Sonntag, 23. Mai 2010

Cars and Football


Ach diese Fahrradfahrten sind doch immer belebend. Von Warendorf durch die abenteuerlichsten Schleichwege nach Hause, nachdem man erst das Championsleaguefinale mit dem aus deutscher Sicht eher bescheidenen Ausgang geschaut hatte. Eigentlich schade, denn obwohl der Kölner in mir die Bayern gerne weinen sieht, wäre ein zusätzlicher Platz in der Championsleague schon cool gewesen, denn wenns nicht der FC wird, dann vielleicht die Chaoten St. Pauli, zu wünschen wäre es zumindest. Ein bisschen Feuerwerk gabs auch zu begucken, nicht aufgrund des Sieges von Inter Mailand sondern weil irgendwer seine Silberhochzeit gefeiert hat, definitiv ein gelungener Trost über die Niederlage Münchens. Es folgte Alkoholkonsum, der sich zumindest bei mir in Maßen hielt, aber auch beim Rest gab es keine nennenswerten Ausfälle. Dann kam es zu einer Diskussion, die ich persönlich sehr interessant fand. Welches Auto kauft man sich, wenn man wahnsinnig viel Geld hat? Dann kamen Debatten über Pferdestärken und Drehmomente und ich, der alte Pragmatiker, konnte der Diskussion dann doch irgendwie nicht folgen, denn für mich stellte sich ein simples Problem heraus: Auch wenn man ein Auto hat, dass in zwei Sekunden auf 100km/h beschleunigt, bringt es einem doch nichts wenn man mit Ausnahme der Autobahn sowieso einem Geschwindigkeitslimit unterlegt ist. Also wäre das optimale Auto für mich entweder besonders sparsam, was mir aber bei meinem wahnsinnigen Vermögen dann auch egal wäre oder hätte im Stile von Pimp My Ride total viele abgefahrene Extras, wie Fernseher in den Kopfstützen der Rücksitze, einen eingebauten Gitarrenverstärker und eine Minibar oder so. Dann ist man vielleicht nicht der erste auf dem Parkplatz ist aber King, wenn man wem ein kaltes Bier anbieten kann. Ja das wärs, am besten irgendwas großes wie nen Jeep wo auch viel Schnick-Schnack reinpasst, da macht Autofahren Spaß.

X to the Z XZIBIT!
Pierre

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