eigentlich müsste ich auch das Präteritum verwenden, denn jetzt ist wieder alles in Butter. Da renkt einem der Orthopäde ganz lässig die drei Rippen, die man sich verdreht hat wieder ein und schon gehts einem wieder super und weil das so ein cooler Typ ist, war er der festen Überzeugung ich könnte Montag nicht schon wieder arbeiten, denn es wäre für einen armen, armen Zivi wie mich eine zu große Belastung. Deswegen habe ich jetzt ein langes Wochenende und freu mich wie ein Schneekönig. Morgen dann noch sich mit zwei bezaubernden Damen den Bauch vollschlagen, ja die Wochenenden werden tendenziell immer besser. Dann hab ich heute noch eine fast voll funktionstüchtige Mielewaschmaschiene geschenkt bekommen, bei der nur noch eine kleinere Reparatur vorgenommen werden muss und schon kann ich meine eigene Wäsche waschen nächstes Jahr. Das sind schon wieder gesparte Euros, von denen man sonst ja nie genug haben kann. Vielleicht trenne ich mich dann noch von meinem Verstärker, auch wenn er mir bisher gute Dienste geleistet hat, aber das steht noch in den Sternen...

Pierre

Montag, 13. September 2010

Schöner Wohnen...


Langsam, aber sicher muss man sich ja Gedanken machen. Nächstes Jahr um diese Zeit wohn ich vermutlich schon woanders, höchstwahrscheinlich im schönen Magdeburg und wenn ich da wohne, dann hätte ich auch ganz gerne ein paar Möbel. Das wird dann glaub ich mächtig teuer und ich darf schonmal anfangen meinen kläglichen Sold zu sparen, denn mit mehreren tausend Euros kann ich bei einer Kompletteinrichtung schon rechnen. Da kann ich tatsächlich sehr froh sein, dass ich Zivildienst machen kann, denn ich wüsste beim besten Willen nicht, wo ich so viel Geld hätte hernehmen sollen. Aber auch wenn es noch eine ganze Weile weg ist, ich freue mich auf meine erste eigene Wohnung. Ja, erstmal wird es meine eigene sein, denn ich finde den Gedanken mit wildfremden Menschen in eine WG zu ziehen mehr als befremdlich. Wer kann sich schon sicher sein, dass die Leute die in Magdeburg abhängen supercoole Typen sind, so wie hier? Aber ich zweifle eigentlich nicht daran. Doch bevor es Möbel gibt, gibts wohl erstmal noch ein bisschen was für das Musikerherz. Diesmal importiert aus dem schönen Holland, da spart man richtig Geld!

Pierre

Samstag, 11. September 2010

Wenig Action, und gut so....


Ein weiteres Wochenende mach ich einen auf Gemüse und vegetiere. Ramasuri wäre natürlich eine Option, aber keine sonderlich Gute, denn auch wenn Bakkushan, die Headliner sind heute abend, dabei sind, irgendwie bringt mich dieses eine Lied aus der Shirtinatorwerbung nicht dazu den Zehner abzudrücken. Stattdessen hör ich lieber Puzzle, Blackend Sky und Infinity Land, denn immernoch ist das vielbeschriebene Schottentrio Nummero Uno in den persöhnlichen Charts. Wenigstens meine Videocharts sind etwas abwechslungsreicher, mit viel Jimmy Kimmel, dem amerikanischen Äquivalent zu Stefan Raab, zumindest was das Late-Night Format angeht und natürlich der besten Comicserie der Welt, Hey Arnold!, diesmal im englischen Original, wo auffällt, das einige der Synchronstimmen tatsächlich sehr ähnlich sind, was eine gute Sache ist. Jetzt, wo mich selbst beim schreiben die Müdigkeit langsam zu übermannen beginnt ist es glaube ich auch nicht verkehrt, dass ich heute im trauten Heim geblieben bin. Dafür gibt es nächste Woche Mongolesisch. Das wird ein Spaß!

Pierre

Dienstag, 7. September 2010

Gefühlt daheim...


Ach heute war ein toller Tag. Ich weiss nicht warum, es viel Arbeit, ich war erst viertel nach vier zuhause, weil ich noch Überstunden bei McDonalds machen musste und wegen meiner neuen, wie ich finde ziemlich coolen, Brille zum Optiker musste wegen nachrichten und so. Aber trotzdem, es war ein klasse Tag. Ich war durchgänig gut drauf und hab bei der Arbeit immer eine Melodie zu pfeifen oder mitzusingen gewusst. So wundervoll gute Laune und das ohne spezifischen Grund, es ist der leuchtend helle Wahnsinn in kleinen gelben Plastiktüten. Ich glaube die nächsten Zivimonate könnten doch recht unterhaltsam werden, seien es nun neun oder sechs. Wenn ich jetzt den Rest der freien Zeit noch ein bisschen organisierter totschlagen könnte, dass wäre toll. Aber mit drei Scheiben von Biffy und dem wirklich, wirklich, wirklich wundervollen neuen Album von Wir sind Helden, ist zumindest soundtracktechnisch alles geregelt. Jetzt noch abwarten bis Oktober, dann geht es wieder in den schönen Ringlokschuppen, die Helden in live anschauen. Vielleicht will ja noch wer mit und wenn nicht ist auch egal, dass darf man sich nicht entgehen lassen...

Geschichten von lausigen T-Shirts
Pierre

Sonntag, 5. September 2010

Echte Helden...


Er streift durch die Stadt auf der Suche nach Verbrechen. Er ist ein als Kind missbraucht worden und in Pflegeheimen aufgewachsen und kämpft jetzt gegen die übel von Cincinnati. Was klingt, wie eine Geschichte aus einem Comicbuch ist tatsächlich Realität. Shadow Hare ist ein echter Superheld, zumindest bezeichnet er sich so. Zwar ohne Superkräfte, aber zumindest mit einem stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und dem Willen zu helfen. Zwar wird er nie den Internationalen Terror bekämpfen, aber nach eigenen Angaben hat er manchen Überfall zwielichtiger Gestalten verhindert und vielen Obdachlosen geholfen, wenigstens ein bisschen was in den Magen zu kriegen. Für die eher aggressiven Auseinandersetzungen ist er ausgerüstet mit Pfefferspray, einem Taser und Handschellen, alles in den Grenzen der Legalität. Das beste an der Sache, er ist nicht allein. Es gibt eine Liga von echten Superhelden, die man sogar im Internet finden kann. Ob man das nun gutfinden oder eher belachen soll, das weiss ich nicht, aber die Zivilcourage, die diese Menschen beweisen ist doch etwas Ehrenhaftes, selbst wenn sie dafür in lächerlichen Kostümen durch die Gegend rennen. Wenn es jetzt nurnoch einen deutschen Helden gäbe. Vielleicht die richtige Zeit für Captain P?

Ist das etwas das P Signal am Himmel?
Pierre

Samstag, 4. September 2010

Wochenreport


Eine Woche nichts zu schreiben, weil ich weder große Lust hatte, noch viel Stoff zur Verarbeitung da ist und erst recht bin ich einfach zu kaputt. Auch wenn ich mittlerweile so gut wie sicher bin, dass ich neun Monate Zivildienst machen werde, es ist doch ätzend, einfach weil es mir nach einem Monat immernoch schwer fällt wieder regelmäßig was zu machen. Nach der Schule sich einfach auf die faule Haut zu legen war rückblickend vielleicht ein Fehler. Erstens hätte man noch ein bisschen Geld verdienen können, denn Geld, Geld, Geld regiert die Welt und man wäre jetzt vielleicht etwas fitter. Wenigstens habe ich es mit einem Kollegen aus dem Krankenhaus diese Woche bis nach Ibbenbüren geschafft, zu Musik Produktiv. Man muss ja schauen, wofür man seinen schönen Sold ausgibt. Jetzt nur noch ein bisschen abwarten, bis sich das Krankenhaus wieder bei meiner Bank meldet. Ich bin übrigens sehr froh, dass ich wen gefunden habe, der auch in Musik interessiert ist und der, im Gegensatz zu mir, als Techniker für viele Showbands gearbeitet hat. Richtig klasse und er ist auch versessen darauf mit mir noch so eine Top 40 Gruppe aufzustellen. Na mal schauen...

Pierre